Werner Diefenthal - Die O´Leary Saga

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Die O´Leary Saga: краткое содержание, описание и аннотация

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Irland 1891
Die Situation wird für Sarah O´Leary immer schwieriger. Die Albträume, die sie plagen, erscheinen ihr mehr und mehr real.
Inspektor Brown verdächtigt sie, für die Todesfälle in Howth verantwortlich zu sein und auch ihr Verlobter, Horatio Gordon, ist sich nicht sicher, ob in Sarah nicht wieder der Ripper zum Vorschein gekommen ist.
Zusätzlich drängen die ansässigen Rebellen auf eine Entscheidung, ob die O´Learys sie unterstützen.
Als erneut ein Kind verschwindet, eskaliert die Situation und Sarah kommt einem Geheimnis auf die Spur, dessen Entdeckung sie das Leben kosten könnte.

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»Hab ich mir gedacht. Kommt, nehmt eure Sachen, dann gehen wir in die Küche. Beatrice soll euch was zu essen machen und dann alles zeigen.«

Howth

Das Babygeschrei schien aus allen Richtungen gleichzeitig zu kommen. Sarah irrte durch die Korridore des Heims und versuchte verzweifelt, das Baby zu finden. Olive hatte gelogen, Marys Sohn lebte, Sarah war sich sicher, dass es seine Schreie waren. Aber wie lange noch?

Wahllos riss die Rothaarige Türen auf, sah die stumpfen, ausdruckslosen Gesichter der Heimmädchen, aber als sie sie nach dem Kind fragte, drehten sie ihr den Rücken zu und schlurften langsam in die andere Richtung.

Sarah hetzte weiter, und schließlich kam sie an eine Tür ganz am Ende eines dunklen Ganges, hinter der das Geschrei am lautesten war. Sie wollte sie öffnen, aber als sie den Türknauf berührte, war er glühend heiß. Mit einem Aufschrei fuhr Sarah zurück – und erwachte in ihrem Bett. Durch das Fenster, das sie beim Schlafengehen offengelassen hatte, strömte kühle, salzige Meeresluft, und Sarah konnte das Rauschen der Wellen hören.

Sie war schweißgebadet, keuchte laut. Nur langsam kam sie zu sich, und es dauerte eine Weile, bis ihr klar wurde, dass der Traum zwar aufgehört hatte, nicht aber das Babygeschrei! Es war nur leiser geworden!

»Bin ich verrückt?«, dachte Sarah in einem Anflug von Panik. Sie hatte noch genau die Blicke ihres Vaters und Josephines vor Augen, als sie vorhin von den Lauten erzählt hatte, und ihr Vater hatte auch nicht umsonst darauf bestanden, dass sie sich ausruhte. Sie hielten sie für überspannt. Beherzt rieb sich Sarah die Augen und kniff sich kräftig in den Arm. Der Schmerz vertrieb die Benommenheit, aber nicht das Weinen des Kindes. Es kam von draußen! Sie bildete es sich ganz bestimmt nicht ein!

»Verflucht nochmal …«, zischte Sarah und sprang aus dem Bett, hastete zum Fenster. Sie starrte in die Dunkelheit der mondlosen Nacht hinaus, ohne etwas zu sehen. Aber sie hörte umso besser! Das Babygeschrei schwoll an und ab, wurde mal überdeckt vom Rascheln der letzten Blätter im Wind und der Brandung, um dann wieder deutlicher zu werden. Und hörte sie nicht noch etwas anderes? Gedämpfte Stimmen, hell, wie von Kindern?

Dennoch zögerte sie. Das letzte Mal, als sie geglaubt hatte, ein Baby zu hören, hatte sie nichts gefunden außer einem vernagelten Turm!

Und dann sah sie das Licht. Es flackerte kurz zwischen den Bäumen auf und entfernte sich in Richtung Küste.

Jetzt gab es für Sarah kein Halten mehr – irgendjemand war dort draußen und er hatte ein Baby dabei. Es gab keinen Grund, um diese Zeit mit einem Kind draußen herumzulaufen, höchstens, um es zu einem Arzt zu bringen. Die Türglocke hätte Sarah jedoch mit Sicherheit gehört, und als sie im Nachthemd und auf nackten Füßen die Treppen hinunterstürmte, war es im Haus totenstill. Hier war niemand gewesen!

Die junge Frau nahm sich nicht einmal die Zeit, einen Mantel überzuwerfen oder die Tür zu schließen – so, wie sie war, rannte sie nach draußen über den Hof und in die Dunkelheit hinein, folgte dem Geräusch, das zuerst schwächer wurde, aber dann wieder an Lautstärke zunahm, als sie den Hügel hinunter rannte.

Sarah spürte weder die spitzen Steine, die ihr in die nackten Fußsohlen schnitten, noch die nächtliche Kälte oder den Regen, der einzusetzen begann und ihr Nachthemd durchweichte.

Das Bedürfnis zu rufen verkniff sie sich eisern. Wer jetzt durch die Nacht schlich, wollte unerkannt bleiben. Also musste sie sich beeilen, wenn sie die Leute einholen wollte. Immer wieder hörte Sarah die kläglichen Töne vor sich, je nachdem, wie der Wind drehte, mal schwächer, mal stärker, und sie stolperte weiter, blindlings, fiel immer wieder hin und kam sich mehr und mehr wie in einem bösen Traum vor.

Ihr Herz hämmerte ohrenbetäubend laut in Sarahs Ohren, so laut, dass sie das Baby irgendwann nicht mehr weinen hören konnte, doch da flackerte vor ihr noch einmal das Licht auf, wahrscheinlich eine Laterne oder Fackel. Die Rothaarige, die ihre Schritte schon verlangsamt hatte, begann erneut zu rennen, doch sie kam nur wenige Schritte weit, bevor sie im Dunkel über etwas stolperte und der Länge nach hinschlug.

Benommen richtete sie sich auf, sah, dass sie auf ein zierliches Blumengesteck über einem kleinen, frisch aufgeschütteten Erdhügel gestürzt war. Dahinter ragte ein schmuckloses Holzkreuz auf.

Ohne danach zu suchen, hatte Sarah das Grab von Marys Sohn gefunden.

Gutshof

Horatio erwachte, schreckte aus dem Schlaf hoch. Er tastete neben sich, aber Sarah war diese Nacht nicht bei ihm gewesen.

Er brummte etwas, drehte sich um und vergrub sich wieder unter seiner Decke. Aber etwas in ihm war unruhig. Er richtete sich auf. War etwas mit den Pferden? Spürte er vielleicht, dass im Stall etwas vor sich ging? Kurzentschlossen zog er sich an und eilte zum Stall. Doch dort war alles ruhig. Nur die normalen Geräusche, die man in der Nacht in einem Pferdestall hörte. Seine Unruhe blieb. Was war es, das ihn so nervös machte? Er ging langsam in Richtung Friedhof. Instinktiv hatte er das Gefühl, es wäre der richtige Weg. Da hörte er ein Schluchzen. Er blieb stehen, lauschte. Da war es wieder. Langsam ging er in die Richtung, aus der das Geräusch kam. Es wurde lauter, dann hörte er eine leise Stimme.

»Sarah!«, murmelte er, dann lief er los.

Einmal stolperte er über eine Wurzel und schlug hin, aber er nahm darauf keine Rücksicht. Schnell war er wieder auf den Beinen, lauschte, lief weiter, bis er Sarah auf dem Boden liegen sah, die Hände ins Erdreich gekrallt. Ihre Schultern bebten. Sie stammelte vor sich hin, aber Horatio konnte nicht verstehen, was sie sagte. Er kniete sich neben sie, fasste sie an den Schultern, drehte sie langsam um.

»Sarah! Was machst du hier?«

Sie starrte ihn völlig verstört an, fuhr sich mit einer Hand über die Wange um die Tränen abzuwischen und hinterließ einen breiten Streifen Friedhofserde auf der zarten Haut.

»Horatio …«, wimmerte Sarah. »Das Baby hat geweint!«

Nur ganz im hintersten Winkel ihres Bewusstseins begriff sie, wie das klingen musste, hier, auf den Knien vor dem Kindergrab.

»Komm. Ich bringe dich nach Hause.«

Er hob die weinende Frau hoch und eilte zurück zum Gut. In der Halle war er unschlüssig, was er tun sollte, doch dann fasste er einen Entschluss. Er legte sie in ihr Bett und lief zu Andrews Zimmer, klopfte an die Tür.

»Andrew!«, rief er dabei.

Er hörte ein Rumoren, dann tappende Schritte. Die Tür öffnete sich und ein schlaftrunkener Andrew O´Leary stand vor ihm, sah ihn verwirrt an.

»Horatio? Was um alles in der Welt machst du für einen Radau?«

»Bitte … du musst zu Sarah«, redete er auf den Arzt ein, der sofort hellwach war.

»Was ist mit ihr?«

Er warf sich einen Morgenmantel über und griff nach seiner Arzttasche.

»Andrew? Was ist denn?«, hörte Horatio die Stimme von Josephine.

»Sarah geht es nicht gut«, sagte der Arzt schnell und folgte Horatio, der ihm in Kurzform erzählte, was er gesehen hatte.

Andrews Miene verdunkelte sich; in Rekordzeit hatte er Sarahs Zimmer erreicht, doch die junge Frau lag nicht mehr im Bett, stand vor ihrem Schrank und wühlte darin.

Perplex blieb ihr Vater in der Tür stehen.

»Was machst du denn da?«

Sie warf ihm einen kurzen Blick zu.

»Ich ziehe mich an! Es ist kalt draußen, und ohne Schuhe war ich einfach viel zu langsam! Horatio, komm bitte mit mir, mach uns zwei Pferde zurecht, und wir brauchen Laternen! Wir müssen das Kind finden!«

»Welches Kind?«, kam es von den beiden Männern wie aus einem Mund.

Andrew fasste seine Tochter am Arm.

»Ich weiß nicht, was du gesehen oder gehört haben willst, aber du gehst nirgendwo hin. Du legst dich ins Bett! SOFORT!«

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