Thomas Strehl - Mein ist der Schmerz

Здесь есть возможность читать онлайн «Thomas Strehl - Mein ist der Schmerz» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Mein ist der Schmerz: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Mein ist der Schmerz»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Mönchengladbach wird von einer Reihe brutaler Morde erschüttert. Die Auswahl der Opfer scheint willkürlich. Die Polizei tappt im Dunkeln, bis Mick Peters, Ex-Polizist und Bruder des ersten Opfers auf eine Spur stößt, die in seine Vergangenheit führt. Ein Jugendcamp… ein verschwundener Junge… doch wie findet man jemanden, den es eigentlich gar nicht mehr gibt? Eine beinah aussichtslose Jagd beginnt.

Mein ist der Schmerz — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Mein ist der Schmerz», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

»Und was ist dabei für mich drin?« Micks Hände wollten unbedingt durch die Leitung diesem Kerl an den Hals. Ging aber nicht. »Ich halte dich auf dem Laufenden mit allem, was ich heraus bekomme.«

»Dann ermittelst du auf eigene Faust?« Das Interesse des Reporters war geweckt.

»Ich werde den Mörder meines Bruders finden und du erhältst die Exklusivrechte.« Damit hatte er Kurt am Haken.

»Du weißt sicherlich, dass Kinder am Tatort anwesend waren?«, fragte er.

»Ja, ein junger unvorsichtiger Kommissar hat sich verplappert.«

»Die Polizei wollte, dass dies nicht an die Öffentlichkeit kommt. Was nur allzu verständlich ist. Und meine Kollegen und ich haben uns daran gehalten. Trotzdem gibt es Eltern, die mit genau dieser Sache Kohle machen wollen. Eine Mutter hat in der Redaktion angerufen und wollte uns ein Interview mit ihrem Sohnemann verkaufen. Für eine horrende Summe.«

Mick wunderte sich, dass kein Zeitungsmensch darauf eingegangen war. Kurt schien seine Gedanken zu erraten. »Der Junge würde seines Lebens nicht mehr froh werden«, sagte er. »Kinder können grausam sein. Er würde sicherlich von anderen als Mörder beschimpft. Selbst Reporter sind Menschen, manche sogar Väter. Nein, mit so einer Story will keiner was zu tun haben.«

»Ich brauche trotzdem den Namen«, sagte Mick. Und nach einer kurzen Verhandlung in der Kurts Kontonummer, die Zusage einer zeitnah erfolgenden Überweisung und das Versprechen sich wieder zu melden eine entscheidende Rolle spielten, bekam er genau das, was er haben wollte. Mick legte auf.

Es war wirklich nicht die beste Wohngegend in die Micks Weg führte. Heruntergekommene Drei- oder Vierfamilienhäuser oder Reihenhäuser mit abplatzender Fassade und vermüllten Gärten prägten das Straßenbild. Er hielt den teuren Porsche, der so gar nicht hierher passen wollte, kurz an und verglich die Hausnummern mit der Adresse auf seinem Zettel. Als er das richtige Haus gefunden hatte, parkte er den Wagen und stieg aus.

Es war gegen Mittag, das Wetter war schön, der Himmel wolkenlos, noch dazu war Wochenende. Die Straße hätte voller spielender Kinder sein müssen, doch über der ganzen Siedlung lag eine beinahe gespenstische Ruhe.

Mick atmete noch einmal durch, dann ging er auf ein schmales, mittleres Reihenhaus zu, bahnte sich den Weg an achtlos hingeworfenen Kinderfahrrädern und Bobby Cars vorbei und klingelte an der Eingangstür, deren ursprüngliche Farbe nicht mehr zu erkennen war.

Sekunden später wurde die Tür aufgerissen und ein etwa sechzehnjähriges, sehr stark geschminktes Mädchen starrte ihn an.

»Ja?«, fragte sie und knatschte mit ihrem Kaugummi.

»Mein Name ist Peters«, stellte Mick sich vor. »Bin ich hier richtig bei Familie…«, er blickte auf seinen Zettel, »… bei Familie Matthies?«

»Sind Sie ein Bulle oder einer vom Amt?«, fragte das Mädchen. Sie trug ein bauchfreies, neonfarbenes Top und Hotpants, die unwesentlich breiter waren als ein Gürtel. »Wenn Sie ein Kuckuckskleber sind, dann ham Sie ein Problem. Hier is schon lange nix mehr zu holen.«

Sie grinste und Mick bemerkte, dass ihre Zähne auch etwas von dem übermäßig aufgetragenen Lippenstift abbekommen hatten.

»Ist deine Mutter zu Hause?« Mick hatte keine Lust mehr auf diese Aushilfslolita.

Die Wasserstoffblonde drehte sich um. »Mum!«, schrie sie so laut, dass die Gläser in den Schränken klirrten. »Is für dich. Irgend so ein Typ.«

Ein Knirschen und Knarzen erklang, übertönt von Babygeschrei, dann erschien Frau Matthies auf der Bildfläche. Sie schien sich mit ihrer Tochter die monatliche Wasserstoffperoxid-Flasche zu teilen und ihr Gesicht war eine ältere verbrauchtere Version von dem ihrer Tochter. Zum Glück hatten die beiden nicht den gleichen Klamottengeschmack. Wobei es allerdings auch schwer gefallen wäre, diese Massen in ein Top und Shorts zu zwängen.

»Wat issen?«, fragte die Frau breit und Mick bemerkte beinahe amüsiert, dass auch in diesem grellrot geschminkten Mund ein Kaugummi vorhanden war.

»Mein Name ist Peters«, stellte er sich noch einmal vor.

»Endlich ein Schreiberling, der sich traut, eine ordentliche Story zu bringen?«, fragte die Dicke und Mick sah beinahe die Eurozeichen in den Augen der Frau.

»Der Ermordete war mein Bruder«, sagte er, um seine Gesprächspartnerin direkt einzunorden.

»Oh!« Frau Matthies musste diese Information erst verarbeiten. »Mein Sohn konnte das nicht wissen«, sagte sie. »Keiner der Jungs konnte das wissen. Er hat sich nicht strafbar gemacht, das hat die Polizei gesagt. Und verklagen lohnt sich auch nicht, hier is nix zu holen.«

Ja, das hatte Mick gerade schon einmal gehört. Die Frau trat einen Schritt zurück und er befürchtete, dass sie kurz davor war, ihm die Tür vor der Nase zuzuschlagen.

»Ich will Ihnen nichts«, sagte er beschwichtigend. »Und ich bin Ihrem Sohn nicht böse. Ich würde mich nur gerne einmal mit ihm unterhalten.«

»Die Bullen haben das schon getan.« Mick nickte. »Ich weiß«, sagte er. »Trotzdem…«

»Über diese Sache zu reden, regt ihn fürchterlich auf.«

Klar und deshalb wollten Sie Ihrem Sohn auch ein paar Reporter auf den Hals hetzen, dachte Mick. Laut meinte er: »Es soll nicht zu Ihrem Schaden sein« und zog einen Hundert-Euro-Schein aus der Tasche. »Nur für Ihre Mühe. Und vielleicht können Sie Ihrem Sohn davon etwas kaufen, was ihn von dieser schlimmen Geschichte ein wenig ablenkt.«

Sie nickte so schnell, dass ihr Doppelkinn in Wallung geriet. Und Mick wusste im selben Moment, dass der Kleine von der Kohle nichts sehen würde. Das Geld würde todsicher für einen hunderter Pack Kaugummis und einen Eimer Haarfarbe draufgehen.

»Aber nur ganz kurz«, meinte sie und Mick wollte schon eintreten, doch die Dicke versperrte weiter den Weg. »Kevin?«, schrie sie und auch ihre Stimme war ähnlich lieblich wie die ihrer Tochter. »Kevin? Komm ma runter!«

Sie warteten und Mick dachte schon, dass der Kleine nicht erscheinen würde, doch dann kam ein verschüchterter Junge mit gelocktem blondem Haar an die Tür. Im Gegensatz zu seiner weiblichen Sippschaft war bei ihm das Blond allerdings echt.

»Der Mann hat ein paar Fragen an dich«, sagte sie und schob den Jungen durch die Tür.

»Hallo Kevin«, sagte Mick und begann, sich unwohl zu fühlen. Der Umgang mit Kindern war ihm nicht wirklich vertraut und doch musste er es irgendwie schaffen, den Jungen auf seine Seite zu ziehen. Er sollte sich ihm öffnen, sollte möglichst keine Angst vor ihm haben.

Frau Matthies schien jetzt, nachdem sie hundert Euro erhalten hatte, das Interesse an dem Gespräch zu verlieren, denn sie zog sich ins Haus zurück und ließ Mick mit ihrem Sohn allein.

Allein mit einem wildfremden Mann und das nach den Geschehnissen der letzten Stunden.

Mick spürte, dass er wütend wurde, doch dieses Gefühl konnte ihm jetzt nicht helfen, stand ihm eher im Weg.

Kevin trat von einem Fuß auf den anderen und traute sich nicht, Mick in die Augen zu sehen.

Seine Hände umklammerten sein T-Shirt auf dem Spiderman zu erkennen war.

»Der Typ ist cool, oder?«, fragte Mick und deutete auf das Bild.

Kevin brauchte einen Moment, um zu verstehen. »Sie kennen Spiderman?«, fragte er erstaunt.

»Klar. Als ich in deinem Alter war, habe ich die Comics gefressen und die Filme schaue ich mir heute noch gerne an.«

»Die Filme hab ich auf DVD«, sagte der Junge stolz. »Auch den ganz Neuen schon.«

»Den finde ich auch super. Aber vor der Echse hab ich ein bisschen Angst gehabt.«

»Sie haben Angst?« Kevin bekam große Augen. »Aber Sie sind erwachsen.«

»Auch Erwachsene haben Angst«, sagte Mick und setzte sich auf die Treppe vor dem Haus. »Das hört nie auf. Und böse Dinge passieren immer.« Der Junge setzte sich neben Mick.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Mein ist der Schmerz»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Mein ist der Schmerz» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Mein ist der Schmerz»

Обсуждение, отзывы о книге «Mein ist der Schmerz» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x