Martina Wolff - Der Prinzenparkmörder
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„Bin ich zu szpät?", fragte die kleine, blonde Frau erschrocken. Dabei sprach sie das sp des Wortes spät nicht mit dem üblichen sch-Laut aussprach, sondern nur mit einem scharfen, zischenden s-Laut vor dem p. Sie rupfte ihre Patchworkledertasche, die eher an einen schäbigen Sack als an eine Handtasche erinnerte, von ihrer Schulter und ließ sie auf den Boden fallen.
„Kommt drauf an, wer Sie sind.“ Max Kaltofen musterte die Unbekannte von oben bis unten.
„Sorry." Sie schlug peinlich berührt die Augen gen Himmel. Dann ging sie auf Kaltofen zu und streckte ihm ihre rechte Hand entgegen. Zögernd nahm er sie in seine, während er sein Gegenüber mit unverhohlenem Misstrauen musterte.
„Gaby Grothewohl, Hauptkommissarin. Ich bin die Neue. Ich soll mich bei Hauptkommissar Norbert Wenger melden."
„Der ist gerade an einem Tatort. Ich bin übrigens Kommissar Max Kaltofen.“ Er riss den linken Arm hoch und drehte sein Handgelenk vor sein Gesicht, um auf die Uhr zu schauen. „Herr Wenger müsste aber jeden Moment wieder kommen."
Gaby Grothewohl schob die Unterlippe vor, während er sie neugierig betrachtete. Doch dann plapperte sie drauf los, woher sie kam, an welchen Fällen sie gearbeitet hatte und dass sie sich freue, eine neue Aufgabe in Angriff nehmen zu dürfen. Sie war eine etwas merkwürdige, aber durchaus nett anzusehende Erscheinung, höchstens einen Meter fünfundsechzig groß und recht üppig. Dennoch schien sie sehr wendig zu sein. Ihr Alter schätzte er auf Ende Dreißig. Ihr hellblond gefärbtes Haar war kraus und auf dem Kopf zu einem Gebilde zusammengebunden, das ihn an einen Staubwedel erinnerte. Am Haaransatz konnte man die wahre Haarfarbe erahnen, ein eher undefinierbares Straßenköterbraun. Um den Hals trug die Frau eine dicke goldene Kette, ihre Ohrläppchen zierten schwere goldene Kreolohrringe und an ihrem rechten Handgelenk klimperten circa zehn dünne goldene Armreifen, die alle, wie Max flüchtig bemerkte, unterschiedlich gemustert waren. In ihrer weißen Lederjacke, der hellblauen Jeansbluse und passender Hose sowie den weißen, protzigen Cowboystiefeln hätte er sie auf Anhieb niemals als Polizistin identifiziert. Ihre Lippen waren mit knallrotem Lippenstift geschminkt. Ihre Haut war so braun, dass er glaubte, sie sei direkt aus dem Urlaub am Ballermann gekommen, aber das konnte auch Make-up sein oder eine zu hoch eingestellte Sonnenbank. Am auffälligsten war jedoch ihre Sprache. Noch nie hatte er ein derart breites Braunschweigisch gehört. Er musste sich zusammenreißen, damit er nicht bei jedem ihrer Sätze losprustete. Das würde eine interessante Mischung, wenn die mit dem Bazi arbeitete. So nannte Max seinen bayerischen Vorgesetzten insgeheim, meinte es aber durchaus liebevoll. Die Kollegin schien seine Gedanken erahnt zu haben.
„Ja, Herr Kollege", sagte sie selbstbewusst und lächelte, „wir Bronschwaager sztolpern über szpitze Staane."
Max versuchte, sich das Grinsen zu verkneifen, aber es gelang ihm nicht. Er wollte gerade einen witzigen Kommentar ablassen, als die Bürotür aufging und Norbert Wenger eintrat. Max sah, wie sein Chef die neue Kollegin verwundert musterte und ihr dann die Hand reichte.
„Norbert Wenger", stellte er sich vor, „Sie sind sicher die neue Kollegin aus Hannover."
„Hauptkommissarin Gaby Grothewohl, sehr angenehm. Ja, Hannover. Aber ich froi mich, wieder in der alten Haamat zu saan."
Sie trug ihre Vorstellung so zackig vor, dass sich Max nicht gewundert hätte, wenn sie anschließend salutiert hätte. Er warf seinem Vorgesetzten einen Blick zu. Wieder gelang es ihm nur mühsam, sich das Lachen zu verbeißen. Um der Situation zu entkommen, bat er Gaby Grothewohl, ihm zu ihrem Schreibtisch zu folgen. Sogleich wollte sie sich häuslich einrichten, wurde jedoch von Norbert Wenger gebremst.
„Das können Sie später machen".
Max fand, dass es eine Spur zu unwirsch klang. Dann fügte Wenger etwas freundlicher hinzu: „Wir haben einen Mordfall. Männliche Leiche, dreiundfünfzig Jahre alt, verheiratet, zwei Kinder, Autohausbesitzer. Ist mehrfach überfahren worden. Das Motiv ist völlig unklar. Autohaus König GmbH, schon mal gehört?"
„Könich? DER Könich? Der mit der Infiniti-Vertretung und dem Nissan-Autohaus in Hannover?"
„Der mit DEN Nissan-Autohäusern in ganz Niedersachsen", verbesserte Wenger. Gaby Grothewohl stieß einen Pfiff durch die Zähne.
„Sind die Anjehörjen schon versztändigt worden?"
Wenger verneinte.
„Da fahren wir beide jetzt hin. Wollen Sie die Nachricht überbringen?"
Max hörte die Begeisterung in Gaby Grothewohls Stimme, als sie antwortete.
„Natürlich gern, wenn Sie das nicht machen wollen!"
„Wer überbringt schon gern Todesnachrichten?"
Sie standen auf und verließen das Büro. Nach einigen Augenblicken konnte Max durch das Fenster erkennen, wie die beiden in Richtung Dienstparkplatz liefen.
Kapitel 3
Die Villa der Familie König hatte mit Schloss Neuschwanstein so viel Ähnlichkeit wie das Brandenburger Tor mit dem Broitzemer Fernsehturm. Sie war würfelförmig, und an der Seite, die zur Straße lag, konnte Norbert eine doppelflügelige, futuristisch anmutende, mattgraue Haustür sowie drei leicht getönte Fenster erkennen, die bis auf den Boden reichten. Der Rasen im Vorgarten, den er durch den hohen Metallzaun sehen konnte, wies nicht den Hauch von Unkraut auf und war so gleichmäßig gestutzt, dass er den Verdacht hegte, jemand habe die Halme zuvor mit einem Lineal ausgemessen und gekennzeichnet, um jede Unregelmäßigkeit zu vermeiden. Seine neue Kollegin klingelte an der blickdichten Edelstahl-Gartenpforte, die von zwei aus schwarzem Granit gefertigten quadratischen Säulen gehalten wurde. In die rechte Säule waren das halbrunde schwarze Auge einer Kamera eingebaut sowie ein Lautsprecher.
„Ja bitte?"
Eine offensichtlich genervte Frauenstimme pustete die Frage in das Mikrofon. Norbert stellte sich und Gaby Grothewohl vor, und beide hielten ihre Dienstausweise in die Kamera. Augenscheinlich hatten die Dokumente sie beeindruckt, denn sie öffnete sofort. Der Anblick Sandra Königs korrespondierte nicht im mindesten mit ihrem unfreundlichen Ton, sodass er vermutete, eine Hausangestellte habe in den Lautsprecher geblafft. Die Frau war um die dreißig Jahre alt. Sie war schlank und hatte eine weibliche Figur. Ihr dunkles Haar war streng zurückgekämmt und im Nacken zu einem eleganten Knoten gebunden. In ihren Ohrläppchen blitzten Brillantohrstecker, deren Steine mindestens ein halbes Karat haben mussten. Sie trug ein schlichtes, aber sichtbar teures cremefarbenes Etuikleid, das am Hals einen welligen, lockeren U-Boot-Kragen hatte und den Blick auf eine schlichte, kurze Brillantkette freigab. Die Füße steckten im Kontrast zu der übrigen Bekleidung in flachen, weichen Pantoffeln, und sie war ungeschminkt, was ihrer Schönheit allerdings keinen Abbruch tat. Norbert bemerkte eine gewisse Ähnlichkeit mit einer bekannten deutschen Schauspielerin, von der er wusste, dass sie denselben Vornamen hatte, deren Nachname ihm jedoch nicht einfiel.
„Was kann ich für Sie tun?"
Sandra Königs Ton war nun deutlich freundlicher. Norbert bemerkte ihren Gesichtsausdruck, als sie ihn ansah. Für den Bruchteil einer Sekunde hatte sie die Augenbrauen gehoben und ihn kaum wahrnehmbar angelächelt. Sie flirtete ihn an, das war offensichtlich.
„Sie sind die Ehefrau von Ludwig König?" Gaby Grothewohl, die den interessierten Blick der Frau bemerkt zu haben schien, formulierte ihre Frage wie eine zweifelsfreie Feststellung. Sandra König nickte. Sie ging zur Seite, und Norbert Wenger und Gaby Grothewohl betraten das Haus. Sandra König führte sie durch einen langen, schmalen, in schlichtem Weiß gestrichenen Flur, der schließlich in ein riesiges Wohnzimmer führte. Es musste mindestens sechzig Quadratmeter haben, halb so viel wie sein ganzes Haus. Staunend stellte er fest, dass es die gesamte Breite der Villa einnahm. In der linken Ecke stand eine überdimensionale, einem eckigen C gleichende Wohnlandschaft aus cremefarbenem Leder, und er fragte sich, ob Sandra König ihre Garderobe passend zu ihrer Einrichtung auszuwählen pflegte. In der Mitte des Sofas stand ein ovaler Glastisch, dessen Fuß eine blank polierte Wurzel eines sicherlich exotischen Gewächses war. Der Tisch stand auf einem nougatbraunen, rechteckigen Teppich, der so teuer aussah, dass er versucht war, aus Rücksicht die Schuhe auszuziehen. Hinter dem Sofa hing ein riesiges abstraktes Gemälde von David Bernhardt. Norbert kannte den Braunschweiger Künstler flüchtig, weil er mit Suse mal eine Vernissage von ihm besucht hatte. Damals hatte er für solche Dinge noch Zeit gehabt.
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