Werner Diefenthal - Die O´Leary Saga

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Die O´Leary Saga: краткое содержание, описание и аннотация

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Irland 1891
Die Situation wird für Sarah O´Leary immer schwieriger. Die Albträume, die sie plagen, erscheinen ihr mehr und mehr real.
Inspektor Brown verdächtigt sie, für die Todesfälle in Howth verantwortlich zu sein und auch ihr Verlobter, Horatio Gordon, ist sich nicht sicher, ob in Sarah nicht wieder der Ripper zum Vorschein gekommen ist.
Zusätzlich drängen die ansässigen Rebellen auf eine Entscheidung, ob die O´Learys sie unterstützen.
Als erneut ein Kind verschwindet, eskaliert die Situation und Sarah kommt einem Geheimnis auf die Spur, dessen Entdeckung sie das Leben kosten könnte.

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Verärgert befreite Sarah sich aus dem Griff ihres Vaters.

»Was soll das? Ich bin nicht krank! Ich habe draußen wieder ein Baby weinen hören! Da stimmt doch irgendetwas nicht! Ich muss es finden!«

Andrew starrte sie an. Er hatte in all den Jahren, in denen er jetzt bereits praktizierte, des Öfteren solche und ähnliche Fälle gehabt. Das machte ihm Sorgen. Wie aus heiterem Himmel bildeten sich die Betroffenen ein, Stimmen zu hören. Oft waren es weinende Babys, manchmal auch ihre verstorbenen Eltern. Er sah besorgt zu Horatio.

»Würdest du bitte mit einigen Leuten auf die Suche gehen?« Er wartete nicht ab, bis Horatio etwas erwiderte, sondern wandte sich an Sarah. »Horatio wird es suchen. Du legst dich hin.« Er fasste ihr an die Stirn, sie schien zu glühen.

Widerwillig gehorchte Sarah. Einige Augenblicke später hatte Andrew ihr ein Beruhigungsmittel injiziert, das schnell wirkte. Sarah entspannte sich und schloss die Augen.

Margret schoss in das Zimmer, sah die leichenblasse Sarah und schlug die Hände vors Gesicht.

»Mein Gott, Andrew, was ist mit meinem kleinen Mädchen?«

»Beruhige dich.«

Er erzählte ihr, was vorgefallen war. Margret richtete sich kerzengerade auf.

»Eines sage ich dir, Andrew O´Leary: Wenn meine Sarah sagt, dass da ein Kind weint, dann weint da ein Kind!«

Sie drehte sich um und stampfte aus dem Zimmer.

»Wo willst du denn jetzt hin?«, schimpfte Andrew hinter ihr her.

»ICH gehe jetzt dieses Kind suchen! Und Gnade Gott demjenigen, der meine Sarah so erschreckt hat!«

Am nächsten Morgen saßen Horatio, Andrew und Margret am Frühstückstisch. Sie waren alle übernächtigt und müde. Während Andrew nicht vom Bett seiner Tochter gewichen war, hatte sich Margret, resolut, wie sie war, dem kleinen Suchtrupp angeschlossen.

Auch Samuel war zu ihnen gestoßen, nachdem ihn seine Schwester aus dem Schlaf gerissen hatte. Josephine hatte Andrew abgelöst und achtete auf Sarah, während Samuel bereits wieder auf der Schafweide war. Margret hatte ihn drängen wollen, sich etwas hinzulegen, aber er hatte nur gelächelt.

»Liebste, ich bin es gewöhnt, die Nächte durchzuwachen. Sally wird auf die Schafe achten, und ich werde meine Augen ein wenig pflegen.«

Trotz stundenlanger Suche hatten sie weder ein Baby noch irgendwelche Hinweise gefunden, die darauf schließen ließen, dass in der vergangenen Nacht ein Kind draußen gewesen sein konnte. Nur das frische Grab war ihnen aufgefallen. Als sie Andrew davon berichteten, nickte er und sah gedankenverloren nach oben.

»Das muss das Kind von Mary sein. Zu schade, dass ich es nicht untersuchen konnte. Ich hätte zu gerne gewusst, woran es gestorben ist.«

Margret schoss ihm einen giftigen Blick zu.

»Du denkst doch wohl nicht daran, es auszugraben?«

Er schüttelte den Kopf.

»Nein.«

»Dann ist ja gut.«

Horatio räusperte sich.

»Aber was hat Sarah denn nun wirklich gehört?«

Andrew sah ihn ernst an.

»Ich weiß es nicht. Aber ich habe nachgedacht und in meinen Büchern nachgesehen. Es gibt ähnliche Fälle. Es könnte eine Persönlichkeitsstörung sein. Eine Hysterie oder Psychose. Meist wird das durch ein Erlebnis ausgelöst, mit dem der Patient nicht fertig wird. Das war bei Sarah ja der Fall, als sie erfuhr, dass Marys Kind plötzlich gestorben ist. Sie gibt sich die Schuld daran. Und … wir dürfen nicht vergessen, was sie in London und in Ägypten alles durchgemacht hat. Irgendwann wird es einfach dann zu viel und der Geist wehrt sich.«

»Und … was kann man da tun?«

Horatio machte sich ernsthafte Sorgen.

»Sie braucht viel Ruhe. Und wir müssen versuchen, mit ihr darüber zu reden.«

Margret schlug auf den Tisch.

»Das Kind ist NICHT verrückt! Ich habe sie großgezogen und kenne sie besser als jeder andere. Ich habe sie gepflegt, wenn sie krank war, habe sie in den Schlaf gewiegt. Ich war für sie wie eine Mutter! Und ihr beiden redet mir nicht ein, dass sie nicht mehr alle Tassen im Schrank hat! Außerdem war das nicht das erste von ihr entbundene Baby, das gestorben ist! Das hätte sie niemals so aus der Bahn geworfen! Sie hat dort draußen«, Margret zeigte durch das Fenster, »etwas gehört oder gesehen! Und wenn du«, sie stach mit ihrem Zeigefinger der rechten Hand in Richtung Andrew, »alter Quacksalber ihr nicht glaubst, ich tue es!«

Sie sah Horatio an.

»Und Sie … wenn Sie meine Sarah wirklich lieben, dann glauben Sie besser nicht, was dieser alte Quatschkopf da von sich gibt. Helfen Sie mir? Oder hauen Sie jetzt wieder ab?«

Horatio zuckte zusammen. Aber es gab für ihn keine Entscheidung zu treffen.

»Miss Margret, ich werde alles tun, um Sarah zu helfen. Aber ich werde sowohl Sie als auch Andrew unterstützen. Wir dürfen keine Möglichkeit auslassen.«

Margret sah ihm in die Augen.

»Nun gut, Mr. Gordon. Ich möchte, dass Sie nach dem Frühstück zu Sarah gehen. Ich denke, Ihnen vertraut sie von allen am meisten. Reden Sie mit ihr. Und dann werden wir dieses verdammte Nest hier auf den Kopf stellen.«

Sie stand auf. Andrew schüttelte den Kopf.

»Margret, was hast du vor?«

»Ich hole meinen Samuel. Der kennt hier jeden Grashalm. Und ich vermute, er wird mit Sicherheit einige Freunde haben, die uns helfen werden. Und du solltest Josephine nicht zu lange alleine mit Sarah lassen.«

Sie rauschte davon. Andrew nahm einen Schluck Tee, dann sah er Horatio an.

»Die Apokalypse ist über Howth hereingebrochen.«

»Danke Josephine, Sie haben uns sehr geholfen, Andrew wartet unten auf Sie.«

Horatios Worte drangen wie durch dicke Watte in Sarahs Bewusstsein. Ihre Augenlider waren bleischwer, sie konnte sich kaum rühren. Benommen fuhr sie sich mit der Hand über die Augen und stöhnte leise.

Horatio setzte sich zu ihr auf das Bett, nahm ihre Hand.

»Wir sind die ganze Nacht draußen herumgelaufen. Samuel, Hector und Josephine waren dabei, auch Tante Margret. Aber außer dem Grab von Marys Kind haben wir nichts gefunden oder gehört.«

Er sah ihr in die Augen, die stumpf und traurig waren.

»Sarah, erzähl mir bitte genau, was geschehen ist.«

Es fiel der jungen Frau schwer, sich überhaupt an die Ereignisse der letzten Nacht zu erinnern. Angestrengt kniff sie die Augen zusammen. Ihre Stimme klang matt und kraftlos.

»Ich habe geträumt. Ich bin durchs Heim gelaufen, und irgendwo schrie ein Baby. Dann bin ich aufgewacht, aber das Schreien war immer noch da, es kam von draußen! Ich wollte das Kind unbedingt finden, also bin ich hinausgelaufen, aber sie waren zu schnell. Ich konnte sie nicht einholen! Sie sind mir entkommen und haben das Kind weggebracht.« Tränen stiegen Sarah in die Augen. »Vielleicht haben sie es ins Meer geworfen. Marys Baby war vielleicht noch gar nicht tot, und sie wollten es loswerden. Weil es nur ein weiterer Esser ist, der kein Geld einbringt.«

»Sarah, beruhige dich!«, tröstete Horatio sie. »Wir haben das Grab gefunden. Das Kind ist tot. Ich weiß nicht, was du gesehen oder gehört hast, aber es kann nicht Marys Baby gewesen sein.«

Seine Sorge wuchs. Hatte Andrew am Ende doch recht mit dem, was er vermutete? Hatte Sarah, bedingt durch dieses Erlebnis, eine Störung erlitten?

»Aber wir werden weiter suchen. Deine Tante ist gerade unterwegs, um mit Samuel und Josephine jeden Stein umzudrehen. Mir tun die Menschen in Howth jetzt schon leid.«

Das brachte Sarah zum Lächeln. Er hielt immer noch ihre Hand.

»Und ich glaube dir. Wir haben in Ägypten manches erlebt, was vielleicht nicht wissenschaftlich erklärbar ist. Aber wenn es ein Baby gibt, das man in der Nacht durch die Gegend trägt, dann finden wir es!«

Er konnte ihr nicht sagen, dass Andrew sie für psychisch angeschlagen hielt. Das würde sie wieder zurückwerfen in den Zustand, aus dem er sie herausholen musste.

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