Levi Krongold - Der Tanz der Bienen

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Der triste Praxisalltag des Arztes Levi Krongold, wird plötzlich durch das Auftauchen eines schizophrenen Patienten, Herrn Maus, auf den Kopf gestellt. Dieser kündigt den baldigen Weltuntergang an, was er aus dem Verhalten eines Bienenschwarmes erkannt haben möchte. Krongold schickt den lästigen Patienten umgehend weiter in die Psychiatrie, zu seinem ehemaligen Lehranalytiker und Klinikchef Prof. Herold. Doch wenig später wird Herold ermordet im Garten der Psychiatrie aufgefunden mit einem Brandmal auf der Stirn. Ein Mord, der nicht nur für Krongold ohne Folgen bleiben wird. Das Verhängnis nimmt seinen Lauf!

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"Weiter, weiter!", drängte der Alte.

"Ach, ich kann es nicht beschreiben!", entgegnete der Beleibtere, "Es entzieht sich dem Zugriff des Verstandes, wenn ich es beschreiben möchte, ist es fort, nicht mehr fassbar!"

"Eben!", antwortete der Greis.

"Was heißt - eben?", schrie Bruder Sebastianus und seine Silhouette vereinigte sich nun mit dem Stuhl, auf dem er sich mühsam abgestützt hatte.

"Es scheint mir ein Teil des Mysteriums des Siegels zu sein, dass es sich dem forschenden Verstand entzieht", meinte dieser.

"Aber dann wäre es nicht ergründbar!", entgegnete der Sprecher ärgerlich.

"Nein, ergründbar nicht aber ...", hob der Greis an.

"Aber?"

" ... erfahrbar!", beendete er seinen Satz.

"Das sind mystische Belange auch!", entgegnete der Großmeister.

"Eben!", bekräftigte der Alte.

"Du meinst, das Siegel käme von ... Gott?", räusperte sich der Angesprochene.

"Ach, papperlapp", entgegnete der Ältere ganz entgegen seiner vorsichtigen Art. "Gott ist doch Kinderkram! Nein, hier geht es offenbar um Dinge, die mit keinem menschlichen Begriff zu benennen sind!"

"Entschuldige mal, Bruder, ich glaube, du vergisst dich!", rief der andere sichtlich empört.

Dieser schwieg eine Weile. "Ich muss mich wirklich bei dir entschuldigen. Ich bin unverzeihlich aus meiner Rolle gefallen, Bruder. Vergib mir. Aber ich ahne Zusammenhänge, über die ich mir Gewissheit verschaffen möchte. Ein schwacher menschlicher Geist, wie der meine, ist da leider zum Scheitern verurteilt."

"Ich bitte dich, Vater!", beschwichtigte der andere, doch der Ältere wiegelte ab.

"Doch, doch, ich sehe leider meine zunehmende Unfähigkeit, die Dinge noch insgesamt zu fassen. Wir benötigen den Geist aller Brüder, denn nur die geballte Verstandeskraft unserer Bruderschaft scheint mir in der Lage zu sein, die richtigen Informationen zu sammeln, um die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen.

Wir müssen wieder zusammen finden, im Herzen, überwinden was, uns entzweit hat, Bruder. Ich flehe dich an. Überwinde deinen Zweifel und vertraue wieder deiner Kraft, die dich zu unserem Vorsitzenden gemacht hat. Du hast dich deiner Rolle bislang für würdig erwiesen. Gib nicht auf, jetzt, wo wir dich alle brauchen!"

Der andere schwieg betreten. So hatte er den Alten noch nie erlebt. Was war aus ihnen allen geworden, seit sie in den Besitz des Siegels gekommen waren?

Sollten etwa dämonische Kräfte wirken? Sollte das Siegel gar eine teuflische Machenschaft sein, ein Ausdruck des Bösen?

"Beruhigt Euch, Vater!", beschwichtigte er den Alten und rückte ihm einen der schweren Lehnstühle zurecht, damit dieser sich setzen könne.

"Ich glaube, ihr habt recht!", gestand er nach einer Weile des Nachdenkens.

"Ich werde den Konvent einberufen."

"Das würde ich nicht raten", entgegnete der Alte kopfschüttelnd.

Der Großmeister schaute seinen alten Ratgeber und Vertrauten fragend an. Bruder Adalbert war fast ein halbes Jahrhundert lang Großmeister des Ordens, bevor er nun über neunzigjährig vor etwas mehr als 3 Jahren ihn, seinen Zögling, in sein jetziges würdevolles und auch schweres Amt empfahl.

Schwer vor allem, da er nicht mit der Wucht, der gegen ihn entfesselten Intrigen gerechnet hatte.

Das Amt und seine Nähe zum Konvent, einer halboffiziellen Organisationsform der katholischen Kirche, mit unangenehmer Nähe zum Heiligen Stuhl in Rom und den damit verbundenen Schaltstellen der Macht in Politik und Wirtschaft, stand schon immer im Mittelpunkt des Interesses verschiedener Gruppierungen, die dadurch Einfluss und Profit erlangen wollten.

Bruder Adalbert hatte es über all die Jahre verstanden, das eigentliche Anliegen des Ordens, welcher an sich keine Doktrin vertrat, auch nicht die der katholischen Kirche, sondern sich dem unvoreingenommenen, selbstlosen Wissenserwerb und der Selbstläuterung verschrieben hatte, durch alle Wirren der Zeit zu vertreten, auch unter Einsatz seines Lebens, im Dritten Reich, dem andere Orden, wie die Freimaurer, nicht viel entgegensetzen konnten.

Auf seinen fragenden Blick hin murmelte der Alte missmutig:"Zuviel Neid, zuviel Institution, divergierende Interessen, du weißt schon Bruder, das alte Lied. Halt den Kopf unten und bleib in Deckung. Belass es vorerst bei der Bruderschaft. Selbst von dort finden die Informationen ja leider schnell genug den Weg nach draußen, wie ich vermute."

Unbehaglich nickte der Großmeister. Der letzte Disput war ihm noch in allzu guter Erinnerung.

"Vielleicht sollten wir den Ball noch niedriger halten", schlug er vor", und nur diejenigen befragen, die sich in letzter Zeit intensiv mit dem Siegel befasst haben?"

Doch der Alte wiegelte mit einer heftigen Geste ab. "Ich verstehe deine Bedenken. Aber wir haben bereits allzu lang jeder sein eigenes Süppchen gekocht, das hat ja zu der gegenwärtigen Situation geführt. Nein, auch wenn ich deine Bedenken nicht wirklich ausräumen kann, aber so wie ich die Dinge sehe, werden wir durch den weiteren Verlauf der Ereignisse ohnehin genug Grund haben, uns zu fürchten, da hilft die Verbindung zu guten Bekannten und schweißt auch zusammen."

Der Großmeister sah ihn überrascht an.

"Auch ich leide in letzter Zeit unter ...", der Alte zögerte, "unter seltsamen Sinneswahrnehmungen, vor allem während der Kontemplation, die mich ehrlich gesagt nicht wenig ... ängstigen."

12. Levi

Turn around

Seit das Siegel in mein Leben trat, beschäftigte mich natürlich die Frage, ob es einen Sinn hat und wenn ja, welchen. Nie jedoch stellte ich mir die Frage, ob es auch eine Wirkung hat.

Mir erschien es von Anfang an als eine Mischung aus dem Surrogat unbeschreiblicher Träume und eigenem Dazutun. Ich spielte mit Symbolen und Formen, ordnete und verwarf sie, aber doch nur, um das zu finden, was ich im Innersten als richtig und korrekt empfand, ohne zu wissen, warum dies so sein sollte.

Das Siegel, so wie es sich auf der Stirn von Prof. Herold eingebrannt fand, war bei oberflächlicher Betrachtung nicht mehr als die geometrische Anordnung römischer, griechischer Zahlen und hebräischer Zeichen, eine an sich unmögliche Kombination auf der Rückseite und diesem seltsamen Symbol auf der Vorderseite, welches sich eben nun auf des Professors Leichnam befand.

Dennoch war mir klar, dass es eine tiefere Bedeutung geben musste, die ich lediglich mangels intellektueller Kapazität nicht erfasst zu haben schien. Ich stellte viele Überlegungen an, welche Bedeutung eigentlich Symbole für uns haben und letztlich ist ja auch die Schrift nichts weiter als eine Ansammlung von Symbolen und soweit ich verstanden habe, geht sie ursprünglich auf die Vereinfachung bildlicher Darstellungen von Gegenständen der Antike zurück. Hinter dem Symbol versteckt sich der Klang, das Wort.

Betrachten wir einmal lautmalerisch das Wort: "tri" gesprochen "triii". Es ist nicht mehr als eine Klanghülse.

Es ist Bewegung in der Luft, könnte dem Lied eines Vogels entsprungen sein und ist an sich völlig bedeutungslos. Tririli, tri, tri, tiri, tiri.

Dennoch sind wir sicher, dass wir wissen, was gemeint ist, wenn wir herausbekommen, dass der Verursacher dieses Lautes Engländer ist und die korrekte Lautschrift so aussieht: tree.

Sofort entsteht die Gestalt eines Baumes. Aber welches Baumes, mit welchem Aussehen, welchem Stamm, welchen Blättern, welchem Grün, welcher Rinde?

"Go to the tree and turn around." Klarer Fall, aber welcher Baum denn? Der da oder der da oder ist dieser Busch auch ein Baum?

Im konkreten Fall wird der Sprecher auf einen konkreten Baum weisen, dieser hat jedoch ganz individuelle Merkmale und wird sich auf jeden Fall von allem anderen, was ebenfalls Baum ist, auf eine erhebliche Weise unterscheiden.

Okay, dies ist alles trivial, dennoch blieben meine Gedanken an einem Punkt hängen. Wenn Sprache, die Grundlage der Verständigung, sich lediglich lauter unscharfer Abstraktionen bedient und sogar das Denken, sich dieser Schablonen bedient und sogar die Wahrnehmung schablonenhaft ist, um überhaupt "tree" von "not a tree" zu unterscheiden und die empfundene Wirklichkeit so sehr vereinfacht wird, dass sie kommunizierbar wird, dann kann doch in dieser von uns erlebten Welt eine Dimension vorhanden sein, die sich den Mustern unserer denkerischen, sprachlichen, begrifflichen Wahrnehmungsfähigkeit, unseren Wahrnehmungsversuchen soweit entzieht, dass wir glauben, sie sei gar nicht existent! Und nehmen wir an, diese Dimension läge vor unseren Augen, bloß fehle uns die Fähigkeit des geistigen und sinnlichen Zugriffes, dann wäre sie dennoch wirksam, könnte sie unter Umständen genutzt werden, so man sich den Einschränkungen der Begrifflichkeit entzöge.

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