Lars Gelting - Tod eines Agenten

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Ein spannender Thriller über Verrat, Enttäuschung und Rache. Über das geheime Netzwerk der Stasibruderschaft, dem niemand entrinnen kann.
1989 verschwindet Dr. Werner Stocher, einer der schlimmsten Stasispitzel, spurlos in den Westen. Sechsundzwanzig Jahre später findet Erik die Spur seines Vaters. Er kann nicht ahnen, wen er da aufgespürt hat und droht dem Stocher mit Entlarvung. Damit gerät er ins Räderwerk der mächtigen Stasibruderschaft. Er wird gejagt, gehetzt,einen sicheren Ort gibt es für ihn nicht mehr. Als seine Jäger die Schlinge zuziehen, ist er chancenlos. Aber da gibt es noch jemanden, der eine Rechnung mit dem Stocher offen hat und den die Bruderschaft fürchten sollte. Die Abrechnung hat erst begonnen.

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Er brachte nicht die Geduld auf, eine Woche untätig verstreichen zu lassen. Er fieberte jetzt danach, diesem Kerl auf die Füße zu treten. Und da musste Kai schon einmal für ihn vorarbeiten. Außerdem war Kai Spezialist für solche Recherchen.

Kai war in seinem Büro, nahm das Gespräch an, als hätte er darauf gewartet.

Erik berichtete kurz von seinem Unfall und kam dann direkt auf den Punkt.

„Kai, es gibt da etwas, was du bitte für mich tun musst.“

„Mach ich, wenn ich nicht während deiner Abwesenheit deine Katze ausführen soll.“

„Die Katze ist weg. Die hat Kirsten mitgenommen, als sie ausgezogen ist.

Kai, ich brauche dringend Infos über jemanden. Du musst bitte für mich recherchieren.“

„Du hast doch deinen Laptop. Kannst du das nicht selber? Ich habe im Augenblick einiges an der Backe. Außerdem hast du mir nichts davon erzählt, dass Kirsten ausgezogen ist. Das nennt man Vertrauensentzug.“

„Das nennt man gar nicht! Vielleicht hatte ich ja keine Lust, darüber zu reden? Und warum auch? Das hat sich garantiert schon herumgesprochen.“

„Recht hast du. Die Trommeln haben es gemeldet. Also, was soll ich für dich recherchieren, was du nicht selber kannst?“

„Ich nenne dir jetzt drei Namen, und ich muss alles wissen, was du im Zusammenhang mit diesen Namen herausbekommst. Alles! Herkunft, Wohnort, berufliche Tätigkeit, wo, für wen, Beziehungen, gesellschaftliche Stellung und Vernetzung, wer es mit wem treibt und was sich sonst so ergibt. Kai, ich kann dir das am Telefon nicht begründen und erklären. Aber das alles ist für mich selbst überaus wichtig. Du wirst das verstehen.“

„Okay. Sag mir die Namen. Und die Orte, an denen sie sich aufhalten, falls du die kennst.“

„Also, der erste Name ist Ulrike Teisch. Sie ist Ärztin, Neurologin, und sie praktiziert in Kiel.

Die andere heißt Anneke Berg. Sie ist Deutsche, lebt in Göteborg und betreibt einen Onlinehandel mit Spielzeug – Sexspielzeug.“

„Hmm, du bewegst dich ja neuerdings in illustren Kreisen. Kann interessant werden.“

„Davon kannst du ausgehen. So, und der Dritte, das ist für mich die Person, um die es hauptsächlich geht, der eigentliche Halunke: Dr. Werner Stocher, Neurologe und Psychiater.

Vor der Wende 89/90 war er der leitende Arzt der Psychiatrie in Waldheim. Das liegt in Sachsen. Zehn Jahre lang nach der Wende ist nach dem gesucht worden, der war wie vom Erdboden verschluckt. Heute habe ich ein Bild von ihm gefunden. Ein Belegfoto auf einem Bußgeldbescheid, aufgenommen am 15. Juni in Kiel. Nur saß er da im Auto von Anneke Berg – siehe oben. Also, keine Adresse von ihm. Ich bin aber ziemlich sicher, dass er sich in Kiel aufhält und dort in irgendeiner Beziehung zu diesen Frauen steht. Dreh jeden Stein um, Kai. Ich muss über den Kerl alles wissen, was greifbar ist. Alles! Wie der nach Kiel gekommen ist, wo er sich aufhält, wie er vernetzt ist, mit wem er fremdgeht, ob er Hämorriden hat und was weiß ich. Ich will alles wissen.“

„Es geht doch nichts über gute Freunde. Gut! Ich werde mal graben. Aber das wird teuer mein Lieber. Außerdem, wenn ich das hier mal so überfliege: Was soll denn das für eine Story werden? Dieser ganze Wendescheiß. Alles, was da passiert ist in Dunkeldeutschland, das ist doch so kalt wie die Suppe von gestern. Wem willst du das verkaufen?“

„Vielleicht bin ich ja so ein naiver Anfänger, Kai, und arbeite mich jetzt an der zweihundert-und-acht-und-achtzigsten Wendegeschichte ab. Nein. Ich habe dir ja am Anfang gesagt, diese Sache ist zunächst mal nur für mich selbst von Bedeutung. Ich will diesen Stocher .“

„Und dann?“

„Werde ich sein Leben zerstören. Ich werde ihn mit meinen Mitteln vernichten, Kai.“

„Weil er nach der Wende ein krummes Ding gedreht hat?“

„Weil er mein Vater ist.“

Zwei oder drei Atemzüge lang war nur Kais Ausatmen zu hören.

„Du bist nicht der Meinung, dass ich da eher außen vor bleiben sollte?“

„Ich habe dich nur gebeten, für mich zu recherchieren, mir Informationen zu besorgen, an die ich im Augenblick nicht herankomme. Außerdem bist du nun mal der Experte auf diesem Gebiet. Was sich aus diesen Informationen nachher ergibt, ist ja nichts, was dich tangieren müsste.“

„Siehst du das so, ja?“

Wieder hörte er einen Moment lang nur Kais Atem.

„Erik, ganz ehrlich: Das Ganze geht nicht so richtig in meinen Kopf. Aber ich kenne ja auch die Hintergründe nicht. Du hast nie darüber gesprochen.

Ich werde also recherchieren, so tief ich kann. Du kannst dich auf mich verlassen. Nur, wenn du zurück bist, sollten wir reden. Das kann eine ganz haarige Sache werden, Erik.“

„Kai, ich weiß das. Wir reden, wenn ich wieder zurück bin.“

Kai legte auf, bevor er den Satz vollendet hatte.

Erik schob das Smartphone in seine Jackentasche, startete den Rover und verließ den Parkplatz.

Kai hatte das sofort richtig erkannt. Solche Vergeltungsaktionen konnten sehr wohl in einer Katastrophe enden. Er war zu aufgewühlt, mochte jetzt nicht darüber nachdenken

Die Schotterpiste durch den Wald war inzwischen weitgehend abgetrocknet und präsentierte sich nun als buckelige Fahrbahn mit unzähligen Schlaglöchern. Noch im Nachhinein ärgerte er sich über seine Naivität und seinen Leichtsinn. Seine Neigung, in gewissen Situationen alles auf eine Karte zu setzen, war immer riskant und könnte ihm noch einmal zum Verhängnis werden.

Gerade als er das kleinen Haus kurz vor der Unfallstelle passierte, meldete sich sein Smartphone. Er fummelte es aus der Tasche, fürchtete, Kai würde seine Zusage zurücknehmen. Vor ihm tauchte die Kurve auf, die er niemals in seinem Leben vergessen würde. Er durchfuhr die Kurve mit dem Smartphone in der Hand und hielt dann an, wenige Meter vor dem Kinderwagen am Straßenrand.

Eine Mitteilung von Sture Bengtson! Na also. Alles kam so langsam wieder in die richtigen Bahnen.

Sture wollte sich mit ihm am Freitag um vierzehn Uhr treffen. Ort des Treffens war diesmal ein Lokal „Kottes Pizzeria“. Er googelte, fand das Lokal. Es lag etwas außerhalb von Arvika, direkt an der Route 175. Vermutlich beides kein Zufall.

Aber sein BMW sollte erst am Montag fertig werden. Am Freitag hatte er noch kein Auto und er war hier in der Wildnis. Fünf verstreute Häuser, umgeben von Wald und mindestens hundert riesigen Seen, der nächste Ort lag zehn Kilometer entfernt. Ohne sein Auto saß er hier fest. Er schob den Gedanken beiseite, irgendwie musste das gehen.

Zunächst aber ging gar nichts. Ohne Auto war er hier draußen an das Haus gebunden. Er strukturierte zum dritten oder vielleicht auch schon fünften Mal seinen Reportage-Entwurf, führte einige Internet-Recherchen durch und vereinbarte Gesprächstermine mit Vertretern von drei politischen Parteien.

Am Ende kam er sich vor wie ein Rennpferd in der Startbox; er wollte endlich los.

Und dann war Freitag. Mit den Informationen, die er sich von Sture Bengtson versprach, würde er endlich konkret arbeiten können. Außerdem ging er davon aus, über Sture an wichtige Personen heranzukommen, von denen er sich ergänzende Informationen erhoffte. Es konnte losgehen.

Anneke lieh ihm den Rover mit der gleichen Leichtigkeit, mit dem sie ihm vermutlich einen Kugelschreiber oder einen Regenschirm geliehen hätte. Einzige Bedingung: ein opulentes Abendessen. Er würde alles Mögliche machen, Hauptsache er kam los.

Kapitel 5

In Arvika fuhr Erik zuerst zum Hospital, um Lotta zu besuchen.

Die Schwester, die er auf dem Flur nach Lottas Zimmer fragte, sah ihn zunächst nur fragend an.

„Ich bin derjenige, der Lotta angefahren hat. Ich möchte sehen, wie es ihr geht.“

Lotta war mit einer anderen, älteren Frau in einem hellen Krankenzimmer untergebracht. Als er das Zimmer betrat, lag sie ganz still in ihrem Bett und sah einfach ins Nichts.

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