Hermann Brünjes - der Schatz im Acker

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Zwischen Erntedank- und Reformationsfest erwartet man in der Heide einen ruhigen und sonnigen Herbstbeginn. Der «goldene» Oktober kommt jedoch anders als erwartet. Unter den Wurzeln einer alten Buche findet ein Landwirt einen kostbaren Goldschatz. Sein Jugendfreund nimmt ihm das Gold wieder ab und der 'Schatz im Acker' wird zum Objekt der Begierde. Eine turbulente und gefährliche Jagd beginnt.
Jens Jahnke und seine Kollegin Elske begeben sich in einen Wettlauf mit einem kriminellen Familienclan. Hehlerei, Prostitution und ein Toter in der Milchkammer, es bleibt den beiden kaum ein Übel erpart. Begleiten Sie die Reporter nach Himmelstal, einem kleinen Dorf in der Lüneburger Heide, das es in sich hat.

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Montag, 4. Oktober

Noch vor sieben Uhr wache ich auf. Maren liegt leise schniefend neben mir und schläft. Ich schleiche mich aus Bett und Zimmer. Mein Kopf brummt zwar etwas, aber nach einem Kaffee aus der Maschine wird es schnell besser.

Ich will Maren nicht wecken und setze mich in mein Kellerbüro an den Computer. Das Arbeitszimmer habe ich von Oliver, Marens verstorbenem Ehemann, übernommen. Es ist groß, ruhig und mit Schreibtisch, Bücherregalen und Sitzecke samt Fernseher ausgestattet. So habe ich einen prima Arbeitsplatz, aber auch einen hervorragenden Rückzugsort gefunden.

Dieser Fabian von Heimfeld spukt durch meinen Kopf, genauer der Schatz, von dem er sprach. Gefunden und wieder weg. Er meint, er sei ein Idiot. Das klingt entweder nach riesigem Blödsinn oder nach einer sauguten Geschichte.

Ich google den Namen. Es gibt ein paar Bilder vom alten Gutshof und Trecker bei der Feldarbeit. Auf einem Foto steht Fabian neben einem älteren Herrn, vermutlich seinem Vater. Ansonsten finde ich nur die üblichen Adressendaten.

Definitiv spannender wird es, als ich »Schatzfunde« eingebe. Ich finde eine lange Liste wertvoller Funde. Der Wert bezieht sich meistens auf die archäologische Bedeutung. Die Funde geben den Experten Aufschluss über Leben und Situation vergangener Zeiten. Ob es um die berühmte Himmelsscheibe geht, 1999 bei Nebra gefunden, oder um den Goldschatz »Hort von Gessel«, der fast zwei Kilogramm Goldschmuck enthielt – immer übersteigt der archäologische Erkenntniswert den des reinen Material- oder Verkaufswertes.

Manchmal bekam man durch Untersuchung des Materials Hinweise zu Handelswegen, Lebensgewohnheiten, Wissenschaften und politischen Verhältnissen. Bis in die Bronzezeit hinein reichen die Funde.

Bizarre Geschichten sind oft damit verbunden.

Die Himmelsscheibe etwa wurde von Sondengängern gefunden. Die haben sie verkauft und das bronzene Zeugnis mittelalterlicher Astrologie wurde mehrfach von Hehlern zu Geld gemacht, bevor es endlich konfisziert werden konnte. »Raubgrabung« nennt man so etwas, wann immer eine Schatzsuche ohne behördliche Genehmigung und Meldung geschieht. Oft sind es Sondengänger, die mit ihren Metalldetektoren durch Feld und Wald streifen und nach wertvollem Metall suchen. Ich bin gespannt, ob Florian auch dazugehört.

Auch in unserer Region wurden bereits diverse Schätze gefunden. Fast jedes Jahr berichten wir in unserer Zeitung darüber. Meist waren es einzelne Fundstücke, darunter Münzen und Schmuck aus Bronze, Silber oder selten auch Gold.

Besonders herausragend war ein Goldfund in Oedeme, einem Ortsteil von Lüneburg. Man hat dort einen urzeitlichen Grabhügel vermutet und den Sondengänger Florian Bautsch beauftragt, das Areal vor der Ausgrabung zu prüfen. In einer sonderbaren Bodenmulde fand er im Herbst 2014 einzelne Goldmünzen. Die Archäologen machten sich an die Arbeit. Am Ende wurden insgesamt 217 Goldmünzen sichergestellt. Der Materialwert des Goldes betrug zwar »nur« 45.000 Euro, der Erkenntniswert allerdings war unbezahlbar. Der Schatz war eine Hinterlassenschaft der Nazis. Vermutlich auf der Flucht vor dem siegreichen Feind wurde das Gold bei Kriegsende versteckt, von wem ist nicht bekannt. Die Herkunft der Münzen bewies die Vernetzungen der Deutschen Reichsbank in ganz Europa und darüber hinaus.

Im Nebenraum rumort es. Maren steckt Wäsche in den Trockner. Es ist Zeit, meine Recherche abzubrechen.

Eine halbe Stunde später sitzen wir gemeinsam am Frühstückstisch. Maren trägt noch ihr baumwollenes Nachthemd, die kastanienbraunen Haare offen und eine Mütze Müdigkeit im Gesicht. In diesem Zustand macht es keinen Sinn, ihr von Fabian von Heimfelds Schatzfund zu erzählen oder gar ein Gespräch über Schätze in der Heide zu beginnen. Ich bin gerade am Morgen fit und gesprächig.

Maren braucht außer einer Tasse Kaffee vor allem Ruhe, um Kraft für den Tag zu tanken. Sie »Morgenmuffel« zu nennen, ginge allerdings zu weit, manchmal singt sie morgens sogar.

Ich frage sie also nur kurz nach Fabian von Heimfeld.

»Du meinst den jungen Mann von gestern Abend?«

»Ja, der mich zum Schluss noch aufgehalten hat.«

»Gut, dass du trotzdem mitgekommen bist! Ich hatte schon Angst, du bleibst am Ende wieder an der Theke hängen.«

Ich schmolle. » Ich doch nicht!«

»Nee, du natürlich nie !« Sie schmunzelt. »Das also war von Heimfeld Junior. Ich kenne seine Mutter. Sie ist Mitglied im Singkreis. Sehr nette Frau! Was wollte er denn?«

Nun siegt ihre Neugier über die Morgenschläfrigkeit. Trotzdem werde ich ihr lange Diskussionen über Schätze ersparen, zumal ich dazu im Moment selbst keine Lust habe.

»Das hat er mir nicht genau gesagt. Wir haben uns für heute Vormittag verabredet.«

»Na, da bin ich aber gespannt. Wenn du rechtzeitig zurückkommst, kannst du es mir ja noch erzählen.«

Maren hat diese Woche Spätschicht, ist also von zwei bis zehn Uhr im Krankenhaus.

»Gerne, mein Schatz! Nur so viel hat dieser Fabian verraten: Es geht um einen Schatz, den er hatte und nun wieder nicht!«

Ich kann also meinen Mund doch nicht halten. Wie immer drängt es mich, die Dinge auszusprechen. Maren lacht.

»Na, das kann ja alles sein! Vielleicht hat er sich verliebt und sein Schatz hat ihn sitzen lassen. Oder er hat seine Briefmarkensammlung verloren oder seine kostbaren Kindheitsfotos sind verbrannt.«

»Er hat von zwei Säcken mit Gold gesprochen.«

Maren schaut mich an, als ob mir die Sicherung fehlt.

»Zwei Säcke Gold? Ihr wart gestern Abend ja echt gut drauf. Warum nicht gleich der Schatz im Silbersee?«

»Maren, ohne Quatsch! Ich war zwar angetrunken, konnte aber noch gut hören und mitdenken. Zwei Säcke Gold hatte er zunächst gefunden und nun sind sie wieder weg, hat Fabian gesagt – und dass er ein Idiot sei.«

Wenn sich der Zweifel ein Gesicht suchen wollte, würde er Marens auswählen. »Das Letzte mag ja stimmen. Ich kenne diesen Fabian nicht und weiß nicht, ob er ein Idiot ist. Das mit dem Gold klingt aber ziemlich idiotisch und wie ein Kindermärchen oder eben Karl May.«

»Ich habe nachgelesen. So abgedreht ist das gar nicht. Man hat auch in dieser Gegend immer wieder Schätze gefunden.«

»Einzelne Münzen vielleicht. Aber doch keine Säcke mit Gold. Von einem Bankraub habe ich auch nichts gehört. Wo also sollte so etwas herkommen?«

»Keine Ahnung. Erst 2014 hat man in Lüneburg einen beachtlichen Goldschatz gefunden. Der kam von den Nazis, die ihn kurz vor Kriegsende verbuddelt haben, damit er den Briten nicht in die Hände fällt.«

»Ich erinnere mich. Raubkunst, Nazigold ... eingeschmolzene Schmuckstücke aus den Konzentrationslagern und so etwas. Ja, das gab und gibt es sicher in Österreich, der Schweiz und dort, wo Tunnel, Stollen und Höhlen als Verstecke genutzt wurden, aber hier bei uns?«

Nun ist Maren wach. Der Kaffee und ein Müsli mögen auch dazu beigetragen haben, vor allem jedoch das Thema. Allemal wenn meine Liebste ein bisschen psychologisieren darf, ist ihre Müdigkeit schnell vorbei. So auch jetzt.

» Schatz ! Welch eine Metapher! Sie steht für die großen, unerfüllten Träume von uns Menschen. Der Treffer des Lebens, der Lottogewinn, der Traumprinz, der reiche Erbonkel in Amerika, die einzig wahre Chance ... wir fallen doch immer wieder auf so etwas herein. Schatzsuche, Schatzgräber, Piratenschatz ... davon haben wir bereits als Kinder geträumt.«

»Das stimmt. Aber immer wieder hört man von Träumen, die in Erfüllung gehen. Auch ich habe ja meinen ‚Schatz’ gefunden. Dich!«

Sie tätschelt meine Wange und gibt mir einen Kuss.

»Zum Glück! Auch in der Bibel ist vom Schatz die Rede. Jesus beschrieb das Reich Gottes als ‚Schatz im Acker’. Er hat die Menschen und sich selbst gut beobachtet. ‚Wo dein Schatz ist, dort ist auch dein Herz’ hat er einmal mit Blick auf die Vergötterung des Reichtums gesagt.«

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