Thomas Strehl - Mein ist der Schmerz
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»Sie meinen den bösen Mann, der uns die schlimmen Dinge hat tun lassen?«
Mick nickte. »Ihr konntet nichts dafür«, sagte er. Kevin sah stur geradeaus.
»Er hat gesagt, es wäre ein Spiel«, meinte er dann und die Geschehnisse der letzten Stunden schienen in ihm wieder hochzukommen. Mick tat der Junge leid, doch er brauchte Informationen.
»Er hatte Cola-Dosen dabei und Geld... und er hat gesagt, es wäre ein Apparat in diesem Sack, der es uns schwer machen würde, ihn zu treffen. Und so war es dann auch. Der Sack zuckte hin und her. Jedenfalls am Anfang.« Grauen packte Mick als ihm klar wurde, wie die letzten Sekunden seines Bruders ausgesehen hatten. »Ich hab nicht gut getroffen«, sagte Kevin. »Ich kann nicht so gut werfen.« Ob es stimmte oder ob er seine kleine Seele damit reinwaschen wollte, wusste Mick nicht. Ihm tat der Kleine nur aufrichtig leid.
»Wenn ich Spiderman wäre, dann würde ich diesen bösen Mann jagen«, sagte er plötzlich. »So wie Peter Parker den Mann fangen wollte, der seinen Onkel umgebracht hat.«
Mick sah den Jungen an. »Ich bin kein Superheld«, sagte er. »Aber ich will diesen Mann bekommen.«
Kevin blinzelte. »Sind Sie ein Polizist?«, fragte er.
»Ich war mal einer.«
»Und jetzt? Sind Sie ein Privatdetektiv oder sowas?«
»Ja, so könnte man es ausdrücken. Und deshalb muss ich alles wissen, was dir an dem bösen Mann aufgefallen ist.«
Der Junge überlegte. »Er war riesig groß«, sagte er dann. »Der Freund meiner Schwester ist beinahe einen Meter neunzig, aber der Mann in dem Mantel war noch größer.«
»Und sonst?«
»Er trug so einen langen Mantel, der fast bis zum Boden ging. Mit ganz vielen Taschen und einer Kapuze. Und er hatte einen langen Bart. Wie Gandalf, der Zauberer, nur in schwarz. Aber ich glaube, der war nicht echt.«
»Wie kommst du darauf?«
»Wir haben in der Schule mal ein Weihnachtsstück aufgeführt und ich war einer von den Hirten. Da hab ich auch einen langen Bart gehabt. Der war so ähnlich.«
Mick notierte im Kopf alles, was der Kleine sagte. Auch wenn die offensichtliche Verkleidung des Mannes die Suche nach ihm fast unmöglich machte.
»Wie hat er gesprochen?«, fragte er dann. »Sprach er gutes Deutsch oder könnte es ein Ausländer gewesen sein? Oder sprach er Platt oder Bayrisch oder irgendwie komisch?«
Bei der Erwähnung des Bayrischen musste der Junge lachen. »Sie mögen keine Bayern oder?«
»Wie kommst du denn da drauf?«
Kevin deutete auf Micks Shirt, auf die Borussia Mönchengladbach Raute, und dem Mann wurde klar, dass er sich dringend umziehen musste. »Okay«, meinte er dann. »Wie ich sehe, bist du nicht nur Spiderman-Fan, sondern kennst dich auch noch im Fußball aus.«
Der Junge schien mit dem Lob ein paar Zentimeter zu wachsen. Dann kam er wieder auf das eigentliche Thema zu sprechen. »Nein, der Mann sprach ganz normal. Wie Sie und ich.«
»Kannst du mir zeigen, wo das passiert ist?«, fragte Mick dann. Kevin rutschte unruhig hin und her. »Du brauchst nicht mit mir dort hinzugehen. Es reicht, wenn du mir ungefähr zeigst, wo es war.«
Der Junge deutete ans Ende der Siedlung. »Da hinten ist ein Spielplatz«, sagte er. »Und etwas weiter dahinter ist ein Grundstück, wo mal ein Haus gebaut werden sollte. Das ist aber nur halb fertig. Schon seit Jahren. Eigentlich dürfen wir da nicht hin, aber…«
Mick wusste, was der Junge meinte. Ihn hatte es in seiner Kindheit auch immer zu den verbotenen Plätzen gezogen.
»Kennst du die anderen Jungen?«
Er nickte. »Die meisten«, sagte er. »Mein bester Freund Robert war auch dabei. Der wohnt zwei Straßen weiter.« Und er nannte Mick die Adresse. Dann begann er wieder aufgeregt hin und her zu rutschen. »Gehen Sie auch zu den anderen?«, fragte er dann.
»Kann schon sein.«
»Robert und ich dürfen nicht zusammen spielen«, sagte er dann. »Seine Eltern finden, ich bin kein guter Umgang.«
Der Junge konnte einem leid tun. »Ich werde nicht sagen, dass ich von dir komme«, erwiderte Mick und erhob sich. »Versprochen!« Er wollte Kevin nicht länger quälen zumal er ohnehin annahm alles erfahren zu haben, was der Junge wusste. »Wenn dir noch irgendetwas einfällt, dann kannst du mich anrufen«, sagte er und reichte ihm einen Zettel mit seiner Handynummer. »Oder wenn du einfach mal mit jemanden reden willst.« Eigentlich hätte der Junge psychologisch betreut werden müssen, doch Mick war klar, dass das in dieser Familie wohl nicht passieren würde. Hoffentlich würde der Junge mit dem Schock zurechtkommen.
»Vielen Dank, Kevin«, sagte er. »Du hast mir sehr geholfen.«
»Finden Sie den bösen Mann!«, sagte Kevin und jetzt traten Tränen in seine Augen.
»Versprochen!«, sagte er noch einmal und war überzeugt davon. Dann ließ er den Jungen mit seiner ungewissen Zukunft zurück.
Die Besichtigung des Tatorts brachte gar nichts. Das Gelände war nicht mehr abgesperrt, die Spurensicherung sicherlich gründlich gewesen und für Mick gab es nur Fußabdrücke und ein Loch zu sehen. Das Loch, welches das eigentliche Grab seines Bruders war. Zu einem Gespräch mit Kevins Freund, von dem er sich neue Erkenntnisse erhofft hatte, kam es erst gar nicht. Der kleine Robert wurde von einem intakten Elternhaus abgeschottet, er hatte bis jetzt noch nicht einmal erfahren, was sich in dem Sack befunden hatte. Seine Mutter, die Mick an der Eingangstür des Einfamilienhauses empfing, ließ kein Treffen mit ihrem Sohn zu. So unterschiedlich ging man mit den Ereignissen um.
Nur, dass es auch diesen fürsorglichen Eltern nicht gelingen würde, alles Elend von ihrem Filius fernzuhalten. Schließlich wusste Kevin bescheid und er würde es, trotz aller Verbote, früher oder später seinem Freund erzählen. Und Mick nahm stark an, dass der kleine Kevin, der schon viel früher am wahren Leben schnuppern musste, wahrscheinlich besser damit würde umgehen können als der behütete Robert.
Mick stieg in den Porsche und fuhr zu seiner Wohnung. Er brauchte dringend frische Klamotten und eine Dusche. Und eine zündende Idee, wie es weiter gehen sollte …
Kapitel 4
Jenny Meurers schloss die Tür ihres Friseursalons, schnaufte noch einmal tief durch und ging zu ihrem Wagen, einem fünfzehn Jahre alten Renault Twingo. Das eigene Geschäft war ihr Traum gewesen, ein Traum, der sich langsam zu einem Alptraum entwickelte.
Sie hatte sich verschuldet, als sie den Salon vor drei Jahren in dem guten Glauben eingerichtet hatte, alles fix zurückzahlen zu können. Doch die Kunden, die anfänglich in Scharen gekommen waren, blieben nach und nach aus. Es gab mittlerweile in unmittelbarer Nähe Konkurrenz, welche die Preise kaputt machte und das Geld der Kunden saß nicht mehr so locker. Schon vor einem halben Jahr hatte sie ihrer letzten fest angestellten Friseurin kündigen müssen. Nun arbeitete sie nur noch mit zwei Vierhundert-Euro-Kräften und samstags morgens stand sie alleine im Laden. Und doch waren es nicht ihre eigenen Probleme, die sie in den letzten Tagen vordringlich beschäftigten. Vielmehr gingen ihre Gedanken immer wieder zurück zu ihrem letzten Besuch bei ihrem Vater. Diese Geschichte mit dem Blumenzüchter wurde ihr von Tag zu Tag, von Stunde zu Stunde suspekter und sie hatte beschlossen, noch heute ihrem Vater einen weiteren Besuch abzustatten. Natürlich brauchte ihr Vater das Geld, das war ihr klar. Sie selbst wäre, in ihrer jetzigen Lage, bei fünfhundert Euro wohl auch schwach geworden. Trotzdem oder gerade deswegen, war an dieser Sache etwas faul. Und sie war fest entschlossen, noch heute herauszubekommen was das war.
Sie steuerte das Vierfamilienhaus an, in dem ihre bescheidene Wohnung lag und tätigte noch vom Auto aus einen Anruf. Als sie vor ihrer Bleibe einparkte, sah sie, dass Bernd Kramer, ihr Freund, schon auf sie wartete. Sie kannten sich nun seit vier Monaten. Es lief gut zwischen ihnen und Jenny hatte die Hoffnung, dass eine dauerhafte Beziehung daraus werden könnte. Und jetzt war die Chance gekommen, Bernd ihrem Vater vorzustellen.
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