Thomas Strehl - Mein ist der Schmerz
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Die Luft blieb dem Rentner nun völlig weg. Er taumelte. Der Schock hatte ihm übel zugesetzt. Sein Herz begann zu flattern. Alles drehte sich und eine bedrohliche Schwärze umgab ihn, hüllte ihn ein. Er verlor den Halt und fiel die Leiter hinab.
Noch ein kurzes Zucken, dann starb er …
Kapitel 3
Als Sarah Peters erwachte, brauchte sie ein paar Sekunden um sich zu orientieren. Sie befand sich nicht in ihrem Bett, sondern lag auf der Couch im Wohnzimmer.
Schlaftrunken setzte sie sich auf, rieb sich die schmerzenden verweinten Augen und dann überfielen sie mit einem Schlag die Ereignisse des gestrigen Tages.
Mark war tot, ermordet und Mick, ihr Schwager…
Ihr Blick schweifte durch den Raum und sie sah, dass der Schwarzhaarige auf einem Stuhl saß und durch das Fenster in den Garten starrte. Als er das Rascheln hinter sich hörte, drehte er sich um. Er sah furchtbar aus. Die Falten in seinem Gesicht schienen über Nacht tiefer geworden zu sein, selbst der Ansatz von Grau in seinen Haaren hatte sich verstärkt. Wenn Sarah je einen gebrochenen Mann gesehen hatte, dann jetzt und hier.
Mühsam rappelte sie sich auf, registrierte die Decke, die er wohl gestern über sie gebreitet hatte und ging zu ihm.
»Hast du gar nicht geschlafen?« Es war weniger eine Frage als eine Feststellung.
Er starrte wieder geradeaus, sein Blick fiel auf die Vögel, die die kleine Tränke benutzten, doch Sarah merkte, dass er zwar hinschaute, sie aber nicht sah.
»Ich werde dieses Schwein zu fassen bekommen!«, murmelte er. Kein »Guten Morgen«, kein »Wie geht es dir?«. Aber was hätten diese Fragen auch gebracht? Wie sollte es ihr schon gehen?
Gestern war ihre Welt noch in Ordnung gewesen. Sie und Mark waren gesund, wohlhabend, hatten alles gehabt, was man sich für Geld kaufen konnte und nun das.
So etwas gehörte doch ins Fernsehen oder in ein Boulevardblatt, aber nicht ins reale Leben ganz normaler Leute. Schlagartig wurde ihr bewusst, dass sie ihr Leben ab jetzt ohne Mark würde bewältigen müssen. Dass er nicht auf einer Geschäftsreise war, sondern dass er nie wieder kommen würde. Sie spürte wie sich ein Schluchzen den Weg durch ihre Kehle bahnte, aber Tränen hatte sie keine mehr. Sie war leer. Und der einzige Mensch, der ihr Elend mit ihr teilte war jemand, den sie in den letzten Jahren verachtet hatte.
»Ich mache uns einen Kaffee«, sagte sie und ging in die Küche, lief vor dem Mann davon, der einen Gesichtsausdruck hatte, der sie das Fürchten lehrte. So sah jemand aus, der zu allem bereit, dem nichts mehr heilig war, ja, der wahrscheinlich sogar bereit wäre zu töten.
Sie schüttelte sich und versuchte den nächsten Gedanken zu verdrängen. Vielleicht war das alles nur Schauspielerei. Vielleicht hatte er seinen Bruder auf dem Gewissen. Hatte ihn umgebracht aus Wut oder aus Neid.
Sie schlug sich gegen die Stirn. Wenn sie so anfing, dann würde sie zweifellos bald verrückt werden. Nein, die Polizei schien ihn nicht zu verdächtigen, also warum sollte sie es tun.
Mit zitternden Händen bediente sie den Kaffeeautomaten und schaffte es irgendwie, völlig mechanisch, zwei Tassen zu füllen. Sie brachte sie zurück ins Wohnzimmer und drückte ihrem Schwager eine davon in die Hand.
»Danke«, flüsterte er.
»Ich danke dir«, sagte sie. »Danke, dass du dich gestern um mich gekümmert hast. Danke, dass du mir hilfst, all dies durchzustehen.«
»Danke mir, wenn ich diesen Irren erwischt habe«, sagte er rau.
Sie sah ihn an, sein Blick machte ihr immer noch Angst.
»Glaubst du nicht, dass das Sache der Polizei ist?«, fragte sie.
Die Wut in seinem Blick nahm weiter zu. »Hast du nicht mitbekommen, wer die Sonderkommission leitet?«, fragte er scharf. »Dieser Schlampe soll ich zutrauen den Mörder meines Bruders zu finden?« Er schüttelte aufgebracht den Kopf.
»Nein. Ich war immer besser als sie und ich werde es beweisen.«
Sarah wusste nicht, ob ihr die letzten Worte gefielen. Ob es richtig war, die Aufklärung des Mordes an ihrem Mann zu einem Wettbewerb zu erklären. Sie setzte sich wieder auf die Couch und hüllte sich in die Decke. Ihr war kalt, obwohl es trotz des frühen Morgens schon fast zwanzig Grad warm war. Doch die Kälte, die sie spürte, kam von innen. Jemand hatte ihr die Liebe ihres Lebens genommen und dieser Verlust stahl ihr die Wärme aus dem Herz.
»Wenn ich irgendetwas tun kann...«, begann sie. Mick kam zu ihr, stellte die Tasse auf den Tisch, kniete sich vor sie und nahm ihre Hände in seine.
»Du musst jetzt stark sein«, sagte er. »Musst dich hier um alles kümmern. Es gibt jetzt nach Marks Tod...«, er schluckte und es fiel ihm deutlich schwer weiter zu reden. »Es gibt hier jetzt so viel zu tun. Du musst dich um die Beerdigung kümmern, den Nachlass regeln und …«
Er verstummte kurz.
»Hast du Freunde, die dir dabei helfen können?«
Sarah überlegte lange und nickte dann schließlich.
»Ich kann dir bei diesen Dingen nicht beistehen«, sagte er. »Ich werde andere Sachen zu tun haben.«
Sie brauchte nicht zu fragen, was er im Einzelnen meinte.
»Brauchst du etwas?«, fragte Sarah dann. Mick sah seine Schwägerin an. Er hatte sie immer für eine Schickimicki-Trulla gehalten. Für Jemanden, dem shoppen, schicke Klamotten, die »richtigen« Leute zu kennen und ähnliche Oberflächlichkeiten das Wichtigste im Leben waren. In diesen Augenblicken belehrte sie ihn eines Besseren. Sie war stark und hielt sich verdammt gut.
»Ich werde etwas Geld brauchen«, sagte er. »Und die Schlüssel zu Marks Büro. Ich weiß, du sagst, er hätte keine Feinde gehabt, doch ich werde mir seine letzten Geschäfte und die Kunden mal ein wenig genauer anschauen.«
Er sah in ihrem Blick, dass es ihr nicht gefiel. »Ich muss irgendwo anfangen«, meinte er. »Irgendwer hatte einen riesigen Hass auf Mark. Einen solchen Groll, dass ihm ein normaler Mord zu gnädig erschien. Und ich werde herausfinden wer.«
Sie kramte in ihrer Handtasche und reichte Mick eine Kreditkarte. »Heb so viel ab, wie du brauchst«, sagte sie. »Am Geld soll es nicht liegen.« Nun rollte doch wieder eine Träne über ihr Gesicht. Geld, das ihr immer so wichtig gewesen war, hatte mit einem Mal seine Bedeutung verloren. Das, was ihr wirklich etwas bedeutet hatte, würde all ihr Reichtum ihr nicht mehr zurückbringen können.
»Kann ich dich alleine lassen und darf ich mir den Porsche noch einmal ausleihen?«, fragte ihr Schwager und Sarah nickte, obwohl sie im Moment nichts weniger wollte als allein gelassen zu werden. Ohne ein weiteres Wort machte sich Mick auf den Weg. Seiner Rache entgegen …
»Hallo Kurt. Hier ist Mick.«
»Mick? Mick Peters?« Die Stimme am anderen Ende der Leitung klang echt überrascht. »Ich hab ja Monate nichts mehr von dir gehört.«
»War im Urlaub.«
»Ist klar.« Kurt Schneider zählte eins und eins zusammen. Er war nicht umsonst einer der besten Reporter bei der NGZ, aber jetzt hätte auch ein weniger begabter Mann gewusst was anlag.
»Das mit deinem Bruder tut mir wahnsinnig leid«, meinte er.
Die Zeitungen hatten über den Fall berichtet. Sensationsheischend zwar, aber trotzdem sachlich richtig im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Es war erwähnt worden, dass der erfolgreiche Immobilienmakler Mark Peters ermordet worden war, einige hatten sogar eine Steinigung angedeutet, doch die Presse hatte die beteiligten Kinder nicht erwähnt. Diesmal schien es so etwas wie Opferschutz zu geben.
»Ich brauche Informationen«, sagte Mick gepresst.
»Warum?«
»Stellst du dich absichtlich blöd?«
Kurt Schneider atmete hörbar aus. »Ich weiß nichts, was die Polizei nicht auch weiß«, sagte der Reporter. »Wende dich an deine Ex-Kollegen.«
»Das kann ich nicht und das weißt du. Also sag mir alles, was in deiner Redaktion über den Fall bekannt ist.«
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