Kerstin Teschnigg - Und du bist nicht da

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Anna Adler, noch nicht ganz achtzehn Jahre alt, lebt behütet in einem beschaulichen Ort in der Steiermark. Ein ganz normales Mädchen möchte man meinen. Doch Anna ist alles andere als normal und ihr Leben nicht so unbeschwert wie es in ihrem Alter sein sollte. Sie ist kontrolliert und überlegt, aber nicht weil sie es unbedingt so wollen würde, sondern weil es von ihr verlangt wird. Doch an einem schönen heißen Sommertag ändert sich alles. Wenn die Liebe einen ganz plötzlich trifft, dann kann man nicht mehr überlegt und kontrolliert sein. Dann ist man voller unbekannter Gefühle die einem den Verstand rauben und möchte am liebsten alles Grundlegende verwerfen. Aber so einfach ist es nicht. Was so schön beginnt wird Anna eine lange Zeit nicht loslassen. Ja, man kann mit dem Verstand handeln, aber das Herz gibt einem den Weg vor. Doch ist dieser Weg der richtige?

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Was? Zurückschwimmen? Jetzt? Ein wenig enttäuscht schwimme ich ihm hinterher. Bis wir am Ufer sind, hat sich mein Puls beruhigt und ich hoffe meine Brustwarzen auch. Vorsichtshalter verschränke ich meine Arme bis ich mich in mein Handtuch wickle.

„Du hast kein Handtuch“, stelle ich fest und sehe Julian an wie ihm das Wasser von der Nase tropft. Ich greife in meine Tasche und gebe ihm eines von mir. Es ist zwar klein, aber besser als keines.

„Danke. Darf ich noch bei dir bleiben?“, fragt er.

Ja…Das wäre schön“, lächle ich ihn an, gerade als auch Ella zu unserem Platz zurückkommt. Ohne dass es Julian sieht, zwinkert sie mir aufgeregt zu.

„Hi“, begrüßt er sie und streckt sich auf meinem Liegetuch aus.

„Hi…“, meint Ella und hält ihm die Hand entgegen. „Ich bin Ella.“

„Julian.“

Ich rubble verlegen meine Haare ab.

„Wollt ihr allein sein?“, flüstert Ella in mein Ohr.

„Nein…“, schüttle ich den Kopf.

Sie verdreht belustigt die Augen und schnappt sich ihr Handtuch. „Ich geh ein bisschen weiter in die Sonne.“

Irgendwie weiß ich nicht wie ich mich jetzt hinlegen soll, nach kurzem Überlegen versuche ich aber nicht mehr nachzudenken und lege mich einfach neben ihn. Am Bauch liegend drehe ich meinen Kopf zu ihm. Er hat seine Hände unterm Kopf verschränkt und die Augen zu. Seine Brust ist braun, glatt und er ist sportlich. Ich sollte da zwar nicht hinsehen, aber vom Nabel abwärts säumen seinen Bauch dunkelbraune Haare. Ein paar Wassertropfen tanzen noch auf seiner Haut. Ich würde gern darüberstreichen, traue mich aber nicht. Ich schließe meine Augen.

„Wie alt bist du Anna?“, reißt er mich aus meinen Bestaun Modus.

Ich sehe auf und hebe meinen Kopf ein wenig an. „Ich werde achtzehn im Herbst. Und du?“

„Am Samstag einundzwanzig.“

Einundzwanzig. Am Samstag. Er dreht sich zu mir und lächelt mich schon wieder an. Meine Halsschlagader pumpt.

„Da drüben am anderen Ufer soll es ganz schöne Plätze geben. Kennst du die?“, fragt er mich.

„Ja. Da muss man aber ein Stück durch den Wald“, erkläre ich.

Er nickt und scheint etwas zu überlegen. „Zeigst du es mir? Morgen?“

„Morgen?“, frage ich ungläubig nach. Hat er mich gerade gefragt etwas allein mit ihm zu machen?

„Ja morgen“, bestätigt er.

„Nur wir zwei?“

Er nickt und streicht mit dem Zeigefinger über die Schürfwunde an meinem Ellenbogen.

„Ok…“, hauche ich und spüre wie sich schon wieder alles in meinem Bauch zustimmend zusammenzieht.

Es ist ein perfekter Tag. Einfach perfekt. Auch wenn er mich nicht geküsst hat, was ich ja selbst verbockt habe. Die Zeit vergeht so schnell und hätte mich Ella nicht erinnert, dass es bald acht ist, würde ich heute schon wieder zu spät nach Hause kommen.

„Du musst echt schon gehen?“, fragt mich Julian ungläubig und hilft mir die Handtücher zusammen zu legen.

„Ja, leider. Aber wir sehen uns doch morgen.“

Er nickt nicht ganz zufrieden. „Aber heute bring ich dich nach Hause. Keine Widerrede.“

Ich kratze mich nervös am Kopf. Ella sieht aus dem Augenwinkel zu mir. „Nein…Danke… Ich…“

„Warum denn nicht?“, unterbricht er mich hartnäckig.

„Weil ihr Vater ein Tyrann ist“, mischt sich Ella auf einmal ein. Shit. Warum macht sie das?

„Dein Vater? Er will nicht das dich ein Mann nach Hause bringt? Noch dazu irgendein Typ der bald wieder verschwindet.“ Er zuckt mit den Schultern und sieht mich fast mitleidig an. „I understand…“, murmelt er noch.

„Nein, das verstehst du nicht.“ Ich nehme meine Tasche und werfe Ella einen bösen Blick zu. „Danke dafür“, murmle ich ihr zu.

„Es ist doch die Wahrheit Anna“, verteidigt sie sich.

Julian greift nach meiner Hand. „Ist schon gut Anna.“

„Nein…Nein…Du verstehst das nicht“, ich sehe direkt in seine Augen. „Ich will nicht über meinen Vater reden. Kannst du mich ein Stück vor unserer Hofeinfahrt absetzen?“

Jetzt lächelt er wieder. „Sicher kann ich das.“ Fast als hätte er Angst ich würde es mir gleich wieder anders überlegen nimmt er schnell meine Tasche und geht los. Ich verabschiede mich noch von Ella, dann gehen wir über die große Wiese. Sanft streift er mit seinen Fingern meine Hand. Weil hier immer noch so viele Leute sind, traue ich mich aber nicht diese zu umfassen. Ich sehe schüchtern zu Boden. Draußen reicht er mir den Helm, als ich mich aufs Moped setzte durchströmt mich ein seltsames Gefühl. Jetzt bin ich auch nicht besser als Janine. Julian dreht sich zu mir um.

„Alles klar?“

Ich zucke mit den Schultern. Nein. Gar nichts ist klar.

„Ich fahre nicht so schnell, keine Sorge“, lächelt er meine Zweifel weg. Er greift nach meinen Händen. „Halt dich fest.“

Zögerlich halte ich mich an seinen Hüften fest. Der Fahrtwind ist herrlich und es ist total lustig so zwischen den Maisfeldern durchzubrausen. Ein wohliges Gefühl durchströmt mich. Ich bin nicht wie Janine. Ganz und gar nicht. Wir kommen für meinen Geschmack viel zu schnell an die Stelle an der er mich absetzten soll. Ich könnte noch ewig mit ihm über den Feldweg cruisen. Ich nehme den Helm ab und steige von der Vespa. Er stellt den Motor ab und nimmt auch seinen Helm ab.

„Treffen wir uns morgen hier. So um zehn?“

„Ja. Um zehn“, nicke ich.

„Machen wir ein Picknick? Ich kann etwas mitbringen?“, schlägt er vor.

„Klingt gut. Ich packe auch ein paar Sachen ein“, stimme ich zu.

Er greift nach meiner Hand und sieht mich ein paar Augenblicke an. Jetzt bin ich es, die einen Schritt auf ihn zugeht. Eine Handbreite vor ihm stehend senke ich nervös meinen Blick. Doch er zieht mich schnell dicht an sich, hebt mein Kinn mit seinem Zeigefinger an und nähert sich langsam meinem Gesicht. Jetzt sage ich nichts mehr. Sanft schließen sich seine Lippen um meine. Ich kann nicht atmen. Es ist anders als alles was ich bisher erlebt habe. Kurz habe ich das Gefühl umzufallen. Er legt seine Hände um meine Hüften und ich instinktiv meinen Kopf ein wenig zur Seite. Der Kuss dauert nicht besonders lang, aber es ist unglaublich. Seine Lippen sind weich und feucht, seine Zunge ist heiß. Er schmeckt himmlisch. Ich bin wie elektrisiert als er sich von meinem Mund löst. Benommen sehe ich in seine Augen, die plötzlich anders aussehen. Dunkler. Intensiver. Meine Hände schwitzen ein bisschen.

„Du musst jetzt gehen, ich will nicht, dass du zu spät kommst“, haucht er und küsst mich noch einmal kurz.

Ich kann nichts mehr sagen. Nur noch ein kurzes, kehliges „Bis morgen“, schaffe ich. Dann gehe ich los, er fährt. Ich bin froh über den restlichen Fußmarsch, weil ich total durcheinander bin. Vorsichtig greife ich an meine Lippen. Irgendwie muss ich es schaffen nicht komplett durchzudrehen, auch wenn ich mich gerade fühle als würde ich gleich vor Freude aus allen Nähten platzen. Ich bin so zappelig und aufgedreht, dass ich mich kaum selbst bremsen kann. Mama sitzt auf der Bank vor dem Haus und putzt Bohnen. Heute bin ich nicht zu spät, sondern sogar eine Viertelstunde zu früh.

„Hallo Anna. Hast du noch Hunger?“ Mama sieht mich an, ich habe das Gefühl kaum verbergen zu können, dass ich gerade geküsst wurde.

Ich schüttle den Kopf. „Nein. Ich mag nichts mehr.“

„Gut“, lächelt sie.

Ich gehe auf mein Zimmer und lasse mich auf mein Bett fallen. Langsam schließe ich meine Augen und fahre noch einmal meine Lippen mit dem Zeigefinger nach. Ich blicke auf meine Badetasche und ziehe das Handtuch mit dem er sich abgetrocknet hat heraus. Es ist ein bisschen krank, aber ich muss einfach meine Nase darin versenken. OH MEIN GOTT. Ich sauge den Duft intensiv ein und atme genüsslich wieder aus. Mein Herz klopft. Ich lasse mich zurückfallen, schließe meine Augen und kuschle mich in das Handtuch.

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