Hans J Muth - Abuso

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Abuso ist der italienische Ausdruck für Missbrauch. Nach einem verheerenden Hochwasser in Rom zieht sich der Tiber wieder zurück in sein Bett, einen grausam zugerichteten Toten in einer Baumkrone hinterlassend. Commissario Marcello Sparacio steht vor einem großen Rätsel. Weitere Tote tauchen auf und Sparacio begreift, dass dieser Fall größere Dimensionen zu haben scheint als bisher angenommen. Als schließlich noch ein kleiner Junge vermisst wird und Commissario Sparacio beginnt, die mysteriösen Zeichen zu deuten, führen alle Spuren in den Vatikan – Vom Autor des Thrillers Nahtlos !

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„Sciutto, was ist los? Sie rufen mich doch nicht an, um mir einen guten Appetit zu wünschen. Haben Sie Probleme auf der Dienststelle?“

„Na, ja“, kam es gedehnt aus der Leitung. „Probleme kann man das schon nennen. Wir … wir haben einen Toten, unten an der Biegung des Tibers, etwa 200 Meter unterhalb der Ponte Palatino. Können Sie gleich kommen?“ Es klang irgendwie zaghaft.

„Eine Wasserleiche?“, fragte Sparacio zurück, während er mit dem Hörer am Ohr ins Wohnzimmer eilte und nach seinem Sakko Ausschau hielt.

„Ja und nein, Commissario“, kam es nun gequält aus der Hörmuschel. „Ich weiß nicht, wie ich es Ihnen erklären soll …“

„Dann lassen Sie es“, sagte Sparacio unwirsch. „Ich bin gleich bei Ihnen.“ Er ließ den Hörer auf die Ladestation fallen und warf sich das Sakko über. „Ja und nein“, äffte er Sciutto im Hinauseilen nach. „Er wird doch wohl noch eine Wasserleiche von einer üblichen Leiche unterscheiden können.“

3. Kapitel

An diesem Montag, dem 11. Juli, war der Verkehr dichter als sonst und Sparacio sah keinen Sinn darin, einen anderen Weg als den direkten zum Tiber zu nehmen. Als er die Häuser seiner Wohnsiedlung verlassen hatte, folgte er der Via del Teatro Marcello, die er bis zum Tiber-Ufer nicht mehr verlassen musste.

Schon von weitem sah er die rotierenden blauen Rundumleuchten zweier Polizeiwagen, die auf dem Parkplatz an der Via di Santa Maria auf sein Erscheinen warteten. Sparacio ließ seinen Blick über die dunkle Brühe des Flusses gleiten, über den Fluss, den die Römer blonder Tiber nannten, über das Ufer, soweit es an den Bäumen vorbei einsehbar war und schließlich zu den wartenden Kollegen in Uniform, die angeregt mit zwei Männern diskutierten, ihrer Kleidung nach Jogger, die sich in der frischen Morgenluft austoben wollten.

„Was gibt es?“, fragte er kurz, als Sciutto auf ihn zu lief. „Eine Wasserleiche wird es doch wohl hier oben nicht angeschwemmt haben“, stellte er sarkastisch fest.

„Wir müssen dort hinunter.“ Sciutto zeigte auf den Abhang und zum etwa fünf Meter darunterliegenden unbefestigten Uferweg. „Mit dem Auto ist es ein großer Umweg. Stromaufwärts gibt es irgendwo eine Zufahrt. Für den Leichenwagen … später.“

„Also. Was ist denn nun?“

Sciutto bemerkte, dass Sparacios Nerven am heutigen Morgen nicht die besten waren und beeilte sich, einen Rapport zu geben. „Eine Leiche, dort unten. Sie hängt im Geäst eines dieser Bäume am Ufer-Pfad. Ich glaube, sie hängt dort schon länger.“

„Ein Selbstmord? Tod durch Erhängen? Mensch, Sciutto, es ist doch nicht das erste Mal, dass sich ein Mensch in einem Baum erhängt, auch nicht in der Nähe eines Uferweges. Warum sind Sie so aufgeregt? Ist doch nicht ihr erster Toter.“

Sparacio schüttelte den Kopf und sah zu den anderen drei Carabinieri hinüber, die auf irgendwelche Befehle zu warten schienen. „Es ist nicht so, wie Sie sich das vorstellen, Commissario. Er hängt nicht am … Hals … Sie verstehen schon. Er liegt.“

„Was denn nun, Sciutto? Ein Mann also?“ Sparacio schien irritiert und verärgert. „Liegt er oder hängt er?“ Dann winkte er verärgert mit einer barschen Handbewegung ab und machte Anstalten, den Hang hinabzuklettern. „Kommen Sie, wir werden uns das mal ansehen.“

„Ich werde vorangehen. Folgen Sie mir. Aber vorsichtig, der Hang ist noch rutschig“, warnte Sciutto vor den schlammigen Resten des Hochwassers, die im Schatten der Bäume noch nicht zur Gänze weggetrocknet waren.

Den befestigten Parkplatz trennte von dem Uferweg ein mit Bäumen bewachsener Hang und Sparacio folgte Sciutto, der, sich an den Ästen der Sträucher festhaltend, mehr rutschend als gehend hangabwärts dem Uferweg näherte.

„Und?“ Als sie auf dem Uferweg angekommen waren, glitten Sparacios Blicke über den Uferweg und wanderten zu den Bäumen und Sträuchern am Tiberufer.

„Nicht in diesen Bäumen, Commissario“, bemerkte Sciutto geduldig und zeigte mit ausgestrecktem Arm in die entgegengesetzte Richtung. „Sehen Sie, dort, die Bäume oberhalb des Weges, zur Via di Santa Maria hin.“

Sparacio runzelte die Stirn und schüttelte wortlos den Kopf. Er drehte sich kopfschüttelnd in die angegebene Richtung und folgte dem Blick Sciuttos. Dann verharrte er wie versteinert und langsam öffnete sich sein Mund. Nicht in der Absicht, etwas zu sagen, es war vielmehr das ungläubige Erstaunen, das seine Gesichtsmuskeln entgleisen ließ.

„Sie wird vom Hochwasser dorthin gespült worden sein“, versuchte Sciutto eine Erklärung. „Und dann die Sonne. Wer weiß, wie lange sie schon dort hängt … äh liegt.“

Sparacios Sprachlosigkeit legte sich mit einem Schlag und er begann die Situation zu analysieren. Einige Meter über ihm, an einem der eher kleinen Ahornbäume, die wild am Uferweg wucherten, hing mitten im buschigen Geäst eine unbekleidete Leiche. Eigentlich hing sie nicht. Es war so, wie der Sergente es sagte: Sie lag. Sie lag in einer Art und Weise, als habe man sie dort mitten im Astwerk aufgebahrt. Die Rückseite zeigte gegen den Boden, die Arme hingen schlaff seitlich am Körper herab, die Beine waren in den Kniekehlen über einem Ast nach unten abgewinkelt. Ob es sich um einen Mann oder eine Frau handelte, konnte Sparacio nicht feststellen. Was er aber sah, war die auffallend rote Farbe der Haut im oberen Bereich des Körpers, soweit man das von unten her erkennen konnte. Die der Erde zugewandte Körperseite wies eine dunkle Farbe auf, ein Gemisch von Grün, Dunkelblau und Schwarz. Seilartige Gebilde hingen an der Leiche herab und verliefen sich unterhalb des strauchartigen Baumes.

„Wer hat die … Leiche gefunden?“

„Zwei Jogger, Sie haben sie vielleicht oben bei den Kollegen bemerkt“, beeilte sich Sciutto zu antworten. „Zwei Feuerwehrmänner, hatten Nachtschicht und wollten sich vor ihrer Bettruhe nochmal auspowern.“

„Dann scheinen sie einen leichten Dienst gehabt zu haben, letzte Nacht. Sind die beiden befragt?“

„Ja, ich habe ihre Aussagen notiert und die Personalien aufgenommen. Sie laufen uns nicht davon, wenn wir sie noch brauchen sollten.“

Sparacio schien in Gedanken versunken und hatte seinen Blick auf die Leiche im Baum gerichtet.

„Was halten Sie davon?“, hörte er Sciutto neben sich fragen. „Eine seltsame Art, sich aus dem Leben zu verabschieden.“

„Sciutto, was soll das? Was glauben Sie, wie die Leiche dorthin kommt? Na? Haben Sie es eben nicht selbst vermutet?“

Sciutto schien kurz zu überlegen. „Jetzt weiß ich, worauf Sie hinauswollen, Commissario: Das Hochwasser. Genau, so ist es“ brach es triumphierend aus ihm heraus. „Das Hochwasser des Tibers in den letzten Wochen hat die Leiche angeschwemmt und als die Flut zurückging, spuckte sie die Leiche aus, dort auf den Baum.“

„Nun werden Sie mal nicht theatralisch.“ Sciutto bemerkte aus den Augenwinkeln, dass Sparacio lächelte. „Was ist mit der Spurensicherung? Rufen Sie die Polizia Scientifica. Di Silvio soll sich auf den Weg machen. Wir müssen verhindern, dass sich hier ein Menschenauflauf bildet. Wir können von Glück sagen, dass die Mauer dort oben entlang der Via della Greca die Sicht hier herunter auf den Fundort verhindert. Aber die Bergung muss schnell geschehen, sorgen Sie dafür.“

„Di Silvio habe ich bereits verständigt“, sagte Sciutto beflissen und schob schnell die Frage hinterher: „Soll ich einen Arzt verständigen?“

„Einen Arzt, Sciutto? Wozu?“ Sparacio schüttelte verständnislos den Kopf. „Es reicht, wenn der Tod in der Gerichtsmedizin festgestellt wird. Ordern Sie den Leichenbestatter und sagen Sie ihm, welche Aufgabe hier auf ihn wartet, damit er sich danach richten kann. Haben Sie einen Fotoapparat dabei?“

„Si, Commissario.“ Sciutto nickte beflissen. „Sie wollen, dass ich ein paar Aufnahmen schieße? Ich werde ein paar Aufnahmen schießen. Aus allen Perspektiven. Noch bevor die Polizia Scientifica eintrifft. Sie werden zufrieden sein.

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