Thomas Strehl - Mein ist der Schmerz
Здесь есть возможность читать онлайн «Thomas Strehl - Mein ist der Schmerz» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.
- Название:Mein ist der Schmerz
- Автор:
- Жанр:
- Год:неизвестен
- ISBN:нет данных
- Рейтинг книги:5 / 5. Голосов: 1
-
Избранное:Добавить в избранное
- Отзывы:
-
Ваша оценка:
- 100
- 1
- 2
- 3
- 4
- 5
Mein ist der Schmerz: краткое содержание, описание и аннотация
Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Mein ist der Schmerz»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.
Mein ist der Schmerz — читать онлайн ознакомительный отрывок
Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Mein ist der Schmerz», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.
Интервал:
Закладка:
Ein Blick auf ihr Smartphone zeigte ihr, dass die Obduktion Altgotts für Montagmorgen anberaumt war. Also kein Frühstück an diesem Tag.
Sie fingerte ihre Autoschlüssel aus der Tasche, setzte sich in den Wagen und brauste los...
Hoffentlich einer neuen Idee entgegen.
Mick Peters stand an der Würstchenbude, drehte den Kopf in alle Richtungen und nahm die Stimmung in sich auf.
Er stand in der Nordkurve des Nordparks, den allerdings kein Fußballfan jemals anders als Borussiapark nennen würde, und fühlte sich als Teil des Ganzen. Nirgends hatte er das Gefühl, so dazuzugehören wie hier. Hier, wo einzig die Farben schwarz-weiß-grün und die Borussiaraute zählten.
Sein Herz hatte die Form einer Raute, seit er sich für Fußball interessierte und ob im altehrwürdigen Bökelberg oder hier im wunderschönen, neuen Stadion, er hatte seit Jahren kaum ein Heimspiel versäumt.
Besonders in Zeiten, in denen es ihm dreckig ging, hatte er hierher gefunden, um einer von vielen zu sein. Hier, so dachte er, ist es egal, wer du bist, ob du frisch aus dem Knast kommst oder einer von denen bist, die andere Leute dahin bringen. Hier kommt es nur darauf an, dass du das richtige Trikot trägst.
Mick musterte die Umstehenden, die ihm freundschaftlich zunickten. Viele kannte er seit Jahren, doch nur von einer Hand voll kannte er die richtigen Namen. Jeder hatte hier einen Spitznamen und die meisten verzierten sogar ihre Kutten und Trikots damit.
Er bekam seine Wurst, zapfte sich Senf dazu und biss herzhaft hinein. Sie war heiß und fettig und tauchte bestimmt auf keinem ernährungswissenschaftlichen Plan auf, aber sie war lecker und das war alles, was zählte. Eine Wurst, ein paar Bier und ein interessantes Spiel. Manchmal war das Leben einfach und gut.
Wie oft hatte er Mark dazu überreden wollen, ihn zu begleiten und immer hatte er sich eine blutige Nase geholt. Fußball ist doch nur was für Proleten, hatte sein Bruder oft genug gesagt. Er und seine Frau waren mehr die Museums- und Theatergänger. Und nun würde er nie die einmalige Stimmung kennenlernen. Jetzt war es vorbei. Mark war tot; ermordet auf eine irritierende und bizarre Art.
Wem war er auf den Schlips getreten? Wer hatte solch einen Hass und solche Wut aufgestaut, um ihm etwas Derartiges anzutun?
Einen Moment lang packte ihn das schlechte Gewissen. Was mache ich eigentlich hier, nur einen Tag nach der Tat?, fragte sich Mick.
Sollte ich nicht eigentlich bei der Verfolgung des Mörders sein? Vielleicht versuchen, weitere Spuren zu finden?
Er lächelte grimmig. Alles nicht ganz so einfach, wenn man nicht mehr beim Spiel der Großen mitmischte. Jetzt, da er kein Polizist mehr war, waren ihm manche Wege versperrt. Zum Beispiel kam er nicht mehr in Marks Büro, um die Unterlagen nach eventuellen Tatverdächtigen zu sondieren. Es war versiegelt worden und die Akten inklusive PCs hatten sich die Ermittler unter den Nagel gerissen. Beamte, die von Dagmar Keller angeführt wurden.
Er hatte gehofft, sie nie wieder sehen zu müssen und nun war sie erneut in sein Leben getreten, zusammen mit Gotthard dem jungen Kommissar, der jetzt mit ihm sprechen wollte.
Was hatte er für Neuigkeiten? Vielleicht zerbrach er sich hier völlig umsonst den Kopf und der Täter war bereits dingfest gemacht.
Micks Gedanken wurden jäh unterbrochen, denn Gotthard steuerte zielstrebig auf ihn zu. In seinem Anzug sah er ein wenig deplatziert aus, doch Kleiderordnung war wahrlich ihr kleinstes Problem.
»Hallo«, begrüßte er den Beamten und sah dabei auf die Uhr. »Sie sind spät.«
»Es war auch nicht ganz einfach Sie zu finden.«
»Aber man hat Sie immerhin rein gelassen.«
Gotthard lachte. »Ja, ich wusste gar nicht, wozu so ein Polizeimärkchen gut ist. Damit kann man auch die kulturellen Ereignisse der Stadt besuchen.«
Mick musterte den Mann. »Sie gehen nicht oft zu Fußballspielen, oder?«
»Nein. Dieser Sport hat mich bisher nie interessiert.«
»Kein Wunder, wenn man aus Düsseldorf kommt.«
Eine Spitze, die Gotthard nicht verstand, was Mick nur noch mehr zeigte, dass er es hier, fußballtechnisch gesehen, mit einem absoluten Greenhorn zu tun hatte.
»Auch `ne Wurst?« Der junge Kommissar schien nervös zu sein. Er konnte nicht ruhig stehen bleiben und hampelte vor Mick herum. »Ich habe keinen Appetit, aber wichtige Neuigkeiten.«
»Über den Mörder meines Bruders?«
»Nicht direkt. Aber es hat mit dem Fall zu tun.«
Mick blickte wieder auf die Uhr. »Sie bewegen sich auf dünnem Eis, das wissen Sie, oder?«
Gotthard nickte. »Sie lassen mir als Privatperson Informationen zukommen, die ich nicht bekommen darf. Schließlich hat mich Ihre Chefin sogar in den Kreis der Verdächtigen aufgenommen.«
»Das ist lächerlich und das wissen wir beide!«, brauste Gotthard auf.
»Trotzdem sollten Sie sich die Sache noch einmal durch den Kopf gehen lassen und ich gebe Ihnen die Chance dazu. Das Spiel beginnt in zwei Minuten und wir werden uns gemeinsam die erste Halbzeit ansehen. Dann haben sie noch einmal fünfundvierzig Minuten, um über Ihre Aktion nachzudenken. Wenn sie dann immer noch der Meinung sind, dass es richtig ist hier zu sein, dann reden wir weiter.«
Gotthard, dem die Zeit unter den Nägeln brannte, wollte protestieren, doch Mick hatte sich bereits umgewandt und steuerte auf den Eingang des Blocks zu.
Der junge Kommissar zuckte die Achseln und folgte ihm.
Er bereute es nicht. Das Spiel und sein Ausgang interessierten ihn zwar immer noch nicht sonderlich, aber die Atmosphäre zog ihn schon nach wenigen Augenblicken in ihren Bann. Als die heimische Borussia den ersten Treffer erzielte, ertappte er sich sogar dabei, dass er genauso hochsprang, tanzte und Fangesänge, die nicht schwer zu lernen waren, anstimmte wie Zehntausende andere.
Sogar ein Bier ließ er sich von Peters aufschwatzen und als der Schiedsrichter zur Halbzeit pfiff, war er erstaunt, wie schnell die Zeit vergangen war. Er hatte tatsächlich Mühe, sich wieder auf den ursprünglichen Zweck seines Besuches zu besinnen.
Sie hatten den Block verlassen und standen abseits an einem Zaun. Hier war es leise genug für eine Unterhaltung, aber immer noch voll genug, um wunderschön inkognito zu bleiben.
Mick verschwand noch einmal und kam mit zwei weiteren Plastikbechern voll Bier zurück.
Gotthard wehrte halbherzig ab. »Ich muss noch fahren«, meinte er, nahm das Pils aber trotzdem.
»Ich bin Mick«, sagte Peters und hob sein Gefäß.
»Nennen Sie mich Al«, sagte Gotthard und stieß an.
»Und nun raus mit der Sprache«, spornte ihn der Ex-Polizist an. »Oder, wenn Sie es sich anders überlegt haben, dann lassen Sie es. Ich würde es Ihnen nicht übel nehmen.«
Doch Gotthard überlegte keine Sekunde. »Der Täter hat ein zweites Mal zugeschlagen«, sagte er kurz und knapp und Mick fiel beinahe der Becher aus der Hand. Er hatte mit vielem gerechnet, doch damit nicht. Nicht nach so kurzer Zeit.
»Es gibt eine Zeugin«, erklärte Gotthard. »Und sie beschreibt den Täter genauso wie die Kinder, die an der ersten Tat beteiligt waren.«
»Also riesig, Mantel und wahrscheinlich falscher Bart«, fasste Peters zusammen. »Eine Beschreibung, mit der man nicht wirklich viel tun kann.«
Gotthard nickte. »Leider ja. Aber es gibt da doch noch eine Sache, die uns sicher sein lässt, es mit dem gleichen Mann zu tun zu haben. « Er erklärte seinem Gegenüber die Umstände unter denen die Leiche von Altgott gefunden worden war. »Ein Folterexperte«, sagte Mick und eine Gänsehaut lief seinen Rücken hinab.
»Ja, jemand, dem es nicht einfach reicht einen Menschen zu töten. Er macht sich Gedanken, trifft akribische Vorbereitungen und lässt andere den letzten Schritt tun.«
»Um sein Gewissen zu beruhigen? Er glaubt doch nicht etwa, dass er für die Tode nicht verantwortlich ist, wenn er sich nicht selbst die Hände schmutzig macht.«
Читать дальшеИнтервал:
Закладка:
Похожие книги на «Mein ist der Schmerz»
Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Mein ist der Schmerz» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.
Обсуждение, отзывы о книге «Mein ist der Schmerz» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.