Thomas Strehl - Mein ist der Schmerz

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Mönchengladbach wird von einer Reihe brutaler Morde erschüttert. Die Auswahl der Opfer scheint willkürlich. Die Polizei tappt im Dunkeln, bis Mick Peters, Ex-Polizist und Bruder des ersten Opfers auf eine Spur stößt, die in seine Vergangenheit führt. Ein Jugendcamp… ein verschwundener Junge… doch wie findet man jemanden, den es eigentlich gar nicht mehr gibt? Eine beinah aussichtslose Jagd beginnt.

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»Geh damit zur Polizei.«

»Glaubst du, dass ich das nicht schon lange getan habe?«, schrie sie ihn an.

»Oh, die 24-Stunden-Regel. Ich vergaß.«

»Hilf mir! Bitte!« Ihr Zorn war verflogen, die Tränen kamen wieder und diesmal war es ihr egal, dass er sie weinen sah. »Du kannst ihn finden.«

Er schien zu überlegen.

»Was fährst du im Moment für ein Auto?«, fragte sie plötzlich zwischen zwei Schluchzern.

»Schau dich um«, meinte er und diesmal lag Resignation in seiner Stimme. Er stand auf, ging kurz in die Küche und kam mit zwei Gläsern und einer Whiskyflasche zurück.

»Ich habe kein Geld für ein Auto. Das Bisschen, das ich bekomme, reicht gerade, um die Miete für diesen Palast zu bezahlen.« Er schüttete sich zwei Finger breit ein. »Auch einen?«

Sarah schüttelte angewidert den Kopf. »Nein danke.« Dann überlegte sie sich genau ihre nächsten Worte. »Draußen steht mein Porsche«, sagte sie. »Wenn du Mark findest, gehört er dir.«

Mick nippte an seinem Getränk und sah sie über das Glas hinweg an. Er antwortete nicht und Sarah wurde nervös. »Ist dir Bargeld lieber?« Mick knallte das Glas so fest auf den Tisch, dass der Whisky überschwappte.

»Kommt dir in deiner maßlosen Arroganz eigentlich keine Sekunde lang der Gedanke, dass mir mein Bruder etwas bedeutet? Dass ich ihn genau so dringend finden will wie du? Dass ich mir Sorgen mache? Dass mir die Familie eben nicht scheißegal ist? Ich weiß, dass ihr Geld habt. Ich habe euch die letzten Jahre nämlich nicht aus den Augen verloren. Aber du kannst dir deine Bezahlung in den Arsch stecken. Wenn ich Mark suche, dann weil ich es will und nicht wegen deiner Almosen.«

Sekundenlang schwiegen sie sich an und in die Stille hinein tönte plötzlich überlaut das Klingeln eines Handys.

Sarah schrak heftig zusammen, zuckte entschuldigend die Achseln, dann klaubte sie mit zitternden Händen das Telefon aus ihrer Handtasche.

»Sarah Peters?« Angestrengt lauschte sie der Stimme am anderen Ende der Leitung. Mit jeder Sekunde wurde sie blasser und atmete schwerer. »Ja, ja. Ich komme. Nein, Sie brauchen keinen Beamten zu schicken. Mein Schwager fährt mich.«

Sie beendete den Anruf, das Handy entglitt ihren Händen und fiel in ihren Schoß.

»Das war die Polizei«, erklärte sie. »Sie haben versucht, mich zu Hause zu erreichen, aber da ich nicht dort war, haben sie mich über Handy angerufen.«

Ich weiß, dachte Mick. Ich war dabei.

»Ich soll sofort aufs Revier kommen.« Sie verbarg das Gesicht in ihren Händen. »Er ist tot, Mick«, schluchzte sie.

»Das kannst du nicht wissen.« Es sollte ein Trost sein, half jedoch weder ihr noch ihm selbst.

Mühsam rappelten sie sich auf, nur widerwillig ließ sich Sarah zur Tür schieben.

Als könne sie das Unvermeidliche aufhalten, wenn sie nur hier sitzen blieb und nichts tat.

Die Fahrt ins Revier verlief schweigend. Mick wollte und Sarah konnte nicht reden. Zu viele Dinge schossen ihr durch den Kopf. Sie versuchte, sich auf das Kommende einzustellen, obwohl sie wusste, dass dies nicht möglich war.

Wenn Mark nur einen Rausch ausschliefe oder ein Verkehrsdelikt begangen hätte, dann hätte man sie am Telefon darüber informiert. Allein der Hinweis, dass man ihr einen Beamten schicken wollte, hatte ihr alles gesagt. Mark war tot und nicht nur das, nein, er war Opfer eines Verbrechens geworden.

Selbstmord, schoss es ihr durch den Kopf, doch das war Unsinn. Ihr Leben war perfekt. Es gab keinen Grund für eine solche Tat.

Mick steuert ihren Porsche in eine Parkbucht vor dem Revier. Er stieg aus und half ihr aus dem Wagen. Verwirrt bemerkte sie, dass sie derart zu zittern begonnen hatte, dass ein selbstständiges Laufen kaum möglich war. Er schleppte sie förmlich die Stufen hoch und durch die große Eingangstür. Vor einem Tresen blieb er stehen.

»Sarah und Michael Peters«, sagte er zu dem Beamten. Es war mitten in der Nacht. Normalerweise hätte der Wachhabende müde und gelangweilt sein müssen, doch er war aufgedreht wie nach drei Litern Kaffee. Kein gutes Zeichen.

»Kommen Sie direkt durch«, sagte er, offensichtlich froh nicht selbst mit den Ankömmlingen reden zu müssen. Micks ohnehin schon schlechtes Gefühl wurde dadurch nicht besser.

Der Beamte führte sie in ein kleines Büro, in dem ein stark schwitzender, übergewichtiger Polizist hinter einem mit Papieren übersäten Schreibtisch saß. Als er sie sah, erhob er sich und kam um den Schreibtisch herum auf sie zu.

»Setzen Sie sich bitte«, sagte er.

Dann schwieg er, faltete die Hände vor dem Bauch und tanzte von einem Bein auf das andere, wie ein Bär auf einer Heizplatte.

»Sie sind Sarah Peters, die Ehefrau von Mark Peters?«

Sarah brachte nur ein schwaches Nicken zustande. Sein Blick fiel auf ihren Begleiter. »Michael Peters«, stellte er sich vor. »Der Bruder des Vermissten.«

Als Mick seinen Namen nannte, schnellte eine Braue des Polizisten nach oben. So als könne er mit dem genannten Namen etwas anfangen.

»Ich …«, stammelte er. »Also vermisst ist nicht das richtige Wort.« Er schien in Gesprächen mit Angehörigen nicht besonders geübt zu sein. »Außerdem warte ich noch auf den Beamten der Kripo«, sagte er nervös und blickte auf seine Armbanduhr.

»Raus mit der Sprache!«, wies Mick ihn an. Dieses Rumgeeiere brachte niemandem etwas.

»Es tut mir furchtbar leid«, begann der Beamte, doch die wenigen Worte reichten, um einen erneuten Tränenausbruch bei Sarah auszulösen, »…aber Ihr Mann ist tot.«

Jetzt war es raus und obwohl Mick damit gerechnet hatte, zog es ihm für einen Augenblick den Boden unter den Füßen weg. Seit dem Tod seiner Eltern war Mark sein einziger Verwandter und auch wenn sie sich in den letzten Jahren entfremdet hatten, so war es nun doch, als schlüge ihm jemand einen Hammer auf den Kopf.

»Wie ist er gestorben?«, fragte er.

»Er, also er …« Der Beamte suchte offensichtlich verzweifelt nach angemessenen Worten, obwohl ihm klar war, dass es sie nicht gab. »Er wurde ermordet«, sagte er dann leise und zog den Kopf ein, als rechne er mit persönlichen Konsequenzen.

»Ermordet?«, schluchzte Sarah. »Aber … aber … wer tut so etwas?«

Der Polizist zuckte die Schultern. »Also, es ist seltsam …«, begann er, erinnerte sich aber dann daran, dass er es hier mit Zivilisten oder sogar potentiellen Verdächtigen zu tun hatte.

»Hatte ihr Mann Feinde?«

Mick schritt ein. »Sind sie sich überhaupt sicher, dass es sich bei dem Ermordeten um meinen Bruder handelt?«, fragte er.

»Ja, also«, stotterte der Mann erneut und war mit der Situation gehörig überfordert. »Er trug doch seinen Pass bei sich.«

Die Tür zum Büro wurde aufgerissen und ein jüngerer Beamter erschien. »Sind das die Angehörigen?«, fragte er und in seiner Stimme lag so etwas wie Autorität. Der Dicke nickte.

»Ich bin Kommissar Gotthard, vom Landeskriminalamt. Darf ich Sie bitten, mich zu begleiten? Ich bringe Sie zum LKA nach Düsseldorf. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir alles weitere erst vor Ort besprechen!«

Und zum zweiten Mal an diesem Tag stiegen sie gemeinsam in ein Auto. Diesmal allerdings in ein Polizeifahrzeug.

In Düsseldorf angekommen, wurde Sarah von einer jungen Polizistin in ein Büro geführt, wo man ihr einen Kaffee reichte. Mick wollte ihr folgen, doch Gotthard hielt ihn zurück. Mit einer Kopfbewegung auf die weinende Sarah erklärte er: »Jemand muss den Leichnam Ihres Mannes identifizieren. Natürlich verstehe ich, dass das für Sie in der jetzigen Situation sehr schwierig ist. Es besteht auch die Möglichkeit, dass ihr Schwager das für Sie übernimmt. Womöglich kann er mit dieser Situation besser umgehen.« Mick legte seiner Schwägerin die Hände auf die Schulter. »Er ist tot«, flüsterte sie immer wieder. »Er ist tot.«

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