Thomas Strehl - Mein ist der Schmerz

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Mönchengladbach wird von einer Reihe brutaler Morde erschüttert. Die Auswahl der Opfer scheint willkürlich. Die Polizei tappt im Dunkeln, bis Mick Peters, Ex-Polizist und Bruder des ersten Opfers auf eine Spur stößt, die in seine Vergangenheit führt. Ein Jugendcamp… ein verschwundener Junge… doch wie findet man jemanden, den es eigentlich gar nicht mehr gibt? Eine beinah aussichtslose Jagd beginnt.

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Dagmar Keller überspielte ihre Nervosität mit rigorosem Auftreten. Als die Meldung kam, dass wieder ein Mord passiert war, offenbar noch bizarrer als der Erste, hatte sie für einen Moment der Schreck ereilt. Sie war noch nicht lange Kriminalhauptkommissar und da derartige Fälle in ihrem Bezirk nicht gerade an der Tagesordnung waren, betrat sie hier völliges Neuland. Der Schrecken war jedoch schnell überwunden als ihr bewusst wurde: Dies hier konnte ihre große Chance werden. Sie, Dagmar Keller, würde es allen zeigen.

Mit Gotthard als Schatten durchquerte sie den Garten und erreichte die Laube und den ersten Toten. Aufmerksam sah sie sich um, hoffte auf ein baldiges Eintreffen der Spurensicherung, wollte sich aber vorher schon einen Überblick verschaffen.

»Achten sie darauf hier nichts durcheinander zu bringen«, wandte sie sich an den jungen Kommissar. »Ich will mir nicht nachsagen lassen, wir hätten Spuren verwischt.«

Gotthard verzog das Gesicht.

Hier waren schon Streifenbeamte und Zeugen, die hin und her gelaufen sind, sollte seine Miene sagen. Was können wir da noch groß ruinieren? Doch er sprach es wohlweislich nicht aus, weil sein Verhältnis zu seiner Chefin aus einer gesunden Mischung aus Respekt und Angst bestand.

Keller kniete sich neben den reglosen Körper des alten Meurers und konnte keine Spuren von Gewaltanwendung erkennen. Es schien, als hätte den armen Kerl ein Herzinfarkt oder Ähnliches erwischt. Genaueres würde die Autopsie ans Licht bringen. Nur warum war der Mann hier, am Eingang der Laube, zusammengebrochen?

Die Kommissarin hatte die Meldung der Streife erhalten, doch aus deren wildem Gebrabbel konnte sie sich keinen Reim machen. Der Polizist faselte etwas davon, dass der zweite Tote durch eine Pflanze umgebracht worden war. Aber sie waren hier in der realen Welt und nicht im »Little Shop of Horror«. Keller bemerkte den üblen Geruch und sie war sich darüber im Klaren, dass er von der zweiten Leiche ausging. Ihr Beruf hatte es mit sich gebracht auch solche Dinge einzuordnen und dieser Gestank kam von einem schon etwas länger Verstorbenen. Vorsichtig stieg sie die Stufen hoch und sah ein paar nackte Füße. Dann Stuhlbeine, Klebeband und als sie den Boden komplett erreicht hatte, konnte sie sich ein Bild des gesamten Grauens machen. Als ihr Herz zu rasen begann, konnte sie plötzlich den Rentner gut verstehen, der auf Grund dieses Horrors tot umgefallen war. Dies war definitiv nichts für schwache Nerven.

Sie hörte das Keuchen neben sich, als Gotthard den Tatort erreichte.

»Oh mein Gott!«, sagte er mit erstickter Stimme. »Wer macht so etwas?« Keller hörte ihren Partner mehrfach schlucken.

»Kotzen Sie hier ja nicht den Tatort voll!«, schrie sie. »Wenn Ihr Magen das nicht mitmacht, dann verschwinden Sie.« Obwohl ihre barsche Ansage an ihn gerichtet war, diente sie ebenso dazu, den Aufruhr in ihrem eigenen Magen zu beherrschen.

Gotthard atmete stoßweise, doch er verließ den Boden nicht. »Die Pflanze ist durch ihn durchgewachsen«, stotterte er fassungslos, als er den nackten, auf den Stuhl gefesselten Mann von allen Seiten betrachtet hatte. Ein Bild, das er nie wieder aus dem Schädel bekommen würde. Ganz egal, wie viele Jahre er noch auf dieser kaputten Welt verbringen würde.

»Bambus«, sagte seine Chefin. »Und der arme Alte hat ihn wohl von unten gegossen und dafür gesorgt, dass er schön weiter wächst.« Sie hatte die Pumpe und die Wasserleitungen gesehen, die ins obere Stockwerk führten.

Was für ein krankes Hirn dachte sich so etwas aus? »Kommen Sie«, sagte sie zu Gotthard, der sich nur zu gerne auffordern ließ, diesen Ort zu verlassen. »Überlassen wir den Rest der Spurensicherung.«

Keller stieg die Leiter herunter und ihre Gedanken drehten sich plötzlich um Mark Peters. Obwohl beide Fälle völlig anders geartet waren, beide Todesursachen so gar nichts miteinander zu tun hatten, spürte sie doch einen Zusammenhang.

»Beide hat der Killer nicht sofort getötet«, murmelte sie. »Er hat nur die Vorarbeit für andere geleistet.«

»Was haben Sie gesagt?« fragte Gotthard.

»Nichts, gar nichts.«

Da war es wieder. Seine seltsame Chefin ließ ihn nicht an ihren Gedankengängen teilhaben. Im Grunde waren sie kein Team, sondern er war der kleine Gehilfe. Der Dr. Watson eines weiblichen Sherlock Holmes oder der Mr. Stringer einer jüngeren Ausgabe von Miss Marple.

Er durfte Kaffee holen und Kopien machen, doch wenn es an die richtige Arbeit ging, dann war er außen vor. Madame Keller wollte ihre Triumphe allein einfahren. Da war jemand anderes nur im Weg.

Mick Peters fiel ihm ein. Und die Gerüchte, die über ihn und Keller im Umlauf waren. Den hatte sie wohl auch gründlich abgekocht.

»Wo sind Sie mit ihren Gedanken?«, herrschte seine Chefin ihn an. »Trödeln Sie nicht rum, lassen Sie uns die Zeugen befragen.«

Erwischt. Seine Gedanken zum Fall interessierten sie zwar nicht, aber wenn sie dann mal woanders waren, fiel es ihr direkt auf.

Er trottete hinter der schlanken Gestalt her und trat ins Haus. Ein Mann und eine Frau saßen an einem Küchentisch. Eine Polizeibeamtin war bei ihnen.

»Sie können jetzt gehen«, klärte Keller direkt die Fronten. »Wir übernehmen.« Die Beamtin zuckte nur die Schultern und ging.

»Sie müssen die Tochter des Toten sein«, begann Keller wenig einfühlsam, schob dann aber doch ein »Mein Beileid«, hinterher.

Die junge Frau nickte. »Jenny Meurers. Und das ist mein Freund Bernd Kramer. Und das da draußen...«, sie unterbrach sich und schluchzte in ein Taschentuch. »Das ist… war mein Vater, Werner Meurers.«

»Wussten Sie, was ihr Vater in seiner Laube trieb?« Eine Frage ins Blaue. Und Jenny Meurers lachte schallend und schrill. »Sie glauben doch nicht, dass mein Vater diesen Mann umgebracht hat?«

»Und wie kommt der Tote dann auf Ihren Speicher?« Dagmar Keller wusste, dass der alte Mann viel zu gebrechlich war, um einen so großen Mann die Treppe hoch zu schleppen. Also musste er mindestens einen Komplizen haben.

»Mein Vater hat die Laube vor ein paar Tagen vermietet«, sagte Jenny. »Der Kerl hat ihm fünfhundert Euro gezahlt, damit er ein paar seltene Pflanzen hier lagern konnte, dann ist er angeblich auf Geschäftsreise gegangen und hat meinen Vater gebeten die Blumen, oder was immer das dort auch ist, zu gießen. Mein Gott, wer konnte den ahnen…«

»Und Ihr Vater hat nicht nachgesehen, was er da überhaupt macht?«

»Der Dachboden war abgeschlossen. Weil dort angeblich ganz seltene Pflanzen standen, die vor Diebstahl geschützt werden mussten.«

»Und das hat er geglaubt?«

»Mein Vater war alt und er brauchte das Geld.«

Gotthard fiel die Ähnlichkeit zum Spruch »Ich war jung und brauchte das Geld« auf, aber irgendwie war ihm nicht zum Lachen zumute.

»Mein Vater ist der friedlichste, netteste Mann, der je gelebt hat. Er könnte nie im Leben…« Sie brach weinend ab und ihr Freund nahm sie schützend in den Arm.

»Und Sie haben keinerlei Verdacht geschöpft?« Jenny sah die Kommissarin an. »Ich war vor ein paar Tagen hier und da kam es mir schon spanisch vor. Aber erst heute…« Erst jetzt schien ihr aufzufallen, dass sie ihren Vater vielleicht hätte retten können, wenn sie eher reagiert hätte und wieder waren die Tränen nicht aufzuhalten.

»Nur noch eine Frage«, sagte Keller. »Haben Sie den Namen des Mieters?« Kopfschütteln. »Keinen Vertrag?«

»Nein«, kaum hörbar zwischen den Schluchzern.

»Und Sie wissen auch nicht, wie er ausgesehen hat?« Wieder antwortete Jenny nur mit heftigem Kopfschütteln.

Keller drehte sich um und verließ die Küche. Offenbar hatte sie genug gehört.

Gotthard folgte ihr.

»Glauben Sie, dass der alte Mann etwas mit der Tat zu tun hatte?«, fragte sie und er war ehrlich erstaunt, dass sie ihn um ihre Meinung bat.

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