Gerhard Nattler - Der Fisch

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Die gewaltige Detonation einer Bombe erschüttert den Schrebergarten. Schnell ist klar: Was zunächst wie ein Unfall aussieht, war ein professionell geplanter Mord. Obwohl das Opfer schnell identifiziert werden kann, beißt sich Kommissar Berendsen an dem Fall die Zähne aus. Denn seine Nachforschungen führen tief in eine chinesische Organisation, deren Zugang in der Bar Macau liegt. Und deren Mitglieder tun alles dafür, dass die Ermittlungen bereits im Keim erstickt werden.

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»Nein.«

»Ruf mal im Präsidium an, Oliver. Vielleicht bekommt die Nachtschicht etwas über den Mann heraus.«

Die Spusi sammelte reichlich Material, aber Willi bezweifelte, dass etwas davon zu gebrauchen war. Alles war mehr oder minder verkohlt. Er präsentierte Albert seine magere Ausbeute: Ladegeräte, die ursprünglich weiß waren, bis auf das Metall abgebrannte Kopfhörer und eine Lampe mit Qi Ladestation. In der Wanne der Mitarbeiter sah es nicht anders aus.

Berendtsen sah, dass bei Niesser noch Licht brannte. Er ging hinüber und klopfte an.

»Entschuldigen Sie bitte, Herr Niesser. Ich habe noch eine Frage: Ist Herr Hartmann, so lautet der Nachname Ihres Nachbarn, regelmäßig einer Beschäftigung nachgegangen?«

»Er hat gearbeitet, aber nicht zu so regelmäßigen Schichten, wie wir Alten es kennen. Manchmal war er schon früh unterwegs, manchmal spät, manche Tage war er gar nicht weg. Dann wiederum bekam man ihn mehrere Tage nicht zu Gesicht. Er hat dann erzählt, dass er für die Firma zwei oder drei Tage unterwegs sein müsste und bat uns, auf sein Anwesen ein Auge zu werfen. Hinterher gab es immer eine Flasche Korn zum Dank. Es gab niemals etwas Ungewöhnliches. Computer und Internetanschluss hat er sich angeschafft. Er hat viel geschrieben.«

»Danke. Und entschuldigen Sie die abermalige Störung.«

»Macht gar nichts, Herr Kommissar. Wir beide können sowieso nicht schlafen. Wir sitzen am Tisch und reagieren uns ab.« Er prostete Berendtsen symbolisch zu und führte die Hand zum Mund.

»Kommt dort der Leichenwagen?«

Berendtsen nickte.

»Ich werde ihm die Durchfahrt freimachen«, beschloss er und bewegte sich auf die Einfahrt zu.

Kapitel 3.

»Hallo Beatrice«, wurde sie von ihrem Bruder Kris begrüßt, der ihr die Wagentür aufhielt. »Willkommen zuhause im schönen Wulfen! Wie war der Ausflug?«

Kris war neun Jahre älter als sie und stammte von der ersten Frau ihres Vaters. Von ihr hatte er die asiatischen Gesichtszüge geerbt. Vater hatte Phuong in Shanghai im Manhattan kennengelernt. Er hatte sie immer in diesem exklusiven Nachtclub besucht, wenn er in der Stadt war. Sie hatte ihn zu Banketts und Empfängen begleitet und war sogar zuweilen mit ihm im Land umhergereist, wenn es darum ging, neue Bekanntschaften aufzutun. Sie erklärte ihm die Benimm- und Tafelsitten, weil es ihm wichtig schien, bei einem Zusammentreffen um die Gepflogenheiten vorher zu wissen und sie nicht erst durch die Einheimischen kennenzulernen. Außerdem hatte sie ihn über die Leute informiert und in die chinesischen Sitten und Gebräuche eingeführt. So erklärte er seinen Erfolg in diesem Land. »Man muss diese Leute und ihre Lebensweise kennen und mitmachen. So erreicht man ihren inneren Zirkel. Dann folgen die Geschäfte mit Handschlag«, hatte er ihr immer eingetrichtert. Seit sie zwanzig war, musste sie mit. Anfangs war es ihr zuwider. Die Hygiene im Landesinnern und das Essen waren sehr gewöhnungsbedürftig. Er hatte nie darüber gesprochen, aber wie ein Geschäftsfreund, mit dem sie einige Nächte dort hatte verbringen dürfen, ihr unbeabsichtigt verraten hatte, musste er eine ordentliche Summe als Ausgleich zahlen, um sie auszulösen und mit nach Deutschland nehmen zu können. Das wäre unter normalen Umständen nicht möglich gewesen, aber Li war sein Freund gewesen. Hier in Deutschland hatten sie geheiratet. Ein Jahr später wurde Kris geboren.

Der Chauffeur nahm den Koffer und die edlen Tragetaschen aus dem Wagen und stellte alles vor die Haustür.

»Ausflug? Es war anstrengend. Die Hitze war nicht das Problem, diese unheimliche Schwüle machte mir zu schaffen. Mit dem Erreichten bin ich zufrieden. Ja, ich möchte fast sagen, es war ein Erfolg.«

»Komm zuerst einmal herein.« Kris schnappte sich den Koffer. Beatrice nahm die Tragetaschen.

»Was hast du erreicht?« Er besorgte ihr einen Gin Tonic. Das regte immer ihren Kreislauf an.

»Raphael hat mir seine neuen Pläne unterbreitet. Ich habe ihm Vollmachten für das Geschäft in Benin übertragen und ihn zum Geschäftsführer befördert. Er hat neue Märkte aufgetan. Vor allem hat er unsere Lagerkapazitäten drastisch erweitern können. Wir können ab sofort so viele Autos liefern, wie wir auftreiben können. Er hat Platz für hunderttausend Autos, sagt er. Wir sind kurz umhergefahren. Es ist ein riesiger Platz. Das ganze Areal scheint mir größer als ein Quadratkilometer. Halb voll, schätze ich. Danke für den Drink.« Sie zog mächtig an beiden Strohhalmen. Mit dem Glas in der Hand lehnte sie sich in das Sofa zurück. Sie streifte die Schuhe ab, stützte sich mit dem freien Ellenbogen auf der Lehne ab und ließ die Füße gekreuzt auf der Tischplatte ruhen.

»Erzähle! Um welche neuen Absatzmärkte handelt es sich?«

»Er hat Kontakte mit Gebrauchtwagenzentralen in den Nachbarstaaten aufgenommen. Nur wenige bleiben in Benin. Viel geht inzwischen nach Burkina Faso, Togo und Ghana. Die meisten finden den Weg in den Niger. Das Land ist gut entwickelt, die Einwohnerzahl am höchsten und dementsprechend gibt es dort das meiste Kapital. Die Leute dort suchen nicht nur gebrauchte Fahrzeuge. Für Neuwagen hat Raphael ein eigenes Areal geschaffen.«

»Wir können Neuwagen liefern?«

»Wir können so viele Wagen liefern, wie wir auftreiben können. In Kenia und Tansania stehen die Leute auf chinesische Autos von FAW aus Changchun. Wir sollten uns dem Trend anschließen und diese Autos auch nach Cotonou liefern lassen. Von dort aus können wir den Markt aufrollen.«

»Ginge das nicht besser von Nigeria aus? Von Calabar zum Beispiel?«

»Dort gibt es auch mehrere große Häfen, die ebenfalls Schiffe mit reichlich Tiefgang vertragen können, aber dort gibt es nicht das Hinterland mit den riesigen Parkplätzen.«

»Dann sollten wir versuchen, ihren Hunger zu stillen und unsere Beziehungen zu FAW ausbauen.«

»Alles schon in trockenen Tüchern. Ich habe mit der Firma telefoniert. Sie erwarten mich in einigen Wochen. Ein genauer Termin hängt von den Bedingungen ab, die wir per Video aushandeln. Wenn alles steht, fahre ich hin.«

»Unsere Nissan und Toyota vertreten wir weiter?«

»Natürlich!«

»Wo ist der neue Sitz der afrikanischen Niederlassung?«

»In Cotonou an der alten Stelle am Rande der Stadt. Das neue Gelände grenzt direkt an das alte. Wir können es zu einer Einheit zusammenlegen. Es gab dort bisher eine Brennerei für Lehmziegel, die im vorigen Jahr abgerissen worden ist. Nach einem Gespräch mit dem Bürgermeister hat dieser sich dafür eingesetzt, dass Raphael für uns das Gelände günstig erwerben konnte.«

»Er scheint dort gute Beziehungen aufgebaut zu haben.«

»Davon kannst du ausgehen. Er hat bei meiner Ankunft einen Empfang arrangiert, bei dem Leute von Rang und Namen anwesend waren. Offiziell als Eröffnungsfeier für die Erweiterung des Geschäfts.«

»Der Gebrauchtwagenhandel bleibt an Ort und Stelle wie er ist?«

»Genau wie immer. Der Lieferkette startet weiterhin in Rotterdam oder Zeebrugge. Dann geht es per Schiff nach Cotonou. Die Wechselstube im Libanon ist geblieben. Wir wickeln die Deals über den bewährten Agenten ab. Er überweiset die Beträge an die BCB, Beirut Commercial Bank. Diese Schiene arbeitet reibungslos, wie mir Raphael bestätigt hat. Auch die Übermittlung des Codes bleibt, wie sie war. Von diesem Zeitpunkt an bestimmen wir, wohin das Geld geht, zum Beispiel nach China oder Kolumbien. Der Rest landet auf unserem Konto in Luxemburg.«

»Damit ist es sauber.« Kris strahlte und zeigte seinen erhobenen Daumen. Dann kann unser Fond wieder zuschlagen.

Sie nickte zufrieden, während sie an den Strohhalmen zog. »Die Kosten der Transaktion bleiben gleich, auch wenn die Beträge durch die Geschäftserweiterung deutlich höher werden. Es gibt auch keinen Grund für eine Erhöhung, denn die Arbeit bleibt die gleiche. Im Moment ist Beirut ein gutes Pflaster für unsere Geschäfte. Seit die Lagerhalle im Hafen explodiert ist, sind die Behörden nicht so gefragt. Man hat im Moment gute Möglichkeiten, die Bekanntschaft von einflussreichen Leuten zu machen und Firmen zu unterstützen, die in diesen unruhigen Zeiten Geld brauchen. Wir haben schon eine Anfrage einer Versicherung, die beinahe alles in der Stadt versichert hat. Sie braucht jetzt Geld.«

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