Thomas Strehl - Mein ist der Schmerz
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Und was sich damals »Vater" schimpfte, machte einen unscheinbaren kleinen Jungen zum Mörder, zur Bestie.
Immer wilder sauste die Neunschwänzige auf seinen Rücken. Das Blut floss die Beine herunter, über die Füße und bildete dort inzwischen eine Pfütze. Nun schrie der Mann.
Jetzt wehrte sich der Junge in seinem Traum. Der Kleine nahm den Hammer und ließ ihn, während sein »Vater" schlief, auf den Kopf seines Peinigers sausen.
Er hörte die Schreie seiner »Mutter« neben diesem Monster und auch dieses Mal war sie unfähig einzugreifen.
Die Bilder wurden mit jedem Peitschenhieb klarer. Die Vergangenheit schien nur ein paar Tage entfernt zu sein.
Der Hammer senkte sich unentwegt auf das Haupt des Mannes, bis sein Kopf nicht mehr zu erkennen, bis das Gesicht nur noch ein matschiger Brei aus zerbrochenen Knochen, Blut, Hautfetzen und Gehirnmasse war.
Der Mann schrie laut auf und mit dem letzten Hieb der Katze ergoss sich sein Samen über den Spiegel. Er sackte zusammen und kniete in seinem eigenen Blut.
Doch es gab keine Tränen, keinen Ausdruck von Trauer auf seinem Gesicht.
Hass war der Motor dieses Mannes und die Maschine seiner Kreativität lief gerade erst an.
Sie sollten seinen Zorn fühlen, noch tausend Mal schlimmer als er selbst es tat.
Wenn ein Mensch nichts mehr zu verlieren hat, wird er gefährlich, weil es keine Blockade und keine Regel mehr gibt, die ihn stoppen kann. Und er hatte weiß Gott nichts mehr zu verlieren.
Sein Spiegelbild verriet ihm, dass es wieder Zeit war. Zeit für ein weiteres Opfer. Zeit für Rache!
Kapitel 6
Dagmar Keller saß in ihrem provisorischen Büro und starrte auf die Seiten mit den spärlichen Informationen, die ihr bislang in diesem Fall zur Verfügung standen. Sie versuchte, ihre Gedanken zu ordnen, doch ihr wollte das Bild von Karsten Altgott nicht aus dem Kopf. Dieses Grauen auf seinem Gesicht, die wahnsinnigen Schmerzen, die er bei der tagelangen Folter gehabt haben musste. Sie hatten es mit einem Psychopathen zu tun, so viel war klar. Mit einem gefährlichen Irren, der mit normalen Maßstäben nicht zu messen war. Was es nicht einfacher machen würde ihn zu erwischen. Logik konnten sie außer Acht lassen. So etwas galt für diesen Menschen nicht.
Mensch? Ungeheuer war wohl das richtigere Wort.
Sie hatten die Identität des Opfers relativ schnell herausbekommen. Ein kleiner Erfolg in diesem ganzen Wahnsinn. Ein Abgleich des Gesichts mit der Vermisstendatenbank und schon hatte der Computer einen Namen ausgespuckt. Ein Nachbar hatte die Anzeige aufgegeben. Weil Altgott nicht zur wöchentlichen Pokerrunde erschienen war. Glück für sie. Denn das Opfer lebte allein, ohne Familie und, so wie es im Moment aussah, auch ohne sonstige lebende Verwandte.
So blieb es ihnen wenigstens erspart die schlechte Nachricht überbringen zu müssen. Aber das war natürlich nur ein sehr schwacher Trost.
Dagmar blätterte weiter. Informationen, die sie noch vor ein paar Jahren mühsam hätten zusammentragen müssen, hatte das Internet in Windeseile beschafft. Ein beinahe kompletter Lebenslauf von Altgott lag vor ihr.
Ein Börsenhändler, erfolgreich obendrein.
Einer, der es scheinbar wirklich verstand, mit diesen Papieren Gewinne zu erzielen. Großes Haus, teure Autos und die dazu passende Kleidung und doch ein einsamer Mann, dachte Keller.
Nun überflog sie die Unterlagen von Mark Peters. Und versuchte wieder einmal, einen Zusammenhang zwischen den Toten herzustellen. Nur wenn sich ein solcher finden ließ, hatten sie überhaupt eine Chance, dem Täter näherzukommen.
Sie zermarterte ihr Hirn, doch bis auf den Reichtum der Beiden schien es keine Gemeinsamkeit zu geben.
Aber vielleicht war es noch zu früh. Sie hatten, gerade bei Altgott, noch gar nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft. Vielleicht gab es doch noch den gemeinsamen Freund oder noch besser den gemeinsamen Feind.
Kannten die Beiden sich? Waren sie sich privat oder geschäftlich schon einmal über den Weg gelaufen? Ein Gedanke schoss ihr durch den Kopf. Mick Peters. Konnte er den Namen des zweiten Opfers zuordnen?
Oder gab es überhaupt keine Verbindung und der Täter verübte die Morde völlig planlos? Ging es nicht um die Opfer, sondern nur um die Tat an sich? Sie wusste, wenn dies der Fall war, dann konnten sie ewig suchen und nur hoffen, dass der Psycho bei einem der nächsten Morde einen Fehler beging, der sie auf seine Spur bringen würde.
Für einige Momente hatte sie sogar über eine Fahndung nachgedacht, doch das hektisch angefertigte Phantombild nach den Angaben der neugierigen Nachbarin gab nichts her. Ein großer Mann mit einem wahrscheinlich angeklebten Bart. Keller konnte sich schon vorstellen, wie die Telefonleitungen in der Einsatzzentrale zu glühen begannen. Nein, auch in dieser Richtung kamen sie nicht weiter.
Wieder drehten sich ihre Gedanken um Mick Peters und die kleine Hoffnung, dass er mit dem Namen des zweiten Opfers etwas anfangen konnte.
Aber wollte sie ihn überhaupt weiter in diese Geschichte hineinziehen?
Ihre Gedanken schweiften ab in die Vergangenheit: Mick und sie waren zwei Jahre lang ein erfolgreiches Team gewesen. Niemand im LKA hatte eine höhere Aufklärungsrate.
Dann waren sie sich privat nähergekommen, hatten ein paar Mal miteinander geschlafen.
Für sie war es nur eine heiße Affäre gewesen, die sie im Job auf keinen Fall bekannt machen wollte, doch Mick wollte mehr. Wenig später hatten sich die Ereignisse überschlagen. Ihr Chef war schwer erkrankt, musste ersetzt werden und beide hatten sich für den Posten beworben.
Alles lief auf ein Kopf an Kopf Rennen hinaus, bis…
Sie schüttelte den Kopf, wollte nicht mehr an diese unsägliche Geschichte denken, musste sich auf das Hier und Jetzt und auf den Fall konzentrieren, der vor ihr lag. Wenn sie nicht schnellstens Ergebnisse erzielte, dann würde es in dem Job, den sie so energisch angestrebt hatte, ganz schnell ganz unangenehm werden. Der »Big Boss« hatte sich bereits bei ihr gemeldet. Zwei Morde in so kurzer Zeit, dazu noch mit diesem mehr als sadistischen Hintergrund brachten auch die Medien auf den Plan.
Irgendwann musste es die obligatorische Pressekonferenz geben, spätestens am Montag, und dann wollte Konrady gut aussehen. Und sie musste ihn gut aussehen lassen.
Wieder blätterte sie in den Unterlagen, bis sie vor ihren Augen verschwammen. Dann sprang sie auf. Sie kam hier nicht weiter. Sie musste vor Ort irgendetwas tun, mit irgendjemandem sprechen, um vielleicht doch noch etwas heraus zu bekommen, dass sie bisher übersehen hatten.
Als Erstes war es sicher notwendig, in Peters und Altgotts Büros herumzustöbern, um doch noch eventuelle Feinde ausfindig zu machen, schiefgelaufene Geschäfte vielleicht oder jemanden, der durch Aktien in den Ruin getrieben worden war, der ein überteuertes Haus gekauft hatte, am besten beides.
Es war die berühmte Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen, doch Keller würde sie finden.
Sie sah sich in der kleinen Polizeizentrale um. Nur wenige Beamte waren hier, die meisten waren abkommandiert zum Bundesligaspiel der heimischen Borussia.
Eigene Leute würde Keller erst am Montag aus Düsseldorf bekommen. Bis dahin musste sie sich mit Gotthard zufrieden geben. Gotthard, der sich nach der Besichtigung des Altgott- Tatortes mit den Worten verabschiedet hatte, er müsse sich mal frisch machen. Dabei war er ganz grün im Gesicht gewesen.
Dagmar konnte es dem jungen Kommissar nicht übel nehmen. Er hatte noch nicht viele Tote gesehen und dieser Mord hatte selbst die eher hartgesottenen Kollegen der Spurensicherung und den alten Tatortfotografen nicht kalt gelassen.
Während Keller durch den Korridor ging, nickte sie einigen der Kollegen zu, sah aber nicht nur in freundliche Gesichter. Es gab immer noch Polizisten, denen die Einmischung einer höheren Behörde nicht gefiel. Anstatt froh zu sein, sich nicht mit diesem Wahnsinn beschäftigen zu müssen.
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