Thomas Strehl - Mein ist der Schmerz
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»Darüber werden wir mehr wissen, wenn wir ein Profil erstellt haben.«
Mick nickte, obwohl er von Profilern nicht wirklich viel hielt. Das meiste von dem, was diese Leute erledigten, hatte er sich oft schon selbst zurechtgelegt.
»Und wer war das Opfer?« Das war die entscheidende Frage. Wenn er jetzt einen bekannten Namen präsentiert bekam, dann würde die restliche Ermittlungsarbeit leichter von der Hand gehen.
»Karsten Altgott. Ein Börsenguru.« Der junge Kommissar beobachtete Micks Reaktion auf den Namen ganz genau. Kurz kam Mick der Gedanke, dass dies vielleicht der eigentliche Grund des Treffens war. Er wollte möglicherweise den Zusammenhang zwischen den Opfern mit Micks Hilfe herstellen. Gar keine schlechte Taktik. Vielleicht hatte Dagmar Keller Gotthard geschickt, um ihn über eventuelle Verbindungen zwischen den Opfern auszuhorchen… Das würde dem Miststück ähnlich sehen. Nein! Dazu war Gotthard zu nervös. Er war nicht abkommandiert worden. Er tat dies hier aus freien Stücken.
»Ich habe den Namen noch nie gehört«, sagte Mick ehrlich und sah die Enttäuschung auf dem Gesicht des Kommissars.
»Dann haben wir nichts«, sagte Gotthard frustriert. »Außer eine Beschreibung von einigen Kindern und einer neugierigen Nachbarin, die auf jeden großen Mann in dieser Stadt passen könnte.«
»Langsam«, meinte Peters. »Dass ich den Namen noch nie gehört habe, hat nichts zu sagen. So nah standen mein Bruder und ich uns nicht mehr. Und wenn es ein Geschäftspartner von ihm war, dann hätte ich nie davon erfahren.«
Aber Sarah weiß möglicherweise etwas, dachte er, band dies dem Kommissar aber nicht auf die Nase. Da musste er schon selbst hinter kommen.
»Es ist alles noch sehr frisch«, versuchte er Gotthard zu beruhigen. »Wir sind noch gar nicht allen Spuren nachgegangen. Und auch die ungewöhnlichen Todesursachen könnten ein Anhaltspunkt sein. Unser Täter muss Vorbereitungen getroffen haben, gerade was die Pflanzen angeht. Irgendwem ist er aufgefallen. Irgendwo hat er einen Fehler gemacht und das wird der Punkt sein, an dem wir einhaken können.«
»Wir!« Mick hörte sich reden und konnte es selbst nicht glauben. Es war so einfach wieder in die Rolle des Polizisten zu schlüpfen und mit einem Teammitglied zu reden.
Nur, dass er diesmal kein Team hatte. Gotthard war nur hier, weil er ihn aus irgendeinem Grund mochte oder sogar bewunderte. Ansonsten war er diesmal auf sich allein gestellt.
Doch die Erwähnung des zweiten Opfers und der Name waren eine große Hilfe. Jetzt hatte er ein weiteres Feld, das er beackern konnte, um Ergebnisse zu erzielen und den Mörder seines Bruders seiner gerechten Strafe zuzuführen.
»Ich danke Ihnen, dass Sie mir das alles erzählt haben«, sagte er. »Auch wenn mir der Grund nicht ganz klar ist.«
»Gerechtigkeit«, sagte der junge Kommissar nur. »Ich habe Ihre Karriere im Auge gehabt, als ich noch auf der Polizeischule war, Ihren ganzen Werdegang, Ihre Erfolge. All das hat mich dazu gebracht, selbst diese Laufbahn einzuschlagen. Dann kam diese Sache mit… na ja, Sie wissen schon. Und nun ist diese Person auch noch meine Chefin.« Er grinste schief. »Wäre es nicht bloß gerecht, wenn Sie den Fall aufklären könnten und sie ein wenig schlecht aussehen ließen?«
Mick nickte. »Sie sind auch im Team«, gab er dann zu bedenken. »Wenn ich Dagmar Keller schlecht aussehen lasse, dann sind Sie mit gearscht.«
»Damit kann ich leben. Ich bin nur der kleine Mann in der zweiten Reihe.«
Peters überlegte. »Wissen Sie, Al«, meinte er dann. »Eigentlich ist mir dieser Rachegedanke völlig fern. Und ich möchte Sie auch nicht in diese alte Geschichte reinziehen oder Sie daran hindern, vernünftige Arbeit zu machen, aber ich bin dankbar für die Infos.« Er suchte die nächsten Worte. »Vielleicht können wir unsere Ergebnisse hier und da mal austauschen. Dann hätten wir beide etwas davon. Und Sie können, wenn ich mehr herausfinde als ein ganzes Polizeiteam, was ehrlich gesagt sehr unwahrscheinlich ist, mit neuem Wissen bei ihrer Chefin Eindruck schinden. Ich glaube das ist der Weg.«
Gotthard schien nicht zu begreifen, warum Peters der Frau, die seinen Polizeidienst beendet hatte, keine auswischen wollte, doch die Argumente des Mannes waren nicht von der Hand zu weisen.
»Okay«, sagt er und streckte Mick die Hand hin. »So machen wir es. Wir halten uns gegenseitig auf dem Laufenden.«
Peters ergriff die Hand. »Sehr schön«, sagte er und grinste. »Und jetzt verraten Sie mir noch, wofür Al als Abkürzung steht.«
»Aloysius«, meinte Gotthard und lachte. »Meine Eltern kommen ursprünglich aus Bayern.«
»Ach du Scheiße! Dann kann ich ja froh sein, dass Sie mit Fußball nichts am Hut haben. Bayern München ist echt die Höchststrafe.«
Plötzlich fiel ihnen auf, dass sich der Platz vor der Kurve merklich geleert hatte und ein Raunen kam aus dem Stadion.
»Die zweite Halbzeit hat angefangen«, sagte Gotthard. »Lassen Sie uns reingehen, sonst verpassen wir noch was.«
Und damit ließ er einen wirklich überraschten Peters stehen.
Aus dem Jungen kann echt noch was werden, dachte Mick und folgte ihm. Doch obwohl die Borussia noch weitere Treffer erzielte, konnte er sich nicht mehr richtig auf das Spiel konzentrieren. Namen wuselten durch seinen Kopf und seltsame Morde.
Ein Psychopath trieb sein Unwesen in Mönchengladbach und Peters war völlig klar, dass weitere Opfer folgen würden.
Er ahnte nur nicht, wie schnell …
Kapitel 7
Mit gemischten Gefühlen ging Dagmar Keller in Richtung Institut für Rechtsmedizin.
Einerseits war sie gespannt, was der Rechtsmediziner Bernd Ahmendt bei der Obduktion von Karsten Altgott herausgefunden hatte, andererseits machte sie sich Sorgen um ihren jungen Kollegen Gotthard.
Die forensische Analyse war nichts Besonderes. Aber direkt am Opfer und bei diesem heftigen Fall war es selbst für sie, eine erfahrene Polizistin, nicht einfach sich die Ausführung anzuschauen.
»Dagmar, grüße dich! Wie geht es dir?"
Bernd Ahmendt war ein großer, hagerer Mann. Wegen seines sonnengebräunten Gesichts und des vollen dunklen Haars war sein Alter schwer zu schätzen. Auch Dagmar Keller, die den Rechtsmediziner nun schon seit vielen Jahren kannte, wusste nicht genau, wie alt ihr Gegenüber war.
Erst jetzt fiel ihr auf, dass sie nie die Zeit gehabt hatten, darüber zu sprechen. Bisher war es immer nur um ihre Fälle gegangen, nie um etwas Privates.
Attraktiv hatte sie ihn immer schon gefunden. Warum hatte sie nur nie die Initiative ergriffen, um ihn einmal näher kennen zu lernen?
Sie schüttelte den Kopf, drehte sich zu ihrem Kollegen um und versuchte wieder klare Gedanken zu fassen.
»Hallo Bernd, mir geht es soweit ganz gut. Danke, dass du fragst. Das ist mein Mitarbeiter Aloysius Gotthard.«
Ahmendt streckte dem jungen Polizisten freundlich die Hand entgegen.
»Darf ich vorstellen, Bernd Ahmendt, Facharzt für Rechtsmedizin und der George Clooney unserer gesamten rheinischen Forensik«, flirtete Dagmar Keller.
»Na, na, wir wollen hier mal nicht übertreiben«, erwiderte Bernd Ahmendt mit einem breiten Grinsen, wohl wissend, wie er auf Frauen wirkte und gerade heute offensichtlich auf Dagmar Keller.
Al war der Typ sofort unsympathisch, was weniger daran lag, dass er nicht freundlich war, sondern eher damit zu tun hatte, dass solche Kerle immer bei Frauen ankamen: Erfolgreich im Beruf, augenscheinlich immer das blühende Leben und das Ganze gepaart mit einem grenzenlosen Optimismus.
Der junge Polizist ertappte sich dabei, dem Mediziner mit einem Vorurteil zu begegnen.
»Tja, dann wollen wir mal. Mein Team steht schon bereit. Ist das Ihre erste Obduktion, Herr Gotthart?«, fragte der Mediziner, während die Drei zügig auf eine weiße Tür mit einem großen Guckloch zusteuerten.
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