Joachim R. Steudel - Traum oder wahres Leben

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Welche Umstände haben dazu geführt, dass sich der erfolgreiche deutsche Unternehmer Günter Kaufmann nun in einem Shaolin Kloster befindet? Was hatte seine Lebenseinstellung so grundlegend geändert und ihn auch noch zu einem hervorragenden Kämpfer gemacht?
Eine Kette unglücklicher Ereignisse im einundzwanzigsten Jahrhundert führt zu einem neuen Leben im mittelalterlichen China. Der Wandel vom erfolgreichen Geschäftsmann, der aus seiner schnelllebigen Zeit gerissen wird, und Körper und Geist in Einklang bringt.
Oder ist alles nur ein Traum?

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Er tipp­te den Na­men in sei­nen Com­pu­ter ein und schüt­tel­te dann be­dau­ernd den Kopf.

›Ich habe hier noch kei­ne In­for­ma­ti­on über eine Frau Kauf­mann! Im Mo­ment ha­ben wir gar kei­ne Pa­ti­en­ten mit dem Na­men Kauf­mann in Be­hand­lung. Aber wenn sie eben erst ein­ge­lie­fert wor­den sind, könn­te es sein, dass ihre Da­ten noch gar nicht auf­ge­nom­men sind. Ge­hen Sie doch bit­te in die Not­auf­nah­me und fra­gen Sie dort nach.‹

Ich ließ mir den Weg be­schrei­ben und er­kun­dig­te ich mich dann dort noch ein­mal nach mei­ner Fa­mi­lie.

Es war nicht das, was die Schwes­ter sag­te, son­dern wie sie es sag­te und mich da­bei an­schau­te, was mich so un­ru­hig mach­te. Sie bat mich, kurz Platz zu neh­men und ging, um je­man­den zu ho­len, der mir Aus­kunft ge­ben konn­te.

We­nig spä­ter be­trat ein äl­te­rer, Ver­trau­en ein­flö­ßen­der Arzt den Raum und for­der­te mich auf, ihm in sein Büro zu fol­gen. Als ich dort Platz ge­nom­men hat­te, setz­te er sich mir ge­gen­über, stütz­te sei­ne El­len­bo­gen auf den Schreib­tisch vor sich und fal­te­te die Hän­de vorm Ge­sicht.

Ich wer­de die­se Au­gen­bli­cke nie ver­ges­sen und es hat sich jede Ein­zel­heit tief in mein Ge­dächt­nis ein­ge­brannt, aber noch wuss­te ich nicht, dass sich da­durch mein gan­zes Le­ben än­dern wür­de.

Es wa­ren nur Se­kun­den bis er an­fing zu spre­chen und doch nahm ich in die­ser kur­zen Zeit jede Ein­zel­heit an und um ihn he­r­um wahr.

Wir sa­ßen in ei­nem klei­nen, hel­len, freund­li­chen Büro. Ei­ni­ge gut ge­pfleg­te Pflan­zen auf dem Fens­ter­stock ver­lie­hen dem Raum ein an­ge­neh­mes Kli­ma. Der Schreib­tisch war or­dent­lich auf­ge­räumt und es lag nur das Not­wen­digs­te dar­auf. Die An­ord­nung des Com­pu­ter­bild­schirms, der Tas­ta­tur und der Maus wa­ren sinn­voll ge­wählt, so­dass auch bei ei­nem Ge­spräch wie die­sem nichts stör­te. Es dran­gen kaum Ge­räusche von au­ßen he­r­ein und man hät­te in den Au­gen­bli­cken, be­vor er an­fing zu spre­chen, eine Steck­na­del fal­len hö­ren kön­nen. Der Arzt saß leicht nach vorn ge­beugt an sei­nem Schreib­tisch, hat­te den Kopf ein we­nig ge­senkt und schau­te über sei­ne Bril­le hin­weg in mei­ne Au­gen. Nach­denk­lich oder ner­vös rieb er, mit den ge­fal­te­ten Hän­den, die Hand­bal­len und Dau­men an­ein­an­der. Lang­sam rich­te­te er sich auf und fing an zu spre­chen: ›Herr Kauf­mann, als Ihre Frau hier ein­traf ...‹

Die­ses Ge­spräch fiel ihm sicht­lich schwer und das flaue Ge­fühl in mei­ner Ma­gen­ge­gend ver­stärk­te sich. Mit weit auf­ge­ris­se­nen Au­gen und schwer at­mend hing ich an sei­nen Lip­pen.

›… als sie hier ein­traf, konn­ten wir lei­der nichts mehr für sie tun. Sie hat bei dem Un­fall schwe­re, auch schwe­re in­ne­re Ver­let­zun­gen er­lit­ten. Der Not­arzt hat al­les Men­schen­mög­li­che ver­sucht, um sie am Le­ben zu er­hal­ten und auch wir ha­ben hier ver­sucht sie zu re­ani­mie­ren, aber es war lei­der nicht mehr mög­lich.‹

Mein Herz schlug bis zum Hals. Ich hat­te das Ge­fühl, dass mein Kopf je­den Au­gen­blick plat­zen wür­de. Mein Atem ging schwer, mei­ne rech­te Hand fing an zu zu­cken und ein kal­ter Schau­er lief mir über den Rücken.

›Wie ... was ... ich ver­ste­he das nicht! Das … das ist doch nicht mög­lich!‹

Mei­ne Ge­dan­ken wir­bel­ten durch­ein­an­der. Sie woll­te doch mit den Kin­dern nur zu ih­ren El­tern fah­ren. Die­se Stre­cke kann­te sie wie ihre Wes­ten­ta­sche, denn sie war die­se Stra­ßen doch schon hun­dert Mal ge­fah­ren. Da konn­te doch gar nichts pas­sie­ren. Au­ßer­dem, wenn die Kin­der mit im Auto sa­ßen, fuhr sie im­mer be­son­ders vor­sich­tig. Die Kin­der, na klar, die wa­ren ja auch mit da­bei ge­we­sen.

›Und den Kin­dern, wie geht es de­nen? Wenn ich mich recht ent­sin­ne, dann hat der Po­li­zist vor­hin auch von ih­nen ge­spro­chen!‹

Er­war­tungs­voll und zu­gleich ängst­lich schau­te ich ihn an.

›Tjaaa, also, wenn ich recht in­for­miert bin, dann kam für die bei­den Kin­der schon vor Ort jede Hil­fe zu spät. Als die Ret­tungs­kräf­te ein­tra­fen und sie mü­he­voll aus dem Auto be­freit hat­ten, gab es lei­der kei­ne Mög­lich­keit mehr, ih­nen zu hel­fen.‹

Ich sank in mich zu­sam­men. Je­des Wort der letz­ten Sät­ze war wie der Schlag mit ei­nem Ham­mer ge­we­sen. Müh­sam ver­such­te ich, mei­ne Ge­dan­ken zu ord­nen und zu be­grei­fen, was der Arzt eben ge­sagt hat­te. Als ich früh ge­gan­gen war, hat­te ich doch noch in die Kin­der­zim­mer ge­schaut und sie fried­lich schla­fen ge­se­hen.

Oh Gott, mein Gott, was ist nur ge­sche­hen, was hab ich nur ge­tan, dass ich so ge­straft wer­de? Bis­her war im­mer al­les, mit ei­ni­gen we­ni­gen, ver­ges­sens­wer­ten Schwie­rig­kei­ten, nach mei­nen Wün­schen und Träu­men ver­lau­fen und nun das. Es konn­te gar nicht sein, das war über­haupt nicht mög­lich! Es muss­te ein­fach ein Miss­ver­ständ­nis sein! Bei die­sem Ge­dan­ken an­ge­kom­men, schau­te ich hoff­nungs­voll auf den Arzt. Doch im sel­ben Mo­ment wur­de mir klar, dass es nur ein dum­mer Ge­dan­ke ge­we­sen war. Der Arzt sprach im­mer noch und ich ver­such­te müh­sam, sei­ne Wor­te auf­zu­neh­men, doch es ge­lang mir nicht. Ich sah nur wie schwer es ihm fiel, mir die­se Mit­tei­lung zu ma­chen, dass er schon lan­ge nicht mehr in mein Ge­sicht sah, son­dern ge­bannt auf sei­ne im­mer noch ge­fal­te­ten Hän­de schau­te und auch wei­ter­hin ner­vös die Hand­bal­len und Dau­men an­ein­an­der rieb. Was war nur ge­sche­hen, die Kin­der hat­ten doch noch ihr gan­zes Le­ben vor sich und Gabi ...

›Ich … ich möch­te sie se­hen. Wo ist sie, und wo sind mei­ne Kin­der?‹

Ver­blüfft schau­te der Arzt hoch. Er hat­te im­mer noch ge­spro­chen und ich hat­te ihn mit­ten im Satz un­ter­bro­chen. ›Ich den­ke, es wäre bes­ser, wenn Sie Ihre An­ge­hö­ri­gen jetzt noch nicht wie­der­se­hen. Es ist kein schö­ner An­blick durch die schwe­ren Ver­let­zun­gen. Viel­leicht soll­ten Sie in Er­wä­gung zie­hen ...‹

In die­sem Mo­ment klopf­te es zag­haft an der Tür. Der Arzt, froh we­gen die­ser Un­ter­bre­chung, sag­te: ›Ja, bit­te!‹

Lang­sam ging die Tür auf und ein Po­li­zist schau­te he­r­ein.

›Ent­schul­di­gen Sie bit­te, ich su­che einen Herrn Kauf­mann. Mir wur­de ge­sagt, ich könn­te ihn hier fin­den.‹

›Ja, da sind Sie hier schon rich­tig. Ich neh­me an, Sie sind der Er­mitt­lungs­lei­ter vom Un­fall­ort?‹

›Ja, Schlich­ter, Haupt­wacht­meis­ter Schlich­ter, aber Sie wa­ren noch im Ge­spräch, und ich woll­te Sie nicht un­ter­bre­chen. Ich wer­de vor der Tür war­ten bis Sie fer­tig sind.‹

Er dreh­te sich um und woll­te den Raum ver­las­sen, doch der Arzt hielt ihn mit den Wor­ten auf: ›Einen Mo­ment bit­te, blei­ben Sie, ich habe dem Herrn Kauf­mann schon al­les er­zählt, was ich über den Un­fall sa­gen kann. Wei­te­re Fra­gen zum Un­fall­her­gang kön­nen höchs­tens Sie ihm be­ant­wor­ten. Ich wer­de dann, da­mit Sie un­ge­stört spre­chen kön­nen, so­lan­ge in die Not­auf­nah­me ge­hen.‹

Er er­hob sich und woll­te den Raum ver­las­sen, doch der Po­li­zist hielt ihn mit den Wor­ten auf: ›Bit­te war­ten Sie, ich den­ke, es wäre bes­ser, wenn Sie hier blei­ben wür­den.‹ Und mit ei­nem fle­hen­den Blick füg­te er hin­zu: ›Es gibt da viel­leicht das eine oder an­de­re, wo­bei ich Ihre Hil­fe be­nö­ti­gen könn­te.‹

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