Lars Gelting - Tod eines Agenten

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Ein spannender Thriller über Verrat, Enttäuschung und Rache. Über das geheime Netzwerk der Stasibruderschaft, dem niemand entrinnen kann.
1989 verschwindet Dr. Werner Stocher, einer der schlimmsten Stasispitzel, spurlos in den Westen. Sechsundzwanzig Jahre später findet Erik die Spur seines Vaters. Er kann nicht ahnen, wen er da aufgespürt hat und droht dem Stocher mit Entlarvung. Damit gerät er ins Räderwerk der mächtigen Stasibruderschaft. Er wird gejagt, gehetzt,einen sicheren Ort gibt es für ihn nicht mehr. Als seine Jäger die Schlinge zuziehen, ist er chancenlos. Aber da gibt es noch jemanden, der eine Rechnung mit dem Stocher offen hat und den die Bruderschaft fürchten sollte. Die Abrechnung hat erst begonnen.

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Lotta stand aufrecht mitten im Raum. Stand bis zum Bauch im Wasser. Regen in dicken Tropfen fiel von der Decke herab und ließ das Wasser unaufhörlich steigen.

Lotta hielt den Kopf gesenkt, sah ihn aber von unten herauf mit leeren Augen an. Sie trug ihr weißes, langes Gewand, die grauen Haare fielen ihr nass und schwer eng am Kopf herunter bis weit über die Schultern.

Er griff an die Tür. Verschlossen.

Er sah sich an der Tür reißen und rütteln. Die Tür blieb verschlossen. Endlich rief er, schrie über den leeren Flur. Niemand schien ihn zu hören.

Im Raum Lotta, die jetzt nah an die Scheibe gekommen war. Das Wasser war ihr schon über den Bauch hinaufgestiegen, stand ihr schon bis unter der Brust. Sie hatte den Kopf gehoben, blickte ihn direkt an. Unvermittelt hob sie ihren rechten Arm aus dem Wasser, streckte ihn gerade heraus zur trennenden Scheibe, hielt ihm die Hand offen entgegen.

Er hielt das nicht aus, schrie wieder und wieder um Hilfe. Wandte sich entsetzt ab von der Scheibe, von Lotta und rannte los. Lief den breiten Krankenhausflur hinunter, der schier endlos auf eine gleißend helle Lichtquelle zuführte. Er rannte darauf zu, riss und rüttelte an Türen, suchte nach einem Ausgang wie die Ratte im Käfig.

Abrupt blieb er stehen: Aus der Helligkeit kam ihm ein Mensch entgegen. Tauchte schemenhaft im gleißenden Licht auf, kam rasch auf ihn zu.

Sture Bengtson!

Und noch bevor sie sich begegneten, tauchte hinter ihm, im hellen Licht, ein weiterer Sture auf und bald darauf wieder einer. In bodenlangen steingrauen Gewändern schwebten ihm diese Gestalten entgegen. Und sie schwebten groß auf ihn zu, waren wesentlich größer als er. Waren dünn wie ausgehungert. Ihre Gesichter hager, fahl, mit großen, dunklen, aber ausdruckslosen Augen und einem zum Schrei geöffneten Mund.

Unfähig, sich zu rühren, sah er ihnen entgegen. Sah zuerst noch einen nach dem anderen kommen, bald aber tauchten gleich mehrere zur gleichen Zeit auf. Aus der Helligkeit heraus kamen sie direkt auf ihn zu, als hätten sie nur auf ihn gewartet. Er wich ihnen aus, ließ sie ins Leere schweben, bevor sie ihn erreichen konnten, einmal und dann wieder und wieder. Lief endlich los, von Angst gejagt, zwischen ihnen hindurch. Aber es wurden mehr und mehr und immer mehr. Der Strom seelenloser Sture Bengtsons wurde dichter und dichter, drängte sich immer näher an ihn heran.

Und dann packte ihn das Entsetzen, als er realisierte, dass er dabei war unterzugehen, von den Kreaturen aufgezehrt zu werden. Noch einige wenige kraftlose Schritte voran, ein letztes verzweifeltes Aufbegehren. Er kam nicht mehr weiter. War eingeschlossen, gefangen von einem Heer dämonischer Sture Bengtsons, die ihn ohne einen Laut anschrien.

Er war verloren, fühlte es, wollte selber schreien und bekam keine Luft mehr.

Das war das Ziel. Jetzt drängten sie hart an ihn heran. Drückten ihn, pressten ihn, so dass er nicht mehr atmen konnte. Er schlug um sich, keuchte, röchelte, gierte nach Luft, drohte zu ersticken…

Erik wachte auf, fuhr hoch im Bett.

Einen Augenblick lang saß er im Dunkeln auf der Bettkante, sog die Luft in sich hinein, schnaufte wie nach einer großen Anstrengung. Sein Hemd klebte an seinem Körper. Seine Bettdecke lag auf dem Boden vor dem Bett.

Er musste raus. Griff nach seiner Hose, seinem Pulli. Raus aus dem Raum, raus aus dem Haus, hier bekam er keine Luft. Alles um ihn herum war plötzlich zu eng.

Auf der Wiese hinter dem Haus zog er Hose und Pulli über seinen Pyjama und ging zum See hinüber. Mit verschränkten Armen stand er eine Weile nur da, sah auf das dunkel blinkende Wasser, den Kopf voller Bilder, aber ohne klaren Gedanken.

Auf einmal war da etwas. Erik fühlte, dass er nicht alleine hier draußen war; jemand war in seiner Nähe. Angestrengt horchte er, ging einen Schritt zur Seite, weg vom Wasser. Endlich wandte er sich um.

Ulrike stand hinter ihm. Gut einen Meter von ihm entfernt und etwas seitlich stand sie dort, die Arme ebenfalls vor der Brust verschränkt, und beobachtete ihn. Er hatte sie nicht kommen hören.

„Du hast laut gestöhnt, vorhin, im Haus. Laut gesprochen und gestöhnt. Geht es dir nicht gut?“

„Ich habe schlecht geträumt. Es tut mir leid, wenn ich dich geweckt habe.“

„Hast du öfter solche Träume?“

„Fragst du mich das jetzt als Neurologin?“

„Träume können sehr aufschlussreich sein. Es interessiert mich halt.“

„Eigentlich schlafe ich traumlos, glaube ich. Ich wache morgens auf, ohne mich an einen Traum zu erinnern. Heute, das war außergewöhnlich. Und es tut mir leid, Ulrike.“

„Sagtest du schon. Vielleicht war dein Tag heute ja außergewöhnlich.“

Erik sah sie nicht an, sah aufs Wasser hinaus, nickte leise mit dem Kopf.

„Wohl wahr, das war er.“

„Du bist als Journalist hier. Ich denke, du hast dich mit diesem Bengtson getroffen. Oder?“

Augenblicklich war er hellwach. Annekes Äußerung schallte in seinem Kopf:

Das wäre gut für dich.“

„Lassen wir das, Ulrike. Ich weiß nicht, wer dieser Bengtson war. Anneke hat mich am Abend auch schon damit genervt. Nur weil ich in Arvika war, während diese Geschichte passiert ist, muss ich doch nicht zwangsläufig daran beteiligt gewesen sein. Das ist doch naiv, das ist Unsinn – oder Wunschdenken.“

„Gut, lassen wir das. Ich wollte dich nicht aushorchen. Ich hatte das Gefühl, dass dich etwas bedrückte, und ich habe nur versucht, mit dir darüber zu reden. Manchmal geht es einem danach ja besser. Also dann, ich gehe jetzt wieder rein. Kommst du mit?“

„Nein. Einen Moment bleibe ich noch, sonst träume ich gleich noch die Fortsetzung. Es tut mir leid. Ich wollte nicht grob sein.“

Erik blickte hinter Ulrike her, die über die Wiese zum Haus zurückging. Diese Frau war ihm ein Rätsel. Aber wie auch immer, sie wäre genau das, was ihn heute Nacht aus seinem Jammertal holen würde. Wäre.

Er wandte sich wieder dem dunklen Wasser zu.

Was war das heute für ein Scheißtag. Einer von der Sorte, an denen man noch lange herumkaute. Aber genau genommen war das ganze Unternehmen vom ersten Tag bis hierher einfach nur Bockmist. Hätte er sich nicht verfahren, wäre ihm dieser ganze Schiet erspart geblieben. Er hätte seine Story und wäre schon wieder zu Hause.

Er ging bis an die Wasserkante, setzte sich dort auf einen großen Stein.

Wie stand er jetzt da? Ohne Sture Bengtson. Sture hatte ihm einen Paukenschlag, eine politische Explosion versprochen.

Und dann noch die Sache mit seinem Vater.

Er musste diese Reportage zu Ende bringen. So gut, aber auch so schnell wie es ging. Und danach würde er sich mit diesem Kerl befassen.

Kapitel 6

Der folgende Samstagmorgen ließ noch nichts von dem Potential erahnen, welches er im Laufe des Tages noch entfalten sollte. Das begann schon mit dem Wetter, das sich diesig verhangen zeigte, als die Frauen in der Frühe das Haus verließen.

Erik hatte versprochen, nach dem Frühstück ein wenig aufzuräumen. Ein leicht zu erfüllendes Versprechen. Lediglich der Windfang verlangte nach etwas mehr Zuwendung, da hier Schuhe und Stiefel abgestellt wurden und sich ein wenig Schmutz sammelte.

Danach widmete er sich seinem Smartphone und schaltete es wieder ein. Eine notwendige Aktion, wie sich sofort zeigte. Kaum eingeschaltet, warnte es ihn mit Dringlichkeit, dass ihm die Energie ausginge und meldete sich sogleich wieder ab. Ohne Zögern nutzte er Ulrikes Ladekabel, das gleich neben ihm noch in der Steckdose steckte, rief das Smartphone zurück ins Leben und checkte die eingegangenen Mitteilungen.

Es war nichts dabei, was seinen Adrenalinspiegel auch nur hätte beeinflussen können. Die Werkstatt in Arjäng ließ ihn wissen, dass sein BMW wie vereinbart am Montag abgeholt werden könne. Mehrere Verlagsnachrichten und Terminvorgaben zur laufenden und zu geplanten Reportagen. Sein Freund Sven, der IT-Könner in ihrer Clique, hatte seinen neuen iMac für das Netzwerk eingerichtet. Alles lief perfekt. Svens glänzenden Augen konnte er sich gut vorstellen. Enttäuscht wollte er sich abwenden, als neue Mitteilungen eintrafen. Kirsten sandte ihm ein Foto. Aufgenommen auf der Insel Madeira. Es schien ihr gut zu gehen. Löschen!

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