Andreas Egger - Die Zweite Welt

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Es war der Plan Gottes die Zweite Welt zu schaffen um Einigkeit ob des gemeinsamen Wirkens unter seinen verbitterten Söhnen zu zeugen. Groß war die Schöpfung und vieles ward erreicht, kaum weniger jedoch zerstört und in unsägliches Leid geworfen.
Unendlich dunkle Wolken verdichteten sich schon bald im Zentrum der jungen Welt. Im Herzen des aufziehenden Sturms stand Garantor, der verlorene Zwerg. Um ihn standen seine Kämpfer und auf Ihnen ruhte der Blick der Götter.

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Einmal entflammt für die Idee der zweiten Welt, wollte Gott nicht mehr davon ablassen. Das erkannte Aran, wenngleich er selbst nun nicht mehr so überzeugt war. Lange Zeit dachte er nach, sinnte über die Gesetze der Welt, überlegte sich Änderungen und neue Grundlagen. Nichts jedoch erschien ihm als ausreichend, als sicher genug, um es ohne Vorbehalt durchzuführen. Würde Gott die zweite Welt nach anderen Gesetzen erschaffen, waren die Folgen nicht abzusehen. Vielleicht würde die Natur selbst sich anders verhalten oder gar kein Leben dieser Art hervorbringen. Wahrscheinlicher aber war, dass die Rassen, die durch Gottes Kraft und den Vorstellungen seiner Söhne erschaffen werden sollten, sich anders verhielten als gedacht, oder andere Formen annehmen mussten. Auch war es schwer möglich, mehr als die grundlegenden Züge und Motivationen eines jeden einzelnen Volkes festzulegen, den Körperbau, den Glauben an ihren Erschaffer, das grundlegende Wissen um überleben zu können und die wesentlichen Fähigkeiten, die ihr Handeln und ihr Geschick prägen sollten. Alles Weitere musste jedes Volk für sich entdecken, sich entwickeln und gedeihen. Es war ohnehin schon alles kompliziert genug. Nein, die Gesetzte mussten bestehen bleiben. Überlegungen über die Motivationen seiner Brüder raubten Aran viel Zeit und Geduld. Immer unwahrscheinlicher erschien es ihm, dass diese Welt einfach Freude und Zusammenhalt schenken sollte. Zu sehr zweifelte er an Gomod, war sich sicher über Grors Hass, der durch dieses gemeinsame Wirken keinen Abklang fand. Im Gegenteil. Die zweite Welt würde ein Ventil für seine Wut sein. Hier könnte Gror zum ersten Mal Macht ausüben. Aran schauderte.

Der Schlüssel zum Gleichgewicht der zweiten Welt musste in der Rasse liegen, die er selbst erschaffen durfte. Nichts ersah er als genügend. Er hatte sich sehr gefreut, eine Rasse nach seinem Geist zu erschaffen. Nun aber sah er sich gezwungen, ein Volk zu ersinnen, das nur dem Zweck diente, die anderen Rassen im Zaum zu halten. Diese Vorstellung gefiel ihm gar nicht. Er sprach zu Gott über seine Sorgen und Zweifel. Gott legte die Arme auf die Schulter des geliebten Sohns, dachte kurz nach und riet ihm, in der Liebe die Antworten zu finden, derer er bedurfte. Aran verstand nicht, wohl aber sinnte er über die Worte Gottes und deren richtige Auslegung. Es musste einen Weg geben, ein Volk zu erschaffen, welches die schwere Bürde der Verantwortung tragen konnte und gleichzeitig für das Schöne, Friedliche und Reine stand, welches sein Herz erfüllte.

Eines Tages saß er da und beobachtete den Strom der Energie, der sich allumschließend, mal in materialisierter Form, mal in der Luft, durch ihn und in ihm ergoss. Behutsam verdichtete er mit seiner Hand Materie zu geistlosen Tieren und Pflanzen, nur um die Energie anschließend wieder in ihre ungebundene Form zurückgleiten zu lassen. So verbrachte er einige Zeit und sonnte sich in der ihn umschließenden, durchdringenden Kraft.

Da endlich kam ihm der Gedanke, nach dem er gesucht hatte, aus dem Nichts, völlig unerwartet. Eilends lief er erneut zu seinem Vater, stellte sich vor ihn und sprach voller Freude: „Mein Volk soll durchdrungen sein von Liebe zu den Bäumen und dem freien Leben. Lachend vor Freude über der Sonne Antlitz und weinend über die Schändung des kleinsten Lebewesens. Meines Volkes Liebe zu allem Leben wird es gegen jeden einzelnen vorzugehen mahnen, der Übles in der Welt vollbringt.“ So sprach er zu Gott und jener hieß seinen Plan gut.

„So will ich selbst ein Volk schaffen“, sprach er zu seinem Sohn. „Ein Volk, welches die Liebe zur Erde in sich trägt. Ein aufrechtes tapferes Volk, das keinen Schaden am Stein und der Erde zulässt. So werden unsere Völker gemeinsam das Gleichgewicht erhalten, getrieben durch ihre Liebe zur Welt.

Aran war begeistert, Alle Zweifel waren verflogen. Er machte sich auf, um die richtigen Gedanken zu finden um sein Volk zu gestalten. Gott lächelte, während er anfing, die zweite Welt in seinem Geist zu formen. Die Anstrengung missachtend, arbeitete er lange und hart, während seine Söhne, jeder für sich, ihr Volk ersannen.

Als der Tag anbrach, an dem Gott das letzte Gesetz um den Planeten gewoben hatte, das letzte Tier und die letzte Pflanze nach dem Vorbild der ersten Welt erschaffen hatte, war er müde und ausgezehrt. Es fehlte nur noch die Gestaltung des Landes selbst und die Rassen, die es nunmehr bevölkern sollten.

Er holte seine Söhne zu sich. Trotz seiner Schwäche wollte er vollbringen, was zu vollbringen war. Sich auf Gomod zu seiner Rechten und Aran zu seiner Linken stützend, schloss Gott die Augen. Stumm formte er durch seinen Geist ein einfaches Land voller Hügel und einem mächtigen Berg in der Mitte. Aran sah auf die zweite Welt und erkannte, wie sie sich nach Gottes Gebot wandelte und Form annahm. Freudig jauchzte er, lachte vor Glück. Gott sah kurz auf, lächelte angestrengt, schloss wiederum die Augen und formte weiter. Kleine untersetzte Gestalten bildeten sich zwischen Steinen und Hügeln. Mit breiten Schultern, derben Gesichtszügen, voller Mut und Kraft, durchdrungen von Liebe zum Stein und der Welt selbst. Gott blickte wieder auf, stöhnte leise und sah in die Runde. Seine Söhne standen um ihn, voller Erwartung. Jeder mit seinen eigenen Zielen und Hoffnungen. Gott nahm die Hände von den Schultern Gomods und Arans, öffnete seinen Geist den Gedanken eines jeden einzelnen seiner Söhne, kanalisierte die allumfassende Energie des Seins, durch seinen Geist auf die zweite Welt und ließ sie nach den ihm eingegebenen Bildern wirken. Einer nach dem anderen, vollbrachten sie so das gemeinsame Werk.

Nun war es an Aran. Er schuf ein herrliches Auenland mit riesigen dichten Wäldern, gesund und kraftvoll, sowie drei kleine Seen, klar wie der schönste Kristall, lebensspendend und rein. Das Volk, das er erdachte, war von mittlerer Größe, zierlich und schön, mit Augen, welche die Energie in der Luft ersehen konnten. Ein einfaches aber kluges Volk, voller Liebe zu den Bäumen, der Natur und allem was Leben in sich trug. Als er fertig war, machte er die Augen auf, blickte auf sein Werk und weinte vor Freude.

Gomod war als nächster an der Reihe. Sein Land war außerhalb. Nicht weit vom Festland entfernt, aber dennoch, getrennt für sich selbst. Eine große Insel war es, mit Vulkanen und weiten Teilen toten Bodens. Ein kleiner, dunkler Wald war darauf, ansonsten aber kaum Leben oder Schönheit. Sein Volk wirkte ungeschlacht und brutal, mit gewaltigem Brustkorb, tierischem Gesicht, angewinkelten Beinen und Hufen, anstelle von Zehen. Voller blindem Stolz in der cholerischen Natur. Wenig gab er ihnen zu lieben, außer Sieg und Kampf.

Gomod verspürte tief in seinem Herzen einen Zwiespalt, als er sein Volk erschuf. Er war unerwartet berührt durch die Energie und die Aufopferung, die sein Vater ihm angedeihen ließ. Er hatte nicht erwartet, dass diese versöhnliche Geste ihm etwas bedeuten könnte. Zum ersten Mal seit langem sah er in seinem Vater mehr, als den Mann der tatenlos zugesehen hatte, wie seine Mutter ein schmerzhaftes Ende fand. Insgeheim lachend hatte er dagestanden, als Aran und sein Vater ihm und seinen Brüdern von ihrem Plan berichtet hatten, eine zweite Welt zu schaffen. Damals hatte er vor, ein gewaltiges Kriegervolk zu erdenken, mit der Aufgabe durchs Land zu ziehen und dort Chaos und Verwüstung zu säen. Sollte es auch nur sein, um seinem Vater und seinem älteren Bruder die Freude an ihrer schönen kleinen Welt zu nehmen. So stand er nun da, manifestierte seine Gedanken durch Gottes Kraft. Er ließ seinem Volk Stolz und ein aufbrausendes Temperament als grundlegende Charakterzüge. Jedoch gab er ihnen keinen Antrieb. Weder Liebe noch Hass. Er gab ihrem Dasein keinen Sinn. Sein gerührtes Herz ließ nicht zu, dass er sie zu blinden Mördern formte. Er war zu verwirrt und unsicher und konnte ihnen nichts anderes eingeben. Zögerlich ließ er ab von seinen Gedanken und somit von seinem unvollständigen Werk. Er stand da, wartete und versuchte zu begreifen, was er angerichtet hatte.

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