Martina Wolff - Der Prinzenparkmörder

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Der Braunschweiger Unternehmer Ludwig König wird tot in der Nähe des Prinzenparks aufgefunden. Allem Anschein nach ist er absichtlich überfahren worden. Während Hauptkommissar Wenger und sein Team versuchen, das Motiv für die Tat herauszufinden, geschieht ein zweiter Mord. Gibt es einen Zusammenhang zwischen den Taten? Die Beamten ahnen, dass sie es mit einem Serienmörder zu tun haben. Wird es ihnen gelingen, weitere Opfer zu verhindern?

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Ludwig machte sich zu Fuß auf den Weg. Seine Angestellten fanden das merkwürdig. Jemand hatte ihm einmal im Scherz vorgeworfen, er würde durch sein Verhalten das Geschäft schädigen. Sein Haus lag nur etwa einen Kilometer vom Stammhaus in Lamme entfernt. Was sollte er also mit dem Auto fahren? Er machte sich auf den Weg durch die Lammer Wiesen. Er wollte noch schnell zum Bäcker im Einkaufszentrum nahe dem Sportplatz, wo sein Junge am Wochenende immer Fußball spielte. Er lächelte bei dem Gedanken. Seine Kinder waren sein ganzer Stolz. Er war wirklich ein Glückspilz. Er hatte eine schöne, junge Frau und sein Geschäft lief hervorragend. Gerade hatte er eine neue Filiale in Osnabrück eröffnen können.

Schon von weitem kam ihm der Duft von frischen Backwaren entgegen. Er lief über den Parkplatz und betrat die Bäckerei. Frau Winke bediente ihre Kunden wie immer freundlich und gut gelaunt, nur ihre Auszubildende Rabea schien heute etwas mürrisch zu sein. Er betrachtete die blonde junge Frau und lächelte sie an. Doch sie schien es nicht wahrzunehmen. Frau Winke überreichte ihm schließlich die große Papiertüte mit zehn Normalen, nachdem er an die Reihe gekommen war. Er klemmte sich die Tüte unter den Arm. Sie knisterte leise. Er freute sich schon auf das Abendessen mit Sandra und den Kindern. Die Brötchen würden sie am nächsten Morgen zum Frühstück essen. Sonnabends frühstückten sie immer alle zusammen. Er konnte sich das erlauben, denn Paul war ein zuverlässiger Geschäftsführer, der ihn vertreten würde, bis er gegen Mittag kam. Sandra mochte eigentlich lieber frische Brötchen, aber die Kinder wollten sie aufgebacken aus dem Ofen. Das krachte so schön beim Hineinbeißen. Er ging zum Ausgang und wandte sich nach rechts. Der Parkplatz war voller Autos, dennoch sah er keine Menschenseele. Alles schien sich in den Geschäften des Einkaufszentrums versteckt zu halten. Plötzlich bemerkte er einen großen, kräftigen Mann von vielleicht Mitte Vierzig, der sich an seiner Beifahrertür zu schaffen machte. Ludwig sah, wie er sich aufrichtete. Unvermittelt verzog der Mann vor Schmerzen das Gesicht und griff sich an die Brust. Wie ein Sack brach er auf dem Parkplatz zusammen. Erschrocken ließ Ludwig seine Brötchentüte fallen und rannte zu dem am Boden Liegenden.

„Was ist mit Ihnen? Kann ich ihnen helfen?“

Der Mann lag auf der Seite und atmete nicht. Ludwig berührte ihn an der rechten Schulter und versuchte vorsichtig, ihn auf den Rücken zu wälzen. In dem Moment drehte der Mann sich blitzschnell um und packte ihn mit der linken Hand am Nacken. Er presse ihm ein weiches Tuch auf Mund und Nase. Ludwig fühlte, wie sich ätzende chemische Dämpfe in seine Lungen fraßen. Dann verlor er das Bewusstsein.

Sonnabend, 3. Juni 2017

Ohne jede Rücksicht sang Sina Hanke ihren Hit Wir sind atemlos dem noch im Halbschlaf liegenden Norbert Wenger ins linke Ohr. Am liebsten hätte er seine Dienstwaffe gezogen und seinen Radiowecker erschossen. Dem Untersuchungsrichter würde er später erklären, er habe in Notwehr gehandelt.

Denn wir sind atemlos, atemlos, wenn wir uns lieben!“

Das Gerät hatte seine besten Zeiten eindeutig hinter sich. Es schepperte und klirrte bei jedem hohen Ton, der Sina Hankes Kehle entwich. Norbert sah auf die Zeitanzeige. 6.30 Uhr. Die Nacht war kurz gewesen, denn wie üblich hatte Norbert bis in den späten Abend in der Polizeidirektion gesessen, wo sie endlich nach langen Ermittlungen den Mord an einer Braunschweiger Prostituierten aufgeklärt hatten. Er schmeckte noch das kalte, herbe Kelters Pilsener, das er heimlich mit seinen Kollegen auf die Lösung des Falls getrunken hatte. Am Ende war es so spät gewesen, dass er sich zu Hause das Zähneputzen gespart hatte. Wozu hätte er sich auch beeilen sollen? Zu Hause war niemand, der auf ihn wartete. Er war achtundvierzig Jahre alt und geschieden. Dieses Schicksal teilte er wahrscheinlich mit vielen Kollegen. Die Ehe mit Susanne war kinderlos geblieben. Eines Tages hatte sie wortlos die Koffer gepackt, ihm einen Zettel mit der Aufschrift Hasta la Vista, Baby auf dem Küchentisch hinterlassen und war aus dem gemeinsamen Haus im Heidberg ausgezogen. Früher hatten sie viel zusammen gelacht. Susanne hatte einen sehr trockenen Humor, der in ihrem gemeinsamen Freundeskreis immer für eine Menge Heiterkeit gesorgt hatte. Er rechnete nach, wie lange er das Haus in der Stralsundstraße nun schon allein bewohnte. War es wirklich drei Jahre her, seit sie gegangen war? Schon oft hatte er überlegt, das Haus zu verkaufen. Seine Besoldungsgruppe als Hauptkommissar war nicht so üppig, dass er es dauerhaft allein würde halten können. Doch Norbert hoffte noch immer, dass Suse eines Tages zu ihm zurückkehren würde, und deshalb blieb er dort wohnen.

Das Klingeln seines Diensthandys riss ihn aus seinen Gedanken.

„Da bist du ja gerade nochmal davongekommen", sagte er grimmig zu seinem Radiowecker.

Wir feiern die Nacht, bis der Tag erwacht", antwortete dieser ungerührt. Er nahm das Gespräch entgegen.

„Wenger?“

„Morgen, Nobbe, na, noch in Morpheus Armen gelegen?“

„Was ist los, Erkan?“

Er machte keinen Hehl aus seiner schlechten Laune. Sina Hanke hatte ihm eindeutig den Tag verdorben.

„Toter am Kreuzteich. Ein Jogger hat ihn gefunden. Sieht nach Mord aus.“

„Bin in zwanzig Minuten da."

Er drückte auf den kleinen roten Hörer. Dann duschte er schnell und putzte sich notdürftig die Zähne, um die Bierfahne loszuwerden. Er zog sich seinen kragenlosen dunkelgrauen Pulli und eine schwarze Jeans an. Die modische nussbraune Lederjacke, die er sich gerade einige Tage zuvor beim Sale in den Herzog-Arkaden gekauft hatte, war wahrscheinlich zu warm, dennoch nahm er sie mit. Er warf einen Blick in den schlichten raumhohen Spiegel, der noch aus Suses Zeiten stammte, und stellte fest, dass er für sein Alter mit seinem vollen dunklen Haar noch ziemlich vorzeigbar war. Nur sein Bauchansatz machte ihm ein wenig Sorgen. Verdammtes, leckeres Kelters! Er trat aus der Haustür, schloss ab und ging zu seinem Auto, um zu dem Ort zu fahren, den Erkan ihm mitgeteilt hatte. Norbert parkte sein Auto auf dem kleinen Parkplatz hinter der Bushaltestelle. Er zog sich einen weißen Kunsstoffoveral an und streifte Plastikhüllen über seine Schuhe. Dann begab er sich auf den Spazierweg zum Kreuzteich. Riddagshausen war offenbar schon wach. Von weitem sah er, dass das Gelände um den Teich bereits weiträumig vor neugierigen Blicken gesichert worden war. „Polizeiabsperrung“ stand da in schwarzen Buchstaben auf dem rot-weiß gestreiften Plastikband. Er fragte sich, wie oft er in seinen nächsten Dienstjahren noch unter einem solchen Band würde hindurchkriechen müssen. Eine große Traube Schaulustiger hatte sich an der Absperrung versammelt, offenbar in der Hoffnung, einen spektakulären Blick auf das erhaschen zu können, was dort vor sich ging. Einige jüngere Zuschauer hatten ihre Smartphones hervorgeholt und filmten das Geschehen, wahrscheinlich um später dafür auf Facebook möglichst viele Likes zu ergattern. Er merkte, wie er wütend wurde, und machte einen sinnlosen Versuch, die Gaffer zu verscheuchen. Dann hob er das Absperrband hoch und lief über den Weg, der rechts am Kreuzteich vorbeiführte, in Richtung Fundort der Leiche. Er sah, wie seine Kollegen von der Spurensicherung sich an dem Ort zu schaffen machten, Bodenproben entnahmen und die in der Nähe des Toten wachsenden Pflanzen untersuchten. Auch das Ufer des Kreuzteiches wurde in Augenschein genommen. Der Polizeifotograf machte Aufnahmen von allem, was mit dem Tod des Mannes in Verbindung stehen konnte. Nachdem die Spurensicherung ihre Arbeit beendet hatte, trat Norbert Wenger zu dem Rechtsmediziner, der begonnen hatte, den Toten zu untersuchen.

„Wer hat ihn gefunden?"

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