Werner Diefenthal - Die O´Leary Saga

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Die O´Leary Saga: краткое содержание, описание и аннотация

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Irland 1891
Die Situation wird für Sarah O´Leary immer schwieriger. Die Albträume, die sie plagen, erscheinen ihr mehr und mehr real.
Inspektor Brown verdächtigt sie, für die Todesfälle in Howth verantwortlich zu sein und auch ihr Verlobter, Horatio Gordon, ist sich nicht sicher, ob in Sarah nicht wieder der Ripper zum Vorschein gekommen ist.
Zusätzlich drängen die ansässigen Rebellen auf eine Entscheidung, ob die O´Learys sie unterstützen.
Als erneut ein Kind verschwindet, eskaliert die Situation und Sarah kommt einem Geheimnis auf die Spur, dessen Entdeckung sie das Leben kosten könnte.

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Nebel zog auf, es begann zu nieseln. Franks Laune wurde noch schlechter. Als er am Hafen ankam, stand Charles Smith an der Mole. Er winkte ihm zu. Missmutig schlenderte Frank zu ihm.

»Hey Frank, wohin des Weges?«, rief Charles ihm zu.

»Weiß nicht. Vielleicht wieder ins Bett.«

Der Fischer musterte den kleinen Ganoven und was er sah, gefiel ihm nicht.

»Na komm, lass uns gemeinsam einen heben.«

Frank zögerte einen Moment, aber dann folgte er Charles auf dessen Kutter unter Deck, wo er dankbar ein großes Glas Whiskey in einem Zug leerte. Sofort spürte er die wohlige Wärme, die seinen Körper durchzog, und hielt seinem Komplizen das Glas hin.

»Das tut gut«, grinste er.

Charles goss nach, dabei ließ er Frank keinen Moment aus den Augen.

»Und, alles klar sonst?«, fragte er beiläufig. Ein Achselzucken war die Antwort.

»Was soll schon klar sein? Ich komme einfach nicht von den Schulden runter. Und ich habe keine Lust mehr, ständig diese Dinge zu machen.«

Das Glas war schon wieder leer, aber Charles füllte es bereitwillig auf. Frank entging, dass sein Gegenüber noch nicht einen Schluck getrunken hatte.

»Was ist denn so schlimm? Noch zwei oder drei Aufträge, dann bist du doch deine Schulden wieder los.«

»So? Bin ich das?«

Franks Adamsapfel tanzte, als er den Whiskey hinunterstürzte.

»Ich sag dir was, Charles. Schmuggeln ist eine Sache, aber neulich … das ist ne Nummer zu heftig.«

Charles kniff die Augen zusammen.

»Was willst du damit sagen? Wo ist der Unterschied? Nutten oder …«

»SAG ES NICHT!« Frank brüllte fast. Sein Magen zog sich zusammen. »Wenn die Bullen das rauskriegen, dann hängen wir alle!«

»Und wie bitte sollen sie das erfahren?«

»Muss sich nur einer verplappern. Und der ist vielleicht sogar noch fein raus.«

Charles schloss kurz die Augen. Das hatte er befürchtet. Frank kippte um. Er hatte es von Anfang an geahnt.

»Ach was, Frank. Wir halten doch zusammen.« Charles erhob sich, sah Frank an. Dieser war schon ziemlich betrunken. »Ich glaube, wir brauchen ne neue Flasche«, grinste der Fischer und ging an Frank vorbei, griff sich eine Spillspake, drehte sich um und zog dem Betrunkenen eins über. Der sackte in sich zusammen.

»Tut mir leid, Frank. Aber du bist ein Risiko.«

Sarah saß neben Horatio auf dem Kutschbock. Obwohl sie äußerlich gefasst reagiert hatte, war ihr klar, dass sie gerade eben wieder einmal von Horatio aus einer Situation gerettet worden war, die brenzlig hätte werden können. Sie sagte nichts, aber das musste sie auch nicht. Horatio kannte sie gut genug.

»Sarah … ich will nicht, dass du in Zukunft alleine hier rumläufst. Der Kerl gerade … was der wollte, das ist dir klar, oder?«

Sie nickte.

»Natürlich. Er wollte unter meine Röcke. Ich bin froh, dass du gekommen bist, aber ich will auch nicht ständig bewacht werden! Es kann doch nicht sein, dass ich mich in London freier bewegen konnte als auf dieser gottverlassenen Insel!«

Trotzig, wie sie war, konnte sie Horatio im Augenblick nicht ansehen und starrte an ihm vorbei. Von hier aus konnte sie das Heim sehen. Heute war Besuchstag.

»Dein Trotz wird dir nicht helfen. Ich habe in London auf dich aufgepasst, in Ägypten und werde es auch hier!«

Charles Smith war mittlerweile mit seinem Schiff ungefähr drei Seemeilen vor Howth angekommen. Mit an Bord waren zwei seiner Kumpane. Frank Ryan hatten sie verschnürt einfach unter Deck liegen lassen, bis sie weit genug auf See waren. Jetzt zerrten sie ihn in die kalte Luft hinaus und banden ihn an einem Mast fest.

»Hallo Frank, mein Freund, aufwachen.«

Charles tätschelte dem Mann die Wangen, der nur grunzte.

»Na, dann eben anders«, grinste einer der anderen beiden Männer, nahm sich einen Eimer, warf ihn über Bord und zog ihn voll mit dem eiskalten Meerwasser mittels des an ihm befestigten Seils wieder nach oben. Der Schwall, der sich über Franks Kopf ergoss, riss ihn zurück in die Realität.

»Was zum …«, knurrte er.

»Ah, da bist du ja wieder.«

Die Männer grinsten ihn an. Er spürte eine Hand unter seinem Kinn, die seinen Kopf nach oben hob, und sah in das Gesicht des Mannes, den er am meisten fürchtete.

»John … was …?«, krächzte er heiser.

»Frank, mein Freund Charles hat mir erzählt, dass du dich nicht wohl fühlst. Stimmt das?«

»Wenn du eine Flasche Whiskey intus hast, fühlst du dich auch nicht mehr wohl«, gab Frank zur Antwort. Eine heftige Ohrfeige zeigte ihm, dass diese Antwort wohl die falsche gewesen war.

»Hör auf mit dem Blödsinn. Charles meinte nach dem letzten Auftrag, er hat das Gefühl, dass du umkippst und uns verpfeifst. Stimmt das, Frank?«

»Ich doch nicht …«

John zuckte mit den Schultern.

»Frank, hör zu. Charles kam zu mir. Wir sind daraufhin nach Howth und haben dich beobachtet. Auch vorhin, als du diesem rothaarigen Teufel zu gern zwischen die Schenkel wärest. Du spielst mit dem Feuer. Und dann erzählt uns Charles, dass du etwas faselst von wegen, dass jemand vielleicht fein raus wäre. Das hört sich für mich nach verpfeifen an.« John zuckte wieder mit den Schultern. »Aber das spielt, wenn ich ehrlich bin, keine große Rolle. Du hast Schulden bei mir. Immense Schulden. Und ich habe dir die Möglichkeit gegeben, sie abzuarbeiten. Aber mir scheint es so, dass du das nicht mehr willst. Also, wie willst du deine Schulden bei mir bezahlen? Mit dem miesen Gehalt, das du als Fischer verdienst? Und das du für Schnaps und billige Huren ausgibst, kaum, dass es in deiner Tasche ist?«

Frank begann zu zittern.

»Also werde ich die Geschäftsbeziehung mit dir beenden. Ich sehe keine Möglichkeit, an mein Geld zu kommen. Also …«

Er wich einen Schritt zurück und nickte. Der andere Mann trat vor. Frank wollte noch etwas sagen, aber er sah nur noch ein Blitzen, als eine scharfgeschliffene Klinge durch die Luft pfiff und ihm die Kehle von einem Ohr zum anderen aufschnitt. Er gurgelte noch einmal kurz, dann brachen seine Augen.

Der Fischkutter bewegte sich Richtung Howth. Unterwegs warfen sie Frank, mit einigen Eisenstücken beschwert, in die See, die sich sofort über ihm schloss.

Pub

Norman Quinn war der Erste, der in Berties Pub eintraf. James O´Reilly hatte sie alle rufen lassen. Der Tierarzt wusste nicht, worum es ging. Als er sich an einen Tisch setzte, brachte Ida ihm einen Punsch.

»Hier bitte. Damit dir warm wird.«

Dankbar nahm Norman die Tasse zwischen seine Hände. Es war wirklich kalt geworden, der Wind blies stetig von der See her und brachte eine feuchte Kälte mit sich, die einen bis auf die Knochen durchfror.

»Weißt du, was James will?«, fragte er die Wirtin, die nur mit den Achseln zuckte.

Nach wenigen Momenten kam Samuel durch die Tür, gefolgt vom Schmied, dessen Nase rot leuchtete. Mit glitzernden Augen sahen sie, dass Ida auch ihnen jedem eine Tasse mit Punsch hinstellte.

Schließlich trat James ein.

»So eine verdammte Kälte. Bei dem Wetter kann man fast nicht mehr aufs Meer«, schimpfte er.

Er nickte Bertie zu, der die Tür verschloss, und setzte sich zu den drei Männern an den Tisch.

»Also, ich mach es kurz. Zuerst die gute Nachricht: Henry ist über den Berg. Es wird zwar noch eine Weile dauern, bis er gesund ist und ob er wieder der Alte wird, das muss sich zeigen. Aber unser Doc hat verdammt gute Arbeit geleistet.« Er sah von einem zum anderen. »Nun die weniger guten Nachrichten: Was ist auf dem Gut los? Samuel, kannst du uns da mehr erzählen? Es gibt die tollsten Gerüchte.«

Samuel nickte.

»Nun, es ist so: Seit einigen Tagen, ich sag es mal vorsichtig, bildet Sarah sich ein, etwas zu hören oder zu sehen. Man tratscht schon darüber, das bleibt nicht aus, denn Margret ist über das Dorf hergefallen wie die Reiter der Apokalypse. Sie hat einen Haufen Fragen gestellt über verschwundene Kinder, über Geister und noch vieles mehr.«

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