Peter Schottke - Patrick und die blöde Fee

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Patrick und die blöde Fee: краткое содержание, описание и аннотация

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"Patrick und die blöde Fee" ist ein All-Age-Abenteuer mit viel Humor, Sprachwitz, Spannung und Anspielungen auf klassische Märchen – nur etwas anders als gewohnt.
Patrick will einfach nur in Ruhe das Fernsehprogramm genießen, da platzt auf einmal diese Fee in sein Leben. Und was die nicht alles von ihm verlangt! Kurz darauf findet sich Patrick in einem verrückten Märchenland wieder, in dem es drunter und drüber geht. Und ausgerechnet Patrick soll all diese Probleme lösen. Aber wie kämpft man mit einem Riesenritter? Wie besiegt man einen bösartigen Zauberer? Wie bezwingt man einen Drachen? Wie übersteht man Kämpfe gegen Grubengnome, Schlickschlangen, eine Riesenspinne und andere heimtückische Wesen, wenn einem nur eine blöde Fee zur Seite steht?

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Dann war es ein paar Sekunden lang still. Anschließend quengelte eine helle Stimme: „Kommst du jetzt allmählich mal nachsehen, wie es mir geht?”

Kapitel 2: Raumgestaltung

„Aua! Meine Güte, aua, aua, aua!… Mannomann, tut das weh!… Aua…”

Dieses Nörgeln war wirklich nervtötend. Patrick beschloss der Ursache nachzugehen, aber zuerst prägte er sich noch den Stand der Dinge auf dem Bildschirm ein. Das feindliche außerirdische Raumschiff war durch Raketeneinschläge vorerst zurückgeschlagen – gut so. Dann konnte er es wohl riskieren, die Tapferen an Bord des guten Schiffes einen Moment unbeaufsichtigt zu lassen.

„Auauauau! Aua!”

„Was ist denn!” Patrick trat zum Fenster, beugte sich vorsichtig über die vier Kakteen, die in Tontöpfen vor sich hinvegetierten, steckte den Kopf hinaus und suchte Rahmen und äußere Fensterbank ab. Ein paar Spatzen stoben aufgeschreckt davon. Heiß stach die Sonne vom Himmel. Das Johlen der Fußballer und das Rattern des Rasenmähers waren immer noch zu hören, doch jetzt nahm etwas anderes Patricks Aufmerksamkeit in Anspruch. Er musste sich vorbeugen, um die winzige Gestalt zu erkennen, die draußen auf dem Fensterbrett kauerte. Sie war nicht größer als seine Faust. Zwei klitzekleine Pupillen äugten vorwurfsvoll zu ihm auf.

„Na endlich nimmst du Notiz von mir!”

Patrick war verblüfft. Für ein so kleines Wesen besaß es eine sehr durchdringende Stimme.

„Wer -”, setzte Patrick an.

„Keine überflüssigen Fragen jetzt”, beschied ihn die winzige Kreatur. „Wir müssen sofort aufbrechen.”

Patrick runzelte die Stirn. „Was müssen wir aufbrechen?”

Ein Stöhnen ertönte, das wie das Herabkollern einer Lawine aus Kieselsteinchen klang. „Kapierst du denn überhaupt nichts? Was lernt ihr eigentlich in der Schule?”

Patrick zuckte die Achseln. Darauf gab es nun wirklich nichts Gescheites zu antworten. Er fragte sich, mit wem er hier überhaupt sprach, wer ihn hier vom Fernsehen abhielt, wer hier gegen sein Fenster geplonkt war, und wer ihn nun hier mit keifender Stimme ankläffte und mit Perlenaugen anstierte und … – Patrick sah etwas genauer hin. Dieses winzige Geschöpf, das kläglich in einem Winkel des Fensterahmens kauerte, hätte ein großes Insekt oder eine kleine Maus sein können, jedoch … Patrick erkannte ganz deutlich einen Körper mit zwei Armen und zwei Beinen, einen Kopf mit einem rosafarbenen Mund und einer Stupsnase. Auf dem Kopf saß ein spitzer Hut. Und waren das nicht Flügel, die da aus dem Rücken ragten? Jetzt begann das Wesen, mit schnellen Schritten draußen auf der Festerbank auf und abzutapern.

„Das ist doch nicht die Möglichkeit! Da hat man’s schon mal so weit geschafft und dann gerät man an so einen Trottel! Aua!” Die Kreatur war gegen den Fensterrahmen geprallt. Flüche folgten.

„Mir tun alle Knochen weh!”, schimpfte die kleine Gestalt.

„Warum?”

„Weil ich mich gestoßen habe!”

„Warum?” Patrick kam sich schon wie seine kleine Schwester vor.

„Weil ich gegen deine Fensterscheibe gesegelt bin, darum!”, zeterte sein Besuch. „Wie kann man nur so dumm sein, ein Fenster nur halb zu öffnen! Entweder man macht es ganz auf oder man lässt es zu! Ist das so schwierig? Alles andere führt zu Verwirrung und zu schrecklichen Unfällen!”

Das winzige Wesen humpelte auf der Fensterbank hin und her. „Ich hoffe, du bist wenigstens reisefertig.”

„Reisefertig?”, wiederholte Patrick. „Warum … Ich meine, weshalb sollte ich reisefertig sein?”

„Na, weshalb denn wohl? Reisefertig sollte man schon sein, wenn man auf Reisen gehen wird. Ist ja wohl selbstverständlich. Muss man dir denn alles erklären?”

Patrick überlegte kurz. Dann verkündete er: „Ich habe überhaupt nicht vor zu verreisen.”

„Mag sein. Aber das ist nebensächlich.”

Patrick blieb die Luft weg. Die Unverfrorenheit dieser Winzperson war buchstäblich atemberaubend. Er stemmte die Arme in die Hüften. „Wer sind Sie eigentlich, wenn ich mal fragen darf?” Warum er „Sie” sagte, war ihm selbst nicht ganz klar; vielleicht lag es am forschen Aufreten des Eindringlings.

Zwei Knopfaugen blinzelten ihn listig an. „Na, was glaubst du, kleiner Patrick?”

„Woher wissen Sie, wie ich heiße?”, wollte Patrick erwidern, doch er kam nur bis: „Woher wiss-”, als ein pechschwarzer Blitzstrahl vom Himmel zischte und auf der Fensterbank einschlug.

So jedenfalls kam es Patrick vor, bis er kapierte, dass es ein großer schwarzer Vogel war, der herabgestoßen war, hektisch mit den Flügeln flatterte und mit scharfem Schnabel nach der kleinen Besucherin hackte, die panikerfüllt hin und her trippelte, um ihm auszuweichen. Dr. Katz machte einen Buckel und fauchte, hielt sich aber zurück.

„Patrick, tu doch was!”

Patrick starrte den schwarzen Vogel an, der riesenhaft wirkte gegen sein Opfer, das er mit wütenden Schnabelhieben attackierte. Eine Krähe. Aber eine besonders große und angriffslustige. Außerdem besaß sie ungewöhnliche, grellgrüne Augen, die besser zu einer Katze oder einer Schlange gepasst hätten, und mit denen sie hasserfüllt nach ihrem umherwuselnden Ziel spähte.

Da! Der Vogel hatte das Winzwesen draußen am Fensterrahmen in die Enge getrieben und stieß ein triumphierendes Meckern aus. Der Kopf mit dem kräftigen Schnabel hob sich.

„Patrick!…” Die Stimme wurde schwächer. Kleine Luftjapser waren zu hören.

„Paaatrick!…”

Ihm war nicht ganz klar, was genau von ihm erwartet wurde. Doch er gewann den Eindruck, dass das angegriffene Kleinlebewesen eher seine Hilfe brauchte als die wütende Krähe. Und ohne dass er lange nachgedacht hätte, schob er seine flache Hand vor und schubste die aufkreischende Krähe von der Fensterbank. Hoffentlich hat meine tierliebe Schwester das nicht gesehen, sonst gibt’s wieder ein Geplärre, dachte Patrick, als die Krähe draußen auf dem Terrassenboden aufklatschte. Sie funkelte Patrick zornig an, während sie Flügel und Krallen sortierte. Ihr gewölbter Federrücken bebte, als sie nach Luft rang. Dann kauerte sie sich auf dem Boden zusammen und spannte ihre Muskeln für einen erneuten Angriff.

Die Winzgestalt rettete sich mit einem kühnen Sprung über den Fensterrahmen zu Patrick ins Zimmer.

„Schnell, das Fenster zu!”

Die Krähe machte sich startbereit. Das Scharren ihrer Krallen auf den Fliesen klang scharf und aggressiv.

„Mach das Fenster zu!”

Doch Patrick konnte den Blick nicht von der Krähe abwenden. So einem wildgewordenen Vogel war er noch nie begegnet. Das Funkeln in den grünlichen Augen traf ihn stechend. Er fühlte sich wie gelähmt, wie hypnotisiert von diesem grünstechenden Krähenblick.

„Fenster zu!” Das Stimmchen war schon kaum noch vernehmbar.

Die Krähe riss ihren Schnabel zu einem schrillen Kampfschrei auf und startete wie ein Pfeil in Richtung Fensteröffnung, den unheilvollen Blick auf Patrick geheftet.

Patrick sah den Vogel auf sich zukommen, unfähig, auch nur einen Finger zu rühren.

Triumphierendes Krächzen.

Wildes Flügelschlagen.

Anstürmendes gefiedertes Unheil.

Und dann … ein Aufschrei -

„Tooor!”

Der Jubel vom Fußballplatz riss Patrick aus seiner Erstarrung und ohne genau zu wissen, was er tat, knallte er hastig den Fensterflügel zu. Die anfliegende Krähe versuchte abzubremsen, schlingerte aber doch gegen die Scheibe und verursachte hässlich kratzende Geräusche mit ihren Krallen, die vergeblich versuchten, am Glas Halt zu finden. Der Rabenvogel rutschte an der Scheibe herunter und plumpste draußen auf die Fensterbank. Schnell verriegelte Patrick das Fenster.

Die Krähe sandte ihm feindselige Blicke.

„Nein, kein Tor”, teilte Patrick ihr durch die Scheibe mit. Dann fiel sein Augenmerk auf Dr. Katz, der mit gesträubtem Fell Richtung Krähe stierte. „Hättest ruhig ein bisschen mithelfen können, ich denke, du bist ‘n Raubtier?”

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