Gerhard Nattler - Der Fisch

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Die gewaltige Detonation einer Bombe erschüttert den Schrebergarten. Schnell ist klar: Was zunächst wie ein Unfall aussieht, war ein professionell geplanter Mord. Obwohl das Opfer schnell identifiziert werden kann, beißt sich Kommissar Berendsen an dem Fall die Zähne aus. Denn seine Nachforschungen führen tief in eine chinesische Organisation, deren Zugang in der Bar Macau liegt. Und deren Mitglieder tun alles dafür, dass die Ermittlungen bereits im Keim erstickt werden.

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Berendtsen wies sich aus und stellte sich vor.

»Hauptkommissar Berendtsen, Kriminalpolizei Recklinghausen. Mein Kollege Kommissar Hallstein.« Er steckte seine Karte wieder ein. »›Baumarkt‹ hat er gesagt?«

»So hat es geklungen. Sicher bin ich nicht. Ich konnte ihn schlecht verstehen. Das Getöse durch die Flammen war enorm. Er konnte nur mit Mühe sehr leise sprechen. Manni und ich haben ihn vom Brandherd weggezogen. Dann hat es noch einmal fürchterlich geknallt. Als wäre ein Benzinkanister explodiert. Die Flammen loderten nochmals mächtig auf. Als die Feuerwehr die Löscharbeiten im Griff hatte, hat der Sani nur noch seinen Tod feststellen können.«

Er goss sich und seiner Frau, die ihm ihr Glas hinhielt, nach.

»Auch einen?«

Mit einem freundlichen »Im Dienst« lehnten sie ab.

»Sie haben ihn vom Brandherd weggezogen. Wo hat er gelegen, als sie gekommen sind?«

»Er war zwei Meter von der Tür entfernt. Wir haben ihn bis an die Stellte gezogen, wo die Feuerwehr die Markierung aufgestellt hat. Wir haben befürchtet, dass er sonst völlig verbrennt. Beim zweiten Knall ist allerdings eine Spanplatte auf ihn geflogen. Ich glaube, es ist von ihm nicht viel übrig.«

»Kennen Sie den Toten?«, setzte Hallstein das Gespräch fort.

»Natürlich. Mike heißt er. Nachnamen weiß ich nicht. Er hat ihn mir genannt, als er einzog, aber wir sprechen uns hier alle mit Vornamen an.«

»Wo ist Manni jetzt?«

»Er kommt gerade durch das Tor.«

Niesser übernahm das Gespräch und stellte die Herren vor.

»Die Hauptkommissare Berendtsen und Hallstein … Herr Maranowski. Sie möchten wissen, wie Mike mit Hausnamen hieß.«

»Manfred Maranowski, angenehm. Ich weiß auch nur, dass er Mike heißt.«

»Haben Sie eventuell verstanden, was der Tote hat mitteilen wollen?«, fragte Berendtsen

»Ich kann dazu nichts sagen. Walter hat sich über ihn gebeugt. Ich habe nichts gehört. Ich habe wohl gesehen, dass er die Lippen bewegte. Angst hat er gehabt und Piene.«

»Haben Sie in den letzten Tagen oder Stunden irgendetwas beobachtet, was uns in diesem Fall weiterhelfen könnte?

»Nein. Nichts.« Beide schüttelten den Kopf.

Frau Niesser hatte ein zweites Fuhrmannspinnchen aufgetrieben. Manni nahm dankend an, nickte in die Runde, trank aus und zeigte das leere Glas vor. Dabei stellte er fest, dass die Kommissare nicht tranken.

Sie goss allen nochmals ein.

»Unbekannte Spaziergänger? Fahrradfahrer? Vielleicht jemand, der von dort oben an der Straße Fotos geschossen hat?«, präzisierte Hallstein.

Beide hatten nichts bemerkt. Freunde, die ihn besucht hatten, kannten sie auch keine.

Berendtsen bedankte sich für die Hilfe und bat die beiden, sich zur Verfügung zu halten. Hallstein notierte sich ihre Daten.

Berendtsen rieb sich die Arme. »Kalt ohne Feuer.« Dann fragte er: »Sag mal, Oliver, hast du etwas über den Toten erfahren?«

»Nein, aber der Platzwart ist unterwegs. Er hat mit Sicherheit ein Verzeichnis.«

»Kann mal jemand die Gaffer zurückdrängen?«, schrie einer der Feuerwehrleute. Die beiden Streifenpolizisten Joachim Frank und Robert Feil, die dabei waren, die Personalien der Zuschauer aufzunehmen, fühlten sich sofort angesprochen und drängten die Menge ohne Probleme zurück. Anschließend fuhren sie mit ihrer Tätigkeit fort. Eine Person wies sich als Reporter der Ruhrzeitung aus. Berendtsen kannte Herrn Leying aus früheren Begegnungen und gab Anweisung, ihn durchzulassen. Dieser bedankte sich und grüßte von Franz Roloff, dem Inhaber der Zeitung und Berendtsens Nachbar in der Puccinistraße in Dorsten.

»Hat man Sie hinzugezogen, Herr Berendtsen? Vermutet man Fremdeinwirkung?«

»Sie wissen, Herr Leying, ich kann und darf zu diesem Zeitpunkt keine Auskunft geben. Sie könnten allerdings für mich einige zusätzliche Fotos von den Zuschauern ringsum schießen. Um diese Leute kümmert sich die Spurensicherung nicht. Nicht für die Ausgabe! Ich verlasse mich auf Sie!«

»Gerne, Herr Hauptkommissar. Sie werden es nicht bereuen.«

»Geben Sie ihr Bestes! Ihr Allerbestes!«, empfahl Berendtsen. Er kannte den Mann, der stets seine Zusagen eingehalten hatte.

Alsbald kamen die Ameisen, wie er die Spurensicherung nannte. Heute in der Nacht hatte Willi Schmidt lediglich vier junge Leute mitgebracht. Die Feuerwehrleute brauchten einige Minuten, um ihr Gerät abzuziehen. Daraufhin bahnten sie sich den Weg rückwärts durch die abziehende Menge und hielten erst, als sie vor dem Gartentor standen. Sie waren mit dem kleinen Wagen da.

»Hallo Willi«, grüßte Berendtsen seinen Freund Willi Schmidt, den Chef der Spurensicherung. »Schon so früh auf den Beinen?«, ulkte er.

Die Mitarbeiter waren ausgeschwärmt und steckten kleine Tafeln mit Zahlen an markanten Punkten in die Erde. Die Eins steckte neben der Markierung der Feuerwehr.

Willi schoss einige Fotos mit einer Kamera, an der ein mächtiges Blitzlicht montiert war. Dann standen die Scheinwerfer. Willi gab die Kamera an den Fotografen der Spurensicherung.

»Was sollen wir machen, Albert? Haben wir eine Wahl? Hast du schon Interviews geführt? Weißt du schon, was passiert ist? Genau passiert ist, meine ich?«

»Viele Fragen auf einmal. Ich weiß nicht einmal, wie er heißt. Wir warten auf den Platzwart.«

Willi schickte einen der vier Leute, die er mitgebracht hatte, vor. Er sollte sich überzeugen, dass keine Glut mehr auszumachen und Zutritt möglich war. Der Mann setzte eine ABC-Maske auf und machte sich mit einem Analysegerät an die Arbeit.

»Einsturzgefährdung besteht offensichtlich nicht«, witzelte Willi Schmidt.

»Keine giftigen Gase auszumachen.« Der Mann nahm die Gasmaske ab. »War nicht unbedingt zu erwarten. Es ist offensichtlich eine Menge Dachpappe, Styropor und Farbe verbrannt. Der leichte Wind hat alles vertrieben. Bloß gut, dass nicht so ein Sturm geht wie vorgestern. Der hätte das Feuer vorangetrieben. Dann Adieu Waldfrieden.« Er winkte seinen Kollegen zu. »Wir können rein!«

Die Kofferraumklappe hob sich und die Leute packten ihre Utensilien aus. Jeder wusste, was er zu tun hatte. Drei Leute sahen sich im Garten um, der vierte beschäftigte sich mit der Leiche. Willi und Albert standen zusammen und besahen sich das Schlachtfeld.

»Wer kommt auf die Idee, einen Bombenanschlag in einem Schrebergarten zu verüben? Nichts anderes war es.« Willi rieb sich mit dem Ärmel über die Stirn. Ein Rest der Hitze war noch immer zu spüren.

»Sieh mal in seinen Hosentaschen nach!«, rief er dem Kollegen an der Leiche zu.

»Bereits geschehen. Nichts.«

Berendtsen lieh sich von einem Feuerwehrmann die Taschenlampe und suchte das Areal um den Toten ab. Er fand ein Smartphone. Er stülpte eine Plastiktüre darüber, packte es ein und gab es Willi.

»Gut, Albert. Danke.«

»Guten Morgen, die Herren.«

Berendtsen sah auf die Uhr. Halb vier.

»Ich bin der Platzwart. Heinz Drache. Ich habe sein Datenblatt mitgebracht.« Er hielt dem Kommissar die Mappe hin.

Berendtsen stutzte. Besah sich den Mann.

»Sie heißen nicht nur wie der bekannte Schauspieler, sie haben auch die gleiche Bürstenfrisur.«

»Nicht wahr?«, lachte der Platzwart.

»Wunderbar!« Berendtsen hatte die Seite überflogen. »Michael Hartmann, gemeldet in Bottrop. Vierunddreißig Jahre. Was macht ein solch junger Kerl hier mit einem Schrebergarten? Sie haben doch andere Interessen in dem Alter.« Er zeigte Willi den Eintrag.

Die Antwort wusste Hallstein. »Er wohnte hier ständig, sagt Niesser. »Eingezogen ist er am 1. Oktober. Auch im Januar und Februar, als es so kalt war.«

»Was macht er dann mit einer Adresse in Bottrop. Hat er sich mal darüber ausgelassen, ob es eine Wohnung, ein Apartment oder gar ein Haus ist?«, fragte Berendtsen den Platzwart.

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