Kerstin Teschnigg - Und du bist nicht da

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Anna Adler, noch nicht ganz achtzehn Jahre alt, lebt behütet in einem beschaulichen Ort in der Steiermark. Ein ganz normales Mädchen möchte man meinen. Doch Anna ist alles andere als normal und ihr Leben nicht so unbeschwert wie es in ihrem Alter sein sollte. Sie ist kontrolliert und überlegt, aber nicht weil sie es unbedingt so wollen würde, sondern weil es von ihr verlangt wird. Doch an einem schönen heißen Sommertag ändert sich alles. Wenn die Liebe einen ganz plötzlich trifft, dann kann man nicht mehr überlegt und kontrolliert sein. Dann ist man voller unbekannter Gefühle die einem den Verstand rauben und möchte am liebsten alles Grundlegende verwerfen. Aber so einfach ist es nicht. Was so schön beginnt wird Anna eine lange Zeit nicht loslassen. Ja, man kann mit dem Verstand handeln, aber das Herz gibt einem den Weg vor. Doch ist dieser Weg der richtige?

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„Ella!“, beschwere ich mich und sehe auf. Aber es ist nicht Ella. Es ist Julian. Er hält zwei Eis in der Hand und lächelt mich an. Mit dem Eis hat er scheinbar meinen Rücken berührt.

„Hi…“, stammle ich überrascht und hoffe mein Bikinioberteil ist nicht verrutscht. Darauf bedacht es schnell zurecht zu zupfen setze ich mich auf.

„Hi Anna.“ Er hält mir das Eis vor die Nase. „Twinni oder Jolly?“

„Für mich?“, frage ich und merke wie sich meine Mundwinkel wie von selbst nach oben verziehen. Er sieht auch heute wieder so toll aus.

„Ja, für dich. Also?“ Er wackelt verführerisch mit dem Eis vor einer Nase.

„Twinni bitte.“

Er gibt mir das Eis und steht immer noch neben mir.

„Ach so… Setz dich doch“, sage ich verlegen.

Er lässt sich nicht zweimal bitten, ich mache etwas Platz auf meinem Badetuch und er setzt sich neben mich. Ich bin so nervös, dass ich gar nicht weiß wie ich das Eis essen soll. Aus dem Augenwinkel sehe ich ihn an. Weil es mich total aus dem Konzept bringt das er nichts sagt, frage ich einfach etwas.

„Du bist doch aus England, wie kann es sein, dass du so gut Deutsch sprichst?“

„Meine Mutter kommt vom Bodensee. Aus Lindau.“

„Oh. Ach so. Bodensee. Voll schön. Warum machst du nicht dort Urlaub? Da ist doch viel mehr los als bei uns in der Steiermark am Land.“

„Wir sind schon fast drei Monate unterwegs und auf der Rückreise von Italien hier hängen geblieben.“ Er lächelt mich an. „Ich finde es hier ziemlich schön. Es ist warm und trotzdem alles grün. Ich komme übrigens nicht aus England, sondern aus Schottland.“

„Schottland?“ Ich finde er sieht nicht aus wie ein Schotte. Schotten stelle ich mir anders vor. Rothaarig und bärtig oder so. Er ist cool und lässig. „Du bist Schotte und deine Mutter kommt aus Deutschland. Wie geht denn das?“, frage ich neugierig.

„Meine Eltern haben sich bei einem Kongress kennen gelernt. Sie kommen beide aus Hoteliers Familien. Sie haben sich verliebt und so ist meine Mum nach Schottland gezogen.“

Ich lächle ihn an und packe meine Eisstäbchen ins Papier. „Echt? Romantisch. Ihr habt ein Hotel?“

Er nickt.

„Dann machst du bestimmt etwas im Hotelwesen, oder?“

„Nein…das ist gar nichts für mich…“, er verdreht die Augen. „Ich studiere Maschinenbau für Flugzeugtechnik.“

„Sehr spannend. Flugzeugtechnik.“ Ich sehe ihn bewundernd an und bemerke wie meine Wangen heiß werden als sich unsere Blicke treffen. Flugzeugtechnik. Wie cool ist das denn bitte?

„Ja, spannend. Und du?“

„Nicht so spannend, ich gehe noch zur Schule. Ich mache Matura.“

Er nickt interessiert. „Das ist Abitur?“

„Ja genau.“

Er lässt sich zurückfallen und schaut in den Himmel. Ich bin überfordert und weiß nicht was ich tun soll. Ella winkt mir zu, sie scheint ganz entzückt zu sein. Scheinbar um uns nicht zu stören geht sie Richtung Bar.

„Du wirst rot an deiner Schulter“, meint Julian und zeigt auf die gemeinte Stelle.

„Was? Nein…“

„Doch. Hast du ein Sunlotion? Ich mach sie dir drauf.“

Habe ich schon, klar, aber ich bin mir nicht sicher, ob ich das aushalte. Es scheint mir auch ein wenig Anmache zu sein. Ich schiele über meine Schulter, aber er hat Recht, ich werde wirklich rot. Ich nehme die Creme aus meiner Tasche und reiche sie ihm etwas zögerlich. Er setzt sich wieder auf, ich weiß nicht wie ich mich verhalten soll. Aber bevor ich zum Überlegen komme streicht er schon meine Haare aus dem Nacken und trägt die Sonnenmilch auf. Ich halte die Luft an. Seine Hände streichen sanft über meine Schultern, eine Gänsehaut überzieht meine Arme. Er stoppt an meinem Schulterblatt.

„Was hast du da gemacht?“

„Nichts…“, murmle ich.

Er streicht über die Narbe die ich dort seit einiger Zeit habe.

„Sieht nicht aus wie nichts…“ Noch einmal streicht er sanft über die Stelle.

„Ist aber nichts“, wiederhole ich ohne mich umzudrehen. Er sagt nichts mehr darauf und verschmiert den Rest der Creme.

„So schon fertig.“ Er lässt sich wieder auf das Handtuch fallen und ich atme endlich aus und vorsichtig wieder ein.

„Danke“, sage ich fast ein bisschen piepsig.

Wieder lächelt er mich an. Wieder Gänsehaut.

„Was meinst du, eine Runde schwimmen? Es ist echt heiß.“ Er sieht mich abwartend an.

„Ja…ok“, sage ich fast von selbst.

Er steht auf und greift nach meiner Hand um mir hoch zu helfen. Das Wasser kommt mir heute kalt vor, oder es ist weil ich so nervös bin. Es brennt auch ein wenig an den Schürfwunden. Zaghaft setze ich einen Fuß vor den anderen, während Julian schon längst drinnen ist.

„Kalt?“, grinst er mich an als ich es endlich geschafft habe.

„Ein bisschen…“, grinse ich zurück.

Wir schwimmen ein Stück hinaus. Er sagt nichts. Ich auch nicht. Irgendwann muss ich aber wieder etwas sagen, ich halte die Stille kaum aus.

„Wo sind deine Freunde heute?“

„Hangover.“

„Von der Grillparty gestern?“

Er nickt.

„Du nicht?“, frage ich nach.

„Nein.“

„Und Janine?“ Die Frage ist mir rausgerutscht. Auch wenn es mich interessiert warum er so viel mit ihr herumhängt, wollte ich das nicht so offensichtlich fragen.

Er zieht die Augenbrauen hoch. „Was meinst du?“

Super. Was soll ich jetzt sagen?

„Na ja… Ihr seid viel zusammen…“, stammle ich.

Jetzt grinst er. „Jetzt bin ich aber gerade hier.“

Ich kann diese Ansage nicht richtig einordnen. Es klingt fast so, als wolle er mir damit sagen, er könne sich die Mädels aussuchen, je nach Laune. Das gefällt mir nicht. Ich schwimme ohne Kommentar weiter und lasse ihn zurück.

„Anna?“, ruft er mir hinterher, was ich ignoriere. Er holt auf und ist wieder neben mir.

„Janine ist nicht deine Freundin, oder?“, fragt er nach.

Ich schüttle den Kopf ohne ihn anzusehen. Wir sind schon weit draußen, ich will wenden um wieder zurück zu schwimmen, als er mich an meiner Hand zurückhält. Er zieht mich ein Stück zu sich und greift nach meiner anderen Hand. Da ist er wieder. Dieser Blick. Es ist als würden kleine Blitze durch meine Körper fahren. Seine Hände halten meine etwas fester, wieder bekomme ich eine Gänsehaut. Sein Gesicht kommt näher an meines.

„Ich bin nicht wie Janine“, sage ich als er stoppt, kurz bevor sich unsere Nasen berühren. Er weicht wieder zurück. „Ich bin auch nicht wie die Mädchen die ihr so jeden Tag von hier abschleppt“, füge ich noch hinzu. Mein Ton ist kühl. Fast zu kühl.

Er sieht mich verwundert an. Mein Herz klopft. Auch wenn ich jetzt mit Sicherheit alles zerstört habe, was ich so gerne gehabt hätte, bin ich froh es gesagt zu haben. Seine Hände halten meine aber immer noch, doch er sagt nichts. Gerade als ich noch etwas sagen will, zieht er mich an meinen Händen hinunter und taucht mit mir unter Wasser. Zwar nur kurz, aber es war so überraschend, dass ich Wasser in die Nase bekommen habe und nach dem Auftauchen ordentlich husten muss.

„Was machst du denn?“, beschwere ich mich, muss dann aber lachen, weil er es auch tut.

Immer noch lachend greift er wieder nach meiner Hand, mit der anderen streicht er meine Haare die mir wirr ins Gesicht hängen zur Seite. Ich schließe kurz meine Augen. Gott…Warum habe ich es nicht einfach zugelassen. Er kommt wieder näher an mein Gesicht, lächelt mich an und streicht mit seinen Händen meine Arme hoch, seine Beine berühren meine unter Wasser. Ich bekomme kaum Luft und bin unglaublich froh unter Wasser zu sein, denn ich spüre wie sich meine Brustwarzen aufrichten, was mit Sicherheit nicht vom kalten Wasser ist.

„Ich weiß schon, dass du nicht wie Janine bist“, flüstert er in mein Ohr, ehe er mich unerwartet loslässt. „Komm, schwimmen wir zurück!“

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