Michael Schatten - Das Geflüster der Raben

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Die Kriegswaise Alora führt ein gutes Lebens als Bedienstete der Königsfamilie Worgu. Als eine Hochzeit naht wird sie in Konflikte hineingezogen, die ihr junges naives Weltbild für immer verändern werden. In den Fängen des Kriegsveteranen Serox lernt sie die Grausamkeit der Welt kennen und wird mit ihrer Vergangenheit konfrontiert. Während dieser Reise erwacht eine alte vergessen geglaubte Macht und wird die Welt ins Chaos stürzen.

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Dankbarkeit oder so etwas wie Treue hatten die Burschen sowieso nicht zu erwarten. In offiziellen Verlautbarungen waren die Diebesbanden geächtet, jede von ihnen. Jeder gefangene Dieb, egal für wen er kämpfte, hatte drei Chancen. Wenn die Wachen ihn das erste Mal festnahmen, wurde der Dieb öffentlich auspeitscht. Beim zweiten Vergehen verlor er eine Hand und zu guter Letzt erwartete ihn den Strang. Selbstverständlich wurde dies von beiden Seiten als Sieg des Gesetzes dargestellt. Ein Triumph für Recht und Ordnung in Devon. Es handele sich schließlich nur um einen weiteren Dieb, der zu den Raben geschickt wurde. Und es hieß nicht ohne Grund: „Nur ein Toter Dieb ist ein guter Dieb“.

Hoch über den Köpfen aller anderen ritt Serox langsam die breite Hauptstraße entlang. Irgendwann würde die Schlagader der Stadt ihn in die reiche Oberstadt Devons führen. Vorbei an den stinkenden Slums und eingefallenen Häusern der Gildenviertel, über die rauen Händler und Wohnviertel der Unterstadt verbesserte sich das Leben der Menschen mit jedem Finger. Aber noch war er im Gebiet der Diebesbanden, und deren Soldaten waren überall zu sehen. Auch wenn sie für ihn kein Ärgernis waren. Der große schwarze Hengst und das breite Schwert schreckten die meisten Halbwüchsigen ab. Und falls jemand übermutig werden sollte, reiche ein gezielter Tritt, um den Jungen in die Flucht zu schlagen.

Er schaute wieder gen Himmel. Das Unwetter ließ weiter auf sich warten. Nur wenige Regentropfen erreichten den Boden und nach dem Wind zu urteilen würden die Wolken Devon hinter sich gelassen haben, bis sie ihre Last abwarfen. Auch die vielen anderen Reisenden, die auf der bereiten Hauptstraße Devons unterwegs waren, kümmerten sich wenig um das Wetter. Sie lebten ihr ganzes Leben in den Tälern und wussten daher genau, wann es Zeit war Schutz zu suchen oder nicht.

„Bist du Serox?“, stand plötzlich ein magerer Junge mit verkrustetem Gesicht und schiefen Zähnen vor ihm.

„Wer will das wissen?“

Die Junge wirbelte ungeduldig umher. „Die Hartkorns“, füsterteüsterte er beinahe.

„Dann ja.“

„Du sollst zur Silberklinge kommen. Sie warten bereits auf dich“, sagte der Junge und verschwand zwischen den anderen Reisenden so schnell wie er aufgetaucht war.

Serox schnaubte leise. Es wunderte ihn nicht, ddassdie Hartkorns bereits auf ihn warteten. Sicherlich wussten die drei Brüder bereits seit mehreren Händen davon, dass er kam. Irgendwelche Kinder, die für eine Handvoll Schokolade jeglichen Botengang erledigten, fanden sich immer. Und Kinder beachtete keiner, wenn sie nicht gerade einen Beutel vom Gürtel schnitten. Eine sichere und günstige Quelle für Informationen und zum Verteilen von Nachrichten.

„Zur Silberklinge also“, murmelte er und bog in eine der engen Seitengassen ein, die in die dunklen Eingeweide Devons führten. Er kannte das Wirtshaus und seinen Wirt. Und er mochte beides irgendwie. Denn jemand wie er fiel überall auf, nur in der Silberklinge nicht. Das nutzte er gerne aus. Schön öfter war er zwischen dem anderen Pack, das dort rumlungerte untergetaucht. Immer wieder eine willkommene Ruhe.

In den Seitenstraßen herrschte deutlich wenige Verkehr als auf der Hauptstraße. Kaum einer der Reisenden verirrte sich in die enge und dunkle Gasse. Zumindest keiner der Reisenden, der nicht irgendwie untertauchen musste. Vorbei ein vermoderten Türen und Fassaden ritt Serox auf die Silberklinge zu, welche am Ende einer Sackgasse lag. In großen geschmiedeten Buchstaben war der Name des Gasthauses weithin sichtbar. Auch wenn die Buchstaben eher rostbraun als silberglänzend waren. Vor der Tür der Silberklinge lungerten wie immer die ersten zwielichtigen Gestalten herum. Ihre Augen richteten sich sofort auf Serox, als er vom Pferd steig und seinen Rücken lockerte. Auch Serox genügte ein kurzer Blick, um zu erkennen, dass es sich eine Gruppen Prügelknaben vor der Silberklinge gemütlich gemacht hatte.

Die Prügelknaben waren so etwas wie die Soldaten der Diebesbanden, die sich das Gasthaus als eine Art Kaserne ausgesucht hatten und auf Befehle oder Chancen warteten. Wo die Waisendiebe versagten, kamen die Prügelknaben zum Einsatz. Mancher Händler war irgendwann gewitzt genug zu lernen, Wachen zu bezahlen. Große breite und grobschlächtige Männer, die ihre Waren und Geldbeutel beschützen sollten. Gegen die Waisendiebe sicherlich ausreichend. Viele unterschätzten aber die Prügelknaben. Denn selbst drei oder vier erfahrene bezahlte Söldner hatten ihre Probleme, gegen ein Dutzend Prügelknaben, die wie ein Rudel hungriger Wölfe aus dem nichts über sie herfielen und mit Knüppeln auf alles und jeden einprügelten. So schnell sie über die Karawane herfielen, so schnell waren die Prügelknaben dann auch wieder verschwunden. Es waren trotz ihres geringen Alters gut ausgebildete Jungs.

Serox nahm den Jutesack vom Sattel des Pferdes und ging Richtung Eingang der Silberklinge. Das gute Dutzend Prügelknaben beobachtete ihn weiter.

„Eh, Mann!“, rief einer der Prügelknaben.

Serox ignorierte ihn.

„Eh Mann! Ich gesagt! Meine dich Glatzkopf!“

Serox bleib stehen und sah den Prügelknaben an. „Mich?“

„Dich, genau!“

Keinen geraden Satz sprechen können, aber eine große Klappe haben , dachte Serox, als der höchstens sechszehnwintrige Junge auf ihn zukam. Seine Kameraden grinsten dabei dämlich und zeigten ihre Knüppel.

„Kostet Eintritt!“

„Das.“

„Was?“

„Das kostet Eintritt.“

„Hab gesagt!“

Serox stöhnte. Seine Rüstung und sein Schwert schreckten vielleicht die Waisendiebe ab, aber Prügelknaben ließen sich davon nicht beindrucken. Vor allem kein Dutzend von ihnen.

„Hör zu, Junge. Lass mich einfach durch. Ich werde erwartet, und man sollte die Personen nicht warten lassen, die auf mich warten“, sagte Serox.

„Geschäfte zu tun?“, fragte der Junge und grinste.

Serox nickte. „Ja.“

„Dann Eintritt zahlen zu du hast. Hast genug Münzen sicher.“

Serox schaute dem Jungen starr in die Augen. Immer noch grinste der Junge dämlich und zeigte dabei die drei Zahnlücken. Langsam machte er Serox wütend. „Lass mich einfach durch, Junge. Ich will dir nicht wehtun.“

Der Prügelknabe lachte. „Wir sind dreizehn!“

Serox ignorierte den Fakt, dass sie nur zwölf waren und packte den Jungen am Kragen, zog ihn zu sich und hob ihn ein Stück vom Boden. So plötzlich wie Blitz standen die restlichen Prügelknaben auf und umkreisten Serox. Die Knüppel hielten sie dabei fest in ihren Händen.

Der Junge vor Serox grinste weiter. „Wir mehr sind. Du zahlen musst!“

„Ich…!“

„Serox!“ Eine Weibliche Stimme, rau und alles andere als freundlich rollte über die Knaben und Serox hinweg. „Hör auf mit dem Theater und komm rein, sag ich!“

„Jara“, sagte Serox und ließ den Knaben wieder herunter.

„Und ihr Bastarde verschwindet, sag ich!“

„Aber er kein Eintritt zahlen!“, rief der Anführer der Bande wütend.

„Willst du das mit den Hartkorns klären, sag ich?“

Die Augen des Jungen und die der anderen wurden groß, als sie Namen Hartkorn hörten.

„Nein.. Nein… Gehen wir, Jungs!“

„Neue Türsteher?“, fragte Serox, als die Gruppe verschwunden war.

„Wären sie gerne, sag ich!“

„Grüß dich, Jara“, sagte Serox zu der rauen großen und muskulösen Frau vor ihm.

„Jaja. Komm rein, sag ich“, winkte sie ab und verschwand durch die Tür.

In der Taverne war es dunkel und muffig. Dazu lag noch der schwere Geruch nach Erbrochenem und abgestandenem Bier in der Luft. Serox rümpfte seine Nase. Die meisten Gäste hatten ihre Köpfe auf ihren Armen gebettet und schliefen den vorabendlichen Rausch aus. Nur um danach direkt weiter zu saufen. Die meisten Anwesenden verbrachten ganze Tage in der Schenke. Sie schliefen hier und wachten hier auch wieder auf, nur um den nächsten Becher vor ihnen immer wieder aufs Neue zu leeren. Manche, um geschehenes zu vergessen und andere einfach nur aus Spaß. Er wollte gar nicht wissen, wieso mancher sich hier zu Tote soff. Nur um danach von Jara oder einem ihrer Burschen in den nächsten Kanal geworfen zu werden und als Rattenfutter zu enden.

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