Lars Gelting - Tod eines Agenten

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Ein spannender Thriller über Verrat, Enttäuschung und Rache. Über das geheime Netzwerk der Stasibruderschaft, dem niemand entrinnen kann.
1989 verschwindet Dr. Werner Stocher, einer der schlimmsten Stasispitzel, spurlos in den Westen. Sechsundzwanzig Jahre später findet Erik die Spur seines Vaters. Er kann nicht ahnen, wen er da aufgespürt hat und droht dem Stocher mit Entlarvung. Damit gerät er ins Räderwerk der mächtigen Stasibruderschaft. Er wird gejagt, gehetzt,einen sicheren Ort gibt es für ihn nicht mehr. Als seine Jäger die Schlinge zuziehen, ist er chancenlos. Aber da gibt es noch jemanden, der eine Rechnung mit dem Stocher offen hat und den die Bruderschaft fürchten sollte. Die Abrechnung hat erst begonnen.

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„Ich denke, ich habe, was du brauchst.“

„Das hast du unbedingt.“ Er streckte den Arm nach dem Handtuch aus.

Sie schob die Tür mit dem Ellenbogen zu, ignorierte seine Hand und legte ihm das Handtuch über die Schulter. Als wäre er ein Kind, trocknete sie ihm behutsam die Schultern, den Rücken und überließ ihm das Handtuch für den Rest, während sie sich seitwärts von ihm auf den Hocker setzte. Lässig, die Beine übereinander geschlagen, saß sie leicht vorgebeugt da, ihr Kinn in der rechten Hand abgestützt, und sah ihm zu.

Sah ihm aufmerksam zu, wie er seine Haare rubbelte und sie dabei betrachtete, wie er sein Gesicht, seine Arme, seinen Oberkörper trockenrieb, während er sie nicht aus seinem Blick ließ. Sah zu, wie sein Blick einen Atemzug lang auf ihren Brüsten verweilte, endlich zu ihrem Gesicht fand, wie er das Handtuch zur Seite legte.

Nur einen Augenblick noch sah sie zu ihm hoch, offen, bereit. Dann stand sie auf, legte ihm den Arm um die Hüfte.

„Komm!“

Die nächsten Stunden verbrachten sie in ihrem Bett. Liebten sich zunächst mit einem Heißhunger, der dem eines Schmachtenden entsprach, der das erste Stück Brot, welches er in die Hände bekommt, zerreißt und verschlingt. Danach lag Ulrike in seinem Arm, ihr Kopf auf seiner Brust, ihre Finger spielten mit seinem krausen Brusthaar. Er fühlte sich wohlig gut, war rundum zufrieden – und doch irritiert.

„Du verunsicherst mich, weißt du das?“

„Nein. Glaube ich auch nicht. Tu ich das wirklich?“

„Von Montag bis gestern gibst du mir den grollenden Eisberg, und dann erlebe ich dich hier als himmlische Femme fatale. Wie soll ich das jetzt verstehen?“

Sie richtete sich etwas auf, stützte sich auf ihren Ellenbogen, zupfte mit ihren Lippen an seiner Brustwarze.

„Warum willst du das überhaupt verstehen? Musst du doch gar nicht.“

„Sag´s mir trotzdem.“

„Warum? Weil wir so wirklich guten Sex miteinander hatten?“ Sie hatte ihren Oberkörper aufgerichtet, sah ihn mit ärgerlich gefurchter Stirn an. „Vielleicht habe ich ja nur eine Schutzhaltung eingenommen. Ist das so wichtig? Was immer es war, es ist Vergangenheit. Vergiss es, ja?“

Sie schlang ihren Arm um seinen Körper, kam über ihn und begann eine sanfte Intensivbehandlung zur Wiederbelebung.

Erik war eingeschlummert. Lag auf dem Rücken, genoss das Schweben unter der Oberfläche und kam zurück, als ihm die Sonne direkt ins Gesicht schien. Sie stand bereits sehr tief, und ihr warmes Licht strömte durch einen Spalt im Vorhangstoff ins Zimmer

Neben sich hörte er Ulrike ruhig und tief atmen. Sie schlief abgewandt auf der Seite, etwas eingeknickt, ihr Po nahe bei ihm.

Vorsichtig erhob er sich, verließ das Zimmer für einen Augenblick. Als er es ebenso leise wieder betrat, hielt es ihn an der Tür. Einen langen Augenblick genoss er das Bild, welches Ulrike ihm bot.

Zwischen zusammengeknautschten Decken lag sie ihm jetzt zugewandt. Lag im Bett halb auf der Seite, so als habe sie mitten in der Drehbewegung innegehalten. Das untere Bein hatte sie angewinkelt, ebenso den Arm, auf dem ihr Kopf lag. Um den Kopf herum verteilte sich wirr die blonde Haarpracht. Ein betörendes Bild, dessen Wirkung durch das schräg einfallende Sonnenlicht auf erregende Weise verstärkt wurde. Eine Vorlage für den „Liegenden weiblichen Akt“ von Lovis Corinth.

Behutsam zog er sein Smartphone aus der Hosentasche. Diese Bilder zumindest würden ihm gehören. Niemals würde er sie jemandem zeigen. Aber durch diese Frau hatte er eine neue, unbekannte erotische Dimension erreicht und genossen. Er wollte sich an sie erinnern können.

Er schlüpfte zurück ins Bett. Stellte sich schlafend, als Ulrike bald darauf wach wurde, das Zimmer kurz verließ und sich danach eng an ihn schmiegte. Unmöglich, diesem Körper zu widerstehen, dieses Geschenk nicht anzunehmen.

„Montag fährst du wieder?“ Ulrike wickelte einige Spaghetti auf ihre Gabel, sah kurz zu Erik herüber.

Der Hunger hatte sie in die Küche und an den Tisch getrieben, wo sie sich leicht einigten auf Spaghetti auf in Butter angebratenen Schinkenstreifen, Zwiebeln, Knoblauch und Kalamata-Oliven und ein Glas Rotwein.

„Vielleicht sollte sich die Werkstatt ruhig noch ein paar Tage Zeit lassen. Ich könnte das am Montag arrangieren.

Nein, geht nicht. Ich muss was tun, unbedingt. So schön wie es auch ist.“

Ulrike nickte leicht, wickelte ihre Nudeln auf, „Ja, es ist schön.“ Einen Augenblick sah sie ihn ruhig an, während sie auf ihren Nudeln herumkaute. „Dann haben wir ja noch den ganzen Sonntag.“

„Falls ich das durchhalte. Was ist eigentlich mit Anneke?

„Anneke bleibt das Wochenende über bei Ulf.“ Sie schob sich eine Gabel mit Nudeln in den Mund, sah ihn verschmitzt an. „Ulf organisiert hier die Elchjagd und ist so ein richtiger Urschwede . Den braucht Anneke einmal im Jahr, genauso wie die Elchjagd.“

„Und dieser Urschwede ist nicht verheiratet?“

„Doch, doch. Mit Astrid, einer sehr netten und gut aussehenden Schwedin. Astrid macht am Wochenende immer durchgehend Dienst im Krankenhaus. Praktisch für die beiden. Das machen die schon seit Jahren so.“

„Hm. Ehe auf Schwedisch halt. Besucht ihr euch häufig in Kiel oder Göteborg, Anneke und du?“

„Nein, eigentlich gar nicht. Wir treffen uns hier einmal im Jahr zur Elchjagd. Das ist immer eine sehr schöne Auszeit, aber mehr ist da nicht. Ihr Mann und mein Mann, mein Lebensgefährte, wie man so sagt, die beiden kennen sich von früher, und die treffen sich häufiger mal.“

Er nahm einen Schluck Rotwein, hielt das Glas in der Hand. „Ich denke, Anneke hat mich ganz schön an der Nase herumgeführt.“

Ulrike unterbrach abrupt ihr Nudelwickeln, „Was meinst du damit?“

„Nun ja, auf mich machte sie, insbesondere am ersten Abend, den Eindruck einer blitzgescheiten, liebenswürdigen, eher gefühlvollen Frau, die hier mit ihrer Freundin auf der Elchjagd ist, ihren Ehemann im Hinterkopf.“

Blitzgescheit ist die. Ganz sicher. Aber a nsonsten liegst du mit deiner Einschätzung total daneben. Anneke ist der Typ, den du mit fünf tasmanischen Teufeln gemeinsam in einen Käfig sperren kannst. Die ist knallhart bis skrupellos. Alles andere ist perfekte Tarnung.“ Sie nahm einen Schluck Wein, genoss ihn ausgiebig.

„Für ihren Mann ist Anneke zu allererst Geschäftspartnerin und Anteilseignerin der Firma. Was sie sonst noch bewegen mag, holen sich die beiden woanders. Und es scheint ihr Leben zu sein.“

„Und was ist dein Leben?“ Noch während er die Worte aussprach, spürte er, deutlich, dass er jetzt zu weit ging. „Entschuldige. Das war unüberlegt. Ich sollte das nicht fragen.“

„Genau.“ Sie nahm die letzte Gabel mit Nudeln, schob den Teller etwas von sich. „Aber du hast es gefragt.“

Jaa , es tut mir leid. Nach dem Gespräch über Anneke ist mir das einfach so rausgerutscht. Du bist halt eine interessante Frau. Ich möchte einfach mehr über dich erfahren, wer du bist, wie du lebst. Das ist doch ganz normal.“

„Ich hoffe, ich habe mir jetzt keinen Stalker eingehandelt.“ Ulrike sah ihn unter den Augenbrauen hervor fragend an.

„Quatsch! Ich fahre am Montag, und das war´s dann wohl. Leider. Aber, wir müssen ja auch nicht darüber reden.“

„Bist du verheiratet oder in einer Beziehung?“

„Verheiratet nein. Die Beziehung ist vor vierzehn Tagen zerbrochen.“

Ulrike schob ihren Kopf weit über die Unterarme hinaus über den Tisch, sah Erik fragend an. „Und wann hast du das letzte Mal Sex gehabt?“

„Solltest du die Frage stellen?“

„Wenn wir jetzt schon mal dabei sind.“

„Denke dann bitte daran, dass du mir noch eine Antwort schuldig bist. Okay? Also, das letzte Mal war an einem verregneten Sonntagnachmittag. Das ist jetzt drei Wochen her.“

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