Thomas Strehl - Mein ist der Schmerz

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Mönchengladbach wird von einer Reihe brutaler Morde erschüttert. Die Auswahl der Opfer scheint willkürlich. Die Polizei tappt im Dunkeln, bis Mick Peters, Ex-Polizist und Bruder des ersten Opfers auf eine Spur stößt, die in seine Vergangenheit führt. Ein Jugendcamp… ein verschwundener Junge… doch wie findet man jemanden, den es eigentlich gar nicht mehr gibt? Eine beinah aussichtslose Jagd beginnt.

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Ja, er war Anna treu geblieben. Und er hatte kämpfen müssen. Werner hatte gelernt, die Einsamkeit zu ertragen, gelernt, wie man Kinder groß zieht, nebenbei arbeiten geht und sich um den Haushalt kümmert.

Das Geld war immer knapp gewesen und nun, da er Rentner war, wurde es noch schwieriger, mit dem wenigen Geld auszukommen, auch wenn seine Kinder schon seit einigen Jahren ausgezogen waren.

Beherzt begann er wieder, den Rechen zu schwingen und das Laub zu kehren.

»So, da bin ich wieder.«

Ein junger Mann von etwa dreißig Jahren kam auf den Rentner zu und stellte sich vor ihn.

»Herr Meurers, ich muss schon sagen, Sie sind ein fleißiger Mann, so wie Sie die Dinge hier in Schuss halten. Hut ab, Hut ab, mein Freund.«

Anerkennend klopfte er dem mindestens einen Kopf kleineren Meurers auf die Schulter und grinste.

Werner betrachte den Mann. Dessen langen Bart, der wie angeklebt aussah, der muffige alte lange Mantel und die enorme Größe ließen ihn bedrohlich wirken, was allerdings im kompletten Gegensatz zu seinem Verhalten stand.

Dieser Typ war freundlich ohne Wenn und Aber.

»Ich danke Ihnen«, sagte der Rentner.

»Fünfhundert Euro für die Laube und das für nur eine Woche«, fuhr er fort. »Das ist für mich jede Menge Geld, auch wenn ich nicht sicher bin, ob das rechtens ist, was Sie hier vorhaben. Ein wenig Angst habe ich schon, dass ich Ärger bekomme.«

»Wie ich schon sagte, Herr Meurers, ich habe nur nach einem Platz gesucht, an dem ich meine Pflanzen für die Dauer meiner Abwesenheit sozusagen parken kann und wo sich jemand Zuverlässiges darum kümmert. Hier sind die Bedingungen in jeder Hinsicht ideal.«

Gestern hatte sich eben dieser Mann auf ein Inserat gemeldet, das Werner kürzlich in die Zeitung gesetzt hatte: Laube (auch als Gewächshaus verwendbar) mit ausgebautem Dachboden günstig zu vermieten.

Ein kurzer Moment in der Laube und ein Blick auf den Dachboden hatten ihm ausgereicht und er hatte Werner fünfhundert Euro in die Hand gedrückt. Fünfhundert Euro für eine Woche! Werner argwöhnte zwar, dass es sich dabei womöglich um verbotene Produkte handelte, aber das verdammte Geld trieb ihn dazu zuzusagen. Da der Mann absolute Diskretion forderte, ließ Meurers ihn gewähren und händigte ihm einen Zweitschlüssel aus. Stunden später kam der Kerl mit einer ganzen Wagenladung exotischer Pflanzen zurück.

Früher hatte Werner diese Laube selber als Gewächshaus genutzt. Unten war das Häuschen komplett verglast. Das Giebeldach war mit Reed gedeckt, so dass es den Anschein hatte, als wäre die Laube ein kleines Haus an der Küste. Oben auf dem Giebeldreieck thronte ein Wetterhahn. Innen war das Dach mit einer wasserabweisenden Schutzfolie, mit Glaswolle und dicken Rigipsplatten ausgestattet. Ein großes doppelt verglastes Dachfenster sorgte für ausreichendes Licht

In der Mitte des Dachbodens befand sich eine mit einem Griff versehene Klappe, an der ein Zugseil befestigt war. Durch das Ziehen des Seiles entriegelte sich der Griff, die Klappe öffnete sich und eine Leiter wurde nach unten gelassen. Neben dem Griff gab es ein etwa fünf Zentimeter großes Loch, welches dem Dachboden wenigstens ein geringes Maß an Luftzufuhr gewährleistete.

Nun standen im gesamten unteren Bereich Pflanzen und Werner erhielt den Auftrag sie täglich zu gießen. Der Lange hatte scheinbar einen Hang zu sehr ausgefallenen Pflanzen und Behältnissen. Nichts davon kam Werner bekannt vor.

Doch vor allem eine Konstruktion machte den Rentner stutzig. In der Mitte des Raumes stand ein kleiner Motor auf dessen Vorderseite eine Schale mit einem Schlauch befestigt war. Goss man Wasser in die Schale pumpte der Motor das Wasser durch den Schlauch auf den Dachboden. Das Loch in der Klapptür war zugeklebt, so dass man nur noch sehen konnte wie der Schlauch in der Decke verschwand. Den Griff für die Leiter hatte der Mann mit einem Schloss versehen. »Dort oben verwahre ich das seltenste Exemplar meiner Sammlung«, erklärte der junge Mann auf Meurers fragenden Blick hin. »Es ist eine Pflanze, die äußerst empfindlich auf Zugluft reagiert. Deshalb habe ich dafür gesorgt, dass Sie sie von hier aus tränken können ohne sie zu gefährden. Noch einmal, Herr Meurers, fast alle meine exotischen Pflanzen sind äußerst selten und wertvoll. Hier sind, wie schon gesagt, die Bedingungen ideal, deswegen kann ich Ihnen auch verhältnismäßig viel Geld anbieten Bitte achten sie jedoch darauf, dass Sie die Pflanze auf dem Dachboden immer besonders behandeln und zweimal am Tag gießen. Und versuchen Sie nie, die Klappe zu öffnen, das würde alles kaputt machen. Entschuldigen Sie das Schloss, aber ich hielt es für sicherer, da ich nicht weiß, ob hier vielleicht Fremde ihr Unwesen treiben.«

»Nein, hier ist noch nie eingebrochen worden. Seit ich hier lebe ist so etwas noch nie vorgekommen.« Werner kramte einen Zettel aus seiner Hosentasche, hielt ihn vor seine Nase und begann, einen Namen zu stottern: »Herr Esgemdan.«

Der junge Mann nickte freundlich.

»Ich vertraue Ihnen voll und ganz. Bei Ihnen sind meine Pflanzen bestimmt gut aufgehoben. Den Plan, wann Sie welche Pflanze gießen müssen, haben Sie ja bekommen. Wenn Sie sich genau an meine Anweisungen halten, kann eigentlich gar nichts schiefgehen.« Der Lange streckte Werner Meurers die Hand hin und der Rentner schüttelte sie kräftig.

»Ich bin für fünf Tage auf Geschäftsreise, danach hole ich die Pflanzen wieder ab, vielen Dank noch mal für Ihre Hilfe.«

»Ich habe zu danken«, strahlte Werner den Bartträger an und sah zu wie er durch das Gartentor verschwand.

Wieder kramte er in seiner Hosentasche und holte einen gelben Zettel hervor.

»So, dann machen wir uns doch gleich mal an die Arbeit.«

Laube, Tag 2, Dachboden

Karsten Altgott fror. Er saß nackt auf einem Stuhl, der mit dicken Bolzen am Boden befestigt war. Stricke und Klebebänder machten ihm fast jede Bewegung unmöglich, lediglich den Kopf konnte er ein wenig zur Seite drehen. Voller Panik bemerkte er, dass sogar sein Mund zugeklebt war. Nur eine kleine Öffnung war frei geblieben. Mit der Zunge ertastete er etwas wie einen dünnen Schlauch, aus dem ihm ständig Flüssigkeit in den Mund tropfte.

Verdammt noch mal!, dachte er. Was ist passiert? Wie bin ich hierher gekommen und wo zum Teufel bin ich überhaupt? Verzweifelt versuchte er sich zu erinnern, aber alles was ihm einfiel, war, wie er nach einem stressigen Arbeitstag in sein Auto gestiegen war und sich auf eine Dusche, ein kaltes Bier und sein Sofa gefreut hatte. Danach … Filmriss!

Er hatte nicht einmal eine Ahnung, wie lange er schon hier saß. Nach den Schmerzen in seinen Muskeln und Gelenken zu schließen musste es aber schon ziemlich lange sein.

Soweit es ihm möglich war, drehte er den Kopf, um einen Blick auf seine Umgebung zu werfen. Zunächst sah er ein Dachfenster und einen, zumindest innerhalb seines Blickwinkels, leeren Raum.

Damit war die Bestandsaufnahme auch schon abgeschlossen und erst jetzt fiel ihm auf, dass sein Hintern schmerzte. Es kam ihm vor, als würde er eine Hämorrhoidenverödung beim Gastroenterologen vornehmen lassen. Eine Erfahrung, die er zu seinem Leidwesen, bereits einmal hinter sich gebracht hatte und die er keinesfalls wiederholen wollte. Da war irgendetwas in seinem After. Es drückte und pochte unaufhörlich, aber er konnte sich keine Vorstellung davon machen, was dieses Gefühl verursachte.

Laube, Tag 2, unten

Werner goss, wie es ihm der Zettel vorgab. Als Letztes schüttete er Wasser in das Schälchen und beobachtete, wie es augenblicklich auf den Dachboden gepumpt wurde. Die Pumpe surrte, bis das ganze Wasser durch den Schlauch seinen Weg nach oben gefunden hatte. Dann stellte der Motor sich von selbst ab.

Interessant, dachte Werner. Er hoffte darauf, die Pflanze auf dem Dachboden sehen zu können, wenn der junge Mann von seiner Geschäftsreise wiederkam. Zufrieden schloss er die Laube ab und ging hinüber ins Haus.

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