Kerstin Teschnigg - Und du bist nicht da

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Anna Adler, noch nicht ganz achtzehn Jahre alt, lebt behütet in einem beschaulichen Ort in der Steiermark. Ein ganz normales Mädchen möchte man meinen. Doch Anna ist alles andere als normal und ihr Leben nicht so unbeschwert wie es in ihrem Alter sein sollte. Sie ist kontrolliert und überlegt, aber nicht weil sie es unbedingt so wollen würde, sondern weil es von ihr verlangt wird. Doch an einem schönen heißen Sommertag ändert sich alles. Wenn die Liebe einen ganz plötzlich trifft, dann kann man nicht mehr überlegt und kontrolliert sein. Dann ist man voller unbekannter Gefühle die einem den Verstand rauben und möchte am liebsten alles Grundlegende verwerfen. Aber so einfach ist es nicht. Was so schön beginnt wird Anna eine lange Zeit nicht loslassen. Ja, man kann mit dem Verstand handeln, aber das Herz gibt einem den Weg vor. Doch ist dieser Weg der richtige?

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Kapitel 4

Anna

Julian. Das war mein erster Gedanke als ich heute früh meine Augen öffnete, und es hat sich bis jetzt nicht geändert. Es ist schon bald zehn und ich bin mir immer noch nicht sicher ob mein Outfit stimmt. Normalerweise mache ich da nicht so ein Drama, aber heute will ich einfach gut aussehen. Meinen Bikini habe ich schon an, ich schlüpfe in meine kurze weiße Jeansshorts und das pink-weiße Tanktop. Ich überlege noch ob diese Kombi nicht doch zu knapp ist, als ich meinen Vater von unten rufen höre.

„Anna!“

Ich zucke kurz zusammen. Was will er denn genau jetzt? Ich muss gleich los, Julian warten zu lassen kommt nicht in Frage. Ich öffne meine Zimmertüre.

„Ja?“

„Komm runter, wir fahren in den Ort, dein Fahrrad ist fertig!“, ruft er herauf.

Ich atme kurz ein. Dafür habe ich jetzt absolut keine Zeit mehr.

„Jetzt? Ähmmm...Ich kann auch selbst vorbeischauen, wenn ich zum See gehe“, rufe ich hinunter.

„Komm jetzt runter, wir fahren hin, oder willst du mit mir diskutieren?“ Seine Stimme klingt genervt über meinen Einwand.

Shit. Wenn ich jetzt mit ihm zum Fahrradgeschäft fahren muss, komme ich mit Sicherheit zu spät zu meiner Verabredung. Ich kann Julian nicht einmal Bescheid sagen, ich weiß gar nicht wie ich ihn erreichen kann. Mist – Mist – Mist. Ich schnappe meine Badetasche und laufe die Stiege hinunter. Mein Vater sieht mich mit einem Blick an, der mir kurz den Atem stocken lässt.

„Wie schaust du denn aus? Was hast du vor?“, meint er musternd.

„Nichts…Warum? Ich gehe baden… Wie immer“, stammle ich.

Er schüttelt den Kopf. „Keine Ahnung wie deine Mutter einverstanden sein kann, dass du dich so anziehst. Kürzer und enger geht nicht mehr?“

Bevor ich etwas dazu sagen kann, schaut Mama aus der Küche.

„Geh Heinrich…Es ist Sommer und sie ist ein junges Mädchen. Schau doch wie hübsch sie ist“, meint sie mit weicher Stimme.

Mein Vater zieht schnaufend die Augenbrauen hoch. „Ich kann dir genau sagen was mit den Mädchen passiert, die so rumlaufen.“

Ich sage nichts darauf und blicke zu Boden.

„Gar nichts passiert Heinrich“, verteidigt mich Mama immer noch, aber er lässt nicht locker.

„Und ich muss diesen Aufzug auch noch finanzieren.“ Er schüttelt abwertend den Kopf. „Los. Fahren wir.“

„Kann ich das Fahrrad nicht allein abholen? Ich muss sowieso in die Richtung…“

Er unterbricht mich. Die Tonlage seiner Worte ist jetzt ein bisschen erhoben. „Du fährst jetzt mit mir. Was ist denn heute los mit dir? Und was ist das für ein grauslicher Lippenstift?“

Ich versuche ruhig zu blieben. Kein Streit. Nur Lipgloss, es ist nur Lipgloss. Wortlos schlüpfe ich in meine Flip-Flops und wische meinen Mund in ein Taschentuch. Mama lächelt und streicht über meine Schulter. Immer noch wortlos folge ich ihm zum Auto und steige ein. Es ist fünf Minuten vor zehn. Ich schaffe es niemals mehr pünktlich mit dem Fahrrad vom Dorf zurück an die Stelle an der wir uns treffen wollen. Er wird denken ich komme nicht. Mein Magen fühlt sich komisch an. Mein Herz auch. Meine Knie sind ein wenig weich.

„Angurten Anna“, blafft mich mein Vater an.

Ich lege den Gurt an und versuche mir nichts anmerken zu lassen, auch wenn ich am liebsten schreien würde. Er fährt hoch und verlässt unsere Einfahrtsstraße. Ich schaue vorsichtig auf. Mein Herz klopft. Scheiße. Julian steht bereits an dem Platz wie ausgemacht. Ich bekomme kaum Luft.

„Was macht denn der da?“, murmelt mein Vater.

Ich sage nichts, könnte ich gar nicht, mein Puls pumpt unregelmäßig im Hals. Ich senke meinen Blick. Im letzten Moment bevor wir an ihm vorbeifahren, hebe ich meinen Kopf und sehe ihn an. Unsere Blicke treffen sich kurz. „Mach jetzt nichts… Bitte mach nichts…“, flehe ich wortlos in meinen Gedanken. Schnell senke ich meinen Blick wieder. Er steht nur da. Keine Reaktion. Ich riskiere einen Blick in den Seitenspiegel, er sieht uns nach. Ich bekomme kaum Luft.

„Kennst du den?“, fragt mein Vater und sieht dabei mit verengtem Blick in den Rückspielgel.

Ich schüttle den Kopf. Meine Hände schwitzen und zittern.

„Sprichst du heute nicht?“

„Doch…Sicher…“, murmle ich uns sehe wieder kurz in den Seitenspiegel. Langsam verschwindet er in der Ferne. Scheiße. Keine Ahnung was er jetzt denkt.

„Solltest du nicht besser mit dem Mathe lernen anfangen, statt jeden Tag am See herumzuhängen? Wir hatten doch eine Abmachung?“

Ich nicke ohne ihn anzusehen. Eine Abmachung. Mein Zeugnis war sehr gut. Ich bin eine der besten Schülerinnen meiner Klasse. In Mathematik habe ich allerdings das Gut knapp verfehlt. Der Stoff der letzten Schularbeit lag mir gar nicht und darum habe ich meine Jahresnote versaut. Ein Befriedigend. Sonst habe ich lauter Sehr gut. Mathe lag mir noch nie. Er ist ausgezuckt. Ich würde zu viel herumfliegen statt zu lernen und mich ablenken lassen. Ich wollte ja schließlich unbedingt auf diese Schule, die sowieso keinerlei Zukunftsperspektive verspricht. Also muss ich lernen, keine miesen Noten. Kein Befriedigend in Mathe.

„Ich lerne. Wie abgemacht“, sage ich leise.

Er nickt seufzend. Vorsichtig riskiere ich wieder einen Blick in den Seitenspiegel. Mein Herz bleibt fast stehen, als ich Julian etwas entfernt hinter uns herfahren sehe. Er kommt immer näher, ich schaue nicht mehr zurück, aber ich höre, dass das Geräusch der Vespa immer weiter zu uns aufschließt. Papa schaut in den Rückspiegel. Bevor er etwas sagen kann, fange ich schnell ein Gespräch an.

„Kann ich im Herbst mit dem Führerschein anfangen?“

„Ja. Habe ich doch gesagt.“

Ich nicke und versuche zu lächeln. „Dann würde ich mich demnächst bei der Fahrschule anmelden.“

Er nickt und fährt auf die Ortsstraße. Wir biegen rechts ab, aus dem Augenwinkel sehe ich, dass Julian links abbiegt. Richtung See. Fuck. Er glaubt bestimmt, ich will nichts mehr von ihm wissen oder so. Ich fühle mich bei dem Gedanken daran ganz schlecht. Mein Magen krampft sich zusammen. Wir parken vor dem Fahrradgeschäft und steigen aus, meine Knie sind ein bisschen wackelig. Ich gehe mit gesenktem Blick hinter meinem Vater her. Wenn ich mein Fahrrad habe, werde ich einfach zum See fahren. Er ist bestimmt dort. Hoffentlich ist er nicht böse, weil ich ihn aus dem Auto kaum angeschaut habe, aber ich werde es ihm erklären.

„Anna, sag mal was ist denn heute nur los mit dir? Was trödelst du so?“ Er schiebt mich genervt in das Geschäft.

„Ich komme schon“, murmle ich.

Ich habe das Gefühl es dauert ewig bis wir dran sind. Im Laden ist es schwülwarm und mir inzwischen fast ein wenig schlecht. Endlich bringt ein Lehrling mein Fahrrad. Es war ziemlich kaputt und die Reparatur entsprechend teuer.

„Danke Papa“, sage ich als er mir das Fahrrad vor das Geschäft schiebt.

Er zieht die Augenbrauen hoch und nickt. „Pass jetzt besser auf. Wenn du so mit dem Auto umgehst, überlege ich mir das mit dem Führerschein noch einmal.“

„Ich pass auf“, sage ich kleinlaut. Ich passe immer auf meine Sachen auf, aber für den Fahrradunfall konnte ich wirklich nichts, es ist einfach passiert. Ob es mir gut geht, hat ihn gar nicht interessiert.

Wieder nickt er.

„Kann ich jetzt zum See?

„Fahr schon“, murmelt er.

Meine Knie zittern wieder. Ich steige auf und fahre los. Das Fahrrad läuft einwandfrei. In meinem Kopf dreht sich alles wirr. Wenn er jetzt mit seinem Freunden am See ist, weiß ich nicht, ob ich mich traue hinzugehen. Was wenn Janine auch wieder dort ist? Vielleicht will er jetzt gar nichts mehr von mir wissen und ignoriert mich. Ich biege zum See ein.

„Anna!“, höre ich meinen Namen. Ich bremse ab und halte an. Julian. Das ist seine Stimme. Das „Anna“ klingt aus seinem Mund so besonders. Sofort schlägt mein Herz Purzelbäume. Er steht unter der großen Eiche im Schatten und lächelt mich an. Ich steige ab und schiebe mein Fahrrad ihn seine Richtung. Er kommt mir entgegen. Ich lächle auch, was er weiterhin erwidert.

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