Levi Krongold - Der Tanz der Bienen

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Der triste Praxisalltag des Arztes Levi Krongold, wird plötzlich durch das Auftauchen eines schizophrenen Patienten, Herrn Maus, auf den Kopf gestellt. Dieser kündigt den baldigen Weltuntergang an, was er aus dem Verhalten eines Bienenschwarmes erkannt haben möchte. Krongold schickt den lästigen Patienten umgehend weiter in die Psychiatrie, zu seinem ehemaligen Lehranalytiker und Klinikchef Prof. Herold. Doch wenig später wird Herold ermordet im Garten der Psychiatrie aufgefunden mit einem Brandmal auf der Stirn. Ein Mord, der nicht nur für Krongold ohne Folgen bleiben wird. Das Verhängnis nimmt seinen Lauf!

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"Kann ich dir vielleicht helfen, junger Mann?", drang plötzlich eine gekünstelt wirkende Stimme hinter ihm in sein Bewusstsein.

Er schaute sich um, wie aus einem schweren Traum erwachend. Ein Spaziergänger im mittleren Alter mit buntem Hawaihemd, Strohsandalen, Halbglatze und einem kleinen weißen Pudel an der Leine war unweit von ihm stehen geblieben und schaute ihn neugierig an. "Na, drückt's im Gemächt? Vielleicht kann ich dir ein wenig Erleichterung verschaffen?" Erst jetzt bemerkte Timmy, dass er noch immer in derselben Haltung wie zum Wasserlassen da stand und beeilte sich sein bestes Stück wieder zu verstauen. "Hau ab, Alter!", fauchte er. "Nein, wie unfreundlich!", gab der andere zurück, aber anstatt weiter zu gehen, kam er näher zu ihm heran, hielt ihm die Hundeleine hin und begann ebenfalls ins Gebüsch zu pinkeln.

"Bist ein hübscher Junge und so einen schönen Stengel hast du. Und so allein?"

Timmy war ratlos. Einerseits wusste er nicht, was er davon halten sollte, andererseits wagte er auch nicht die Hundeleine loszulassen und einfach zu gehen, wohin auch immer, aber angenehm war ihm die ganze Situation ebenfalls nicht.

"Karlchen!", sagte der Mann, nachdem er mit dem Urinieren geendet hatte.

"Wie bitte?", fragte Timmy verdutzt.

Der Mann wies auf den Pudel und wiederholte. "Karl der III."

"Der Pudel?", fragte Timmy etwas begriffsstutzig.

"Na, was denkst du denn, eine Kuh ist er doch wohl nicht!" Dann nahm er ihm die Hundeleine mit einer gezierten Bewegung wieder aus der Hand. "Danke, mein Süßer! Wie heißen wir denn?"

"Hä?", entfuhr es Timmy?

"Na ja, lassen wir das Förmliche, ich bin Sam, meine Freunde nennen mich Sammy, für dich also Sammy."

Timmy trat von einem Bein auf das andere, unschlüssig was er als Nächstes tun sollte.

"Mein Daddy war bei der Army, weißt du, ein ganz schlimmer Menschenschlächter."

"Meiner auch!", erwiderte Timmy angezogen und abgestoßen durch sein Gegenüber gleichzeitig. Die Situation begann ihm über den Kopf zu wachsen.

"Ach? Interessant, wollen wir nicht ein wenig darüber plaudern auf dem Weg nach Hause? Du willst doch nach Hause oder ...", er lächelte spöttisch, "hast du noch ein kleines Date hier im Park, du Schlimmer?"

"Hä?", entfuhr es Timmy erneut und er verfluchte sich selbst, weil ihm nichts zu dem nervigen Typ einfiel als dieses dämliche "Hä!"

"Ogottogott, Jungfrau, wie interessant", flötete der andere, legte ihm einen Arm um die Schulter und zwang ihn so, dieselbe Richtung wie er selbst einzuschlagen. "Weißt du, man sieht nicht oft so einen gut gebauten jungen Mann wie dich hier im Park und dann noch um diese Zeit", redete der Mann, Sammy, munter auf ihn ein, während er ihn fest umklammert hielt und so weiter und weiter zu gehen zwang. "Mein Dad", sagte er mit gewichtigem Ausdruck im Gesicht, "Gott hab ihn selig, hat mir eine entzückende kleine Wohnung hinterlassen als er verschied. Vielleicht darf ich dich einladen mir heute beim Abendessen ein wenig Gesellschaft zu leisten? Rate mal, was es gibt?"

Timmy schaute ihn ratlos an.

"Nudeln mit Gorgonzolasauce!" Dann strahlte Sammy ihn an. "Wir machen es uns ganz gemütlich und weißt du, wer kocht?"

Timmy blickte nur verwirrt den Kopf schüttelnd aus der Wäsche. Sammy stieß ihm mit dem Zeigefinger vor die Brust. "Du kochst!"

11. Bruderschaft

Misstrauen

"Wir müssen miteinander reden, offen reden, Bruder", ließ sich die um mühsame Selbstbeherrschung bemühte Stimme des Ältesten vernehmen, der zu der Person sprach, deren Schattenriss auf der Wandtäfelung einen monströsen Kopf erzeugte, welcher über das dunkle Viereck, verursacht durch einen schweren Eichenstuhl, hinausragte und sich nach oben hin zu einem Grau zu verflüchtigen schien.

"Offen!", sagte der Sprecher betont, "und ohne Vorbehalte."

Der andere ließ ein verächtliches "Ssst" ertönen. "Wer kann hier noch wem trauen, Bruder, nach allem, was vorgefallen ist? Wer die perfiden Pläne beurteilen, die jeder ...", und er machte eine bedeutungsvolle Pause, "jeder, auch einstmals gute, feste Freunde", wieder eine Pause und der Schattenkopf bewegte sich ein wenig, " gegen mich auszudenken bereit ist." Er zischte die folgenden Worte. "Der Macht, der Gier oder der Eitelkeit ergeben, alles in den Dreck tretend, was einstmals unser gemeinsames Bekenntnis war?"

Der andere schwieg. "Ihr seid zu sehr mit Euch selbst beschäftigt, Bruder", ließ der Erstere wieder ertönen und seine Stimme klang jetzt entfernter. "Auch das ist eine Sünde, die für einen Großmeister unverzeihlich ist."

Der Angesprochene schnaubte wütend, sagte jedoch nichts.

"Die Situation hat sich unschön entwickelt", gab nun der Älteste mit brüchiger Stimme zu, wieder dem Ange-sprochenen näher gekommen. Nun mischte sich auch sein Schatten in den des im Stuhl sitzenden Gesprächspartners. "Aber ich möchte doch dringend daran erinnern, dass jetzt Egoismen unangebracht sind und auch die Verfehlungen der Vergangenheit, da nehme ich mich nicht aus, nichtig sind und überwunden werden müssen, wollen wir nicht allesamt ...", wieder machte er eine Pause, "schuldig werden, durch Tatenlosigkeit, schuldig durch unsere aus Verbohrtheit entstandene Lähmung, Initativlosigkeit, die Dinge aus der Hand gleiten zu lassen."

Der Angesprochene schwieg und die Schatten trennten sich wieder.

"Was schlägst du also vor?", fragte der Sitzende vorsichtig und verstimmt.

"Wir müssen die Forschungsergebnisse zum Siegel offen legen, bekannt geben, was bislang gesichert ist, unsere Hypothesen zur Bedeutung und Wirkungsweise diskutieren ..."

"Niemals!", unterbrach ihn der Sitzende und sein Schatten verschwand, als er sich aus dem Stuhl erhob und ließ nur dessen grobes Rechteck an der Wand zurück.

"Es ist schon zu viel Verrat im Spiel und wollt ihr dem oder den Verrätern die Macht über das Siegel geben, indem wir seine Geheimnisse verraten?"

Der Ältere lachte ärgerlich.

"Mach dich doch nicht lächerlich, Bruder!", erwiderte er scharf, " Wir wissen doch so gut wie nichts darüber, nicht einmal, ob es noch dort ist, wo wir es vermuten!"

Ein angespanntes Schweigen erfüllte den Raum.

"Ich glaube nicht, dass es noch dort ist!", erwiderte der andere.

"Glaube, glaube, glaube!", keifte der Ältere. "Was ist aus dir nur geworden, mein Sohn, ich hatte so viel Hoffnungen in dich gesetzt? Wo sind dein Mut, dein Durchsetzungsvermögen, dein scharfer analytischer Verstand geblieben? Verkümmert hinter dem Gespenst hysterischer Angst!"

"Es reicht Vater", knurrte der jüngere, beleibte Bruder, Großmeister der Bruderschaft. "Ist ein Toter nicht bereits genug?"

Wieder entstand eine nachdenkliche Pause.

"Ich verstehe dich, Bruder Sebastianus!", erwiderte der Älteste mit seiner krächzenden Stimme."Jedenfalls bemühe ich mich, das zu tun. Aber bemühe dich bitte auch, meine Worte ruhig und konsequent zu durchdenken, so wie wir es gewohnt waren und wie es unsere geistige Schule von uns verlangt. Das sind wir uns und du insbesondere deinem Amte schuldig!"

Nach einer Weile ließ der Großmeister, der nun wieder im Stuhl Platz genommen hatte, leise vernehmen: "Ich habe wirklich Angst, weil ich die Veränderung fühle, auf eine unheimliche, unfassbare Weise. Ich muss gestehen, ich fürchte fast, verrückt zu werden."

"Eben, eben", ließ der Greis sich vernehmen."Eben, darum solltest du dich mir ganz offenbaren. Ich werde dich nicht tadeln, das weißt du, so gut solltest du mich kennen. Ich werde dich nicht verhöhnen, noch dich verraten, aber ich werde dir zuhören und dich beraten, ohne Schonung, das weißt du doch, mein Sohn?"

"Ja, Bruder", erwiderte der Großmeister nun leise. "Wie es die Regel verlangt!"

"Wie es die Regel verlangt!", echote der Greis.

Der Schatten erhob sich wieder aus dem Stuhlrechteck und man hörte Schritte durch den Raum klingen, langsame, vorsichtige Schritte. "Ich sehe manchmal seltsame Dinge, Vater!", begann er.

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