Lars Gelting - Tod eines Agenten

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Ein spannender Thriller über Verrat, Enttäuschung und Rache. Über das geheime Netzwerk der Stasibruderschaft, dem niemand entrinnen kann.
1989 verschwindet Dr. Werner Stocher, einer der schlimmsten Stasispitzel, spurlos in den Westen. Sechsundzwanzig Jahre später findet Erik die Spur seines Vaters. Er kann nicht ahnen, wen er da aufgespürt hat und droht dem Stocher mit Entlarvung. Damit gerät er ins Räderwerk der mächtigen Stasibruderschaft. Er wird gejagt, gehetzt,einen sicheren Ort gibt es für ihn nicht mehr. Als seine Jäger die Schlinge zuziehen, ist er chancenlos. Aber da gibt es noch jemanden, der eine Rechnung mit dem Stocher offen hat und den die Bruderschaft fürchten sollte. Die Abrechnung hat erst begonnen.

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Angespannt und immer noch fluchtbereit beobachtete er den Eingang, ließ dabei den Van nicht aus den Augen. Sah die Tür am Haus einen Spalt weit aufgehen. Eine Hand ragte kurz heraus und gab Zeichen hinüber zum Van. Schon einen Augenblick später wurde sie entschlossen ganz aufgestoßen und zwei Männer, kahlköpfig, Jeans, dunkle Blousons, traten dicht hintereinander aus dem Haus. Das sind Russen, dachte er.

Zügig, aber ohne jede Hektik gingen sie hinüber zum Van, stiegen ein, und der Wagen beschleunigte augenblicklich und verschwand zwischen den Häuserblocks am Rand des Parkplatzes.

Erik lehnte sich wieder zurück in seinen Sitz. Er war froh, nicht hineingegangen zu sein. Das waren keine Typen, mit denen man gerne Pizza aß.

Vielleicht brauchte Sture Bengtson jetzt Hilfe. Aber er traute dem Braten immer noch nicht. Er war feige, absolut, und er fühlte sich deswegen schäbig, aber er mochte auf keinen Fall jetzt dort hineingehen. Jedenfalls nicht sofort. Die Ruhe, die ihn umgab, bedrohte ihn eher, war nicht echt. Er musste hier weg.

Reflexartig tauchte er etwas tiefer in den breiten Ledersitz, hielt den Atem an, als könne der ihn verraten: Der dunkle Van kam zurück. Ruhig, geradezu schleichend schob er sich hinter dem letzten Wohnblock hervor. Der musste etwas weiter unten auf die Route 175 aufgefahren sein und kam jetzt zurück. Kriechend langsam rollte er auf den Parkplatz zu.

So kam er nicht mehr hier weg. Verdammter Mist!

Vielleicht hatten die ihn beim Wegfahren entdeckt und überlegten nun, was sie mit ihm anstellen sollten. Ohne sich in seinem Sitz zu bewegen, ohne den Kopf zu wenden, folgte er dem Fahrzeug mit den Augen. Wartete darauf, dass es die 175 an der Abfahrt wieder verlassen und herüberkommen würde.

Und dann, alle Aufmerksamkeit unter höchster Anspannung auf den Van gerichtet, riss ihm der Schreck fast die Brust auf und ließ seine Bewegungen einfrieren.

Mit einem gewaltigen Donnerschlag und ebensolchem Druck flog ein Teil des Hausdaches, zerlegt in unzählige Trümmerteile, in die Luft. Und nur um einen Sekundenbruchteil verzögert brach es mit Gewalt aus der Rückseite des Hauses, warf den Lieferwagen um und begrub ihn unter einem Hagel aus Ziegeln, Mörtel und allen möglichen Teilen aus dem Innenraum.

Es riss ihn im Sitz nach oben, riss ihn nach vorn, trieb ihn weg von diesem Ort, ließ ihn ohne jedes Bewusstsein die Automatik schalten, Gas geben, den Parkplatz verlassen. Er funktionierte einfach nur, fuhr direkt neben dem Parkplatz auf die Route 175 auf und merkte erst nach einigen Minuten, dass er sich in die falsche Richtung bewegte. In die Richtung, in die auch der dunkle Van gefahren war.

Sein Körper schockte, schwitzte, Arme, Hände, Beine, alles zitterte, war außer Kontrolle. Der dunkle VW-Van! Er fuhr ihnen jetzt vielleicht genau in die Arme.

Er wagte nicht, auf den nächsten Parkplatz an der Straße zu fahren, um dort zu wenden. Er fuhr daran vorbei, fuhr einfach weiter, immer weiter, fast zehn Kilometer. Dann fuhr er ab, rollte durch eine Siedlung und blieb auf dem Parkstreifen vor einer Kirche stehen. Immer noch war sein Körper in Aufruhr, sein Kopf vollkommen leer. Da war nichts. Er bekam keinen klaren Gedanken auf die Reihe. Vielleicht sollte er aussteigen, sich bewegen, einige Meter gehen.

Er sah zur Kirche hinüber, einer kleinen, typisch nordischen Kirche mit einem breiten, nicht sehr hohen Glockenturm. Aber dann hatte er Sorge, sich nicht adäquat unter Kontrolle zu haben und deshalb aufzufallen. Er blieb sitzen, holte tief Luft, noch mal und wieder und hatte dabei alle Spiegel am Fahrzeug im Blick.

Fünfzehn Minuten saß er so da, bis er das Gefühl hatte, wieder zuverlässig normal zu funktionieren. Er ließ er den Rover wieder an und rollte los, schlug einen Bogen und fuhr wieder auf die Route 175, diesmal in Richtung Arvika.

Erik sah sie schon von weitem, die mächtige dunkle Rauchwolke, die von der Hitze getrieben senkrecht hinter den Wohnblocks aufstieg. Und je näher er dem Parkplatz kam, umso mehr verlangsamte sich der Verkehr, bis er sich am Ort des Geschehens nur noch im Schritttempo bewegte.

Die Pizzeria, eine halbe Stunde zuvor noch ein einladendes Restaurant, war nur noch eine brennende Ruine. Auf ganzer Breite loderten die Flammen hoch aus dem Gebäude, trieben mit ihrer Hitze den dunklen Rauch in die Höhe.

Am Rand des Parkplatzes, dort wo er zuvor den Rover geparkt hatte, parkten jetzt drei Polizeifahrzeuge. Mehrere Polizeibeamte standen neben dem schwarzen Volvo, der noch immer an der gleichen Stelle stand. Bei den Polizeibeamten stand die Frau im blau-weißen Kittel und lamentierte.

Sture Bengtson! Er war die einzige logische Erklärung für diese Katastrophe. Und er musste sich noch dort aufgehalten haben, als das Inferno begann. Alles andere ergab keinen Sinn. Die hatten ihn einfach da drin gegrillt, diese beiden Typen, die er als letzte dort hatte herauskommen sehen. Sein Blick glitt kontrollierend über seine Rückspiegel.

Der Verkehr lief wieder flüssiger und das Navi forderte ihn auf, im Kreisverkehr die nächste Ausfahrt zu nehmen.

Wenn er da rein gegangen wäre… Erwogen hatte er das ja. Das war schon knapp gewesen. Er mochte nicht glauben, dass diese Muckitypen aus dem dunklen Van eine persönliche Rechnung mit Sture zu begleichen hatten. Das war nicht die Art der Rechten. Das hier war eine ganz andere Hausnummer.

Sture war hier, um sich mit ihm, einem Journalisten, zu treffen. Er hatte also etwas zu verkaufen. Es war durchaus möglich, dass Sture etwas ziemlich Heißes auf der Pfanne gehabt hatte. Heiß genug, dass sich jemand daran gewaltig die Hände verbrannt hätte, wenn Sture seine Ware losgeworden wäre. Wenn.

In den Abendnachrichten bestätigte sich Eriks Befürchtung: Sture Bengtson war in dem Lokal gewesen, als dieses in die Luft flog, Sture und der Besitzer der Pizzeria.

Das Kind und die Frau hatten die Kerle zuvor gehen lassen. Anschließend hatten sie alle Gasflaschen geöffnet, vorhandene Zuführungen abgerissen, eine Zündquelle geschaffen und waren dann davongefahren. Die Hintergründe der Tat waren nicht erkennbar. Die Polizei fahndete nach einem dunklen Van, Kennzeichen unbekannt. Das war’s.

Es würde nie etwas Verwertbares herauskommen, Erik war sich sicher. Nur, was steckte dann hinter dieser Aktion? Sture war erklärter Neonazi, viel weiter „rechts“ ging nicht. Aber Sture hatte die Verbindung zu ihm gesucht, weil er wusste, dass er für eine Reportage über das Abdriften des schwedischen Staates nach rechts recherchierte. So, wie er das verstand, erschien diese Aktion ziemlich unlogisch. Es musste da noch etwas anderes geben. Sture hatte etwas für ihn, das es ihm wert war, Kopf und Kragen dafür zu riskieren.

„Du warst doch in Arvika. Hast du etwas davon mitbekommen?“ Anneke riss ihn aus seinen Gedanken. Sie saß im Sessel neben ihm und wies hinüber zum Fernseher.

„Nein, gar nichts. Keine Feuerwehr, keine Polizei. Ich war wohl auf der anderen Seite von Arvika.“

„Das Krankenhaus, in dem Lotta liegt, ist aber schon in der Nähe dieser Pizzeria. Ich weiß, wo das ist.“

„Ja? Dann habe ich ja Glück gehabt und bin an dem ganzen Auflauf vorbei gekommen.“ Er schenkte Anneke ein kleines Lächeln. „Möglicherweise bin ich auch einfach nur ignorant und kriege nur mit, was mich gerade interessiert.“

„Das wäre gut für dich.“ Anneke wandte sich wieder dem Fernseher zu.

Erik hatte zwar gehört, was sie gesagt hatte, aber es war ihm gleichgültig, ihm war sein Smartphone eingefallen. Es war immer noch abgeschaltet, und das musste es auch zunächst noch bleiben. Aber das machte ihn unruhig. Vielleicht hatte Kai ihm eine Nachricht gesandt. Er würde später nachsehen.

In der Nacht kam Sture Bengtson zu ihm.

Der Traum begann damit, dass er Lotta besuchen wollte. Er sah sich selbst auf dem Flur des Krankenhauses, sah sich, wie er Lottas Zimmer betrat. Aber Lotta war nicht da. War nicht in ihrem Krankenzimmer. Überhaupt war das Zimmer vollkommen leer, keine Lotta, kein Bett, kein Schrank, nichts. Er verließ das Zimmer und lief hinüber zu dem Raum, in dem er die Schwestern wusste. Sah dort durch die große Scheibe in den Raum hinein. Aber dieser Raum war nicht mehr das Schwesternzimmer. Das Licht im Raum war eher dämmerig, die Schränke waren fort, es gab keine Tische mit Formularen, Stiften und Computer-Bildschirmen. Der Raum war vollkommen leer – bis auf Lotta und einer ungeheuren Menge Wasser.

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