Thomas Strehl - Mein ist der Schmerz

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Mönchengladbach wird von einer Reihe brutaler Morde erschüttert. Die Auswahl der Opfer scheint willkürlich. Die Polizei tappt im Dunkeln, bis Mick Peters, Ex-Polizist und Bruder des ersten Opfers auf eine Spur stößt, die in seine Vergangenheit führt. Ein Jugendcamp… ein verschwundener Junge… doch wie findet man jemanden, den es eigentlich gar nicht mehr gibt? Eine beinah aussichtslose Jagd beginnt.

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Laube, Tag 3, Dachboden

Schmerzen! Unerträgliche grelle Schmerzen! Karsten Altgott schrie. Doch seine Schreie blieben stumm. Das Klebeband über seinem Mund hinderte ihn daran, seine Qual laut herauszubrüllen. Vor einigen Stunden hatte er noch überlegt, wie er überhaupt hier her gekommen war, aber diese wahnsinnigen Schmerzen machten jeden klaren Gedanken zunichte. Etwas bahnte sich einen Weg durch seinen Darm. Tränen schossen ihm in die Augen. Verzweifelt versuchte er, wenigstens einen Teil seiner Fesseln zu lösen oder zumindest etwas zu lockern, umsonst. Wut überkam ihn. Auch der Schlauch in seinem Mund machte ihn verrückt, zumal der Nachschub an Flüssigkeit deutlich geringer geworden war. Schon jetzt spürte Karsten ein immer stärker werdendes Hunger- und Durstgefühl.

Viel kommt da auch nicht mehr, dachte er kurz. Dann kam der nächste Schmerzschub und ihm quollen beinahe die Augen aus dem Kopf. Noch wünschte er sich zwar nicht den Tod, aber zumindest eine gnädige Ohnmacht, doch beides ließ noch auf sich warten.

Werner schlief schlecht.

Auch der Morgen machte alles nicht besser. Beim Einkaufen traf er die üblichen Verdächtigen. Rentner, die dazu verdammt schienen, sich an jedem Tag ihres restlichen Lebens irgendwo zu treffen und sich gegenseitig ihr Leid zu klagen. Darüber hinaus wurde über dieses und jenen gelästert bis keiner mehr etwas zu sagen hatte und sich jeder auf den Heimweg machte.

Diese Eintönigkeit macht mir manchmal schwer zu schaffen, dachte Werner, wohl wissend, dass heute Abend seine Tochter zu Besuch kommen würde, was auch das Einzige war, was diesen Tag noch retten konnte.

Laube, Tag 3, unten (17:00 Uhr)

»Hier ist die Sammlung. Schau mal hier, Jenny.«

Werner hatte seine achtundzwanzigjährige Tochter mit in die Laube genommen und präsentierte ihr die exotischen Pflanzen. Er goss Wasser in das Schälchen und die Pumpe begann augenblicklich ihre Arbeit.

»Was soll denn der Blödsinn?« Jenny war pragmatisch. Sie mochte keine Umwege.

»Das ist doch totaler Müll. Wieso stellt der Typ, von dem du mir erzählt hast, die Pflanze denn nicht hier unten hin?«

»Na, vielleicht braucht sie ganz spezielle Bedingungen«, antwortete Werner. »Zumindest darf sie auf keinen Fall Zugluft bekommen, wurde mir gesagt.«

»Mumpitz!« Jenny begann, an dem Schloss zu rütteln.

Laube Tag 3, Dachboden

Karsten musste kurz eingeschlafen sein oder war er doch schon ohnmächtig geworden?

Plötzlich hörte er ein Geräusch. Etwas rappelte unter ihm.

Er nahm alle Kraft, die ihm noch geblieben war, zusammen, drückte verzweifelt mit der Zunge gegen diesen widerlichen Schlauch und schaffte es tatsächlich, ihn herauszuschieben, so dass eine kleine Öffnung im Klebeband entstand. Wie wild begann er zu schreien, getrieben von Wut, Schmerz und Verzweiflung.

Laube Tag 3, unten (17:01 Uhr)

»Was soll denn das?«, fragte Jenny.

»Was meinst du?«

»Na, das Schloss da.«

Werner zuckte mit den Schultern.

»Der Mann hat gesagt, dass ich die Luke auf keinen Fall öffnen darf und ich würde das auch nie tun. Fünfhundert Euro… Wenn die Pflanze kaputt ginge, würde er das vielleicht alles wieder zurück haben wollen. Ich nehme an, er wollte nur sicher gehen.«

»Was für ein…« begann Jenny und hielt plötzlich inne.

»Komisch«, flüsterte sie, »ich hätte schwören können, da oben irgendetwas gehört zu haben.«

»Jetzt komm aber, ich will hier nicht die Nacht verbringen.«

Werner ging hinaus und mit einem auffordernden Nicken bedeutet er Jenny, es ihm gleich zu tun. Sie ging einen Schritt in Richtung ihres Vaters, dann blickte sie noch einmal zurück auf die Luke. Sie zögerte.

»Das ist irgendwie gruselig. Am besten rufst du die Polizei an.«

Werner schaute seine Tochter entgeistert an, so als hätte sie ihm erzählt, dass der Mond gerade vom Himmel gefallen wäre.

»Was soll ich denn deiner Meinung nach der Polizei sagen? Hallo, hier sind gemeine Pflanzen, die mich um den Verstand bringen? Ich wusste nicht, dass du deinen Alten unbedingt in der Psychiatrie besuchen willst.«

Jenny lachte.

»Okay, vielleicht hast du ja Recht. Aber du musst zugeben, dass das hier schon eine sehr seltsame Konstruktion ist.«

»Nun komm!« Werner ließ Jenny an sich vorbei ins Haus gehen und schloss die Laubentür, nicht ohne nachdenklich geworden zu sein.

Laube Tag 4, Dachboden

Karsten Altgott wachte wieder auf, weil der Schmerz so unerträglich war. Dann fiel er in Ohnmacht, nur um kurze Zeit später durch die Nadelstiche in seinem Unterleib wieder wach zu werden. Dieses Prozedere wiederholte sich andauernd. Sein Mund wurde immer trockener, da der Schlauch nicht mehr da war. Plötzlich: Ein Messerstich in seinen Eingeweiden. Karsten wurde mit einem Mal übel. Er musste sich übergeben. Ein wenig von seinem Erbrochenen quoll durch das kleine Loch, das durch den abgerissenen Schlauch entstanden war. Der Rest verstopfte ihm den Mund, so dass ihm das Zeug aus der Nase trat. Er rang nach Luft, atmete jedoch nur seine eigene Kotze immer wieder ein. Sein Todeskampf dauerte nur wenige Minuten. Karsten Altgott war erstickt.

Die volle Gießkanne in der Hand betrat Werner Meurers wieder die Laube. Es war der sechste Tag, nachdem er den großen jungen Mann zum ersten Mal gesehen hatte. Die Pflanzen gediehen prächtig. Auch der Motor funktionierte weiterhin einwandfrei, doch es hatte sich ein übler Gestank in dem kleinen Haus ausgebreitet, der kaum noch zu ertragen war.

Nur noch mit Widerwillen betrat der Rentner seine zum Gewächshaus umfunktionierte Laube. Er musste an die Worte seiner Tochter denken: »Das ist gruselig.«

Der Geruch kam eindeutig vom Dachboden. Die Neugierde und das Verlangen nach einer Lösung dieses Problems ließen dem Rentner keine Ruhe.

Kurz entschlossen schnitt er das Klebeband durch, welches das Loch in der Türklappe verschloss und durch das der Wasserschlauch nach oben führte. Ein süßlich fauliger Geruch, vermischt mit etwas, das wie Erbrochenes roch, stieg Werner in die Nase. Angewidert schnappte er nach Luft.

Noch konnte er wenig erkennen, weil grelles Licht durch das Loch schien.

»Verdammt!«, schimpfte er.

Er ging zurück ins Haus und kam, bewaffnet mit einem Bolzenschneider, wieder zurück. Damit durchtrennte er das Schloss, griff in das Loch und zog die Leiter zu sich auf den Boden. Der Gestank wurde so bestialisch, dass Werner nicht einmal bis auf die erste Sprosse der Leiter kam.

Wieder ging er ins Haus und kam kurze Zeit später mit einer Wäscheklammer auf der Nase zurück.

Hoffentlich kommt jetzt keiner, dachte er.

Werner Meurers erklomm die ersten zwei Sprossen und hielt den Atem an. Er sah Füße, Beine, da saß jemand auf einem Stuhl. Unter dieser Person wuchs eine Pflanze scheinbar in das Holz des Sitzes hinein. Die Pflanze wurde durch den Schlauch, der unten am Motor befestigt war, mit Wasser versorgt.

Werner hielt den Atem an und ging noch eine Sprosse höher, bis er seinen Kopf komplett durch die Luke stecken konnte.

Sein Herz setzte aus. Er konnte unmöglich glauben, was er da sah. Zu bizarr war die Vorstellung, dass dies hier Wirklichkeit sein sollte. Ein Mann, komplett mit Stricken umwickelt und auf einem Stuhl gefesselt, schaute mit weit aufgerissenen Augen ins Nichts. Sein Blick spiegelte das ganze Entsetzen dessen wider, was er in den letzten Tagen hatte durchmachen müssen. Aus einem kleinen Loch in seinem zugeklebten Mund und aus seiner Nase quoll getrocknetes Erbrochenes.

Doch dann kam der eigentliche Wahnsinn. Durch das Klebeband um seinen Bauch stachen kleine, wie Zahnstocher aussehende, Hölzchen. Werner wurde schwindelig als er begriff, was er da sah. Die Pflanze, die er getränkt hatte, war in den Mann eingedrungen und hatte ihn von innen aufgespießt. Die Verästelungen begannen nun damit, sich ihren Weg aus dem Körper zu bahnen.

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