Ursula Hass - Kirsch und die Eisleiche

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"Kirsch und die Eisleiche" ist eine spannungsgeladene Geschichte, die mitten in der Fasnachtszeit, spielt. Da treten die gefährlichsten Gestalten in der schwäbisch-alemannischen Fasnacht auf, wie Hexen, Teufel, Moorgeister und Dämonen. Aber auch die lustigen Hansele und Spättle sind anzutreffen. Ein kleiner Junge wird tot am Eisweiher aufgefunden. Seine Mutter ist verschwunden und sein Vater, der Bankdirektor, weiß von nichts. Bella Weigand, eine Hobbydetektivin kommt ihm da mit ihrem Hund Seppi gerade recht, bringt ihn aber auch manchmal zur Verzweiflung und auf die Palme. Helen und Eugen, seine Assistenten, sowie Huber und Drechsler, die Kollegen aus der Stadt, mischen wieder kräftig mit, und so gibt es nicht nur eine hollywood-reife Verfolgungsjagd beim «Hexenfraß», sondern auch einen unerwarteten Geldsegen, aber nicht für Kommissar Kirsch, der mit der Aufklärung der Morde mehr als beschäftigt ist…

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Ja, das ist halt schon sehr lange her, als dieser große alemannische Dichter gelebt hat, aber seine Gedichte passen immer noch in die heutige Zeit, dachte Kirsch und freute sich schon mal auf sein Küchle. Na ja, Wiesental, das schöne Tal wo die Wiese, als kleines Flüßle vom Feldberg runter ins Tal bis Lörrach fließt und dann in den Rhein mündet, ist halt nicht Wiesenbach, wo Kirsch mit seiner Moni lebte und so lachte Kirsch ein bisschen in sich hinein.

„Moni, heute waren wieder einige grusige Gestalten unterwegs. Du kennst sie doch alle. Hexen und Narros hab ich gesehen.“

„Ja, Kirsch, geh jetzt schlafen, morgen reden wir darüber. Am Sonntag ist übrigens ein Umzug in Burgstetten. Sollen wir da nicht hingehen?“

„Wäre schon schön, aber ich weiß nicht so recht, ob nicht wieder die Arbeit ruft.“

„Kirsch male den Teufel nicht an die Wand, komm jetzt ins Bett.“

Moni wurde ein bisschen ungeduldig, weil sie endlich schlafen wollte. Allerdings ist der Schmutzige Donnerstag in der alemannischen Fasent eigentlich der größte „Feiertag“ und da geht gewöhnlich ein Narr nicht so früh ins Bett.

Nachdem Kirsch sich doch noch ein weiteres Küchle stibitzte, kam er dann endlich auch ins Bett.

Und obwohl gerade keine großen Ermittlungen im Kommissariat anstanden, machte sich Kirsch schon so seine Gedanken. Denn gerade an Fasnacht tobte der Bär, auch bei der Polizei, denn da gibt es Eifersüchteleien und Händel zwischen den Ehepartnern und so wäre auch ein Mord nicht auszuschließen, erinnerte sich Kirsch an frühere Fasnachtszeiten. Und vor seinem geistigen Auge wurden sie wieder lebendig, die gruseligen Gestalten der Fasnacht.

Kirsch schlief darüber ein und dann sah er in seinem Traum eine Hexe auftauchen, die ihn an den Eisweiher lockte und vor seinem Auge wurde der Eisweiher immer größer und größer und ein Berg türmte sich auf. Da sah er plötzlich eine Hand, die sich ihm entgegenstreckte. Aber dann wachte Kirsch aus seinem Traum auf.

„Wahrscheinlich waren die fettigen Küchle auf die Nacht doch nicht so gut“, sagte sich Kirsch und probierte, weiter einzuschlafen.

In der Nacht erschreckten ihn keine weiteren Hexen und Dämonen, Teufel und Geister mehr. Er verbannte sie kurzerhand aus seinen Träumen und er dachte an den nahenden Frühling, denn mit der Fasnacht soll ja auch der Winter ausgetrieben werden. Ob schon die ersten Frühlingsboten, die Schneeglöckchen aus der Erde sprießen, daran dachte Kirsch als er weiter einschlafen wollte. Aber es war in den letzten Wochen noch bitterkalt und die Meteorologen sprachen vom kältesten Januar. Und jetzt so im Februar nach Maria Lichtmeß wurde es schon etwas wärmer und frühlingshafter, zumal man seit diesem Tag auch wieder mehr Sonnenstunden begrüßen konnte. Und so sagt es ja auch das Sprichwort, dass man bei Maria Lichtmeß bei Tag zu Nacht ess‘.

Kirsch wachte am frühen Morgen auf, weil er Moni schon in der Küche hantieren hörte.

„Gibt’s schon Frühstück?“, rief er in die Küche.

Doch Moni hörte es nicht, der Kaffee lief gerade durch die Maschine und verursachte einige Geräusche.

Kirsch hielt es dann auch nicht mehr in seinem Bett aus und marschierte in die gemütliche Küche, wo schon ein herrlicher Kaffeeduft im Raum lag. Und diesen Duft genoss er sichtlich.

Kirsch nahm am Tisch Platz und Moni schmierte ihm sein Brötchen, dick mit Marmelade, bestrichen.

„Du meinst es heute gut mit mir“, sagte Kirsch zu Moni, die nur die Augen aufschlug und ihre Stirn runzelte.

„Ich meine es immer gut mit dir, Kirsch“, antwortete sie lakonisch.

„Heute Morgen kommen die Kinder zum Gizzig Riefe. Ich muss mal schauen, ob noch Fasentsküchle übrig sind. Hast du alle aufgegessen, Kirsch?“, fragte Moni nach und wurde dabei ziemlich energisch.

„Nein, wo denkst du hin.“

Und Kirsch machte sich schleunigst auf den Weg ins Kommissariat.

Hoffentlich merkt Moni nicht, dass ich mehr als zwei Küchle gegessen habe“, brummte er noch vor sich hin.

Plötzlich kam Johanna Merkle um die Ecke. Sie war wieder unterwegs. Nachdem sie im letzten Jahr so gut beim Freiburg-Marathon abgeschnitten hatte, wollte sie es dieses Jahr wieder wissen, wie sie es Kirsch schon erzählt hatte.

„Hallo Johanna, einen schönen guten Morgen“, rief ihr Kirsch entgegen.

Doch wie immer antwortete sie nicht, weil sie ihn gar nicht wahrnahm. Sie hatte ihren Kapuzenpullover wieder an und hörte wahrscheinlich ihre klassische Musik. Aber sie hatte Kirsch schon mal verraten, dass sie weder rechts noch nach links sah, wenn sie lief.

Langsam marschierte Kirsch weiter und schnupperte die schöne frische Februarluft in sich hinein. Am Eisweiher sah er schon von weitem Eugen stehen.

„Ob wohl Eugen heute Schlittschuhlaufen will?“, fragte sich Kirsch irriert, als er Eugen entdeckte.

„Hallo Chef“, Eugen winkte ihm zu und winkte immer heftiger.

„Was will er denn?“, fragte sich Kirsch noch einmal.

„Ich geh nicht aufs Eis, nicht, dass ich mir noch meinen Fuß breche.“

„Eugen was willst du denn?“, rief Kirsch ziemlich ungeduldig und ging dann schnelleren Schrittes auf seinen Assistenten zu.

„Eugen, was ist los?“

Eugen winkte ihm immer schneller zu und Kirsch fing fast zu rennen an, aber er merkte, dass unter dem Schnee noch Glatteis war. Deshalb ließ er das Rennen lieber bleiben.

Als Kirsch näher kam, entdeckte er auch die Feuerwehr vor Ort und auch weitere Feuerwehrautos rückten an und auch die Polizei war schon da.

„Wird doch niemand ins Eis eingebrochen sein?“, sagte sich Kirsch und schnaufte schon mal tief ein.

„Ich hab es doch gewusst, dass ich dieses Jahr auch nicht Fasnacht feiern kann und sicherlich ist so ein Betrunkener wohl ins Eis eingebrochen.“

„Ade Umzug“, dachte er noch.

Doch dann raste Eugen auf ihn los und keuchte nur noch.

„Chef, ein kleiner Junge ist ins Eis eingebrochen, dort liegt seine Eisleiche“, schrie er geradezu heraus.

„Mensch Eugen, nicht so laut. Es muss ja nicht gleich jeder hören, dass wieder ein Unglück in Wiesenbach geschehen ist“, meinte Kirsch leise zu Eugen.

„Chef, dort liegt der kleine Junge, er ist noch nicht so alt und die Feuerwehr hat ihn aus dem Eisweiher gezogen, nur noch sein Schopf hat aus dem Eisweiher rausgeguckt“, bemerkte Eugen, der immer schneller sprach und dabei ziemlich entsetzt die Augen auf- und zumachte.

„Hast du schon die ganze Maschinerie her gebeten, Helen verständigt und Doktor Dorer muss sofort herkommen, egal ob Fasnacht ist“, ordnete Kirsch wieder ganz beflissen an.

„Ja, hab ich Chef, ich steh ja schon fast eine Stunde hier.“

„Die Lene, die Frau vom Bürgermeister hatte das Kind entdeckt. Sie wollte gerade in der Bäckerei Hutter Weckle und Fasentsküchle holen, ihr Mann, der Bürgermeister isst sie doch so gern.“

„Super, die Lene!“, sagte Kirsch und runzelte seine Stirn und auch sein Schnauzer fing wieder zu hüpfen an.

Eugen schaute ihn ganz fasziniert an und vergaß fast weiter zu sprechen.

„Was, die Lene hat das Kind entdeckt?“, rief Kirsch dann auch noch etwas langatmig aus.

„Wo steckt sie denn?“, fragte Kirsch nach.

„Ah, da vorne kommt auch schon Doktor Dorer“, bemerkte er dann weiter.

„Eugen, er soll das Kind gleich untersuchen, damit wir mehr wissen.“

„Wer könnte es denn sein, hast du schon eine Ahnung?“, wollte Kirsch dann noch von Eugen erfahren.

„Ich kenne die Kinder ja auch nicht alle, aber ich glaube, es ist der kleine Sohn vom Bankdirektor, Lasse Heger. Die Lene hatte so eine Andeutung gemacht, denn die Familien kennen sich oberflächlich, wie sie gesagt hatte“, erwiderte Eugen, der schon stolz war, dass er Kirsch schon erste Ergebnisse vorweisen konnte.

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