Thomas Strehl - Mein ist der Schmerz
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»Hallo Bernd«, begrüßte sie den Mann mit der sportlichen Figur, die ihr so gut gefiel.
»Hallo, mein Schatz.« Er nahm sie in den Arm und drückte ihr einen Kuss auf die Lippen.
»Was ist passiert?«, fragte er. »Du klangst so aufgeregt am Telefon. Ärger im Laden gehabt?«
Sie schüttelte den Kopf. »Nicht, dass ich keinen Ärger gehabt hätte«, meinte sie und lächelte schief. »Aber darum geht es mir heute nicht. Ich wollte meinen Vater in Wanlo besuchen und ich hatte gehofft, du würdest mich begleiten.«
Bernd sah an sich herab. Er trug eine ausgebeulte Jeans und ein Polohemd. Dazu ein Paar schwarze Nikes. »Wenn ich gewusst hätte, dass ein Besuch beim Schwiegervater ansteht, dann hätte ich mir einen Anzug angezogen.«
Jenny lachte. »Du im Anzug«, sagte sie. »Aber lass mal. Wenn ich jemanden im Anzug mitbringe, dann fällt mein Vater glatt in Ohnmacht.« Sie lächelte immer noch. Ihr war nicht entgangen, dass Bernd ihren Vater als »Schwiegervater« bezeichnet hatte. Also war es ihm wohl auch ernst.
»Ihr werdet euch gut verstehen«, sagte sie. »Jedenfalls, wenn du ein paar Bierchen mit ihm trinkst.« Ihr Freund grinste. »Daran soll es nicht scheitern, aber dann wirst du fahren müssen.« Mit diesen Worten kletterte er in Jennys Wagen.
Keine halbe Stunde später hielten sie vor Jennys Elternhaus.
»Hier bin ich aufgewachsen«, sagte sie. »In dieser Straße und in diesen Gärten habe ich meine ganze Kindheit verbracht.«
Bernd sah sich um. »Jenny Räubertochter.«
»Genau. Wenig Fernsehen, keine Gameboys, keine Handys und keine PCs. Und doch eine glückliche Kindheit. Das kannst du den heutigen Kids gar nicht mehr erklären.«
Sie traten durch die Gartenpforte. »Hallo, Papa!«, rief sie. »Ich bin es, Jenny. Und ich habe eine Überraschung mitgebracht.«
Sie sah sich um. Das unbeschwerte Gefühl, das sie auf dem Weg hierher gehabt hatte, verschwand augenblicklich. Etwas stimmte nicht. Bei diesem Wetter und um diese Zeit musste ihr Vater eigentlich im Garten sein. Er hielt es bei Sonnenschein gar nicht im Haus aus. Entweder pflegte er Rasen und Beete oder er saß auf der Bank unter dem großen Fenster. Doch Garten und Bank waren verwaist.
»Das ist komisch«, bemerkte sie. Bernd spürte die Besorgnis in der Stimme seiner Freundin.
»Vielleicht hat er sich einfach ein bisschen hingelegt«, entschied er, doch Jenny schüttelte den Kopf und eilte auf das Haus zu. Sie brauchte nicht zu klingeln, die Tür stand offen.
»Papa?«, rief sie und schaute nacheinander ins Wohnzimmer und in die kleine Küche.
Niemand antwortete. Und plötzlich wusste Jenny, wo sie ihren Vater antreffen würde. Ihr Herz setzte einen Schlag aus. Irgendetwas sagte ihr, dass etwas Schreckliches geschehen war.
Sie drängte sich am verblüfften Bernd vorbei und lief durch den Garten auf die Laube zu.
Noch bevor der Mann ihr folgen konnte, hörte er seine Freundin schreien. Ein Schrei so voller Kummer und Leid, dass ihm ein Schauer über den Rücken lief. Er wirbelte herum und eilte ihr nach.
Die Laube war zur Gartenseite voll verglast und Bernd sah, dass Jenny am Boden kniete und sich über etwas beugte. Schon nach drei weiteren Schritten erkannte er, dass es sich um eine reglose Gestalt handelte.
»Papa!«, kreischte Jenny. »Papa, sag doch was!« Sie hielt den Kopf des alten Mannes im Schoß und wiegte ihn hin und her. Bernd kniete neben ihr nieder und versuchte sofort, einen Puls oder Atmung zu finden. Doch er begriff schnell, dass hier jede Hilfe zu spät kam. Alleine an der Körpertemperatur merkte er, dass Jennys Vater schon länger tot war.
»Ich rufe einen Krankenwagen«, sagte er trotzdem, da er seine weinende Freundin vorerst nicht noch mehr verängstigen wollte. Aber Jenny schien ihn gar nicht zu hören. Sie schluchzte haltlos, nur unterbrochen von Papa...Papa Rufen und nahm den Rest der Welt nicht mehr wahr.
Bernd nestelte sein Handy aus der Hosentasche und trat ein paar Schritte weiter in die Laube, weg von den Geräuschen. Er hatte den alten Mann nicht gekannt, trotzdem nahm ihn die Situation mit und er zitterte leicht. Als er die ersten beiden Zahlen eingetippt hatte, fiel ihm plötzlich der Geruch auf. Nein, Geruch war nicht das richtige Wort. Hier hinten herrschte ein geradezu infernalischer Gestank. Er bemerkte die ausgezogene Holztreppe, die auf den Dachboden führte und für einen Augenblick vergaß er den Anruf und erklomm erst zwei, dann drei Stufen.
Es waren Füße, menschliche Füße, die er zuerst zu sehen bekam. Dann trieb ihn die Neugier höher und mit jeder Stufe wurde das Bild, das sich ihm bot, grauenhafter und unfassbarer.
Er taumelte die Treppe hinab, wankte an Jenny vorbei, die ihn zum Glück, immer noch nicht wahrnahm, stürzte in den Garten und kotzte sein Frühstück in einen Rosenbusch. Obwohl seine Finger jetzt zitterten wie noch nie zuvor in seinem Leben, schaffte er es doch, einen Anruf zu tätigen. Doch er rief keinen Krankenwagen, sondern die Polizei und begann die Sekunden zu zählen, bis das erlösende Blaulicht erschien.
Stefan Bahr war zur Polizei gegangen, weil sein Vater und sein Opa bereits die Uniform getragen hatten. Familientradition nannte man das wohl. Er saß mit seiner Partnerin, Veronica Dimmers, im Streifenwagen auf einem McDonalds-Parkplatz und gönnte sich gerade einen Cheeseburger, als das Funkgerät knackte.
»Einsatz in Wanlo«, sagte die Stimme aus der Zentrale und nannte die genaue Adresse. Und dann kamen ein paar Ungeheuerlichkeiten dazu, auf die sich Stefan keinen Reim machen konnte. Sie sollten vor Ort nach dem Rechten sehen und zur Not weitere Schritte einleiten. So langsam hatte der Polizist die Nase voll. Erst der Mord an diesem Immobilienfritzen und jetzt diese Geschichte. Wenn sie wirklich stimmte, dann war es wohl an der Zeit, sich nach einem neuen Job umzugucken. Er wollte Ladendiebe festnehmen oder Handtaschendiebstähle aufklären, aber keine Mordtatorte besichtigen. Schließlich befand man sich in Mönchengladbach und nicht in New York oder wenigstens in Berlin. Stefan schaltete das Blaulicht ein und raste los.
Keine fünf Minuten später hatte der Cheeseburger seinen Magen wieder verlassen. Etwas Derartiges hatte Stefan noch nie gesehen und er hätte es sich auch in seinen schlimmsten Alpträumen nicht vorstellen können. Eines war jedenfalls sonnenklar. Dies hier war kein einfacher Mord, sondern die Tat eines völlig durch geknallten Irren. Eines Wahnsinnigen, der in diesem beschaulichen Städtchen frei herumlief. Wenn ihm nicht schon schlecht gewesen wäre, dann hätte dieser Gedanke ausgereicht, um ihm den Magen umzudrehen. Gott sei Dank war sein Job hier fast beendet. Er würde nur noch den Tatort absperren und auf Verstärkung warten. Die Kollegen, die dann hier übernehmen würden, beneidete er weiß Gott nicht. Er griff zum Funkgerät, während seine Partnerin die beiden Zeugen vom Tatort weg, in Richtung Haus, führte, und ließ sich mit der Zentrale verbinden. Und mit dem LKA, dessen Beamte in dem brutalen Mord an Mark Peters ermittelten und die gerade dabei waren, sich ein Büro in der Gladbacher Dienststelle einzurichten. Wenn die schon einmal vor Ort waren, sollten sie sich diese Sauerei hier direkt mal ansehen.
Stefan Bahr brauchte nicht lange zu warten, bis eine schlanke Frau in einem teuren Hosenanzug und ein junger Mann im Anzug erschienen.
»Kriminalhauptkommissar Keller«, stellte sich die Dame schneidend vor. »Wer hat die Leiche gefunden?«
»Leichen«, korrigierte der Streifenbeamte und erntete einen Blick, der ihn frösteln ließ. Mit dieser Frau war nicht gut Kirschen essen. Gut, dass es nicht auf eine längere Zusammenarbeit hinaus laufen würde. Die Mordfälle waren für einen einfachen Streifenpolizisten wie ihn glücklicherweise eine Nummer zu groß.
Er machte Meldung, wie sie den Tatort vorgefunden hatten, und verwies auf seine Kollegin und die Zeugen. Dann tat er beschäftigt mit dem Absperren des Gartens und war froh, als weitere Polizeiwagen eintrafen. Nur weg aus der unmittelbaren Nähe dieser Hosenanzug-Hexe.
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