Martina Wolff - Der Prinzenparkmörder
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„Ey, du bist so 'ne Flachzange!" Drago grinste seinen unterlegenen Kontrahenten King Luis hämisch an.
„Halt die Fresse, du Idiot!", erwiderte dieser, halb scherzhaft, halb enttäuscht, „wenn ich nicht gewesen wäre, hättest du deine blöde Schrottmühle nicht mal vorwärts gekriegt!"
„Vielleicht hättest du deine blöde Schrottmühle auch mal vor dem Rennen frisieren sollen."
Drago musste über seinen eigenen Scherz so sehr lachen, dass ihm die Tränen kamen. Klopsi zog die Augenbrauen hoch. Drago war mutig, so mit King Luis zu sprechen, doch dann sah er, dass dieser es nicht übel nahm. Sie witzelten stattdessen noch einen Moment weiter, bis King Luis die beiden Gewinner aus den ersten Rennen mahnte, in ihre Fahrzeuge zu steigen und zum Start zu fahren. Drago ließ sich in seinem blauen Scirocco nieder, den er liebevoll Schockiero nannte, und Klopsi in seinem Manta. Sie lenkten ihre Fahrzeuge nebeneinander. Klopsi tickte mehrfach hintereinander aufs Gas, Drago tat es ihm gleich. Er sah seinen Freund an und hob den Daumen. King Luis schwenkte die Fahne. Sie starteten, Drago links, Klopsi rechts. Mit quietschenden Reifen verließen sie den Start und rasten in Richtung Zielpunkt, wo Dicki mit der Stoppuhr auf sie wartete. Er trat das Gaspedal durch, doch auf der linken Seite sah er Drago Stück für Stück an sich vorbeiziehen. Verdammter Jugo! Der Blick seines Freundes war starr aufs Ziel gerichtet. Der Abstand zwischen ihm und Drago wurde größer. Nur noch wenige Meter trennten seinen Freund vom Sieg. Dicki war bereits am Straßenrand erkennbar. Wie durch eine Wand aus Watte hörte Klopsi das quietschende Ratschen an Dragos Wagen. Er sah den Scirocco ins Schlingern kommen, und es hätte nicht viel gefehlt, dass er gegen ihn gefahren wäre. Kurz darauf hörte er ein Krachen hinter sich. Er sah in den Rückspiegel. Da war etwas Dunkles, das durch die Luft flog und hinter den parkenden Autos landete. Dann blickte er wieder zu Drago, der versuchte, sein Auto unter Kontrolle zu bringen. Endlich schien es ihm gelungen zu sein, denn das Schlingern hörte auf, und Drago drosselte das Tempo. Klopsi sah, dass er wendete. Er hatte seinen autoverrückten Freund noch nie so langsam fahren sehen. Er bremste ebenfalls, drehte um und folgte ihm. Am Startpunkt parkten sie ihre Wagen und gingen zu King Luis und Paff, die schon auf sie warteten.
„Alter, was ist los?“
Klopsi konnte sich keinen Reim auf das Verhalten seines Freundes machen, doch ihm war klar, dass etwas Dramatisches passiert sein musste.
„Ich hab grad `nen Radfahrer plattgemacht.“ Drago sprach leise, seine Stimme war kaum zu hören. Nervös griff er in die Tasche seiner abgewetzten Lederjacke und zog seine Zigaretten heraus, um sich eine davon anzuzünden. Seine Finger zitterten. Plötzlich beugte er sich vorn über und würgte. Hastig griff er nach einer Plastiktüte, die vor ihm auf dem Boden lag, hielt sie sich unters Gesicht und erbrach sich.
„Scheiße, was machen wir jetzt?", fragte Paff.
„Das fragst du noch?" Klopsi schüttelte verständnislos den Kopf. „Wir müssen den suchen! Vielleicht lebt der noch! Der braucht doch Hilfe! Vielleicht müssen wir die Bullen und nen Krankenwagen rufen. Los, lasst uns hin und nachsehen!"
Dicki war inzwischen ebenfalls von seinem Posten zurückgekehrt und am Startpunkt angelangt.
„Was für ein verdammter Mist! Ich hab gesehen, wie der durch die Luft gesegelt ist. Mindestens fünfzehn Meter, wenn nicht mehr! So‘n Crash überlebt kein Mensch. Verfluchte Scheiße!“ Er befahl Drago, bei ihm einzusteigen. „Du hast nen Schock, Alter, so kannst du nicht fahren. Los, komm."
„Ich hab den nicht gesehen, der hatte kein Licht an.“ Drago war sichtlich verzweifelt. Gemeinsam fuhren sie zu dem Ort, an dem der Radfahrer gelandet sein musste. Als alle eingetroffen waren, nahm Dicki eine Taschenlampe aus seiner Jackentasche und leuchtete in den Park hinein. Klopsi sah das Opfer sofort. Ein Busch hatte verhindert, dass es auf dem Boden landete. Es lag grotesk verdreht mit den Füßen nach oben in den Ästen. Das Gesicht war von den dornigen Zweigen zerschnitten und voll mit Blut, die Augen starrten leblos in die Nacht, und da auch der Mund offen stand, konnte Klopsi erkennen, dass einige der Zähne herausgebrochen waren. Die Jacke war zerrissen und gab den Blick auf eine weiße, vorn geknotete Bluse und zerrissene schwarze Jeans frei. Er fragte sich, ob die Risse vor oder nach dem Aufprall in die Hose gekommen waren. Erst jetzt sah er, dass das Unfallopfer eine junge Frau war. Sie hatte lange dunkle Haare, die sie zu einem Pferdeschwanz zusammengeknotet hatte. Bevor der Aufprall ihr Gesicht zerstört hatte, war sie sicherlich sehr schön gewesen. Sie musste in seinem Alter sein, um die Zwanzig. Klopsi drehte sich um. Ihr Fahrrad lag völlig verbeult ein paar Meter von ihnen entfernt auf dem Fußweg neben einem parkenden Mercedes, der durch den Aufprall eine gesplitterte Frontscheibe und eine tiefe Delle auf dem Dach davongetragen hatte.
„Scheiße, Mann, die ist tot!" Drago, der noch kurz zuvor den harten Kerl gemimt hatte, fing an zu heulen.
„Wir müssen die Bullen informieren." Klospsis Feststellung klang fast sachlich. „Uns trifft schließlich keine Schuld. Die Tussi hatte kein Licht an. Die konnte man einfach nicht sehen."
„Bist du irre?" King Luis klatschte sich empört gegen die Stirn. „Wir haben hier ein verbotenes Autorennen veranstaltet. Weißt du, was passiert, wenn das rauskommt? Wir wandern in den Bau, und zwar alle. Wir sind alle schuld, dass das passiert ist. Wir können der sowieso nicht mehr helfen. Was mich betrifft, ich hab keinen Bock auf Knast. Lasst uns lieber hier so schnell wie möglich verschwinden."
Klopsi riss empört die Augen auf. Doch er zögerte. Noch nie hatte er es gewagt, King Luis zu widersprechen. Da war er ganz anders als Paff. Er fürchtete, dass King Luis seine Einwände nicht gelten lassen, sich vielleicht sogar über ihn lustig machen würde. Das hatte er schon oft getan. Doch diese Situation war anders. Hier ging es um Gerechtigkeit, um Anstand. Er schluckte seine Zweifel hinunter.
„Das können wir nicht machen, das ist Fahrerflucht! Wenn das rauskommt, verlieren wir alle unsere Jobs! Ich hab keine Möge, von der Stütze zu leben.“
„Wir werden viel mehr verlieren als nur unsere Jobs, wenn wir die Bullen rufen. Unser Leben, wie wir es kennen, wird beendet sein. Denk mal drüber nach!“
Mit diesen Worten drehte King Luis sich um und lief dann entschlossen zu seinem BMW. Er drehte sich um und zögerte, als wollte er sehen, wie seine Freunde reagieren würden. Einer nach dem anderen ging zu seinem Auto, stieg ein und fuhr davon. Nur Drago wartete ab. Sie sahen sich an. „King Luis hat recht. Wir können nichts mehr für sie tun.“
„Ich hab kein gutes Gefühl dabei, Drago. Wir müssen das melden. Wir haben einfach Mist gebaut. Ich hab gleich gesagt, wir sollen zum Hafen fahren. Wenn King Luis auf mich gehört hätte, wäre es nicht so weit gekommen.“
Drago trat ganz nah an Klopsi heran und blickte zu ihm hinauf. In seinem Blick lag eine so tiefe Verzweiflung, dass es Klopsi schmerzte.
„Du bist mein bester Freund! Willst du mich verpfeifen?“
Klopsi sah ihn traurig an. „Ich verpfeife dich nicht. Ich werde gar nichts tun. Aber du musst zur Polizei gehen. Ich begleite dich auch.“
Er sah, wie Drago den Kopf senkte und sich dann zum Gehen wandte. Er zögerte einen Moment, doch dann ging er zu seinem Auto. Nach ein paar Schritten blieb er noch einmal stehen und drehte sich um.
„Ich kann nicht“, sagte er.
Dann stieg er in seinen Scirocco und fuhr davon.
Kapitel 2
Freitag, 2. Juni 2017
Müde von der Arbeit schloss Ludwig die Glastür zu seinem Unternehmen ab. Er war spät dran. Seine Frau und seine beiden Kinder warteten sicher schon ungeduldig auf ihn. Am Nachmittag hatte er sie angerufen und ihr gesagt, dass es heute später werden würde. Sie hatte etwas von nicht schlimm und Yoga-Kurs gesagt. Aber er war so beschäftigt gewesen, dass er nicht richtig zugehört hatte. Er hatte versprochen, zur Entschädigung mit ihr und den Kindern essen zu gehen.
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