Sabine Teyke - See des ewigen Lebens / Maxi II

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See des ewigen Lebens / Maxi II: краткое содержание, описание и аннотация

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Maxi und ihre Freunde haben sich ein gutes Leben aufgebaut. Alle sind zufrieden.
Im Winter geht es Mutter Josselyn schlechter, alle denken, dass sie sterben muss.
Aber auf wundersame Weise erholt sie sich wieder.
Als Maxi versucht herauszufinden warum, stößt sie dabei auf ein Geschenk von MUS.
Den See des ewigen Lebens.
Als das bekannt wird, will der verrückte Priester Deumtineo den See um jeden Preis für sich selbst.
Er beauftragt ein Söldnerheer, ein Krieg bricht aus.
Haben Maxi und die Ihren überhaupt eine Chance?

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*

Während die Jahreszeiten wechseln, haben wir mit MUS´ Hilfe einige Änderungen herbeigeführt. Niemand hat heutzutage mehr als zwei Kinder, die eine hervorragende Ausbildung, ihrer Talente entsprechend, erhalten. Manche werden immer noch mit besonderen Fähigkeiten geboren, diese werden im Orden vom Heiligen See unterstützt und verfeinert. Mutter und Custos haben sich verbunden und leben direkt am Heiligen See. Sie gehen jeden Tag nach draußen, helfen sammeln und essen mit uns gemeinsam.

Bene hatte sich uns damals angeschlossen, genau wie Auruma und Bellusa. Satis und Autax wollten das nicht, und sind schon lange verstorben.

Tabitha und Medicus wirken immer noch als Lehrer für Medizin, ihre Kinder sind als Clan der Heimatlosen weggezogen, man hat nie wieder von ihnen gehört. Gemma dagegen unterstützt sie immer noch tatkräftig.

Tara war eines Tage einfach verschwunden, zusammen mit Karl, dem ehemaligen Ratsherrn. Bevor wir ihr anbieten konnten, das Leben mit uns zu teilen, war sie fort gewesen. Der Name ihres Clans ist irgendwie passend gewesen, sie sind in alle Winde verstreut und inzwischen ganz sicher tot.

*

Es ist jetzt Sommer, wir haben den siebten Mond. Benedikte hatte heute morgen eine Vision. Von Westen kommt eine Gefahr auf uns zu, ein schneller Wind, ein großer Sturm. Berti untersucht seine vielen Vorratslager, ob alles trocken und sicher ist.

„Maxi, kannst Du mal kommen?“ Er ruft nach mir. Ich gehe hinüber und schaue mir an, was er mir zeigen will.

„Diese Beeren, etwas hat sie angeknabbert, es sieht fast aus, wie aufgerissen und es war keine Maus!“

Tatsächlich sehen die Bissspuren nicht nach Mäusen aus. Wir hinterlassen andere Abdrücke. Was könnte das gewesen sein, wir hatten noch niemals eine andere Spezies in unserem Bau. Höchst alarmierend also.

Da ertönt ein lauter Pfiff aus dem inneren des Erdbaues. Dieser Pfiff bedeutet eindeutig Gefahr. Cito kommt sofort angerannt, gefolgt von Beatus. Sie stürmen in den Erdbau, Berti und ich folgen ihnen dicht auf den Fersen.

„Da hinten habe ich sie gesehen,“ schreit Activa, „es sind zwei, ein großer und ein kleinerer.“ Sie wirkt aufgeregt. Berti nimmt seine Frau tröstend in den Arm. Activa ist normalerweise nicht so leicht zu erschrecken. Sämtliche Schüler strecken ihre Köpfe aus den Unterkünften, sie bereiten sich gerade auf den Unterricht vor, der bald beginnen soll. Der Alarmpfiff und der allgemeine Tumult haben sie neugierig werden lassen.

Cito und Beatus rennen in die angewiesene Richtung, plötzlich hört man sie lachen. Ich laufe zu ihnen und dann sehe ich den Grund dafür, ein paar Hirschkäfer, er riesig und ängstlich an die Wand gedrückt, sie, wesentlich kleiner steht schützend vor ihm.

„Wehe, Ihr rührt meinen Mann an,“ droht sie mit gefletschten Zähnen. Ich trete vorsichtig einen Schritt nach vorne und spreche sie an.

„Wir werden Euch nichts tun, aber verratet Ihr mir, wie Ihr hier herein gekommen seid?“

„Nun, wir suchten Schutz vor dem Sturm, der sich zusammenbraut. Ich schaute vorsichtig durch das Loch im Baumstumpf und sah niemanden. Es war groß genug, also brachte ich meinen Mann hier herein, aber er hatte Hunger. Bitte entschuldigt, aber ich habe in Eurer Kammer ein paar Beeren aufgerissen, damit er den Saft auflecken kann. Wenn er hungrig ist, wird er immer etwas unleidlich, und das kann ich heute nicht gebrauchen. Der aufkommende Sturm verursacht mir Kopfschmerzen.“ Ich versuche mein Gesicht nicht zu verziehen und das Lachen zu unterdrücken. Nachdem ich mich etwas gefasst habe, frage ich weiter.

„Und wie seid ihr hier herunter gekommen?“

„Nun,“ antwortete sie, „das war das erste Loch, das wir finden konnten, als wir aus der Kammer stürzten. Leider haben wir zu spät gemerkt, das es hier noch sehr viel mehr Lebewesen gibt. Wir suchten nach einem Ausweg, als plötzlich eines der Wesen laut pfiff. Mein Wolfram hat es mit der Angst bekommen, also habe ich versucht, ihn zu beschützen. Das müsst ihr doch verstehen, ihr würdet Eure Männer doch auch beschützen, oder?“ Sie sieht mich nach Zustimmung heischend an. Inzwischen kichert es aus allen Wohnhöhlen.

„Selbstverständlich,“ sage ich mit ernster Miene.

„Mein Name ist Maxi, das sind Cito und Beatus. Der Name Eures Gatten ist Wolfram, aber wie lautet der Eure?“ Sie schüttelt den Kopf.

„Natürlich, das hatte ich vergessen, Säuger haben es mit der Etikette. Nun gut, meine Name ist Hedwig, und das ist, wie Ihr schon gemerkt habt, mein Mann Wolfram. Eigentlich dringen wir nicht in fremde Heimstätten ein, nur im Notfall, so wie heute, der Sturm, Ihr versteht?“ Wir verstanden.

„Ihr könnt gerne hierbleiben, bis der Sturm vorbei ist.“

„Wo sollen wir denn sonst hingehen,“ sagt Hedwig.

„Wollt Ihr noch etwas Essen?“ Frage ich. Sofort richtet sich Wolfram zu seiner vollen Größe auf, sein Geweih ist fast größer als sein Körper, er ist eine imposante Erscheinung.

„Ein wenig Fruchtsaft oder Nektar könnte ich schon noch vertragen.“ Ich lächle beide freundlich an.

„Gut, dann kommt mit in die Halle, wir werden Euch etwas bringen.“

Mit den Hirschkäfern im Gefolge, gehen wir alle gemeinsam wieder nach oben. Activa holt noch ein paar Beeren und legt sie vor Wolfram und Hedwig auf den Boden. Sofort reißt Hedwig die Früchte mit den gewaltigen Reißzähnen auf und schiebt sie in Wolframs Richtung, der auch gleich beginnt, daran zu lecken.

Hedwig schaut mich fragend an.

„Kann ich mich irgendwo ausruhen? Wie schon gesagt, verursacht der Sturm mir Kopfschmerzen.“ Sie verzieht schmerzgeplagt das Gesicht.

„Vielleicht kann ich Dir helfen, ich bin Heilerin,“ sage ich.

„Heilerin, Du kannst meine Kopfschmerzen wegzaubern?“ Hedwig sieht mich verwundert an.

„Das weiß ich nicht genau, ich habe noch nie einen Hirschkäfer getroffen. Aber ich könnte es einfach mal versuchen.“ Sie sieht auf einmal betrübt aus.

„Ja, wir sind inzwischen selten geworden, deswegen passe ich auch so gut auf meinen Mann auf, einer muss ja noch meine Eier befruchten. Also gut, versuche es mit Deiner Heilkunst, schlimmer können sie ja nicht mehr werden.“ Sie grinst schief.

„Dazu muss ich dich anfassen, geht das?“ Ich sehe sie fragend an. Sie nickt.

„Ja ja, keine Problem,“ brummt sie.

Ich lege vorsichtig meine Hände auf ihren Kopf, weiter hinten, um nicht in Konflikt mit ihren Zähnen zu kommen. Eine Weile passiert gar nichts, und als ich schon denke, bei Insekten funktioniert es nicht, fühle ich, wie die Heilkraft beginnt zu fließen und meine Hände warm werden. Hedwig beginnt genüsslich zu brummen.

„Das tut wirklich gut, was immer Du da machst.“

Ich antworte nicht, sondern konzentriere mich auf ihren Schmerz. Als ich spüre, wie sie sich entspannt, lasse ich die Kraft etwas stärker durch meine Hände fließen. Nach einer Weile öffnet Hedwig die Augen. „Sie sind weg, Du hast meine Kopfschmerzen zum Verschwinden gebracht, ah... das fühlt sich himmlisch an. Danke.“ Ich nicke, während ich meine Hände weg nehme und setze mich neben sie.

„Habt Ihr keine Kinder, Du und Wolfram?“

Sie schüttelt mit einem traurigen Blick den Kopf.

„Bestimmt werden ein paar unserer Kinder durchkommen, aber sicher bin ich nicht.“

Als sie meinen fragenden Blick sieht, holt sie aus. „Weißt Du, ich lege einmal so um die zwanzig Eier, Wolfram befruchtet sie und dann vergraben wir sie. Im Graben ist er gut mit seinem Riesengeweih. Wir müssen sie ganz tief in den Wurzeln eines verrotteten Baumes vergraben, am Besten wäre eine Eiche. Wenn die Kleinen schlüpfen, sehen sie noch nicht so aus wie wir, erst einmal sind es kleine süße weiße Maden. Um groß zu werden, fressen sie das ganze verrottete Zeug, das sie dort vorfinden. Sie brauchen sehr lange um zu wachsen, meistens so um die fünf Jahre. Immer wieder häuten sie sich, bis sie so lang sind, nun, wie Du würde ich sagen. Wenn sie es bis dahin geschafft haben am Leben zu bleiben, verpuppen sie sich und schlüpfen im Frühling. Danach leben sie einen Sommer lang, legen Eier und alles fängt von vorne an. Du siehst also, ich kann meine Kinder gar nicht kennen.“

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