Werner Diefenthal - Die O´Leary Saga

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Die O´Leary Saga: краткое содержание, описание и аннотация

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Irland 1891
Die Situation wird für Sarah O´Leary immer schwieriger. Die Albträume, die sie plagen, erscheinen ihr mehr und mehr real.
Inspektor Brown verdächtigt sie, für die Todesfälle in Howth verantwortlich zu sein und auch ihr Verlobter, Horatio Gordon, ist sich nicht sicher, ob in Sarah nicht wieder der Ripper zum Vorschein gekommen ist.
Zusätzlich drängen die ansässigen Rebellen auf eine Entscheidung, ob die O´Learys sie unterstützen.
Als erneut ein Kind verschwindet, eskaliert die Situation und Sarah kommt einem Geheimnis auf die Spur, dessen Entdeckung sie das Leben kosten könnte.

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»FLORA!«, kam eine Stimme aus der Küche. »Mit wem redest du da?«

»Mr. Gordon ist hier, Mama. Dein Apfelkuchen hat es ihm angetan.« Sie zwinkerte ihm zu. »Mit leckeren Äpfeln, nicht wahr? Und es gibt noch mehr so süße Äpfel hier«, gurrte sie und schüttelte ihre Brüste.

Horatio aß hastig den letzten Happen und legte ein Geldstück auf den Tresen.

»Vielen Dank, Flora. Vielleicht komme ich mal auf das Angebot zurück.«

Er ließ ungesagt, welches Angebot er meinte, verließ den Schankraum und atmete tief durch.

»Mein lieber Mann, das war ja mehr als offensichtlich«, brummte Horatio und ritt zu dem Turm, an dem Sarah bereits einmal Babygeschrei gehört haben wollte. Auch bei Tageslicht konnte er keine Möglichkeit entdecken, wie er ins Innere gelangen konnte.

Er betrachtete ihn wieder von allen Seiten, aber er konnte immer noch keinen Eingang erkennen.

»Anscheinend wirklich zugemauert und vernagelt«, brummte er. Schließlich machte er das, was er eigentlich gar nicht vorgehabt hatte, und kletterte an Efeuranken, die sich in das Mauerwerk krallten, empor. Die Steine waren brüchig und er fand guten Halt. Schließlich war er oben angelangt, aber auch dort gab es keine Möglichkeit, in das Innere des Turmes zu gelangen. Es gab keine Öffnung, kein Loch im Dach, egal, wie sehr er an den Steinen rüttelte. Entnervt gab Horatio auf und kletterte hinab.

»Dann reiten wir doch mal zum Hafen«, murmelte er.

Dort angekommen, sah er sich um. Vor einem der Schiffe saß eine Frau und schien die Netze zu flicken. Horatio band sein Pferd an und ging zu ihr.

»Guten Tag, Madam«, grüßte er höflich. Die Frau sah nur kurz von ihrer Arbeit auf.

»Guten Tag«, erwiderte sie und widmete sich wieder dem Netz.

»Entschuldigen Sie, ich glaube, wir sind uns noch nicht vorgestellt worden. Mein Name ist Horatio Gordon und …«

»… Sie arbeiten auf dem Gut des alten O´Leary bei dem neuen Gutsherrn als Zuchtmeister und Reitlehrer, ich weiß. Ich bin Elizabeth Murphy.«

Den Namen kannte Horatio und auch die Frau hätte er eigentlich erkennen müssen, er hatte sie ja in der Kirche bereits gesehen.

»Entschuldigen Sie, wenn ich Sie so einfach überfalle, aber ich frage mich, warum der Turm«, er deutete hinter sich, »dort hinten zugemauert ist. Stimmt es, dass dort jemand umgekommen ist?«

Elizabeth musterte ihn.

»Das stimmt. Und genau deshalb hat man ihn verschlossen. Damit nicht noch jemand hineingeht und sich den Hals bricht oder den Schädel eingeschlagen bekommt.«

»Warum ist es dort so gefährlich?«

»Na, weil alles kaputt ist. Steine fallen aus den Wänden, die Treppe bricht weg. Und außerdem spukt es da.«

»Spukt? Etwa so mit Geistern?«

Horatio musste sich beherrschen.

»Geister, Dämonen, Kobolde. Suchen Sie sich was aus. In der Nacht, meist bei Neumond, treiben sie da ihr Unwesen. Sie poltern und stöhnen, jammern und rasseln mit den Ketten, dass einem angst und bange wird.«

»Haben Sie das etwa schon mal gehört?«

»Gehört? Nein, ich würde niemals zu dem Turm gehen. Aber ich habe Geschichten gehört. Ich sage Ihnen …«

»Elizabeth, hör auf, so einen Blödsinn zu erzählen. Der Herrschaft so etwas einzureden!« Ihr Mann William war plötzlich aufgetaucht und sah sie böse an.

Horatio entging nicht, dass sie zusammenzuckte.

»Hören Sie nicht auf dieses dumme Weib. Das sind alles so Gruselgeschichten, die man den Kindern erzählt, damit sie nicht dahin gehen. Die Wahrheit ist viel einfacher. Während der Kartoffelpest hat man in dem Turm die Vorräte gelagert. Jeder sollte immer das Gleiche bekommen, aber eines Morgens war alles weg. Gestohlen! Nur ein toter Esel lag noch drin und im Boden war ein riesiges Loch. Eine Zeitlang hat sich niemand um das Ding geschert, bis dem Davis-Jungen der Stein auf den Kopf gefallen ist. Dann hat man den Turm zugemauert. Und die Geräusche, das ist der Wind, der durch die ganzen Ritzen pfeift.«

»Ja, das klingt einleuchtend. Aber ich verstehe, dass man das auch so sehen kann, wie es Ihre Frau beschrieben hat.«

»Ja, das passt den Weibern halt besser.« Der alte Fischer lachte. »Kann ich sonst noch etwas für Sie tun?«

»Nein, im Moment nicht«, erwiderte Horatio und verabschiedete sich. Auf dem Rückweg dachte er über den Turm nach.

»Irgendwo dazwischen ist die Wahrheit«, sagte er zu sich selber, als er über das Gehörte nachdachte.

Magdalenenheim

»Ich soll was tun?«

Sarah glaubte, sich verhört zu haben.

»Alle Mädchen gründlich untersuchen.« Olives Gesicht war ausdruckslos wie schon so häufig zuvor. »Gründlich. Von Kopf bis Fuß. Auch auf Geschlechtskrankheiten.«

»Woher sollten sie wohl Geschlechtskrankheiten haben?«, fuhr Sarah hoch, die immer noch nicht begriff, warum sie plötzlich sämtliche Insassinnen des Heims untersuchen sollte.

»Es reißt immer wieder einmal eins der Mädchen aus. Sie erinnern sich doch sicher noch an Louisa oder nicht? Und ihr kleines Mitbringsel?« Olive verschränkte die Arme und musterte Sarah mit einem leichten Anflug von Spott. »Sie könnte mehr mitgeschleppt haben als ein Kind! Und nur, weil es hier keine Männer gibt, bedeutet das nicht, dass die Mädchen nicht untereinander … nun … Nähe und Wärme suchen! Sie könnten einander anstecken! Am nächsten Wochenende ist Besuchstag, da muss ich sicher sein, dass es den Mädchen gut geht!«

»Was für ein Besuchstag?«

Plötzlich hatte Sarah den Eindruck, länger als nur einige Tage geschlafen und dabei einiges verpasst zu haben! Langsam wünschte sie sich, doch noch im Bett geblieben zu sein.

Olive begann, in ihrem Büro hin und her zu wandern, während sie erklärte.

»Alle drei Monate erlauben wir den Mädchen, Besuch zu empfangen. Ihre Angehörigen können zu ihnen kommen. Manche nehmen die Mädchen wieder mit, wenn sie der Meinung sind, sie seien geläutert und hätten eine zweite Chance verdient. Andere vergewissern sich, dass es ihnen gut geht.« Abrupt blieb die Nonne stehen und sah Sarah an. »Sie haben sicherlich schon gehört, dass hier nicht nur Frauen und Mädchen sind, die freiwillig Zuflucht suchen, sondern auch solche, die von ihren Familien hergebracht wurden. Aus vielerlei Gründen. Manche sind geisteskrank oder haben Schande über sich und ihre Familie gebracht. Häufig bezahlen diese Familien für den Aufenthalt ihrer Töchter. Das Heim wäre nur über die Arbeit, die die Mädchen verrichten, nicht zu finanzieren. Es kommen auch Würdenträger, Gönner, Reiche, die sich den Weg in den Himmel ebnen möchten, indem sie für einen guten Zweck - unser Heim - spenden. Das werden sie nicht, wenn sie denken, ich betreibe hier ein Siechenhaus. Die Mädchen müssen gesund sein.«

Sarah war verärgert.

»Hätten Sie mir das nicht schon früher sagen können? Es sind nicht wenige Mädchen, eine solche Untersuchung ist aufwändig und dauert seine Zeit!« Sie erhob sich. »Ich bin im Untersuchungszimmer. Schicken Sie mir eine nach der anderen! Ich werde heute wohl nicht alle schaffen, aber bis zum Wochenende geht es!«

Sie war schon beinahe aus der Tür, als Olive ihr noch hinterherrief: »Ach ja … ich muss wohl nicht extra erwähnen, dass Mabel und Alice an diesem Wochenende im Heim zu sein haben?«

Die Rothaarige drehte sich nicht einmal um, erwiderte laut: »Wenn Sie es nicht extra erwähnen müssen, wieso tun Sie’s dann?«

Nicht auf die Reaktion der Heimleiterin wartend, stapfte Sarah einfach weiter. Das würde ein langer Tag werden!

Gutshof

Es dämmerte schon, als Sarah das Heim endlich verließ. Sie hatte den ganzen Tag durchgearbeitet, nur unterbrochen von einem kurzen Mittagessen aus der Heimküche, das überraschend gut gewesen war. Immerhin drei Viertel der Frauen waren geschafft. Wie Sarah erwartet hatte, gab es keine Geschlechtskrankheiten. Ein paar Hautausschläge und Husten von der Arbeit in der Wäscherei und kleinere Blessuren, über deren Herkunft die Frauen keine Auskunft geben wollten - Sarah vermutete, dass sie von den Nonnen für ein vermeintliches oder tatsächliches Fehlverhalten gestraft worden waren -, aber ansonsten waren alle gesund gewesen. Blass, dünn und lustlos, aber gesund.

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