Michael Schatten - Das Geflüster der Raben

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Die Kriegswaise Alora führt ein gutes Lebens als Bedienstete der Königsfamilie Worgu. Als eine Hochzeit naht wird sie in Konflikte hineingezogen, die ihr junges naives Weltbild für immer verändern werden. In den Fängen des Kriegsveteranen Serox lernt sie die Grausamkeit der Welt kennen und wird mit ihrer Vergangenheit konfrontiert. Während dieser Reise erwacht eine alte vergessen geglaubte Macht und wird die Welt ins Chaos stürzen.

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Und Luca sollte Recht behalten. Keinen Augenblick später brach die Hölle in der Feste los. Drachenköpfe, reguläre Soldaten und Cent Soldaten begannen wie wild gewordene Bluthunde durch die Feste zu jagen. Jeder Winkel und jedes Zimmer wurden durchsucht, die Nachricht über den grausamen Mord an der Prinzessin Worgus verbreitete sich rasend schnell und jeder wusste bald Bescheid. Vom kleinsten Nachttopfjungen bis zum Offizier der Garde, jeder.

Luca schlug mit Alora an der Hand verschiedene Routen durch die Eingeweide der Feste ein, Gänge die selbst Alora nicht kannte wurden von der Mätresse genutzt, um Gardisten möglichst aus dem Weg zu gehen, bis sie schließlich durch eine Alora völlig unbekannte Tür den Thronsaal erreichen. Mitten zwischen zwei der Öfen betraten sie plötzlich den glänzenden Marmor. Hatte Alora es nur nicht realisiert in ihrer Trauer oder was für Wege hatte Luca mit ihr eingeschlagen? Ihre Verwirrung stieg immer weiter, bald würde sie nicht mehr wissen wo oben und unten waren.

„Ab hier wird es schwierig“, flüsterte die Mätresse. „Hör mir zu, Kind. Wir gehen geschwind durch den Saal und nach draußen. Dort wirst du dich im entstandenen Trubel verstecken, verstanden?“ Alora nickte und schaute Luca mit tränenerfüllten Augen an.

„Weine nicht, Kind. Ich denke niemand wird dich erkennen außerhalb der Feste. Tauche in der Stadt unter. Ich werde dich finden.“

„Was ist mit Euch? Catel wird sagen, dass Ihr mir geholfen habt.“

„Lass das meine Sorge sein, Kind.“ Luca lächelte Alora an und nahm sie in den Arm.

„Lass uns gehen“, sagte sie schließlich nach wenigen Augenblicken und stürmte los.

Beide gingen schnellen Schrittes in den merkwürdig stillen und dunklen Thronsaal. Ihre Sohlen klebten auf dem mit Bier und Wein bedeckten Boden und schmatzten bei jedem Schritt auf, die Tafel ähnelte einem Schlachtfeld und es schien noch niemand den Thronsaal betreten zu haben, um Ordnung zu schaffen. Alora konnte aus den Augenwinkeln die grüne Kugel entdecken, die Komir Refle als Geschenk überreicht hatte. Edel thronte das Geschenk auf einer massiven Marmorsäule und leuchtete matt.

„Bleib stehen, Luca!“, schallte eine Stimme durch den Saal.

Luca blieb unvermittelt stehen und drehte sich um.

„Euer Gnaden“, sagte Luca kalt.

König Refle stand zusammen mit Komir und Chestaine im Thronsaal, umringt von Drachenköpfen in ihren schwarzen Rüstungen mit erhobenen Speeren und Schwertern.

Aber selbst dieser Übermacht stellte die stolze Mätresse sich erhobenen Hauptes.

„Ist es wahr?“, fragte Refle ohne Umschweife.

Aber noch bevor Luca oder Alora antworten konnten, betraten Kalir und Catel den Thronsaal. Mit schlaffen herunterhängenden Gliedern trug der Prinz die Leiche der Prinzessin in seinen Armen.

„Bei allen Göttern, nein!“ Komir rannte auf Catel zu und nahm ihm seine Tochter aus den Armen, um auf die Knie zu sinken. „Wieso tut jemand so etwas? Wieso nimmst du mir meine Tochter?“ Der Imperator Cents weinte und blickte hasserfüllt zu Luca und Alora.

„Wieso beschützt du die Mörderin meiner Tochter?“, brüllte er.

„Sie ist unschuldig. Euer Gnaden, ich beschwöre euch.“

„Luca…“, der König senkte seinen Kopf und klang wahrhaft betrübt, „Die beweise sind eindeutig. Catel und Kalir sind zeugen dieses Verbrechens. Geh von dem Mädchen weg. Die Drachenköpfe werden sie abführen.“

Mädchen...“, erklang in Aloras Kopf .

Was war das?

Alora schaute sich verwirrt um, die Aufregung um sie herum beinahe schon vergessen. Was war das für eine Stimme?

„Euer Gnaden… Chessy...“ Die Königin wich Lucas Blick aus, Tränen liefen das Gesicht der Königin herab.

Komm näher, Mädchen…“

Was?

Darf ich dir helfen?“

Wer bist du?

Erlaubst du es mir?“

Was erlauben?

Dass ich dir helfe. Ich kann dich retten.“

Mich retten?

Ja.“

Rette Luca und mich!

Nur dich. Erlaubst du es?“

Was ist mit Luca?

Sie braucht keine Hilfe. Aber du. Erlaubst du es mir?“

Ja…

Die grün schimmernde Kugel verübte auf Alora plötzlich eine unnachahmliche Anziehung, der sie sich nicht entziehen konnte. Wie eine Mücke ins Licht gezogen wird, zog die Kugel Alora an.

„Bleib hier Mädchen“, sagte Luca, doch Alora reagierte nicht und ging weiter. Nur noch wenig Schritte trennten sie von der Kugel.

„Nein!“, schrie Kalir laut und deutlich, als er bemerkte, dass Alora der Kugel immer näherkam. „Nicht sie! Schützen! Erschießt sie!“

Doch es war zu spät. Alora griff nach der Kugel, berührte sie und verschwand vor den Augen aller Anwesenden. Nur ein runder grauer Stein blieb von der zuvor grün leuchtenden Kugel übrig. Mehr nicht, von Alora keine Spur.

„Sie… Sie… ist weg“, stotterte Luca und sah sich um.

Die Verwirrung breitete sich schnell auf alle Beteiligten aus. Niemand vermochte zu erklären, was gerade vor allen Augen passiert war. Ein Mensch war verschwunden. Von einem Wimpernschlag auf den anderen. In Luft aufgelöst.

„Das war die Macht der Götterkugel?“, nuschelte Chestaine fragend.

„Es muss Magie gewesen sein“, stellte einer der Drachenköpfe ist.

„Kalir!“, rief Refle. „Nutze sofort die die Mesmerize und benachrichtige die gesamte freie Welt! Das Mädchen muss gefunden und hierhergebracht werden, lebendig! Ihr Gewicht in Gold, wer sie mir persönlich zu Füßen legt!“

Wie Feuer brannte die Kugel in Aloras Händen, als sie in das Schwarz fiel. Sie schrie, vor Schmerz, vor Angst und vor einer ihr unbekannten Wut, die sich in ihr aufbaute. Sie flehte nach Hilfe, wo war Luca hin? Wo waren alle anderen hin? Wo war sie? Die Kugel schleuderte sie durch ein endlos scheinendes Nichts. Sie fühlte, wie von allen Seiten an ihr gerissen wurde, wie Feuer brannte ihr gesamter Körper, sie schrie unaufhörlich.

Ich kann dir helfen Alora...“

Wer bist du?

Eine Freundin.“

Mach bitte, dass es aufhört.

Hart schlug sie auf den Boden auf. Ihr Körper brannte wie Feuer und jeder Muskel schien sich zu verkrampfen. Sie schrie vor Schmerz und Tränen füllten ihre Augen. Sie wälzte sich und kam nur langsam wieder zu Atem. Der Schmerz ließ nach. Das Brennen erlosch und es wurde kalt. Die Dunkelheit um sie herum blieb. Aber jetzt sah sie Sterne am Himmel. Sie war draußen? War sie im Innenhof der Feste? Was war geschehen? Zwischen ihren Fingern fühlte sie feuchtes Gras.

Kapitel 7-Der Betrug

Heulend zog der Wind über die endlose Steppe der freien Täler. Das Gras wiegte sich im Wind und tanzte in dessen Takt. Die Sonne konnte sich nur noch mühsam gegen die immer dichter werdenden tiefschwarzen Wolken behaupten, die sich wie ein Amboss am Himmel auftürmten und alles andere überragten. Es war so etwas wie eine Vorwarnung der Götter. Eine Art letzte Warnung für die Menschen, bevor ihr gnadenloser Zorn losbrechen würde. In den freien Tälern waren Unwetter nichts Ungewöhnliches. Meistens entstanden die schwarzen Kolosse irgendwo weit über den Steppen und zogen gen Westen, Richtung Rabenberge. Hin und wieder schafften die Stürme es, auch die Berge zu überqueren und wüteten dann in den Reichen. Aber zumeist prallten die Wolken am massiven Stein der Berge ab und kamen zurück. Während ihres ersten Marsches über die Täler zeigten die Unwetter den Menschen einen Vorgeschmack ihrer göttlichen Kraft und wenn sie es nicht über das Gebirge geschafft hatten zeigten sie ihre Wut darüber erneut in den Tälern. Alte Legenden erzählten, dass die Unwetter lebendige Wesen wären. Und ihr Zorn über das eigene Versagen müssten die Freien Täler ertragen.

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