Christina Hupfer - Alles aus den Fugen

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Jeph fehlt ein ganzes Stück seiner Erinnerung. Vor einem halben Jahr stand ihm, mit einunddreissig, noch die Welt offen. Jetzt steht er auf der Straße und weiß nicht weshalb.
Die Polizei hat ihn mit Fotos eines Tatorts konfrontiert, an dem er bewusstlos aufgefunden wurde. Nun beherrscht ihn die schreckliche Frage: Trägt er die Schuld am Tod zweier Menschen? Die Ermittlungen der Polizei verzögern sich aufgrund ausufernder Kriminalität, Personalmangels und einer Pandemie, die alles ausbremst.
Verzweifelt versucht Jeph wieder auf die Beine zu kommen und sich zu erinnern. Unterstützung hat er so gut wie keine. Abgesehen von einem anderen Obdachlosen und einer kranken jungen Frau, die eher selbst Hilfe brauchen könnten.

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„Jeph...“, brachte sie heraus, dann schnappte sie nach Luft, die großen Augen weit aufgerissen. Gleich würde sie kollabieren. Noch ein mysteriöser Todesfall, mit dem er in Verbindung gebracht werden würde.

Er ließ seine Tasche fallen, umfasste sie mit einem Arm und klopfte mit dem anderen hilflos auf ihren Rücken.

Ein Geschwächter stützte den andern.

„Was ist passiert. Was ist denn los?“ Er schaute zum Haus zurück und schätzte die kurze Strecke, während sie langsam wieder Luft bekam.

„Ich... ich...“

„Lass dir Zeit“, beruhigte er sie und dachte resigniert: ist sowieso egal, irgendeine Ecke zum Schlafen wird nachher schon noch frei sein. „Willst du den Briefkastenschlüssel wiederhaben?“

„Nein... Mir ist nur eingefallen...“

Er zähmte seine Ungeduld. Vermied es, auf die Uhr zu schauen. Seinen Plan konnte er sowieso erst mal vergessen. „Ruhig, ganz ruhig.“ Er brachte das pfeifend atmende Mädchen zu der niederen Gartenmauer am Straßenrand, zog seine schäbige Jacke aus, betrachtete sie unschlüssig, und legte sie dann doch um die zitternde Gestalt. Ergeben setzte er sich neben sie.

„...wenn du also für die nächsten Tage eine Unterkunft brauchst...“

Er hoffte, er hätte sich verhört. Er würde sich doch nicht noch dieses Kind aufhalsen und überlegte hastig, wie er ihr das, ohne sie zu verletzen, ausreden könnte.

„...ist nicht ...ist das Gegenteil von Luxus… Schrebergarten... Feldbett... Strom und einen Kocher... Erna hätte sicher nichts dagegen. Sie ist noch eine Weile weg“, bekam er mit. „Wenn du also willst?“

„Wer, was?“ Er wagte kaum zu glauben, was er da hörte, was sich ihm da bot: vier Wände, ein Dach überm Kopf, ungestört sein können. Eine ‚Adresse‘ hatte er ja schon. Und wenn ihm das Glück weiterhin hold war, bald auch eine Arbeitsstelle und etwas Geld.

„Ich... ich...“ Jetzt war er am Stottern und noch verwirrt hörte er es klimpern. Eine alte Frau, das zerknitterte Gesicht von einem aufmunterndes Lächeln erhellt, warf einige Münzen in die Mulde von Jephs Tasche bevor sie energisch ihren Rollator weiterschob.

Was mussten sie für einen Anblick bieten? Zwei arme Schwindsüchtige. Konnte es sein, dass Kiras Augen kurz dunkelgrün aufleuchteten, bevor sie ihr Gesicht in seinem Ärmel verbarg?

„...sind ungefähr fünf Kilometer bis dorthin. Wenn du das noch schaffst, könnten wir die Räder nehmen. Müsste man aber vielleicht noch aufpumpen. Auto hab ich keins.“

Jeph wusste nicht gleich was er sagen sollte, war überwältigt von ihrer Anteilnahme.

„Die Frage ist nicht, ob ICH das schaffe. So wie du beieinander bist, fällst du schon nach hundert Metern vom Rad“, antwortete er. „Was war denn das eben?“

„Was? Eine Spende!“, kicherte sie.

„Dass du wegen einer kleinen Sprinteinlage so außer Atem bist, meine ich. Normal ist das aber nicht!?“

„Och, ich war kürzlich ziemlich krank, aber es geht aufwärts. Und wenn wir langsam fahren, packe ich das schon.“

„Es ist ja furchtbar nett von dir, aber... es reicht auch morgen. Eine weitere Nacht in der Unterkunft bringt mich nicht um.“ So gerne er jetzt sofort dorthin gerast wäre — wenn sie ihm umkippte, hätte er ein noch viel größeres Problem.

„Nö, heute ist... ist besser. Heute ist Freitag, da ist meist Ernas dortiger Nachbar da. Ich würde dich ihm vorstellen als ihren Neffen. Der, von dem sie immer erzählt, der immer irgendwo auf Montage ist, und so gut wie nie kommt. Ich habe ihn jedenfalls noch nie gesehen. Sie könnte ihn gebeten haben, ihr im Garten zu helfen. Nicht dass Herr Karrer auf dumme Gedanken kommt, wenn du dich eine Weile dort aufhältst.

Kapitel 7

Kira

Bin ich von allen guten Geistern verlassen?, fragte sich Kira, während sie schnell eine wärmere Jacke aus dem Schrank holte und eine Packung Kekse und Traubenzucker in den Rucksack warf, bevor sie wieder nach unten eilte. Der Aufstieg, die drei Stockwerke hoch in ihre Wohnung, hatte sie an ihrem Vorhaben zweifeln lassen. Es hatte viel zu lange gedauert, bis sie wieder normal atmen konnte. Das wäre auch ohne diesen Beutel mit dem blöden Briefkasten — war der aus Blei??? — den Jeph ihr einfach dagelassen hatte, anstrengend genug gewesen. Aber das war es nicht, was sie zögern ließ. Sie würde sich anmaßen, über den Besitz anderer Leute zu verfügen. Das Rad ihrer Mutter war zwar schon ewig nicht mehr bewegt worden. Und das von Erna würde sie sich ausleihen. Sie war der großzügigste Mensch, den sie kannte, und hätte sicher nichts dagegen. Aber ihre Hütte einem Fremden zu öffnen, ihr kleines Schmuckstück, so liebevoll behäkelt, so persönlich.

Nur weil der Typ mal ihr Schwarm gewesen war und jetzt trotz seiner Hilflosigkeit immer noch diese faszinierende Ausstrahlung besaß, musste es nicht heißen, dass er sich angemessen verhielt. Sie wusste überhaupt nicht, was sie sich mit ihm eingehandelt hatte. Doch sein verlorener Gesichtsausdruck als er seine Obdachlosenunterkunft erwähnte. Sie konnte jetzt keinen Rückzieher mehr machen.

Der erste Kilometer war schwer, sehr schwer. Obwohl sie die Räder den kleinen Hügel hinauf geschoben hatten, mussten sie oben stehen bleiben. Beide!

„Wir sind so Helden...“, keuchte Jeph. „Komm Mädchen, jetzt gehts bergab!“

So schön, so frei, so luftig. Die Räder surrten, der frische Wind kühlte die Wangen, und das Strampeln war ein Vergnügen. Vorbei an Ampeln, über Kreuzungen und Brücken, durch Alleen. Der Verkehr wurde weniger, die Luft weicher, und bald darauf sahen sie die Gartenanlage vor sich.

Sie war seit Wochen nicht mehr hier gewesen. Diese elende Krankheit hatte auch das verhindert. Im vergangenen Sommer konnte sie Erna viel öfter besuchen. Ihre Mutter hatte sich meist recht schnell aus dem Garten verabschiedet. Diese Art Arbeit mochte sie nicht so gerne, aber sie war dankbar, wenn sie ihre Tochter gut versorgt wusste und sie unaufschiebbare Dinge in Ruhe erledigen konnte.

In ihren besseren Phasen arbeitete Kira an Ernas Geschichte. Während Erna Unkraut jätete, Erbsen pulte und Beeren zupfte, erzählte sie aus ihrem Leben, und Kira machte sich eifrig Notizen. Dann wieder las sie ihrer betagten Freundin bei einer Tasse Tee Passagen aus den bereits fertigen Kapiteln vor, was diese mit größtem Vergnügen kommentierte. Aber sobald Kira auch nur das kleinste Anzeichen von Müdigkeit zeigte, wurde sie energisch auf die Liege gepackt, die Erna extra für sie besorgt hatte. Warm zugedeckt durfte sie den Vögeln lauschen, dem Summen der Insekten, und dem Rattern der Rasenmäher, während die alte Dame in den Beeten hantierte.

Den Geruch von frisch geschnittenem Rasen, feuchter Erde und rauchenden Grillfeuern hatte sie aber noch nie so intensiv wahrgenommen wie an diesem Abend. Die letzten Tage waren für die Jahreszeit viel zu warm gewesen, und in einzelnen Parzellen waren bereits Gärtner am Werkeln.

Sie schoben die Räder über den gekiesten Weg, grüßten mal rechts die Schmids, links die Bauers und hatten bald fast die gesamte Anlage durchlaufen.

„Da hinten, die letzte Parzelle vor dem Wald, das ist unsere. Links davon, hinter der Brombeerhecke ist nur noch die von Herrn Karrer. Aber wie es aussieht, ist er gar nicht da“, sagte Kira enttäuscht.

Sie traten durch den Rosenbogen. Ernas ganzem Stolz. Sahen Beete, die nicht so gepflegt aussahen wie die der Nachbarn, und ein Stück Rasen, dessen sattes Grün für Ende Februar fast unnatürlich wirkte. Die Räder stellten sie vor das Gartenhaus, das Kira auf einmal unglaublich winzig erschien. Erst jetzt wurde ihr Jephs Größe bewusst. Bestimmt war er zwanzig Zentimeter größer als sie. Na ja, in seiner Situation durfte er sich nicht beklagen, wenn er mit angezogenen Beinen schlafen musste.

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