Kerstin Teschnigg - Und du bist nicht da

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Anna Adler, noch nicht ganz achtzehn Jahre alt, lebt behütet in einem beschaulichen Ort in der Steiermark. Ein ganz normales Mädchen möchte man meinen. Doch Anna ist alles andere als normal und ihr Leben nicht so unbeschwert wie es in ihrem Alter sein sollte. Sie ist kontrolliert und überlegt, aber nicht weil sie es unbedingt so wollen würde, sondern weil es von ihr verlangt wird. Doch an einem schönen heißen Sommertag ändert sich alles. Wenn die Liebe einen ganz plötzlich trifft, dann kann man nicht mehr überlegt und kontrolliert sein. Dann ist man voller unbekannter Gefühle die einem den Verstand rauben und möchte am liebsten alles Grundlegende verwerfen. Aber so einfach ist es nicht. Was so schön beginnt wird Anna eine lange Zeit nicht loslassen. Ja, man kann mit dem Verstand handeln, aber das Herz gibt einem den Weg vor. Doch ist dieser Weg der richtige?

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„Nein Dad…Anna…Ihr Vater, ich habe sie gesehen…Was er ihr antut und ich kann nicht helfen…Ich wollte sie mitnehmen…Aber…“ Jetzt bringe ich kein Wort mehr heraus. Alles bricht zusammen. Mum steht auf und reibt mir den Rücken.

„Beruhige dich bitte. Was tut ihr Vater ihr an?“

Ich atme durch und erzähle meinen Eltern alles. Was Anna durchmacht und wie ich mich in sie verliebt habe, wie wichtig sie mir ist. Dad nickt, so als würde er mich verstehen, Mum hält meine Hand.

„Das ist ja fürchterlich“, murmelt sie. „Und du glaubst sie würde hierherkommen? Sie geht doch noch zur Schule, so einfach ist das nicht. Volljährig ist sie ja auch noch nicht.“

„Sie wird nicht herkommen“, stoße ich mit letzter Kraft aus. „Weil ich so ein Volltrottel bin. Ich habe mit einer anderen geschlafen, also nicht gleichzeitig, aber zu dem Zeitpunkt war schon so viel mehr zwischen uns. Ich erinnere mich nicht einmal daran, weil ich total besoffen war an meinem Geburtstag. Ich hatte Angst sie zu verlieren, deshalb habe ich nichts erzählt.“

„Oh…Nicht gut…“, Dad gießt noch einmal Whisky nach. „Ich nehme an sie hat es dann doch herausbekommen und das kam nicht gut an.“

Ich nicke und wische mir mit dem Handrücken eine Träne weg. Komischerweise fühlt es sich jetzt ein klein wenig leichter an, auch wenn sich immer noch alles zusammenkrampft sobald ich an Anna denke. An ihr hübsches Gesicht, ihre zarte Haut, ihre seidigen Haare. Ein warmer Schauer läuft mir den Rücken hinunter, ich kippe den letzten Schluck Whisky hinunter.

„Lass ihr ein paar Tage, dann ruf sie noch einmal an. Vielleicht denkt sie dann anders.“ Mums Worte klingen beruhigend, doch ich glaube nicht daran, dass sich in den nächsten Tagen etwas ändert. Anna will bei ihrer Mutter sein, das verstehe ich sogar, auch wenn die Opfer die sie bringen muss komplett irre sind. Sie wird achtzehn und denkt wie eine erwachsene Frau. Ihr fehlt die Leichtigkeit für gewisse Dinge, die Freude ihr Leben wie eine hübsche junge Frau zu erleben. Ohne Angst etwas falsch zu machen, ohne Sorgen und vor allem ohne die Demütigungen die sie mitmacht. Auch wenn ich selbst noch nicht auf eigenen Beinen stehe, ich wäre gerne der Mann, der ihr die Liebe und Wärme schenkt, die sie braucht. Ich werde es versuchen. Irgendwie muss ich es schaffen, auch wenn ich weiß wie sehr ich sie enttäuscht habe.

Kapitel 19

Anna – Fast ein Jahr später

Ich sitze an meinem Schreibtisch und sehe auf mein Abschlusszeugnis der fünften Klasse. Eine Zwei. In Mathe. Trotzdem bin ich stolz. Jetzt muss mir nur noch die Matura so gelingen. Mein Vater hat zwar bei der zwei die Augenbrauen hochgezogen, aber ich glaube er war doch zufrieden. Ich bin es auf jeden Fall. Das Schuljahr ist gut gelaufen, wenn ich Matura in der Tasche habe, steht meinem Studium nichts mehr im Weg. Kunstgeschichte. Ich freue mich total darauf, auch wenn mein Vater immer noch nicht versteht wie ich jemals damit Geld verdienen werde. Nebenbei möchte ich mich noch mehr mit dem Fotografieren beschäftigen. Eine eingehende SMS lässt mich aufsehen.

Hallo Anna, du meldest dich ja überhaupt nicht…kommst du um sechs in den Eissalon? Würde mich freuen…Dominik.

Dominik Platter. Ich habe ihn im Zug kennen gelernt, er wohnt im Nachbarort und hat die ersten zwei Semester Biotechnologie hinter sich. Ich verstehe nichts davon, aber er ist nett. Wir treffen uns hin und wieder auf einen Kaffee. Nett. Ja. Wir haben uns beim letzten Treffen geküsst. Ich würde nicht sagen das es schlecht war, aber es war nicht so wie ich es mir wünsche, doch so kann es gar nicht sein. Genau dieses Gefühl wird es für mich nicht mehr geben. Julian hat sich nach dem letzten Sommer anfangs immer wieder gemeldet. Er war fix von der Idee überzeugt, dass ich nach Schottland zu ihm kommen soll. Was soll ich in Schottland? Mein Leben ist hier. Das mit Janine hatte ich ihm eigentlich so gut wie verziehen, das war nachdem er weg irgendwie leichter. Trotzdem, ich bin gerade mal achtzehn geworden realistisch genug, dass es für uns keine Zukunft gibt. Hätte es nie gegeben. Mit oder ohne Janine. Ich atme genervt durch. Ja, ich hatte ihm verziehen, bis zu dem Tag irgendwann im vergangenen Herbst, an dem ich erfuhr das Janine schwanger ist. Wenn ich daran denke wird mir immer noch heiß vor Wut. Offiziell wurde darüber zwar nie gesprochen, aber ich habe die Tratschereien im Dorf gehört und musste es mir auch zu Hause anhören. Mein Vater hat mir mehrfach erzählt, dass einer der „Engländer“ der Vater von Janines Kind sein soll. Ich weiß genau, dass er das nur tat um mich zu kränken. Auch wenn er kein Engländer, sondern Schotte ist, von da an habe ich den Kontakt abgebrochen. Ich hätte ihn fragen können, aber ich wollte es gar nicht hören, auch wenn es nur die Angst vor der Antwort war. Das Baby ist vor ein paar Tagen geborgen worden, es ist ein Mädchen. Keine Ahnung vielleicht taucht er ja bald wieder hier auf. Wenn ich daran denke, fühle ich mich ganz schrecklich. Ich will ihn nicht sehen, ich will nicht, dass er wieder hierherkommt. Ich senke meinen Blick. Ich will nicht, dass er der Vater von Janines Kind ist. Vielleicht weiß er auch gar nichts darüber, obwohl ich davon nicht ausgehe, schließlich scheint seine Familie wohlhabend und Janine ist samt ihrer Brut einfach nur berechnend und falsch. Julian ist für mich Geschichte. Er war der erste, aber das ist ja bekanntlich meistens nicht für die Ewigkeit. Ich will ihn einfach nur vergessen. Ich tippe eine Antwort an Dominik.

Hi…Ja…Sorry…War ein ziemlicher Stress mit dem Notenschluss und so…ich sollte zwar für die Matura pauken, aber ein Getränk wird sich ausgehen. Bis dann, Anna.

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