Lars Gelting - Tod eines Agenten

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Ein spannender Thriller über Verrat, Enttäuschung und Rache. Über das geheime Netzwerk der Stasibruderschaft, dem niemand entrinnen kann.
1989 verschwindet Dr. Werner Stocher, einer der schlimmsten Stasispitzel, spurlos in den Westen. Sechsundzwanzig Jahre später findet Erik die Spur seines Vaters. Er kann nicht ahnen, wen er da aufgespürt hat und droht dem Stocher mit Entlarvung. Damit gerät er ins Räderwerk der mächtigen Stasibruderschaft. Er wird gejagt, gehetzt,einen sicheren Ort gibt es für ihn nicht mehr. Als seine Jäger die Schlinge zuziehen, ist er chancenlos. Aber da gibt es noch jemanden, der eine Rechnung mit dem Stocher offen hat und den die Bruderschaft fürchten sollte. Die Abrechnung hat erst begonnen.

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Es war eine Stunde nach Mitternacht, als Erik sich nur mit Shorts bekleidet und seiner Decke unter dem Arm zurück in die Wohnstube schlich. In dem kleinen Zimmer konnte er nicht schlafen, und das Sofa in der Stube sah weich und gemütlich aus.

Im Küchenbereich goss er sich im Dunkeln ein Glas Wasser ein, stand einige Minuten gedankenverloren an den Schrank gelehnt, als er ein Geräusch wahrnahm. Jemand hatte den Raum betreten und kam im Dunkeln auf ihn zu. Er tastete nach dem Lichtschalter. Anneke stand vor ihm.

In einem knöchellangen, dunkelroten Nachthemd mit Schottenkaro stand sie nur drei Schritte entfernt, blinzelte gegen das Licht.

„Schlafwandelst du hier herum?“

„Lotta verfolgt mich. Außerdem kann ich in dieser Kammer da hinten nicht schlafen. Und du?“

„Ich bin einfach wach geworden.“ Sie hielt die Weinflasche gegen das Licht, goss sich einen Schluck Wein in ein Wasserglas. „Vielleicht habe ich dich gehört.“

Er legte den Kopf schräg, verengte die Augen, „Du wolltest mir nur dein Nachthemd zeigen, stimmt´s?“

Sie sah ihn verschmitzt an, stellte ihr Glas zurück, „Ein äußerst praktisches Kleidungsstück. Es ist warm und macht sich im Bedarfsfall auch als Schal sehr gut.“

„Würde ich ja zu gern mal sehen.“

„Schlaf gut. Und träume diesmal was Schönes, hm.“ Sagte es und ließ ihn in der Küche stehen.

Kapitel 3

Der neue Tag begann trübe und diesig, Er war einfach nur da, in diffuser Dumpfheit.

Auf dem Sofa hatte Erik unruhig geschlafen. Er war schon früh wieder wach. Sein Magen machte sich bemerkbar, und er wartete ungeduldig darauf, dass die Frauen wach wurden.

Nach dem Frühstück fuhren Anneke und Ulrike zur Elchjagd. Er saß noch eine Weile bei seinem Kaffee. Er musste zur Polizei und es war ihm nicht klar, was die Beamten noch von ihm wollten. Danach musste er sich um die Bergung seines X3 und um dessen Reparatur kümmern. Gut möglich, dass er sein gesamtes Vorhaben abbrechen musste. Sture Bengtson! Der war der Schlüssel, wenn sein Vorhaben gelingen sollte.

Er erhob sich, stellte das benutzte Geschirr in den Küchenbereich und schlenderte entspannt durchs Haus. Sah, dass ein Schlafraum nur als Vorrat und Garderobe genutzt wurde. Im Raum daneben schliefen die beiden Frauen. Er steckte nur den Kopf durch die Tür, witterte wie ein Hund in den Raum, widerstand der Versuchung, sich in dem Zimmer umzusehen. Die weiteren Räume waren bis auf seine Schlafkammer unbenutzt.

Hinter dem Haus lag eine Wiese, die an einen See grenzte. Ein kleines Schwedenhaus, nah am See, diente vermutlich als Sauna, und ein großer Holzschuppen schloss sich direkt an das Haus an.

Alles wirkte gepflegt, an diesem grauen Morgen aber deprimierend fahl und leblos. Normalerweise würde er jetzt die paar Schritte zum See hinüber gehen. Wasser zog ihn magisch an. Ihm war nicht danach. Der Himmel hing grau und geschlossen über ihm, bewegungslos, wie eine dicke, grauwattige Decke.

Er wandte sich ab. Es wurde Zeit für ihn, und er war gespannt auf Annekes Rover. Als ausgesprochener Genuss-Autofahrer mochte er Autos, in denen sich elegantes Interieur mit robuster Leistung vereinigte. Der Rover galt als solch ein Fahrzeug.

Und der Rover gab sich alle Mühe, sein Versprechen schon mit dem ersten Eindruck zu erfüllen. Sauber und glänzend stand er vor dem Haus, als erwarte er ihn, ein roter Evoque mit schwarzem Dach. Ein schönes Auto.

Erik schloss das Haus ab, ging über aufgeweichte Grasplacken auf den Rover zu, blieb auf halbem Weg abrupt stehen: Annekes schöner Evoque hatte einen Plattfuß. Seine linke Heckseite neigte sich, als wäre er zu schwer beladen. Er hatte also schon wieder ein Problem, noch bevor er überhaupt in den Tag hineinkam.

Es regnete zwar nicht mehr, aber der Boden war immer noch aufgeweicht. Nach dem Reifenwechsel wäre auch seine frische Kleidung ruiniert. Er musste nach Arjäng, verdammt noch mal. Genervt stapfte er zum Haus zurück.

Seine Kleidung vom Vortag war ohnehin reif für die Reinigung, im äußersten Notfall würde er sich noch einmal hineinzwängen, wenn es gar nicht anders ging. Hastig durchsuchte er das Haus nach geeigneter Bekleidung.

Ob die Frauen den Plattfuß wohl gesehen hatten? Immerhin zeigte sich die Schräglage des Rovers ziemlich deutlich. Er wäre ein leichtes und noch dazu dankbares Opfer, und Ulrike traute er solch eine Bosheit zu.

Er schob den Gedanken weg, nutzloser Ballast. Aber das Haus war aufgeräumt, hier gab es nichts Brauchbares.

Im Holzschuppen hinter dem Haus fand er endlich ein Paar alte Gummistiefel, die ihm an den Füßen herumschlockerten und einen mit roter und weißer Farbe beklecksten Parka. Vielleicht ein Frauenparka. Er war ihm zu eng, aber ohne Alternative.

Eine halbe Stunde später konnte er Stiefel und Parka wieder an ihren Fundort zurückbringen. Der Reifen war gewechselt, seine Kleidung war sauber geblieben, aber unter dem Parka war er schweißnass. Es konnte nur besser werden.

Ohne Probleme fand Erik die Stelle, an der Ulrike am Vorabend aus dem Wald gekommen und nach Glaskogen abgebogen war. Die Straße war breit, der Rover das einzige Fahrzeug, und das sonore Brummen des Evoque klang in seinen Ohren wie ein Versprechen. Er gab die Zügel frei und der Rover hetzte los. Hetzte den Berg hinauf, jagte mit einem Schweif aus Gischt und Schmutz einen Kilometer weit die ebene Piste entlang.

Er besann sich, nahm den Fuß vom Gas. Die Straße war immer noch modderich und es war Jagdzeit. Jederzeit konnte ein aufgeschrecktes Wild auf die Straße und vor den Wagen laufen, vor Annekes Wagen.

Als er sich der Stelle näherte, an der es ihn von der Straße getragen hatte, zog sich sein Inneres zusammen. Aus einiger Entfernung schon erkannte er Lottas umgestürzten Kinderwagen am Straßenrand. Beim Aufprall war er einige Meter weggeschleudert worden, lag jetzt umgekippt auf der Seite. Ein helles Kissen war herausgefallen, lag nass-pappig im Graben neben der Straße. Etwa zehn Meter weiter, auf der anderen Straßenseite, hatten sie Lotta unter dem Busch gefunden. All das war absolut unwirklich, er fühlte sich beklommen.

Er hielt an, wo der Wagen von der Straße geschleudert war, mochte aber nicht aussteigen. Was er sah, reichte ihm, ließ die Sorge wachsen, ob der Schaden überhaupt zu reparieren war.

Zwischen regennassen Büschen und Bäumen sah er seinen BMW. Sah ihn dort wund geschlagen gegen eine Fichte gepresst. Ein schmutzig-schwarzer Fremdkörper, der dort nicht hingehörte. Und es sah alles noch schlimmer aus, als er es am Vorabend gesehen hatte. Er gab Gas, wollte diesen Ort verlassen.

Als erstes musste er zur Polizei. Er war schon spät dran, aber die Polisstation Arjäng war zum Glück nicht zu übersehen: Ein langgezogenes, kastenförmiges Gebäude im Stil der siebziger Jahre, direkt an der E18, abweisend und hässlich.

In der Station traf er die gleichen Beamten, die schon am Abend den Unfall aufgenommen hatten. Da eine Person zu Schaden gekommen war, benötigten die Beamten noch notwendige Angaben zu seiner Person und zu seiner Versicherung. Dabei konnte er erfahren, dass Lotta eigentlich Charlotte Braun hieß, siebenundzwanzig Jahre alt war und zur Behandlung ins Hospital nach Arvika gebracht worden war. Er würde Lotta besuchen. Sobald es möglich war, würde er nach Arvika fahren.

Eine Viertelstunde später verließ Erik die Polisstation und fuhr eine Straße weiter, hinüber zur Autowerkstatt.

Er mochte nicht dabei sein, wenn sein BMW zwischen Büschen und Bäumen herausgezogen wurde und wartete deshalb auf die Rückkehr des Bergungsfahrzeugs.

Endlich aber stand das, was einmal sein Auto gewesen war, in der Werkstatt in Arjäng. Bis aufs Dach schmutzbeschichtet stand es in der Halle, der Lack verkratzt und die Fahrertür mit einer desaströs anmutenden Einbuchtung nach innen gedrückt. Ein gefühlter Totalschaden.

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