Peter Schmidt - GEN CRASH

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Offiziell heißt das Projekt «Virus 31» – das einunddreißigste Virus, das Doktor Johnson im Auftrage des Gesundheitsministeriums von seinen beiden Forschungsteams untersuchen lässt, ob sich sein Erbmaterial zur Eindämmung von Grippeepidemien eignet. Wenig später gerät das Projekt aus den Fugen – eine Epidemie bricht aus und Berlin versinkt im Chaos, wird zur hermetisch abgeriegelten Sperrzone, zum Quarantänegebiet mit hohen Stahlzäunen – ein Konzentrationslager, in dem Chaos und das Recht des Stärkeren herrschen. Und draußen warten bereits die Fluchthelfer. – Es ist kein Geheimnis mehr: Hinter dem Pseudonym «Peter Cahn» verbirgt sich Peter Schmidt – mehrmaliger Preisträger des Deutschen Krimipreises und Verfasser so erfolgreicher Thriller wie «Schafspelz», «Augenschein» und «Die Regeln der Gewalt». – PRESSESTIMMEN
autor-peter-schmidt-pressestimmen.blogspot.de/

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"Klingt alles ganz plausibel", bestätigte ich.

"Also machte ich mir ein paar Gedanken darüber."

"Wie jeder an deiner Stelle."

"Ich dachte in aller Ruhe darüber nach."

"Sollte man, Jakob, sollte man Wir sind schließlich keine Postboten."

"Und genau dazu wollten sie mich machen, Adrian. Zum Briefträger. Also zeigte ihnen der alte Beil mal, was 'ne Harke ist. Drei Stunden Arbeit, und der Text lag vor mir wie ein offenes Buch. Ich hatte die Bestätigung an eine Adresse in Zandvoort weiterzuleiten, in chiffrierter Form, aber nach einem anderen Code. So geht man immer vor, aus Sicherheitsgründen. Die alte Version wird vernichtet oder als Notiz mit dem Stempel ERLEDIGT abgelegt – nachdem man aus Alibigründen die Bestellung ausgeführt hat, versteht sich. Um neu zu chiffrieren, muss man lediglich rechnen können, Tabellen vergleichen und nicht das geringste von der Nachricht selber verstehen. Aber diesmal verstand ich genau, was ich in den neuen Code übertrug."

"Unser Mann im Allerheiligsten?"

"Diesmal verzichtete ich darauf, dem alten Simons ein Buch über Moskauer Museen zu schicken. Einen architektonischen Schinken voller Gegenlichtaufnahmen und beleibter russischer Lehrerinnen, die ihren Schülern eine Lektion in Stadtgeschichte geben." Beil lächelte triumphierend. "Er hätte es ja doch nicht mehr zu den anderen ins Regal werfen können, um es irgendwann im internationalen Leihbuchverkehr auf die Reise zu schicken."

"Du willst sagen, wer einen Absender fingiert, der gar nicht mehr existiert, hat etwas zu verbergen, Jakob?"

"Und ob ich das sagen will."

"Da Simons den Auftrag nicht angenommen haben kann, wird er auch niemals etwas über seinen wirklichen Absender ausplaudern können?"

"Und was sagt uns das, Addi? – Sie sind noch vorsichtiger als sonst. Und warum sollten sie noch vorsichtiger sein? Weil es ein heißes Eisen ist."

"Ein Russe, Jakob?"

"Russe, Georgier – spielt das eine Rolle?"

"Was sagen die Auguren? Hat er ein Gesicht?"

"Wenn er eins hat, Adrian, dann ist es das am besten gehütete Geheimnis der Welt."

"Verrate mir nur, ob aus dem Politbüro – oder einer der Kandidaten? Oder vielleicht aus dem ZK? Ich nenne einfach ein paar Namen: Witalij Worotnikow, Wadim Medwedew, Nikolaij Sljunkow? Jurij Solowow? Georgij Rasumowski? Viktor Tschebrikow oder Alexander Jakowlew?"

"Viel zu hoch angesetzt. Ich würde unseren Mann nicht in der Führungsspitze suchen. Das wäre natürlich eine Sensation. Er scheint bei Gorbatschow ein und aus zu gehen. Putzt er ihm die Schuhe, klopft er seine Teppiche? Ob man ihn zu seinen engsten Vertrauten zählen darf, ist fraglich. Aber er sitzt an der Quelle. Er bekommt mit, was gesagt wird. Er bedient den Fernschreiber und die Tonbandgeräte – oder arbeitet in der Nähe. Es gibt keine Geheimnisse vor ihm. Er ist vertrauenswürdig. Vielleicht einer seiner Zuarbeiter, der sich den Schlüssel zu den Aktenschränken um den Hals gehängt hat."

Beil blieb vor einem kleinen Antiquitätenladen stehen. Sein Schaufenster lag unterhalb des gepflasterten Gehwegs. Ein rostiges Geländer sperrte den Treppenschacht ab, damit niemand durch einen unvorsichtigen Schritt in die Tiefe stürzen konnte, und er hängte seinen vorgewölbten Bauch darauf und blinzelte nachdenklich in das Gewirr der Taschenuhren, Bilder und Puderdöschen hinab.

"Die da wäre nicht schlecht."

Ich folgte seiner ausgestreckten Hand, sie deutete auf eine goldgerahmte Miniatur, kaum größer als ein Handteller. Plötzlich begriff ich, dass er mich nur in diese elende Gegend geführt hatte, um mir zu zeigen, was er als Gegenleistung erwartete. Auf dem hölzernen Rückwandsockel stand ein Emailleschild mit der Aufschrift: Jan BormannSpezialist für alte Miniaturen .

Beil sammelte das Zeug seit seinem vierzigsten Lebensjahr (ungefähr der Zeitpunkt, an dem er sich selbst und den Rest der Welt aufgegeben hatte). Er und Luise breiteten ihre Reichtümer abends auf den Sesseln und Tischen aus, um sie mit van Goghs Werken zu vergleichen. Van Gogh war ihr künstlerischer Kontrahent, das Malergenie, an dem sich ihr Widerspruch entzündete. Seine blinden Originale konnten einfach nicht mit der Farbenpracht von Beils Miniaturen konkurrieren. Er hatte ein Stück mit rotem Ziegeldach und drei krummen Erlen ausgesucht. Über den Bach vor dem schiefen Häuschen, das aussah, als würde es gleich unter der Last seines Dachs zusammenbrechen, spannte sich die Miniaturausgabe einer weißen Zugbrücke. Irgendwo im Bild war auch ein Schaf zu sehen, aber etwas zu klein und zu weit weg, um es genau erkennen zu können.

"Kostet?", fragte ich.

Er zuckte die Achseln und bog wiegenden Schritts um das Geländer. Unten angekommen, winkte er mir mit krummem Zeigefinger zu. Im Hintergrund brannte eine grüne Glaslaterne, und nicht weit vom Durchgang zum Lagerraum, der mit zwei ungeöffneten Holzkisten verstellt war, bewegte sich die Silhouette eines alten Mannes. Ich nahm an , dass er alt war. Er trug einen etwas zu weiten Anzug, der längst aus der Mode gekommen sein musste, dem vorsintflutlichen Schnitt nach zu urteilen, und seine gedrungene Gestalt und sein kahler, wie aus Stein gehauener Kopf machten nicht den Eindruck, als wenn er mit sich handeln ließe. Handeln kann man nur mit jüngeren Verkäufern, am ehesten mit denen, die manchmal zur besten Geschäftszeit ihren Laden abschließen und auf einen Sprung hinüber ins Rotlichtviertel gehen, um sich eine Live-Show anzusehen.

"Zweihundertfünfzig – wir gehen auf keinen Fall höher als zweihundertfünfzig", versuchte er mich zu beruhigen. "Für einen alten Spittelmann ist das ein Spottpreis."

"Spittelmann? Nie gehört den Namen."

"Spittelmann ist im Kommen."

"Also gut, packen Sie's ein", murmelte ich gedankenverloren.

"Bitte?" Er blieb stehen, den Türgriff in der Hand und äugte zum mir herüber, als sei ich nicht ganz bei Trost.

"Hab nur geübt."

"Na gut, Konzentration jetzt "

Er drückte die Tür auf, und irgendwo tief drinnen in den Spinnweben bimmelte die obligatorische Klingel für alte Leute. Jeder faire Geschäftsmann mit Sinn für zeitgemäße Ladenausstattung hätte sich längst eine elektronische Türglocke zugelegt. Ich will nicht knickrig erscheinen, aber diese alten Leutchen hängen an ihren Habseligkeiten wie die Insassen eines Altersheims. Er würde fünfhundert verlangen und nach vielem Hin und Her auf vierhundert heruntergehen, das spürte ich, so wahr mir Gott helfe.

"Also bitte, Adrian "

Seine Stimme klang noch ungeduldiger als die Margrits, wenn ich nach Feierabend in meinem Arbeitszimmer Zeitungsausschnitte sortierte. Ich folgte Beil zögernd zur Stätte der Hinrichtung. Es war eine Ladenkasse aus purem Messing, metallgewordenes Ornament. Die elfenbeingefassten Tasten sahen wie kleine Folterwerkzeuge aus. Obenauf lag ein Stapel unbezahlter Rechnungen. Ich nahm an, dass sie unbezahlt waren. Mag sein, dass ich meinen geizigen Tag hatte oder dass ich fürchtete, ausgeraubt zu werden. Vielleicht war alles nur eine fixe Idee. Aber irgendwie lag der Geruch von Nepp und Kommerz in der Luft.

"Addi – was ist los mit dir?"

Er stieß mich an. Es war, als wenn ich aus meiner Trance erwachte.

Sie hatten das Bild gemeinsam aus dem Fenster geholt (eine manuelle Meisterleistung), und Bormann hielt es jetzt in den gewölbten Händen wie einen kostbaren Schatz. Er hatte eine Stange mit Drahtzug und Zange benutzt, während Beil ihm sekundierte, indem er mit der Linken den Glasturm voller Tablettendöschen und mit der Rechten eine abgeschlagene Schaufensterpuppe hielt. Die Puppe war aus gestrichenem Gips und trug den Kopf Kaiser Wilhelms II., sein Helm dagegen schien von einem deutschen Wachtmeister der Jahrhundertwende zu stammen.

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