Andreas Egger - Die Zweite Welt
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Unendlich dunkle Wolken verdichteten sich schon bald im Zentrum der jungen Welt. Im Herzen des aufziehenden Sturms stand Garantor, der verlorene Zwerg. Um ihn standen seine Kämpfer und auf Ihnen ruhte der Blick der Götter.
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Der Mann, den der Zwerg Cebrid nannte, salutierte lässig, wobei sein schwerer Plattenpanzer laut schepperte. Dann fing er selbst an, nach einigen Männern zu brüllen und Befehle zu geben.
Das Lager war schnell aufgebaut. Einige Männer brachten Holz und gingen dann anderen Beschäftigungen nach. Der Anführer selbst entfachte mit geübter Hand zwei Feuer mit einfachen Steinen, welche er von der Erde auflas. „Zwergisches Geschick für Feuer und Stein“, sinnierte der Händler anerkennend.
Cebrid und zwei weitere Männer schoben den schweren Wagen langsam auf den Hügel. Meisterlich tat die ganze Zeit über nichts anderes, als die müden Tiere mit seiner Peitsche anzutreiben. Als sie endlich oben waren, streckte sich Meisterlich träge, spannte dann die Maultiere ab und gab ihnen zu fressen. Anschließend begab er sich langsam zu einer der lodernden Feuerstellen. Er grübelte ein wenig vor sich hin, seinen müden Blick auf den Zwerg gerichtet. Dieser stand einfach da, jeweils einen der Steine, die er zum Feuer machen benutzt hatte, in jeder Hand. Erschöpft blickte er in die Flammen. Oder war es Wehmut, die Meisterlich in seinem Gesicht sehen konnte? ‚Egal‘, dachte der Händler bei sich. Er hatte wenig Lust sich zu unterhalten und dann schon gar nicht mit dem schweigsamen Zwerg. Die wenigen Versuche, die er bis jetzt in diese Richtung unternommen hatte, unterband Garantor, wie jener sich nannte, gemeinhin mit wenigen Worten. Zu sehr schien er stets in seine Pflichten versunken.
Die ersten Söldner hatten ihre täglichen Aufgaben erfüllt und saßen rund um eines der Feuer. Auf dem anderen zischten einige Fleischstücke in kleinen Pfannen. Zwei der Männer bereiteten dort ein karges Abendmahl. Drei Mann entzündeten Fackeln, postierten sich rings um das Lager und begannen die erste Wachschicht. Einer von ihnen, mit jugendlichem Gesicht und viel zu gut gekleidet für einen Söldner, teilte Wasserrationen aus. Auch diese waren knapp bemessen. Ein weiterer saß ein wenig abseits und präparierte im Halbdunkel einige Pfeile mit Harz.
Begierig aßen die Mannen ihre spärlichen Rationen, welche aus Fleisch und getrocknetem Brot bestanden. Auch die Wachen holten sich ihren Anteil und verzehrten ihn auf ihren Posten.
Es war eine laue Nacht. Kein Wind störte die Streiter. Nur hin und wieder von einzelnen Nebelschwaden verdeckt, leuchtete der Vollmond mild und beruhigend. Die Wachen der ersten Schicht weckten die Ablöse, legten die Waffen ab und begaben sich zur Ruhe.
Meisterlich schlief schon lange. Er hatte in der vorangegangenen Nacht kaum Rast gefunden. Deswegen hatte er sofort nach dem Essen sein Lager bereitet und war sofort in einen tiefen Schlaf gefallen.
Im Lager war Ruhe eingekehrt. Alles schlummerte regungslos oder ruhte sich aus, so gut es eben ging. Ab und zu war eine Eule zu hören, oder das weit entfernte Jaulen eines einsamen Wolfes. Einige der Männer schnarchten leise, andere wälzten sich von einer Seite zur anderen. Abgesehen von den Wachablösungen tat sich nichts mehr.
Meisterlich erwachte beim ersten Tageslicht, reckte sich und gähnte laut. Die anderen im Lager waren noch nicht auf den Beinen. Er war einer der ersten, die wach geworden waren. Der bittersüße Geruch von abgebranntem Kirschholz stieg ihm in die Nase. Dünne Rauchschwaden zogen von den erlöschten Feuerstellen gen Himmel. Ein metallisches Schnarren, leise aber stetig, drang an sein Ohr. Meisterlich schaute sich um, und sah den Hünen Cebrid und seinen noch größeren Bruder Brube. Die beiden saßen an der Nordseite des Lagers. Offensichtlich gehörten sie zur dritten und letzten Wache. Das Schnarren kam von Brubes Schleifstein. Mit Geduld, ja gar zärtlicher Fürsorge, schärfte er seine Hellebarde. Cebrid saß daneben und putzte seinen Zweihänder liebevoll mit einem feinen Lappen. Sie unterhielten sich, während sie ihr Werk verrichteten und auf die Weiterreise warteten. Alle Knochen schmerzten Meisterlich, als er sich erhob. Das graue Haar aus den Augen wischend, begrüßte er den Tag mit erschöpftem Knurren. Er nickte den Wachen zu, welche ihn nunmehr bemerkt hatten, ging zu seinem Wagen und überprüfte die Fracht. Die morgendliche Schwere vertreibend, stand er einen Augenblick da. Danach machte er sich daran, die Maultiere wieder anzuspannen und seine spärlichen Habseligkeiten zu verstauen. Während er seine Decke um sein kleines Kissen rollte und auf den Wagen legte, hörte er das Brüllen des Zwergs.
„Auf! ... Die Sonne steht schon am Himmel!“ Allzu lange Monologe waren nicht das, wofür sich ein Mitglied des kleinen Volkes rühmen konnte.
Traumschwere Gesichter mühten sich auf die Füße, packten mit unwilligen Händen, fast mechanisch, das wenige an Ausrüstung zusammen. Murren und Gähnen lag in der Luft. Einige brauchten länger, andere waren schon marschbereit. Ein großer Krug machte die Runde. Jeder stärkte sich unmittelbar vor dem Abmarsch ein wenig mit Wasser und trockenem Brot.
Der Trupp setzte sich wieder in Bewegung und marschierte schnell den Hügel hinab.
Zrak der Minotaurus bremste den Wagen von Händler Meisterlich ein wenig, indem er ihn mit seinen gewaltigen Armen am Ende der Ladefläche hielt und sich mit seinen stämmigen behuften Beinen gegen die Fahrtrichtung lehnte. So verhinderte er das Schnellerwerden des Gefährts. Mehrere Männer beobachteten sein Tun. Sicher, es war leichter, einen abwärts fahrenden Wagen zu bremsen, als ihn bergauf zu schieben. Dennoch war ein Schimmer von Neid oder Anerkennung in manchem Gesicht zu erkennen. Nun ließ Zrak den Wagen aus, schnaubte geräuschvoll durch seine breiten Nüstern und streckte seine Schultern. Knirschende Steine kündeten vom Ankommen des schweren Wagens auf dem schmalen Fuhrweg. Meisterlich machte es sich auf seinem Kutschbock so bequem wie möglich. Ein langer Tag wartete auf ihn.
Die Sonne strahlte schon bald ruhig vom Himmel. Weder Wolken noch Wind wollten dem schönen Tag seinen spätsommerlichen Glanz rauben. Nach kurzem Marsch waren die letzten Hügel im Norden von Naars Zweifel überwunden. Weite Ebenen taten sich auf. Sie versprachen einen einfachen und vor allem sicheren Weg, bis hin zu Naars Auge, dem Mittelpunkt des Landes, dem manifestierten Versagen Naars, dem unendlichem Loch im Herzen der Welt. Mit allerlei Fährnissen behaftet, würde Naars Auge das schwierigste Teilstück ihrer Reise sein. Nahe den weit gestreckten Hängebrücken, welche die gewaltigen Klüfte um das „Auge“ passierbar machten. Mitten im Toten Land, mussten sie unweigerlich auf Oger treffen.
Naars Auge lag aber noch in einiger Ferne. Mit lustigen Liedern über Frauen zweifelhaften Rufs, vertrieben sich einige der Männer die Zeit. Die Stimmung war gut, weit besser als am Tag zuvor. Mittlerweile, drei Tage nach dem Aufbruch aus Naars Zweifel, der Hauptstadt der Menschen, waren fast alle Mitglieder des Trupps wieder in bester körperlicher Verfassung. Die Stadt bot viel Abwechslung für Reisende. Zwei Tage war der Trupp dort verblieben. Während Garantor und der zweite die Ressourcen auffrischten, hatten die Menschen genügend Zeit, um ihre Familien zu besuchen. Vor allem aber, um alle möglichen leiblichen Genüsse auszukosten. So mancher wusste am Morgen der Weiterreise nicht mehr, ob er seinen Sold versoffen oder im Freudenhaus gelassen hatte.
Zur Mittagszeit machten sie eine kleine Rast unter einem einsamen Apfelbaum. Ein wenig Wasser machte die Runde und mit großer Freude aßen die Mannen die vermutlich letzten Wildäpfel dieses Herbstes. Einige davon wanderten auch in ihre Rucksäcke. Als sie sich erhoben um ihren Weg fortzusetzen, erschien Brand aus westlicher Richtung. Der alte Bogenschütze trug ein leichtes Lächeln auf seinen schmalen Lippen. Keiner hatte überhaupt bemerkt, dass er aus dem Lager verschwunden war. Sein knorriger Eichenholzbogen lag locker über seiner linken Schulter. In der rechten Hand hielt er ein saftiges Wildhuhn und einen kleinen Rotfuchs, beide tot. Die Männer applaudierten bei diesem Anblick und johlten freudig. Viele klopften Brand auf die Schulter und gratulierten ihm zu seinem treffsicheren Auge. Freudige Erwartung auf das Abendessen trieb den Trupp an. So blieb die Stimmung den ganzen Tag über ausgelassen.
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