Werner Diefenthal - Die O´Leary Saga

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Die O´Leary Saga: краткое содержание, описание и аннотация

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Irland 1891
Die Situation wird für Sarah O´Leary immer schwieriger. Die Albträume, die sie plagen, erscheinen ihr mehr und mehr real.
Inspektor Brown verdächtigt sie, für die Todesfälle in Howth verantwortlich zu sein und auch ihr Verlobter, Horatio Gordon, ist sich nicht sicher, ob in Sarah nicht wieder der Ripper zum Vorschein gekommen ist.
Zusätzlich drängen die ansässigen Rebellen auf eine Entscheidung, ob die O´Learys sie unterstützen.
Als erneut ein Kind verschwindet, eskaliert die Situation und Sarah kommt einem Geheimnis auf die Spur, dessen Entdeckung sie das Leben kosten könnte.

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»Aber zunächst ist wichtig, dass du dich ausruhst. Ich werde dafür sorgen, dass du nicht alleine bleibst. Sticken oder Stopfen kann man auch hier.« Er erhob sich, beugte sich über sie und gab ihr einen sanften Kuss auf die Stirn. »Ich liebe dich.«

»Ich liebe dich auch …«

Einen Moment lang ließ Sarah Horatios Hand nicht los. Wie sehr wünschte sie sich, dass er ihr Gesellschaft leisten könnte. Aber sie wusste, noch eine Situation wie mit Ruth Byrne konnten sie sich nicht erlauben. Sarah hätte es nie zugegeben, aber insgeheim fragte sie sich, ob ihre Nerven so überreizt waren, dass sie sich das Babygeschrei vielleicht wirklich nur eingebildet hatte. Dass sie den Traum ein wenig ins Wachbewusstsein mitgenommen hatte. Aber was, wenn das Baby der Realität entsprach? Sie durfte die Angelegenheit nicht so einfach abtun!

Gedankenverloren starrte sie aus dem Fenster. Draußen zogen Nebelschwaden vorbei. Es war mittlerweile wirklich Winter geworden. Bis Weihnachten war es nicht mehr lange, und sie hatte noch nicht einmal Geschenke! In den nächsten Tagen würde sie einmal nach Dublin fahren müssen.

»Guten Morgen, Sarah!«

Mabel und Alice betraten den Raum, was die Rothaarige für einen Moment völlig verwirrte. Sie wusste zwar, dass sie zwei Mädchen aus dem Heim als Haushaltshilfen bekommen sollten, aber dass sie schon auf dem Gut waren, hatte sie noch nicht mitbekommen. Alice trug einen großen Korb mit Wäsche, Mabel ein Frühstückstablett, das sie fürsorglich über Sarahs Knien aufbaute.

»Ich hoffe, du bist hungrig, Ellen hat sich heute besonders ins Zeug gelegt.«

In Sarahs Gesicht zuckte es leicht. Sie hatte ihre Überraschung schnell wieder unter Kontrolle, aber dass Olive ihr ausgerechnet Mabel ins Haus geschickt hatte, die sich bereits so offensichtlich an Horatio herangemacht hatte, war ihr nicht recht. Sie wusste jedoch sehr gut, dass ihr nichts anderes übrig blieb, als darauf zu vertrauen, dass ihr Geliebter standhaft blieb.

Was der Rothaarigen fast noch mehr aufstieß, war Mabels überfreundliches Gebaren. Im Heim hatte sie immer eine Aura der Herablassung und des Spotts umgeben. Jetzt war sie die Herzlichkeit in Person. Es war so falsch wie die Schlange im Paradies!

»Ja, danke, das duftet sehr gut«, kommentierte Sarah den Tee und die Rühreier mit Speck. Wider Erwarten knurrte ihr tatsächlich der Magen. Alice hatte bereits auf dem Sofa Platz genommen und damit begonnen, schadhafte Kleidung auszubessern. Außer einem knappen Morgengruß hatte sie nichts gesagt. Aber das war normal. Sie sprach auch im Heim kaum je ein Wort. Sie war auch noch nie bei Sarah zur Untersuchung gewesen, Sarah war ihr nur gelegentlich auf den Gängen oder im Dorf begegnet. Alice wirkte stets ängstlich und gehetzt wie ein Reh im Wald.

»Du warst heute Nacht spät unterwegs«, erwähnte Mabel beiläufig. Sie hatte sich neben Alice gesetzt und damit begonnen, einen abgerissenen Saum auszubessern. Ihr Kommentar erregte Sarahs Aufmerksamkeit. Wenn Mabel bemerkt hatte, dass sie das Haus verlassen hatte, war sie in der Nacht schon im Haus und wach gewesen - und konnte noch mehr mitbekommen haben.

Sarah tat, als sei sie ganz mit dem Rührei beschäftigt.

»Ja. Ich hatte draußen etwas gehört. Ihr denn nicht?«

»Etwas gehört? Nein. Hast du etwas gehört, Alice?«

Die Brünette schüttelte ihre langen Locken und Mabel lächelte freundlich.

»Was gab es denn zu hören?«

Sarah war sich nicht sicher, ob sie es den Mädchen tatsächlich sagen sollte, holte tief Luft.

»Babygeschrei.«

Es war nicht zu übersehen, dass Mabel und Alice einen Blick tauschten. Dann schüttelte Mabel heftig den Kopf.

»Babygeschrei? Nein. Bestimmt nicht. Das hätten wir mitbekommen. Warum sollte auch jemand mit einem Baby durch die Nacht gehen? Doch höchstens, um es zu einem Arzt zu bringen, und der ist ja hier im Haus!«

Sie lächelte lieblich, und Sarah hätte sie gern ins Gesicht geschlagen. Sie konnte den Blick zwischen den beiden Frauen nicht deuten! Entweder hielten sie Sarah für durchgedreht, oder sie wussten mehr, als sie zugeben wollten!

Leuchtturm

Eric konnte vor Müdigkeit kaum die Augen offen halten, aber er wagte es nicht, einzuschlafen. Normalerweise betraute Gilbert Ferguson seinen Sohn nie mit der Aufsicht über die Leuchtturmlampe, nur dieses eine Mal im Monat. Immer bei Neumond. Ausgerechnet, wenn die Nacht am dunkelsten war und die Lampe auf keinen Fall ausgehen durfte. Zwar waren die hiesigen Fischer in der Nacht nur in seltenen Ausnahmefällen auf dem Wasser, aber auch die großen Schiffe, die in den Dubliner Hafen einliefern, benutzten den Leuchtturm von Howth als Orientierungspunkt.

Und auch wenn Gilbert ein furchtbarer Vater war - er war ein ausgezeichneter Leuchtturmwächter! Er hätte sich damit rühmen können, dass sein Leuchtturm noch niemals erloschen war - wenn Eric nicht in einer Neumondnacht eingeschlafen wäre!

Wie ein Dämon aus der Hölle war sein Vater damals über ihn gekommen und hatte ihn so schlimm verprügelt, dass er ein paar Tage das Bett nicht verlassen konnte und Gilbert schließlich gezwungen gewesen war, den Arzt zu holen.

Damals hatte Eric geglaubt, dass sein Vater ihm den Leuchtturm nie wieder anvertrauen würde, aber er hatte sich geirrt. Nach wie vor war es in jeder Neumondnacht ihm überlassen, das Licht am Leuchten zu halten, obwohl er am nächsten Tag auf dem Hof der O’Learys zum Arbeiten antreten musste.

Was immer Gilbert in den Neumondnächten trieb, es war ihm wichtig genug, dafür seinen geliebten Leuchtturm aus der Hand zu geben. Eric hatte ihn nie gefragt, was er tat und warum ausgerechnet immer bei Neumond. Er vermutete, dass er nach Dublin ging, Huren besuchte und trank, denn wenn er zurückkam, war er meist ausgesprochen gut gelaunt und roch nach Alkohol.

So auch heute. Fast wäre Eric wieder eingenickt, als ihn das Gepolter Gilberts, der über die Türschwelle im Eingang stolperte, aufschreckte. Draußen graute der Morgen. Es war schon eine ganze Weile her, dass Gilbert so lange fortgeblieben war, aber wie sonst auch sang er fröhlich, und als er den Kontrollraum des Leuchtturms betrat, tanzte er ein paarmal um die Lampe herum, bevor er Eric fast freundschaftlich auf die Schulter schlug.

»Na, mein Sohn, hattest du eine ruhige Nacht? Irgendwelche besonderen Vorkommnisse?«

Eric schüttelte den Kopf und erhob sich von dem unbequemen Hocker, auf dem er immer saß - sobald er einschlief, würde er unweigerlich damit umfallen.

»Nein, Vater. Alles war wie immer.«

»Schön, schön!«

Gilbert Ferguson zog ein paar Geldscheine aus der Tasche und drückte sie dem verdutzten Eric in die Hand.

»Hier, du hast deine Arbeit gut gemacht. Das sollte deinen Lohn für heute bei den O’Learys sogar übersteigen … dann kannst du dich ausschlafen und musst nicht arbeiten gehen.«

Eric wagte nicht, seinem Vater das Geld zurückzugeben, und steckte es ein.

»Danke, Vater. Aber ich werde trotzdem arbeiten gehen. Ich kann es mir nicht leisten, bei den Herrschaften in Ungnade zu fallen.«

Schnell, damit sein Vater nicht dazu kommen konnte, noch mehr merkwürdige Dinge zu tun, verließ Eric das Haus und stapfte durch den Morgennebel davon. Im Laufen zog er die Geldscheine hervor und zählte sie, schnappte nach Luft. Zwanzig Pfund! Ein Vermögen! Gilbert musste wirklich in Dublin gewesen sein und dort gespielt haben! Wie viel hatte er gewonnen, wenn er ihm so viel abgeben konnte? Rasch ließ Eric das Geld in seiner Jackentasche verschwinden. Er wurde das unangenehme Gefühl nicht los, dass die Aktivitäten seines Vaters nicht mit rechten Dingen zugingen.

Gutshof

»Mr. Gordon, kann ich Sie kurz sprechen?«

»Miss Margret? Selbstverständlich.«

Horatio war verblüfft. Bisher hatte Sarahs Tante ihn noch nie um ein Gespräch gebeten. Sie hatte ihn in der Eingangshalle getroffen und sah sich um.

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