Joachim R. Steudel - Traum oder wahres Leben

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Welche Umstände haben dazu geführt, dass sich der erfolgreiche deutsche Unternehmer Günter Kaufmann nun in einem Shaolin Kloster befindet? Was hatte seine Lebenseinstellung so grundlegend geändert und ihn auch noch zu einem hervorragenden Kämpfer gemacht?
Eine Kette unglücklicher Ereignisse im einundzwanzigsten Jahrhundert führt zu einem neuen Leben im mittelalterlichen China. Der Wandel vom erfolgreichen Geschäftsmann, der aus seiner schnelllebigen Zeit gerissen wird, und Körper und Geist in Einklang bringt.
Oder ist alles nur ein Traum?

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Der Rest die­ses Ta­ges war wie ein Lauf durch di­cken Ne­bel. Ich funk­tio­nier­te ra­tio­nell und von au­ßen drang nichts rich­tig bis zu mir vor.

Nach­dem ich Schritt für Schritt ab­ge­ar­bei­tet hat­te, was ich zu die­sem Zeit­punkt für not­wen­dig er­ach­te­te, fuhr ich nach Hau­se und ließ mei­nen Ge­füh­len frei­en Lauf. Nun be­gann ich zu be­reu­en, dass ich mir so we­nig Zeit für mei­ne Fa­mi­lie ge­nom­men hat­te. Bil­der aus der Ver­gan­gen­heit stürm­ten auf mich ein und ich sah so vie­les, was ich hät­te an­ders oder bes­ser ma­chen kön­nen.

Das Klin­geln des Te­le­fons riss mich aus mei­nen trüb­sin­ni­gen Ge­dan­ken. Mei­ne Schwes­ter er­kun­dig­te sich nach mei­nem Be­fin­den und bot mir an, mich in den kom­men­den Ta­gen zu un­ter­stüt­zen. Ich war dank­bar für die­ses An­ge­bot, denn die Ein­sam­keit in die­sem Haus war be­las­tend. Nach­dem ich ei­ni­ge Bier ge­trun­ken hat­te, kam ich so­weit zur Ruhe, dass ich mich ent­schloss, zu Bett zu ge­hen. Doch nach höchs­tens zwei Stun­den Schlaf schreck­te ich aus ei­nem Alb­traum hoch. Mei­ne De­cke war ein ein­zi­ger Kno­ten und der Schlaf­an­zug kleb­te schweiß­nass an mei­nem Kör­per. Nach­dem ich mich um­ge­zo­gen und das Bett wie­der in Ord­nung ge­bracht hat­te, leg­te ich mich wie­der hin, doch an Schlaf war nicht mehr zu den­ken.

Die fol­gen­den Tage und Näch­te bis zur Be­er­di­gung wa­ren nicht leicht für mich und ich weiß nicht, wie ich sie ohne die Hil­fe mei­ner Schwes­ter über­stan­den hät­te. Da mei­ne El­tern nicht mehr leb­ten, war sie mei­ne nächs­te le­ben­de Ver­wand­te und ihre Nähe half mir sehr. Am Tag der Be­er­di­gung wur­de al­les noch ein­mal so rich­tig auf­ge­wühlt und ich muss­te alle Kraft zu­sam­men­neh­men, um ihn zu über­ste­hen.

Seit die­sem Tag stel­le ich mir stän­dig die Fra­ge: Was wäre ge­sche­hen, wenn ich nach­ge­ge­ben hät­te? Was wäre, wenn ...

Das Schlimms­te kam aber noch, denn ich wuss­te ja noch nicht al­les über die­sen Un­fall. Aber es traf mich wie ein Schlag, als ich zwei Tage nach der Be­er­di­gung das ers­te Mal wie­der in der Fir­ma er­schi­en. Ich hat­te lan­ge über­legt, wie es nun wei­ter­ge­hen soll­te und war schließ­lich zu dem Er­geb­nis ge­kom­men, dass es das Bes­te wäre, wenn ich mich wie­der in mei­ne Ar­beit stür­zen wür­de. Die Ar­beit wür­de mich ab­len­ken, so­dass ich nicht stän­dig über das Warum und Wie­so nach­den­ken könn­te. Mei­ne Be­leg­schaft war wirk­lich sehr ver­ständ­nis­voll. Be­son­ders Frau Wag­ner, mei­ne Se­kre­tä­rin, hat­te wie­der be­wie­sen, dass sie die per­fek­te Be­set­zung für die­se Stel­le war. Al­les, was ich nicht un­be­dingt selbst ent­schei­den muss­te, hat­ten sie und an­de­re lei­ten­de An­ge­stell­te in der Zwi­schen­zeit zu mei­ner volls­ten Zu­frie­den­heit er­le­digt. Nur die Din­ge, die kein an­de­rer ent­schei­den konn­te, wa­ren, sau­ber nach Wich­tig­keit ge­ord­net, auf mei­nem Schreib­tisch be­reit­ge­legt. Ich ging mit ihr die­se An­ge­le­gen­hei­ten durch und wir hat­ten schon ei­ni­ges ab­ge­ar­bei­tet, als das Te­le­fon wie­der ein­mal klin­gel­te. Sie ging an ih­ren Schreib­tisch und nahm den Hö­rer ab. Im sel­ben Mo­ment konn­te ich an ih­rem Ge­sichts­aus­druck er­ken­nen, dass sie die­sen An­ruf zwar er­war­tet, aber ins­ge­heim ge­hofft hat­te, dass er nicht käme. Sie leg­te das Ge­spräch in die Mu­sik und sag­te zu mir: ›Es ist wie­der die­ser Herr Igor und er lässt sich ein­fach nicht ab­wim­meln. Er hat schon in den letz­ten zwei Ta­gen mehr­fach hier an­ge­ru­fen. Was soll ich ...?‹

›Ge­ben Sie das Ge­spräch her. Der er­wischt mich ge­ra­de auf dem rich­ti­gen Fuß! Dem werd ich jetzt ein für alle Mal die Mei­nung gei­gen!‹, sag­te ich zor­nig. Ich nahm das Ge­spräch an und mel­de­te mich be­tont forsch.

›Ja! Kauf­mann am Ap­pa­rat!‹

›Ahhh, Herr Kauf­mann. Schön, dass Sie wie­der im Ge­schäft sind.‹

›Was wol­len Sie? Ich den­ke, ich habe Ih­nen mei­ne Po­si­ti­on klar und ver­ständ­lich mit­ge­teilt! Also, warum be­läs­ti­gen Sie mich trotz­dem noch?‹

›Also, also, Herr Kauf­mann. Nicht so ag­gres­siv! Ich be­dau­re das mit Ih­rer Fa­mi­lie sehr, aber es soll­te ei­gent­lich nur ein Warn­schuss wer­den. Dass es dann so schlimm aus­ge­gan­gen ist, war wirk­lich die Ver­ket­tung un­glück­li­cher Um­stän­de. Ich habe mei­ne Mit­ar­bei­ter schon be­straft für ihr über­trie­be­nes Vor­ge­hen. Ich hof­fe Sie wis­sen nun, dass wir es ernst mei­nen und auch die Mög­lich­keit ha­ben, un­se­re For­de­run­gen durch­zu­set­zen!‹

Mit ei­nem Schlag ging mir ein Licht auf. Ich ver­stand nun, wie es zu die­sem Un­fall hat­te kom­men kön­nen. Mir ver­schlug es die Spra­che und die Hand mit dem Te­le­fon­hö­rer sank mir auf die Brust. Ich rang nach Luft und Frau Wag­ner, die durch die of­fe­ne Tür he­r­ein­ge­schaut hat­te, war schon auf dem Sprung, um mir zu hel­fen, als ich mich auf­raff­te und den Hö­rer wie­der hoch­nahm.

›Hal­lo? Hal­lo, Herr Kauf­mann? Sind Sie noch da?‹

›Ja … Ja, ja‹, stot­ter­te ich, ›was ha­ben Sie da eben ge­sagt? Sie … Sie sind da­für ver­ant­wort­lich? Ich … ich kann das gar nicht glau­ben!‹

›Tja, dann fin­den Sie sich mal mit die­sem Ge­dan­ken ab! Ich hat­te Sie vor­her mehr­fach ge­warnt! Es soll­te nicht so hart aus­fal­len, soll­te nur ein Warn­schuss wer­den, aber viel­leicht war es auch gut so. Nun wis­sen Sie we­nigs­tens, dass wir es ernst mei­nen! Ich den­ke, Sie soll­ten nun eine Än­de­rung Ih­rer Mei­nung in Be­tracht zie­hen, denn wir ha­ben auch noch an­de­re Mög­lich­kei­ten, un­se­ren Wil­len durch­zu­set­zen. Also, ich las­se Sie das Gan­ze noch ein­mal in Ruhe über­den­ken. Äh, sa­gen wir ein, oder bes­ser zwei Tage, dann mel­de ich mich wie­der und wir han­deln die Ein­zel­hei­ten aus!‹ Es folg­te eine klei­ne Pau­se.

›Und den­ken Sie nicht mal im Traum dar­an, die Po­li­zei oder je­man­den an­ders zu in­for­mie­ren! Ich wür­de auf je­den Fall recht schnell da­von er­fah­ren und dann ist Ihre Fir­ma und Ihr Le­ben kei­nen Pfif­fer­ling mehr wert! Ich den­ke, dass ich mich da klar aus­ge­drückt habe.‹

Wut stieg in mir hoch und ohne ir­gend­wel­che Kon­se­quen­zen zu be­den­ken, schrie ich in den Hö­rer:

›Sie sind wohl nicht mehr ganz bei Trost?! Nach­dem, was Sie mir jetzt er­zählt ha­ben, er­war­ten Sie auch noch eine Ko­ope­ra­ti­on von mei­ner Sei­te? Ich den­ke ja nicht mal im Traum dar­an, auch nur im Ge­rings­ten in ir­gend­ei­ner Form auf Ihre For­de­run­gen ein­zu­ge­hen! Sie kön­nen sich Ihre Dro­hun­gen sonst wo­hin ste­cken! Sie, Sie Stück Dreck, Sie! Sie ... Arrr!!‹

Mit die­sen Wor­ten knall­te ich den Hö­rer so wü­tend auf die Ba­sis­sta­ti­on, dass er aus­ein­an­der­brach. Noch wü­ten­der da­durch, wisch­te ich das Te­le­fon in­klu­si­ve ei­ni­ger an­de­rer Din­ge vom Schreib­tisch. Ohne Rück­sicht auf wei­te­re Schä­den ging ich durch die he­r­un­ter­ge­wor­fe­nen Ge­gen­stän­de, nahm mei­ne Ja­cke vom Gar­de­ro­ben­stän­der und ver­ließ ohne ein wei­te­res Wort das Fir­men­ge­bäu­de in Rich­tung Auto. Aus den Au­gen­win­keln konn­te ich noch das ent­setz­te Ge­sicht mei­ner Se­kre­tä­rin se­hen, doch ich war zu auf­ge­wühlt, um in die­sem Mo­ment dar­auf ein­zu­ge­hen.

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