Gerhard Nattler - Der Fisch

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Die gewaltige Detonation einer Bombe erschüttert den Schrebergarten. Schnell ist klar: Was zunächst wie ein Unfall aussieht, war ein professionell geplanter Mord. Obwohl das Opfer schnell identifiziert werden kann, beißt sich Kommissar Berendsen an dem Fall die Zähne aus. Denn seine Nachforschungen führen tief in eine chinesische Organisation, deren Zugang in der Bar Macau liegt. Und deren Mitglieder tun alles dafür, dass die Ermittlungen bereits im Keim erstickt werden.

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»Wollen Sie ein Darlehn oder …?«

»Ich denke, mit ein wenig Verhandeln könnte man wenigstens dreißig Prozent übernehmen. Aber, lieber Bruder, noch ist nicht die Zeit, sich zu freuen. Gottes Mühlen mahlen langsam.«

»Ich müsste auch mal runterfahren nach Cotonou. Ich war nie dort und kenne den Mann nicht, habe ihn noch nie gesehen. Ich weiß nur, dass er Raphael heißt und Nanas Bruder ist.«

»Vertrauenswürdiger Gentleman. Pechschwarze Haare, knapp zwei Meter, groß, recht gutaussehend, sehr höflich, trug sogar einen Anzug trotz der Schwüle. Er hat sich vor drei Wochen einen Range Rover zugelegt. Schönes Auto. Er hat mich um den Platz fahren lassen.« Sie lachte. »Mehr hat er mir wohl nicht zugetraut. Sie haben es dort unten nicht so mit dem Können der Frauen, jedenfalls nicht beim Autofahren.«

»Dann sollten wir sehen, dass wir die Autos heranschaffen!«

Beatrice schob den Koffer in ihr Zimmer. Kris verzog sich ins Arbeitszimmer. Sie blieb in der Tür stehen.

»Ich habe gestern versucht, dich anzurufen. Du hast dich nicht gemeldet!«, rief sie ihrem Bruder zu. »Zurückgerufen hast du auch nicht.«

»Ich war bei Mike in der Sauna. Handy hatte ich sicherheitshalber im Auto gelassen. Ich bin kurz auf der Liege eingeschlafen. Erst als ich zuhause war, habe ich deinen Anruf bemerkt.«

Sie besuchte ihn im Arbeitszimmer.

»Gestern Abend ist alles gut gelaufen?«, fragte sie.

»Wie ich gehört habe, ist alles glattgegangen. Wieso haben wir von dem Polizeieinsatz nichts gewusst? Hätte vielleicht Ärger geben können.«

»Ich habe es mit Edwin abgesprochen. Er hat seit einigen Monaten einige Leute der Reihe nach gezielt mit der Falschinformation geimpft, dass sich in einem Container Ware befindet, auf die die Bullen scharf sind. Jetzt bin ich gespannt, wer das den Bullen gesteckt hat.«

»Meinst du, wir haben eine Ratte bei uns im System?«

»Nach diesem gezielten Polizeieinsatz ist es doch wahrscheinlich.«

»Wer ist es?«

»Ich weiß es noch nicht, aber ich denke, Mike kann uns dabei weiterhelfen. Wo steckt er eigentlich?«

Keine Antwort. Achselzucken. Kris starrte auf seinen Bildschirm, sah aber nicht hin. Er dachte an die Folgen, die eine Ratte haben würde. Sie mussten sofort reagieren.

Zurück in ihrem Zimmer packte Beatrice den Koffer aus und verstaute die Garderobe im Kleiderschrank. Dann begab sie sich in die Küche.

»Gibt’s nichts zu essen?«

»Ich habe nichts vorbereitet. Ich dachte, du kämst erst später. Sollen wir etwas bestellen oder sollen wir in ein Restaurant?«

»Restaurants habe ich in der letzten Woche genug gesehen. Haben wir noch Quiche Lorraine in der Truhe oder etwas anderes, das schnell fertig ist?«

»Gute Idee. Bin schon unterwegs.«

Während sie den Tisch deckte, war er auch schon mit vier Torteletts zurück. Er schob sie in den Backofen.

»Wie war es in Düsseldorf. Bist du erfolgreich gewesen?«

»Kann man so sagen. Ich habe eine Patek Philippe Nautilus. Was sagst du? Wäre das nichts für dich?« Sie kannte ihren Bruder. Er konnte an keinem Uhrenladen vorübergehen, ohne einen Blick in die teure Ecke zu werfen. Sie hielt sie ihm unter die Nase. »Außerdem habe ich eine für Ladies und eine Rolex Day Date. Außerdem drei Jaeger-LeCoultre.«

Er bewunderte die Uhren. Die Patek interessierte ihn am meisten. »Du konntest sie sofort mitnehmen?«

»Ich hatte sie vor Monaten dort bestellt. Ich war insgesamt in neun Uhrenläden. Sie kennen mich bereits als gute Kundin und deshalb machen sie manche Dinge möglich, die ein besonderes Engagement erfordern. Außerdem habe ich eine Patek mit ewigem Kalender bestellt und angezahlt. Sie wird in einem Jahr geliefert.« Sie heftete die Quittung zu den anderen in einen Ordner im Tresor.

»Wohin gehen sie?«

»Sie gehen allesamt nach China. Mit den Uhren, die wir schon haben, dem hochkarätigen neuen Schmuck und den beiden Bildern der Auktion haben die Waren einen Gesamtwert von fünfundzwanzig Millionen Euro. Damit haben wir nicht nur den Ausgleich geschafft, sondern sind etwas im Vorteil. Aber die Geschäfte ziehen jetzt hoffentlich an. Dann sind wir bald wieder pari.«

Kapitel 4.

Berendtsen fuhr gleichzeitig mit Hallstein um zehn Uhr auf dem Parkplatz des Präsidiums in Recklinghausen vor. Sie hatten sich zwei Morgenstunden gegönnt als Ausgleich für den nächtlichen Einsatz im Schrebergarten.

»Guten Morgen, Albert.«

»Hallo Oliver, hast du noch etwas Schlaf gefunden? Ich habe den Rest der Nacht wachgelegen. Gegen halb sechs bin ich dann eingeschlafen uns erst wach geworden, als Irmgard schon zur Schule war.«

»Dann sollten wir bei Uschi einen Kaffee trinken.« Es war bekannt, dass Uschi Bremer, Berendtsens Sekretärin, einen hervorragenden Kaffee kochte. Er galt als der beste im Präsidium.

»Einen Moment!« Berendtsen ging zurück zum Wagen und holte seine belegten Brötchen vom Rücksitz.

»Moin Uschi, ist der Kaffee fertig?«, fragte Berendtsen schmunzelnd.

»Steht bereits alles auf dem Tisch. Bedienen Sie sich, Chef. Ich habe schon gehört. Heute Nacht gab es einen Einsatz in einem Schrebergarten?«

»Zwei Uhr. Ich habe Albert aus dem Tiefschlaf gerissen. Nicht wahr, Albert?«

»Schlimm! Es hat einen jungen Mann erwischt. Eine ganze Gartenlaube ist abgebrannt. Gasexplosion. Offensichtlich herbeigeführt durch Fernzündung. Das ist die Einschätzung der Feuerwehr. Willi hat die Vermutung bestätigt. Ich werde für den Brandstifter wegen der unwirtlichen Zeit auf zwei Jahre Haft zusätzlich plädieren.«

Die Kommissare nahmen Platz.

Berendtsen spürte seinen Rücken. Er hatte sich offensichtlich in der Nacht verkühlt, sich erkältet und heute Morgen einen solchen Hustenanfall erlebt, dass er sich einen Hexenschuss zugezogen hatte. Mit leichten Dehnübungen hatte er das Schlimmste verhindern können. Das Außenthermometer seines Autos hatte sich auf dem Rückweg mit einem Ping gemeldet: ein Grad. Er hätte seinen Trenchcoat mitnehmen sollen. Irmgard hatte ihn hingehängt und ihn ermahnt. Dennoch hatte er den Mantel vergessen. Er ärgerte sich über seine Gedankenlosigkeit.

Hallstein hatte schon gefrühstückt, aber er aß noch ein Brötchen, um seinen Kollegen nicht zu enttäuschen. »Ich habe dir meine Jacke angeboten. Du hast sie ausgeschlagen, Albert. Nachts ist es oft noch sehr frisch, auch wenn es tagsüber an die achtzehn Grad geht.«

»Du hast recht, Oliver. Ich hätte sie überziehen sollen. Aber die Glut und die Flammen verbreiteten eine solche Hitze, da habe ich an meinen Rücken gar nicht gedacht.« Er trank einen Schluck. »Was hätte mir die Jacke letztendlich gebracht? Dann wärst jetzt du krank und ich hätte die Arbeit allein am Hals.« Er schaute seinen Kollegen vorsichtig an, aber der hatte die Ironie verstanden.

»Haben die Kollegen etwas über das Opfer herausgefunden, diesen Michael?«, fragte Berendtsen, während er mehrmals über den sehr heißen Kaffee blies und einen Schluck riskierte.

»Die Nachtschicht hat nichts herausgefunden«, erklärte Uschi. »Ich habe heute in der Früh bei den Einwohnermeldeämtern von Dorsten und Bottrop nach Hartmann gefragt – nichts, was auf unseren Mann passt. Seine Handynummer haben wir noch nicht. Herr Schubert ist dabei, die SIM-Karte zu identifizieren. Sie sei in Anbetracht der Umstände gut erhalten, meint er. Dann gibt es noch ein Ladekabel mit einem Mini-USB, das nicht zu seinem Handy oder seinen anderen Geräten passt. Ein Laptop, älteres Modell, konnte auch geborgen werden. Der ist allerdings kaum mehr zu verwerten. Er hofft, dass vielleicht die Festplatte noch etwas hergibt. Frau Günther ist zum Schrebergarten und befragt nochmals die Leute, deren Personalien Frank und Feil gestern genommen haben. Die Pathologie ist gerade erst mit dem Opfer angefangen. Vor elf Uhr brauchen Sie nicht fragen, meine Herren.«

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