Hans Joachim Gorny - Ewig Lust auf Mädchen, ewig Lust auf Krieg

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Der berühmte Schriftsteller Vinhold Radagar ist seines Daseins überdrüssig und wird zum Aussteiger. Nach dem Tod seines Vaters zieht er in sein Elternhaus, das am Rande eines total verlassenen Industriegebiets liegt. Gegenüber befinden sich, umspült von der Biegung eines Flusses, zahlreiche verwilderte Schrebergärten. Es ziehen immer mehr junge Leute in die Fabriken und Gärten. Vinn versucht seine Zeit bei den verschiedenen Gruppen zu verbringen, lädt sie zu Partys ein, eröffnet schließlich eine illegale Kneipe, in der allabendlich sich das Volk aus dem Südend trifft. Eines Tages sieht Vinn durch sein Fernglas in den Gärten eine schlanke, blonde Schönheit und macht sie zu seiner Traumfrau. Es dauert seine Zeit, bis er ihr nahe kommt. In den Gärten haust auch Jockel, ein hochbegabte Schönling, der sich in Telekinese übt. Diese Begabung wird ihm zum Verhängnis. Alle Handlungen werden von kriegerischen Auseinandersetzung überschattet. Russland besetzt Georgien, die Nato mischt sich ein, dann auch der Iran. Die Japaner besetzten russische Inseln, die Chinesen japanische. Nicht zuletzt werden Bundeskanzleramt und Reichstag von Terroristen besetzt.

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„Ingo, Snowy hat recht“, rief die auf dem Boden sitzende Laura dazwischen. „Wer, als Beispiel, früher an embryonalen Stammzellen forschte, galt als Verbrecher. Trotz den ethischen Bedenken haben es alle gemacht, um nicht den Anschluss zu verlieren.“ Auch sie hatte eine Bierflasche zwischen die Beine geklemmt. Weil Vinn sie aufmerksam beobachtete, setzte sich Svenja, die hinter ihm gestanden war, zu Laura, neben der noch fünfundzwanzig Zentimeter Platz waren, auf den Boden.

Der Übergewichtige Ingo auf dem Sofa, plärrte darauf dem Maserati-Fahrer direkt ins Ohr. „Sagt mal, habt ihr eine Mattscheibe? Ihr legt euch mit dem BND und MAD an. Wenn die herausfinden was ihr treibt, nehmen sie euch alle Spielsachen weg, dann könnt ihr eure Programme, die ihr mit viel Aufwand entwickelt, nicht mehr verkaufen und bekommt außerdem Berufsverbot.“

Auf einmal herrschte betretenes Schweigen. Auch die Zuhörer die dazwischen gerufen und ungebeten ihren Senf dazugegeben hatten, verstummten.

Die plötzliche Stille war unheimlich. Vinn als Gastgeber fühlte sich verpflichtet die Diskussion wieder in Gang zu bringen. Vorsichtig fragte er: „Um was geht es eigentlich?“

Ingo, der nicht wusste wer Vinn war, drehte sich zu ihm hin und wunderte sich erkennbar über den alten Knacker der an der Wand lehnte. Dennoch gab er Antwort. „Diese Helden hier haben eine Technik entwickelt, mit der sie dein Passwort umgehen können.“

„Ist das wahr?“ fragte der Gastgeber zweifelnd.

Laura gegenüber hob ihre Lieder wie ein verwundetes Tier, Snowy nickte vor sich hin.

„Also könnt ihr mir, sozusagen, hier beim Schreiben zuschauen, ohne dass ich es merke?“ ereiferte sich Vinn. „Das ist ja ungeheuerlich.“

„Sag ich doch“, brummelte Ingo. „Es gibt keine Privatsphäre mehr. Während du dir intime Notizen über deine Begehrlichkeiten machst, schmachtende Sätze für deine Freundin entwirfst, die du ihr nicht einmal im Traum zumailen würdest, oder irgendwelche perverse Sachen aufschreibst, sitzen die Hacker dabei und amüsieren sich.“

Der berühmte Schriftsteller fragte ungläubig: „Ja, ist das schon Realität?“ Das halbe Zimmer nickte.

Vinn: „So eine Sauerei, wo soll das noch hinführen.“

Ein schmuddeliger Typ, der mit einem Mädchen in einem Wohnzimmersessel saß, wandte sich dem Hausherrn zu. „Die nächste Steigerung ist nun, dass Snowy und seine Leute in deinen PC schauen wollen, ohne dass er in Betrieb ist. Stell dir mal vor, sie machen das bei einem Ministerium oder einer Regierung und werden dabei entdeckt.“

Aus dem anderen Sessel meldete sich eine stark tätowierte schlaksige Frau mit ärmellosem Hemd, die viel Metall im Gesicht hatte. „Ich glaube, ihr seid alle viel zu eingebildet, was ihr macht, können die Geheimdienste vermutlich schon lange. Ich glaube sogar, dass sich BND, CIA, NSA, KGB, Mossad und wie sie alle heißen, schon lange bei euch eingehackt haben. Sobald ihr könnt was die können, lassen sie euch hochgehen. Die haben doch ein riesen Interesse daran, Industrie und Regierungen auszuspähen und dass andere das nicht können.“

Die Tätowierte schien nach Vinn die zweitälteste im Raum zu sein und von den anderen respektiert zu werden. Er nahm einen großen Schluck aus der Rotweinflasche und sah sich in seinem proppenvollen Wohnzimmer um. Dann sprach er in die Stille: „Dann wisst ihr ja was ihr zu tun habt. Primär müsst ihr nun Computer entwickeln, bei denen das nicht möglich ist. Ich könnte mir vorstellen, dass mit sicheren Geräten, die doch jeder braucht, mehr zu verdienen ist, als mit Programmen die nur Ärger nach sich ziehen.“

Sofort begannen angeregte Unterhaltungen darüber, was man alles machen könnte. Er beobachtete die blitzgefährdete, tätowierte Frau. Wenn er sich das Metall und die Bilder auf ihrem Körper wegdachte, blieben wenig sympathische Gesichtszüge übrig. Auch ihr knochiger Körperbau konnte keine ansprechenden Linien vorweisen. Trotzdem vermutete er in der Frau, die mit Bonny angesprochen wurde, viel Cleverness, was sich im Laufe des Morgens bewahrheitete. Die Gespräche plättscherten dahin, die Nacht schritt voran, die Gemüter schienen beruhigt. Als sich jemand einen Joint bastelte, wurde Vinn doch unruhig.

„Bruno“, kam es gedehnt aus einer Ecke, „wo hast du das Gras her?“

Sofort hatte der Angesprochene die volle Aufmerksamkeit aller Anwesenden. „Das Zeug kommt ganz aus der Nähe“, verriet er. Er rang noch mit sich, ob er die Quelle preisgeben sollte.

„Da gibt es zwei geschickte Typen“, petzte Svenja, „die sich in einer leeren Halle eine Plantage eingerichtet haben. Die ernten gerade.“

„Petze“, entfuhr es Bruno. „Wer will mittun?“ Die meisten hoben ihre Hand, Vinn nahm einen Schluck aus seiner zweiten Flasche und öffnete ein Fenster.

„Ich merke schon“, meinte er, „das Gebiet hier ist stark Einsatzgefährdet. Hacker, Cannabisplantagen, bin gespannt was sich noch alles findet. Vielleicht ein Drogenlabor in der alten chemischen Fabrik. Oder eine Waffenschmiede in der ehemaligen Schlosserei. Dass ich hier noch keine Spielhölle gefunden habe, erstaunt mich sowieso.“ Einige lachten, Vinn spürte nun deutlich, dass er nicht mehr nüchtern war. Bonny lag genüsslich in ihrem Sessel, den sie vehement gegen Mitnutzer verteidigte und rauchte ihren Joint. Auf einmal drängten sich im Flur schnuppernde Gäste, denen das Trinken auch zu wenig war. Bonny reichte Vinn, der genau in Armeslänge an der Wand stand, ihren Joint. Nur weil er schon betrunken war, traute er sich daran zu ziehen und, obwohl er nichts spürte, gab er das Ding sofort zurück.

„Kein Mensch versteht, weshalb Cannabis nicht legalisiert wird“, sagte sie laut.

„Wenn ich sehe, was der Schnaps mit meinem Alten gemacht hat“, kam es von Ingo vom Sofa, „wäre Gras die gesündere Alternative.“

„Die Politik verteufelt Cannabis als Einstiegsdroge“, wusste Laura.

„Von wegen Einstiegsdroge, Schnaps ist eine Einstiegsdroge“, empörte sich Bonny und sah zu Snowy, der die Wodkaflasche fast geleert hatte.

„Gras ist für die Bauern“, lallte der Maserati-Fahrer, der hoffentlich das teure Gefährt stehen ließ. „Wer Alkohol trinkt, hat immer etwas in der Hand“, hob die Flasche und trank.

Ingo, der auch nicht nüchtern war, sah angewidert auf Snowys Flasche. „Wenn Wodka frei verkäuflich ist, sollte auch Cannabis frei verkäuflich sein. Jeder weiß doch, dass Alkoholabhängigkeit einen größeren volkswirtschaftlichen Schaden verursacht, als Cannabiskonsum.“

„Das kann man so nicht sagen“, mischte sich nun Vinn in das Gespräch. „Wenn Cannabis legalisiert wird, wird vermutlich weniger Alkohol getrunken. Gerade die anspruchslosere Bevölkerung wird das Kiffen dem Bierkästen schleppen vorziehen. Wenn mehr gekifft wird, wird weniger Alkohol getrunken.“ Vinn kämpfte mit seiner Konzentration, brachte seine Überlegung aber doch zu Ende. „Das heißt im Klartext: Dem Staat entgeht sehr viel Alkoholsteuer. Und nicht nur das. Wenn große Teile der Bevölkerung auf Cannabis umsteigen, bricht die Alkoholwirtschaft zusammen. Brauereien müssen Leute entlassen, Winzer ihre Reben stilllegen und viele Kneipen würden schließen. Die ganze versoffene Kultur des Abendlandes wäre gefährdet. Und weil dem Staat satte Steuereinnahmen entgehen würden, könnt ihr auf den Sankt-Nimmerleins-Tag warten, bis Cannabis freigegeben wird.“

Bonny, der man nicht ansah ob sie betrunken war, meinte nur: „Da ist sogar was dran.“ Dadurch entstanden zahlreiche Gespräche und Diskussionen über Cannabis, danach gingen die ersten Gäste, leider auch Vinns Augenstern Laura. Er setzte sich, an seiner Standfestigkeit zweifelnd, auf Lauras Platz zwischen Svenja und einen unbekannten schlafenden Kerl und versuchte den Gesprächen zu folgen. Svenja fragte beiläufig: „Du, ich glaube ich schaffe es nicht mehr nach Hause. Kann ich heute Nacht bei dir pennen?“ Ebenso beiläufig sagte er: „Da ist das Schlafzimmer“, und zeigte nach oben. Ihn einer lichten Sekunde, während er die zweite Rotweinflasche leernuckelte, traf ihn die Erkenntnis, dass er das Haus voller fremder Leute hatte und überhaupt nicht kontrollierte, was diese so trieben. Mühsam erhob er sich, schwankte durch die Massen die er doppelt sah, drückte sich den Flur entlang in die Küche, von dort in den Hof. Der Hof war leer, keine Leute draußen, die Pritsche seines Fahrzeugs war auch leer, keine Bierkisten und Weinkartons mehr drauf. Über die Terrasse begab er sich wieder in die Küche, nun waren weniger Gäste darin, die frische Luft hatte den doppelten Blick beseitigt, es roch nach Kaffee. Vinn fragte ein unbekanntes Mädchen, ob er einen Kaffee haben könnte. Er befand sich in einem so desolaten Zustand, dass er sich bei der eigenen Kaffeemaschine nicht mehr auskannte. Sie tat ihm den Gefallen ohne zu wissen wer er war. Sein Blick fiel auf die Küchenuhr, viertel vor fünf. Da es draußen dunkel war, musste es wohl morgens sein. Nach dem Genuss des Kaffes begab er sich vorsichtig in das Obergeschoss, die fremden Besucher sollten endlich gehen. Im Zimmer seiner Schwester, das als Gästezimmer eingerichtet war, lag ein nacktes Pärchen im Bett. Er rüttelte beide wach und erklärte, dass die Party beendet sei. Aus seinem Büro schickte er vier weitere Gäste hinaus, das ehemalige Schlafzimmer seiner Eltern, das nun seines war, war schon leer, aber sein Bett durchwühlt.

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