Kerstin Teschnigg - Und du bist nicht da

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Anna Adler, noch nicht ganz achtzehn Jahre alt, lebt behütet in einem beschaulichen Ort in der Steiermark. Ein ganz normales Mädchen möchte man meinen. Doch Anna ist alles andere als normal und ihr Leben nicht so unbeschwert wie es in ihrem Alter sein sollte. Sie ist kontrolliert und überlegt, aber nicht weil sie es unbedingt so wollen würde, sondern weil es von ihr verlangt wird. Doch an einem schönen heißen Sommertag ändert sich alles. Wenn die Liebe einen ganz plötzlich trifft, dann kann man nicht mehr überlegt und kontrolliert sein. Dann ist man voller unbekannter Gefühle die einem den Verstand rauben und möchte am liebsten alles Grundlegende verwerfen. Aber so einfach ist es nicht. Was so schön beginnt wird Anna eine lange Zeit nicht loslassen. Ja, man kann mit dem Verstand handeln, aber das Herz gibt einem den Weg vor. Doch ist dieser Weg der richtige?

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„Hey Baby!“, pöbelt mich einer der Fahrer lautstark an, aber ich sehe nicht zur Seite. Stehen bleiben muss ich jetzt aber doch, weil diese Idioten mit voll Speed die Schotterstraße hochgefahren sind. Dabei haben sie so viel Staub aufgewirbelt, dass ich kaum Luft bekomme. Alle drei Typen haben ein Mädchen mit dabei. Ich schätze es sind die Engländer, denn der Herzog Hof liegt nicht weit von hier. Ich schiebe kurz bevor ich wieder aufsteige und es endlich bergab geht. Ich lasse die Räder laufen, dann beginne ich wieder zu treten um den Schwung nicht zu verlieren. Als ich mich umdrehe, weil ich bemerke das etwas mit dem Hinterrad nicht stimmt ist es schon zu spät. Ich will noch bremsen, doch das gelingt mir nicht mehr. Der Hinterreifen blockiert so abrupt, dass es mir den Lenker verschlägt und ich kopfüber stürze. Alles geht so schnell, ich befürchte es dauert nicht länger als eine Zehntelsekunde. Es macht einen dumpfen Knall. Dann ist es leise.

„Hey…Mach deine Augen auf…“, höre ich eine weit entfernte Stimme. Langsam und beschwerlich folge ich dieser Aufforderung. Mein Kopf tut weh und mein Bein auch. Doch ich blicke direkt in die außergewöhnlichsten blauen Augen die ich jemals gesehen habe. Auch wenn ich komplett benommen bin, diese Augen sehe ich so klar, wie selten zuvor etwas. Sie sind nicht einfach blau. Eher hellblau. So hellblau, dass es fast schon unnatürlich ist. Alles dreht sich. Ich spüre zart eine Hand über meine Wange streichen. Ich schnappe nach Luft, der Sturz hat mir die Fähigkeit normal zu atmen genommen.

„Aua…Scheiße…“, murmle ich und fasse mir an meine Stirn. Zeitgleich fällt mir ein, dass ich jetzt definitiv zu spät komme. Eine befremdliche Panik baut sich in mir auf. Ich will mich aufrichten, doch die blauen Augen hindern mich daran.

„Warte, geht das? Are you ok? Du blutest. Ich kann einen Krankenwagen rufen, oder den Arzt.“ Er dreht sich zu Seite. „Wo ist denn hier der Doktor? I think she needs a doctor.“

Janine beugt sich über mich und grinst schadenfroh. „Brauchst du die Rettung?“

Ich schiebe den blauäugigen Typen zur Seite und richte mich etwas schwerfällig auf.

„Nein, ich brauch die Rettung nicht. Es geht schon“, murmle ich und versuche Janine dabei nicht anzusehen, wäre sie nicht aufgetaucht, würde ich nicht so schnell aufstehen wollen. Ich blicke auf mein Schienbein, das eine ordentlich Schürwunde ziert, in der Schotter klebt, gleich wie in meinen Ellbogen. Mein Arm lässt sich etwas schwer abbiegen, aber ich glaube es ist nichts gebrochen. Mein Fahrrad liegt im Straßengraben. Kurz verschaffe ich mir einen Überblick über das was gerade passiert ist. Mist. Mir ist schwindelig und ich fühle mich komisch. Trotzdem muss ich jetzt weiter. Darum stehe ich auf und putze den Staub von meinem Kleid, auch wenn das nicht viel bringt. Ich will das Rad hochheben, doch der junge Typ meint er hilft mir und zieht es für mich aus dem Graben.

„Aber ich bring dich nach Hause? Wo wohnst du?“, fragt er und sieht mich musternd an. Fast als glaube er nicht, dass ich wirklich ok bin. Zu den blauen Augen und dem musternden Blick gesellt sich ein strahlendes Lächeln. Wow…auch noch schöne Zähne.

„Das ist nicht nötig…Danke…“ Ich greife nach meinem Fahrrad. Er zieht den Schulterriemen meiner Tasche aus einer Speiche.

„Der hat sich eingefangen“, stellt er fest.

Ich sehe ihn kurz an, er ist einer der Engländer, spricht aber ziemlich gut Deutsch. Er hat zwar einen Akzent und manche Wörter kommen etwas schief daher, aber es reicht um ihn gut zu verstehen.

„Verfangen“, bessert ihn Janine aus, während ich ihn immer noch ansehe.

Ich ignoriere sie, ich hasse es, wenn man so herablassend ausbessert, aber von ihr kann man nichts anderes erwarten. Sie ist zwar hübsch, unumstritten, aber sie ist blöd wie ein Ballen Stroh.

„Bist du sicher? Du blutest.“ Er greift sich an die Nase um mir zu signalisieren, dass meine nicht ok ist.

Ich fasse darunter und sehe auf meine blutigen Finger.

„Warte.“ Er dreht sich um und geht zur Vespa, die er ein paar Schritte von meiner Unfallstelle abgestellt hat.

„Die anderen warten bestimmt schon auf uns, Anna wohnt doch gleich da vorn“, beschwert sich Janine und zappelt ungeduldig herum.

„Let them wait…“, murmelt er und kramt im Fach der Vespa. Er kommt mit einem sauberen Taschentuch zurück und drückt es mir unter die Nase.

„Danke“, sage ich etwas verlegen ohne ihn anzusehen.

Ich fühle mich immer noch benommen von dem Sturz und mir ist es total peinlich hier so zu stehen. Ich weiß nicht recht was ich sagen oder tun soll. Das kann auch wirklich nur mir passieren. Janine verdreht genervt die Augen.

„Danke“, wiederhole ich um aus dieser blöden Situation zu entkommen. Ich nehme meine Tasche vom Gepäcksträger, hänge sie mir über die Schulter und will mein Fahrrad losschieben, als er mich am Arm sanft zurückhält.

„Ich kann dich nach Hause fahren. Wo wohnst du?“

Janine atmet hörbar ungeduldig durch.

Ich schüttle den Kopf. „Nein. Es geht schon“, sage ich etwas eindringlicher und gehe los.

„Kommst du jetzt? Es geht ihr doch gut“, beschwert sich Janine. Ich schließe kurz meine Augen und atme durch.

„Anna?“, sagt er mir etwas lauter hinterher.

Ich drehe mich um.

„Bist du sicher?“ Er blickt abwartend zu mir.

Ich nicke und lächle ihn an. Keine Ahnung warum. Weil er sich Sorgen um mich macht. Weil er Janine ignoriert. Weil er süß ist. Ziemlich süß sogar.

„Danke, ja, es sind doch nur ein paar Kratzer.“

„Ok…Wenn du sicher bist?“ Er fährt mit der Hand durch seine dunkelblonden Locken, die im Rest der abendlichen Sonne fast goldig schimmern.

Erneut nicke ich. „Tschüss…“

Ich gehe wieder los und versuche nicht zu humpeln, auch wenn ich das lieber tun würde, weil mein Bein echt weh tut, aber ich will nicht den Anschein machen empfindlich zu sein.

„Bye…“, höre ich ihn noch sagen.

Janine motzt etwas, dann höre ich nicht mehr was sie sprechen, weil er die Vespa wieder startet. Er rollt langsam an mir vorbei. Ich muss einfach noch einmal zu ihm sehen. Unsere Blicke treffen sich, wieder lächelt er und wieder erwidere ich es. Verlegen. Mir wird kurz heiß. Vermutlich bin ich jetzt rot. Dann fährt er an mir vorbei, Janine dreht sich noch einmal um und schlingt ihre Arme fast demonstrativ um seinen Bauch. Sie ist so eine blöde Schlampe. So eine blöde Schlampe... Ich atme durch. Auch wenn ich schon viel zu spät bin, schiebe ich mein Fahrrad den restlichen Weg. Erstens weil ich glaube, dass der Vorderreifen vom Sturz einen Achter hat, zweitens weil mir der Kopf weh tut und drittens hoffe ich, dass der Unfall mein Zuspätkommen zu Hause rechtfertigt. Erst jetzt merke ich wie weh mir alles tut. Die Schürfwunden brennen ordentlich. Ich lehne mein Fahrrad an die Holzwand vom Schuppen und gehe über den Hof ins Haus. Ich bin auf alles eingestellt. Viel schlimmer als mein Sturz kann es heute auch nicht mehr werden. Ich gehe hinein und schlüpfe aus meinen Flip Flops. Mama schaut aus der Küche.

„Anna! Ach du meine Güte…Was ist passiert?“

Ich zucke mit den Schultern. „Ich bin gestürzt. Mit dem Fahrrad.“

„Komm, setz dich in die Küche. Das müssen wir sauber machen. Da sind ja überall kleine Steinchen in den Abschürfungen. Da ist aber nichts gebrochen oder?“

Nein…Kann ich das nicht unter der Dusche machen?“, seufze ich.

Mama schüttelt den Kopf und meint der Schotter muss aus der Wunde. Ich sehe auf die Küchenuhr. Fast halb neun.

„Ist er nicht da?“, frage ich vorsichtig.

„Er musste noch einmal weg.“ Mama streicht durch meine Haare und über meine Wange. Ich amte erleichtert aus und lehne mich zurück. Sie holt das Desinfektionsspray und gibt mir ein kaltes Tuch für meine immer noch blutende Nase.

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