Hans J Muth - Abuso

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Abuso ist der italienische Ausdruck für Missbrauch. Nach einem verheerenden Hochwasser in Rom zieht sich der Tiber wieder zurück in sein Bett, einen grausam zugerichteten Toten in einer Baumkrone hinterlassend. Commissario Marcello Sparacio steht vor einem großen Rätsel. Weitere Tote tauchen auf und Sparacio begreift, dass dieser Fall größere Dimensionen zu haben scheint als bisher angenommen. Als schließlich noch ein kleiner Junge vermisst wird und Commissario Sparacio beginnt, die mysteriösen Zeichen zu deuten, führen alle Spuren in den Vatikan – Vom Autor des Thrillers Nahtlos !

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„In diesem Punkt werden Sie wohl Recht haben, Sergente. Dennoch: Wir werden dort oben“, er zeigte in Richtung der Leiche im Geäst, „außer den alten Maden auch junge finden. Es ist eben wie bei uns Menschen. Manchmal wohnen auch mehrere Generationen in einem Haus.“

„Was glauben Sie, Commissario? Mord oder Selbstmord?“

„Es geschehen auch viele Unfälle bei Hochwasser, wer weiß, Sergente. Ich möchte mir schon vorher Gedanken machen können, ehe viel Zeit vergeht, bis wir Einsicht in die Fotos und die restlichen Unterlagen haben“, brummte Sparacio. „Dazu benötige ich dringend Ihre Aufnahmen. Wie auch immer. Der Fall wird sich vielleicht als Selbstmord herausstellen und schon morgen wird die Staatsanwaltschaft die Leiche zur Beerdigung freigeben.“

4. Kapitel

Im Kommissariat in der Via Urbana herrschte friedliche Ruhe, als Sparacio und Sciutto gegen zehn Uhr dort eintrafen. Die Kollegen der Carabinieri befanden sich noch zur Unterstützung der Tatortsicherung am Tiber-Ufer und so waren sie vermeintlich die einzigen Anwesenden im Büro des Sergente. Sparacio nutzte die Zeit, die von Sciutto geschossenen Fotos im Computer zu betrachten, während sein Kollege ihm über die Schulter sah.

Plötzlich hörten sie ein Poltern aus dem Nachbarzimmer, dem Büro Sparacios, das sich anhörte, als sei ein Stuhl umgefallen oder ein Mensch gegen ein Möbelstück gestoßen.

„Wir sind doch die Einzigen hier, oder?“ Sparacio starrte Sciutto an und richtete sich langsam auf. Sciutto blieb wie versteinert auf seinem Stuhl sitzen. Dann hörten sie es erneut. Dieses Mal klang es, als zöge jemand einen Stuhl über den Fußboden. Dann verstummte auch dieses Geräusch.

Sparacio legte den Zeigefinger seiner linken Hand auf seine Lippen und zückte mit der rechten seine Pistole. Dann schlich er zur Tür, die in den Nebenraum führte und Sciutto folgte seinem Chef auf Zehenspitzen.

„Commissario, ich glaube …“

„Psst!“ Sparacio winkte energisch ab und Sciutto zuckte ergeben mit den Schultern. Er sah, wie sein Chef langsam den Türgriff umklammerte und hörte, wie er tief einatmete. Sparacio drückte mit einer plötzlichen Bewegung den Türgriff nach unten, stieß die Tür mit einem kräftigen Ruck auf und machte Anstalten, nach vorne zu stürmen. Doch angesichts dessen, was er vor sich sah, brach er seine Bemühungen jäh ab.

Vor ihm präsentierte sich das Hinterteil einer, ja, nennen wir es einmal kräftigen Frau, mit den dazu passenden rundlichen Beinen. Das Gesäß wurde umspannt von einem, bedingt durch die Körperhaltung, enganliegenden dunklen Rock, die prallen Beine mit den undurchsichtigen und braunen Strümpfen steckten in einem Paar beiger Halbschuhe.

„Commissario, ich …“ versuchte sich Sciutto erneut Gehör zu verschaffen, doch wiederum winkte Sparacio hektisch ab.

Inzwischen war auch das Oberteil der Frau zum Vorschein gekommen. Sie richtete sich langsam in ihrer vollen Größe auf und drehte sich erst mit dem Oberkörper zu den beiden Polizisten um, dann folgte der Rest ihres Körpers. Nun, da sie in voller Größe vor ihnen stand und sich die Proportionen ihres Körpers dorthin verteilt hatten, wo sie hingehörten, offenbarte sie schon eine stattliche Erscheinung. Kräftig, mit Fettpolstern versehen und Rundungen, die, man kann sagen, überproportional ausfielen.

„Wer … wer sind Sie?“, stotterte Sparacio und betrachtete die sich ihm bietende Fülle von Kopf bis Fuß, wobei sein Blick über die schulterlangen pechschwarzen Haare, über das rundliche Gesicht und die dunklen Augen glitt und auf dem riesigen Vorbau unter der locker getragenen beigefarbenen Bluse der etwa fünfzigjährigen Frau haften blieb.

„Wonach sieht es denn aus?“, kam die spitze Gegenfrage und Sparacio glaubte ein rauchiges Kratzen in der Stimme festzustellen. „Sind Sie hier der Chef? Ja, Sie sind der Chef, sieht man sofort“, gab sie sich die Antwort selbst. „Ich bin Carla. Carla Formosa. Ihre neue Sekretärin. Hat Ihnen der Sergente nicht erzählt, dass ich heute hier anfange?“

Mit einem ungläubigen Ausdruck im Gesicht drehte sich Sparacio wie in Zeitlupe zu Sciutto herum. Der hatte die Schultern eingezogen und die angewinkelten Unterarme mit den Handflächen nach oben zu einer Unschuldsgeste geformt. Den Kopf hatte er mit einem demütigen Lächeln leicht zur Seite geneigt.

„Ich wollte es Ihnen sagen, Commissario, aber Sie …“

Sparacio winkte ärgerlich ab und ging auf die Frau zu. „Signora Formosa, entschuldigen Sie, Aber ich habe nicht damit gerechnet, dass man uns heute schon jemanden zuteilt. Ich freue mich natürlich sehr darüber.“

„Heute ist Montag“, sagte Carla Formosa streng mit leicht zusammengekniffenen Augen, was ihrem insgesamt hübschen Gesicht eine interessante Note verlieh und sah dabei nur Sparacio an. „Neue Mitarbeiter beginnen ihren Dienst meist Anfang der Woche. Übrigens: Da war ein Anruf für Sie.“

Carla drehte ihren gewichtigen Körper in Richtung des Schreibtischs, nahm einen Zettel, den sie offensichtlich dort abgelegt hatte und reichte ihn Sparacio. „Der Vice Questore. Er meint, es wäre an der Zeit, dass er Sie kennenlernt. Sie sollen ihn zurückrufen. Und so, wie es klang, würde ich ihn nicht allzu lange warten lassen.“

„Der Vice Questore also.“ Sparacio dachte an die Begegnung mit dem Questore und eigentlich reichte die ihm vollkommen. Auf der anderen Seite: Der Vice Questore war sein unmittelbarer Vorgesetzter, wogegen die Position des Questores mehr die politischen Belange der Polizei abdeckte. Er würde also nicht darum herumkommen, ihm seinen Antrittsbesuch zu machen. Alles zu seiner Zeit, dachte er und laut sagte er: „Das fehlte mir gerade noch. Ich habe weiß Gott wichtigere Dinge zu tun, als mich zu einem Kaffeekränzchen mit …“ Sparacio stockte und Carla vollendete den Satz.

„Mit Ihrem Vorgesetzten …“

„Wenn schon. Das hat Zeit. Wir haben einen Todesfall zu bearbeiten. Falls er wieder anruft, sagen Sie ihm, wenn es meine Zeit zulässt, werde ich mich bei ihm melden.“

Carla atmete tief durch und ordnete geschäftig einen Stapel Schriftstücke auf dem Schreibtisch. „Genauso soll ich es ihm sagen?“

„Genauso. Was ist nicht richtig daran?“

„Wenn Sie meinen, Chef.“

„Was soll der Unterton, Carla? Der Vice Questore hat seinen Dienst auch erst vor einigen Tagen hier in Rom angetreten …“

„Aber Signore Domenico ist eben der Vice Questore, Commissario Capo Sparacio. Er hat das Recht …“

„Domenico also.“

„Adolfo Domenico“, flötete Carla belustigt. Dieses Spiel schien ihr zu gefallen. „Vice Questore Adolfo Domenico. Was soll ich ihm sagen, wenn er wieder anruft?“

Sparacios Falten auf der Stirn waren nicht zu übersehen. „Ich werde ihn anrufen, später. Das hier geht vor. Er schüttelte den Kopf, als wolle er böse Geister verscheuchen. „Sergente!“ Es klang aggressiver, als er es vorhatte und Sciutto zog instinktiv den Kopf ein.

„Hören Sie, Enzo“, -er sagte Enzo, um den Eindruck, den er soeben erweckt hatte, vergessen zu machen, was Sciutto mit einer wohltuenden Verwunderung zur Kenntnis nahm-, „nehmen Sie sich die Vermissten-Listen der letzten … sagen wir sechs Monate, vor und legen Sie mir die Ausdrucke vor. Tun Sie es bitte gleich. Vielleicht kann ich mir in der Zwischenzeit einmal in Ruhe Ihre Fotos ansehen.“

„Des letzten halben Jahres, Commissario?“ Der ungläubige Blick Sciuttos traf Sparacio und zauberte diesem ein Grinsen ins Gesicht. „Wenn sechs Monate ein halbes Jahr sind, Sergente, das ist das wohl so.“

„Puh“, war das Einzige, das der Sergente imstande war von sich zu geben. Achselzuckend verließ er das Büro und Sparacio zog den Kopf ein, in der Ahnung, dass die Tür härter als üblich ins Schloss fallen würde. Doch seine Verspannung löste sich, als dieser Fall nicht eintraf.

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