Hans J. Muth - Das Erbe des Foltermeisters

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Das Erbe des Foltermeisters: краткое содержание, описание и аннотация

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Im Feuer der Vergangenheit
Eine verschlüsselte Nachricht, offensichtlich aus der Zeit der Inquisition, ein mysteriöser und offensichtlich religiös fanatischer Mann in Schwarz und ein geheimer Gang in den Katakomben einer Klosterkirche stehen im Mittelpunkt der spannenden Story.
Kann Kommissar Werner Meyfahrt die Schriften entschlüsseln und so weitere Morde verhindern?
Ein Krimi mit historischem Hintergrund, der jedoch in der Gegenwart angelegt ist. Der Leser erfährt einiges über die Zeit der Hexenverfolgung im späten Mittelalter, ein Thema, das man sonst nur in Fachbüchern zu lesen bekommt. Die Erzählebenen aus Vergangenheit und Gegenwart sind interessant miteinander verwoben. Eine diskrete Prise Humor und die zarte Liebesgeschichte am Rande der eigentlichen Handlung stellen einen willkommenen Gegenpunkt dar.
Das Erbe des Foltermeisters ist ein schnörkellos erzählter Krimi und eine spannende Abenteuergeschichte gleichzeitig. Sympathische Helden, dramatische Verfolgungsjagden, ein fanatischer Killer und eine Schatzsuche bilden hier eine sehr unterhaltsame Krimi- Mischung, die man so nicht jeden Tag zu lesen bekommt.
Markus Walther, Saarkrimi.de

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Der Mönch drehte sich um und zog seine Kapuze wieder über den Kopf und mit diesem Moment wirkte er auf den Mann in Schwarz wie einer von vielen. Seine Persönlichkeit schien von ihm abzufallen, ein wandelnder Mensch, eingehüllt in einen Umhang, der den Menschen darunter zu neutralisieren schien, schritt vor ihm durch den großen Raum, durch die Tür und durch den Arkaden-Gang und der Duft der Rosen aus dem danebengelegenen Garten stieg dem Mann in die Nase.

Doch er hatte keinen Sinn für sentimentale Ausschweife, zu sehr konzentrierte er sich auf das, was wohl der Abt sagen würde. Er würde ihn nicht des Hauses verweisen, nein, er durfte es nicht tun! Für wen tat er denn das alles? Doch nur für dieses Haus, für seinen Schutz, für den Erhalt seiner Ehre, gegen die Preisgabe eines Geheimnisses, das das Leben der Mönche grundlegend verändern würde. Er musste das verhindern.

Ich bin einer von ihnen, sagte er sich. Ich bin zwar kein Mönch, aber ich bin einer von ihnen. Ich habe mit ihnen gelebt, habe ihre Mahlzeiten geteilt, habe mit ihnen im Garten gearbeitet und ihre Gesinnung für mich vereinnahmt. Also bin ich einer von ihnen! Auch wenn es schon längere Zeit her ist, dass ich hier war.

Der Mönch durchschritt ein weiteres Tor im Innenhof des Klosters und stieg vor dem Mann in Schwarz eine breite Steintreppe hinauf und für den Mann sah es aus, als schwebe der Mönch die Stufen hinauf. Seine Füße waren unter der langen Kutte verborgen und der Saum schleifte leicht über die Kanten der Stiegen.

Dann waren sie an ihrem Ziel angekommen. Der Mönch klopfte mit den Knöcheln der rechten Hand kräftig gegen das Holz der schweren Tür und wartete keine Aufforderung zum Eintritt ab. Er öffnete die Tür und der Mann in Schwarz folgte ihm, bis sie inmitten eines geräumigen, aber kahlen Raumes standen. Einige große Ölgemälde an den Wänden, ein breiter Aktenschrank an der linken Wandseite und ein riesiger Schreibtisch aus Eichenholz, mit gedrechselten Füßen und geschwungen gearbeiteten Seitenteilen, waren das einzige Mobiliar in diesem Raum.

„Bruder Benedikt …“, hub der Mönch, der den Mann in Schwarz bis hierhergebracht hatte, an, doch der Abt unterbrach ihn.

„Du musst nichts sagen, Bruder Urbanus! Meine Augen haben ihn erkannt. Lass mich mit ihm allein!“

Bruder Urbanus verneigte sich leicht, wobei er andeutungsweise in der Hüfte einknickte, drehte sich um und verließ, mit einem letzten, ja verächtlichen Blick auf den Mann in Schwarz, den Raum.

„Warum kommst du wieder hierher?“, fragte der Abt, als Urbanus die Tür hinter sich geschlossen hatte.

„Warum tust du Dinge, die uns Gott verboten hat zu tun?“

„Ich kann es nicht zulassen, ehrwürdiger Vater. Ich kann nicht zulassen, dass dieses Haus in Unehre gerät.“

Der Mann in Schwarz kniete vor dem Abt nieder, nahm dessen Hand und küsste den rubinroten Ring am Mittelfinger der rechten Hand.

„Ihr müsst mich doch verstehen! Wenn nicht Ihr, wer dann?“

„Ich verstehe dich, mein Sohn. Auch ich habe große Ängste, seit du mir berichtet hast, dass man versuchen wird, in die Gemäuer des ehrwürdigen Hauses einzudringen. Aber du musst deinen Weg alleine gehen. Weder ich noch einer meiner Brüder werden dich dabei begleiten können. Ja, ich kann dich verstehen“, wiederholte der Abt.

„Doch ich kann es nicht billigen. Ich darf es nicht billigen“

„Ich werde meinen Weg alleine gehen. Es wird der richtige Weg sein. Nehmt Ihr mir die Beichte ab?“

Der Abt nickte abwesend und legte seine Hand auf den Kopf des immer noch vor ihm knienden Mannes.

„Ich habe gesündigt, Vater …“, hub der Mann in Schwarz an, doch der Abt unterbrach ihn und schlug das Kreuz über seinem Kopf.

„Ich weiß. Ego te absolvo. In nomine Patris et Filii et Spiritus Sankti. Amen. Geh und versuche deinen Weg zu finden. Ich bin sicher, es wird der richtige sein.”

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